Kahal Adass Jisroel e.V.

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Kahal Adass Jisroel e.V. Eine junge traditionelle jüdische Gemeinde in Berlin

📖 Was steht wirklich im Talmud?Rabbiner Shlomo Afanasev aus unserer Gemeinde möchte mit dieser Beitragsreihe den Talmud ...
16/10/2026

📖 Was steht wirklich im Talmud?

Rabbiner Shlomo Afanasev aus unserer Gemeinde möchte mit dieser Beitragsreihe den Talmud näher vorstellen und erklären, worum es dabei eigentlich geht.

Was ist der Talmud? Wie ist die jüdische Tradition seiner Auslegung entstanden? Und warum ist es so wichtig, einzelne Zitate im richtigen Kontext zu betrachten?

Auch schwierige Textstellen werden offen und differenziert angesprochen – mit Blick auf die Quellen und ohne Ausflüchte.

Wir laden euch herzlich ein, die Beiträge zu lesen und euch selbst ein Bild zu machen.

15/10/2026

📖 Gedanken zur Parascha mit Rabbiner Dovid Roberts – Neue Folge

Liebe Gemeindemitglieder und Freunde von Kahal Adass Jisroel e.V. Berlin,

unsere neue Videoreihe mit unserem Gemeinderabbiner Dovid Roberts läuft bereits mit großem Erfolg! In dieser Woche widmet sich Rabbiner Roberts wieder dem aktuellen Wochenabschnitt, beleuchtet tiefgründige Lehren unserer Tradition und schlägt die Brücke zu den Fragen unseres heutigen Alltags.

Lassen Sie sich inspirieren, zum Nachdenken anregen und begleiten Sie uns auf diesem Weg.

Schauen Sie sich das neue Video an, teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren und bleiben Sie verbunden.
Gut Schabbos! 🕯️💙

13/10/2026

Rabbiner Roberts betet das ‚Male Rachamim‘ während einer Kundgebung auf dem Bebelplatz.
Der historische Platz im Herzen Berlins wird erneut zum Zeichen gegen Hass, für Frieden und das Bewahren der Erinnerung.

13/10/2026

Rabbiner Dovid Roberts (Kahal Adass Jisroel e.V.) auf der Mahnwache gegen Antisemitismus am Bebelplatz in Berlin. Gedenken an die Opfer des 7. Oktober. Wir tanzen weiter. 🕯️🕊️

Procreate, Digital Art und interreligiöser Dialog: Werde Teil des Genesis-Projekts!Du illustrierst gerne digital und möc...
11/10/2026

Procreate, Digital Art und interreligiöser Dialog: Werde Teil des Genesis-Projekts!

Du illustrierst gerne digital und möchtest deine Arbeiten im Rahmen einer großen Konzertreihe präsentieren?

Im Oktober und November laden wir junge Erwachsene zu drei kostenlosen Digital-Art-Workshops nach Berlin ein. Gemeinsam erkunden wir die Schöpfungsgeschichte aus jüdischer, christlicher und islamischer Perspektive und verwandeln diese Impulse unter Anleitung der Kunstschule Berlin in digitale Kunstwerke.

Warum du dabei sein solltest:

– Deine Artworks werden im Rahmen der Genesis-Konzerte im November und Dezember ausgestellt und im offiziellen digitalen Katalog veröffentlicht.

– Du erhältst ein Zertifikat der Kunstschule Berlin.

– Die Teilnahme an allen drei Terminen ist kostenfrei.

Wann und wo?

– Termine: So., 25. Oktober, 1. November und 8. November 2026

– Zeit: jeweils 15:00–17:00 Uhr

– Ort: Berlin (wird nach der Anmeldung bekannt gegeben)

– Voraussetzung: Grundkenntnisse in Procreate und vorherige Anmeldung

Der Link zur Anmeldung und weitere Informationen befinden sich im ersten Kommentar.

Genesis ist ein Projekt von Kahal Adass Jisroel e.V., steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin (Senatskanzlei Berlin) und wird von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt – Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.

Zwei Mädchenabende – doppelt so viel Freude! Rund um Sukkot hieß es in der Gemeinde: Die Mädchen übernehmen! Und weil ei...
09/10/2026

Zwei Mädchenabende – doppelt so viel Freude!

Rund um Sukkot hieß es in der Gemeinde: Die Mädchen übernehmen! Und weil ein einziger Mädchenabend keineswegs ausreichte, gab es gleich zwei Veranstaltungen für unterschiedliche Altersgruppen.

An beiden Abenden wurde viel gelacht, intensiv diskutiert, köstlich gegessen und natürlich gespielt. Es gab viele lustige Momente, spannende Gespräche und vor allem die Gelegenheit, sich außerhalb von Schule und Alltag ganz neu kennenzulernen.

Passend zum Fest wurden die Abende auch inhaltlich bereichert: Rebbetzin Roberts hielt eine kurze Drascha (eine Auslegung eines religiösen Textes mit einer Lehre oder einem Gedanken zum Nachdenken) über die Arba Minim – die vier Arten (Etrog, Lulav, Hadassim und Arawot) und erinnerte daran, dass jeder einzelne Teil seine eigene Bedeutung hat. Erst gemeinsam werden sie zu den Arba Minim.

Genau dieser Gedanke passt wunderbar zu den Mädchen: Jede ist einzigartig und bringt etwas Eigenes mit – und genau aus dieser Vielfalt entsteht echte Gemeinschaft.

Besonders wichtig war es, von den Mädchen selbst zu hören, was sie bewegt. Jede wurde gefragt, welche Wünsche, Erwartungen und Ideen sie für künftige Aktivitäten hat. Die Rückmeldungen waren vielfältig: von mehr gemeinsamen Events und Unternehmungen bis hin zum Wunsch, neue Freundschaften zu schließen und als Gruppe noch stärker zusammenzuwachsen. Solche Abende sollen nicht nur für die Mädchen gestaltet werden, sondern mit ihnen.

Für Programmleiterin Radbil waren diese beiden Abende ein ganz besonders bewegender Moment. Es waren ihre ersten Mädchen-Events seit ihrer Rückkehr nach Berlin – und sie fanden an einem Ort statt, den sie selbst schon vor 17 Jahren mitgestaltet hat. Nach so vielen Jahren zurückzukommen und genau diesen Raum nun wieder mit einer neuen Generation von Mädchen, mit Lachen, Gesprächen und jüdischem Leben zu füllen, war für sie ein emotionales Highlight.

Nach zwei Abenden, vielen inspirierenden Gesprächen, viel Lachen, neuen Ideen und fantastischem Essen steht fest: Das war erst der Anfang! Alle freuen sich schon auf viele weitere gemeinsame Mädchen-Events.

Sukkoberfest: Wenn Sukkot auf Oktoberfest trifft! Was passiert, wenn jahrtausendealte jüdische Tradition auf Deutsche Fe...
09/10/2026

Sukkoberfest: Wenn Sukkot auf Oktoberfest trifft!

Was passiert, wenn jahrtausendealte jüdische Tradition auf Deutsche Festivalstimmung trifft? Sukkoberfest!

Am 29. September kamen rund 100 Gäste in der Gemeinde-Sukka von Kahal Adass Jisroel e.V. in der Brunnenstraße zusammen, um gemeinsam zu feiern, den Sommer ausklingen zu lassen und einen wunderbaren Abend mit Musik, Drinks, Snacks und ganz viel Community zu verbringen.

Tradition trifft Community

Organisiert wurde der Abend von Jewish Berlin e.V. - dem berlinweiten Netzwerk, der jungen jüdischen Menschen über Gemeinde- und Organisationsgrenzen sowie religiöse Strömungen hinweg eine gemeinsame Plattform bietet - mit Unterstützung unserer Gemeinde Kahal Adass Jisroel. Gemeinsam entstand ein besonderer Abend, der jüdische Tradition, Begegnung und Berliner Lebensfreude miteinander verbunden hat.

Im Rahmen der Veranstaltung hatten die Gäste Gelegenheit die Mizwa (das jüdische Gebot) der Arba Minim – der vier Arten – zu erfüllen und gemeinsam mit Jan Laiter die Segenssprüche zu sagen. Auch der KAJ-Gemeinderabbiner Rabbiner Roberts feierte gemeinsam mit uns, kam mit den Gästen ins Gespräch und richtete warme und inspirierende Feiertagsgrüße an die Runde.

Ein Abend, der verbindet

Networking-Aktionen, gute Musik, Drinks, Gespräche und natürlich die besondere Atmosphäre unter der Sukka – Sukkoberfest war ein Abend voller Begegnungen, Freude und neuer Bekanntschaften.

Wir haben uns sehr gefreut, Jewish Berlin e.V. und so viele wunderbare Menschen bei uns willkommen zu heißen. Danke für die tolle Organisation, die großartige Idee und dafür, unsere Gemeinde mit so viel Begegnung, Freude und jüdischem Miteinander zu bereichern.

Sukkot, ein bisschen Oktoberfest und ganz viel Community.

Eure Gemeinde Kahal Adass Jisroel

09/10/2026

📖 Gedanken zur Parascha mit Rabbiner Dovid Robert

Pizza in der Sukka: Teig, Tradition und ein unvergesslicher TagWas für ein fantastisches und fröhliches Familienfest! Ge...
29/09/2026

Pizza in der Sukka: Teig, Tradition und ein unvergesslicher Tag

Was für ein fantastisches und fröhliches Familienfest! Gestern kamen rund 100 Gemeindemitglieder mit ihren Kindern in der wunderbaren Sukka der Kahal Adass Jisroel e.V. zusammen, um gemeinsam eine tolle Zeit zu verbringen.

Vom selbstgemachten Teig bis zur knusprigen Köstlichkeit direkt aus dem professionellen Pizzaofen hatten alle riesigen Spaß daran, ihre eigenen Pizzen zu kreieren und sie im besonderen Ambiente zu genießen. Das Event war in zwei herrlich belebte Zeitslots aufgeteilt. Für die kleinen Gäste gab es an der Bastelstation ein ganz besonderes Highlight: Sie haben eine süße Sukka aus Waffeln und Schokocreme gebastelt.

Ein von Herzen kommendes Dankeschön geht an Rebetzen Roberts, Sara Esther Vassermann und das gesamte KAJ-Team für die großartige Organisation und dieses unvergessliche Erlebnis. Nach den durchweg wunderbaren Rückmeldungen waren alle Teilnehmer hellauf begeistert und haben die gemeinsame Zeit sehr genossen.

Wir wünschen allen noch ein frohes und gesegnetes Chag Sukkot Sameach!

Streit um des Himmels willen: Wie eine 2.000-jährige Rechtstradition die moderne Demokratie inspiriert Was kann einer mo...
28/09/2026

Streit um des Himmels willen: Wie eine 2.000-jährige Rechtstradition die moderne Demokratie inspiriert

Was kann einer modernen, pluralistischen Stadtgesellschaft eine Jahrtausende alte religiöse Tradition vermitteln?

Am 23. September 2026 öffnete die orthodoxe Gemeinde Kahal Adass Jisroel e.V. in der Brunnenstraße im Rahmen des Berliner Monats der Demokratie ihre Türen für einen tiefgründigen Dialog über Werte, Haltung und Debattenkultur. Bei etwa 30 Anmeldungen versammelte sich ein interessiertes Publikum zum Austausch.

Von der Geschichte zur Gegenwart

Den Auftakt machte eine Führung durch die historische Hofsynagoge „Beth Zion“, deren Wiederaufbau eng mit den Erinnerungen von Zeitzeugen wie Eli Weis verbunden ist. Heute steht die KAJ als eine der dynamischsten Gemeinden Berlins für ein lebendiges, selbstbewusstes jüdisches Leben zwischen Tradition und Moderne.

Der Talmud als Schule der Demokratie

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Gemeindevorstand Pasha Lubarski stand der Vortrag von Gemeinderabbiner Dovid Roberts mit dem Titel „Streit um des Himmels willen: Judentum, Debatte und Demokratie“ im Zentrum des Abends. Er legte dar, dass anstelle eines starren Regelswerks ein vieltausendseitiges Protokoll von Streitgesprächen vorliegt. Die wichtigsten Lektionen für eine gesunde Gesellschaft:

Wahrheit statt Sieg: Ein konstruktiver Streit (Machlokes l’shem shamayim) sucht die Sache und respektiert das Gegenüber, während destruktive Konflikte nur auf Vernichtung aus sind.

Die Kunst des Zuhörens: Die Schule Hillels setzte sich in der Tradition nicht durch Lautstärke, sondern durch Bescheidenheit durch – indem sie die Argumente der Gegenseite vor den eigenen anführte. Darin wurzelt der moderne Respekt vor Minderheiten und abweichenden Meinungen.

Verantwortung auf Erden: Der Grundsatz „Sie ist nicht im Himmel“ entbindet von der Suche nach göttlichen Wundern und legt die Verantwortung für gerechte Verfahren und den Schutz des Nächsten ganz in die Hände der Menschen.

Praxisnaher Austausch auf dem Podium

Unter der Moderation von Герман Мойжес (German Moyzhes) diskutierten hochkarätige Gäste über die Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Debattenkultur. Silke Gebel (Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) hob hervor, dass echter Schutz und eine lebendige Demokratie weit über symbolische Maßnahmen hinausgehen: Gefragt sind verlässliche Strukturen, Ressourcen und engagierte Akteure vor Ort.

In der Runde beleuchteten zudem Sarah Serebrinski (Geschäftsführerin des Rabbinerseminar zu Berlin), Rabbiner Dovid Gernetz sowie Rabbiner Elias Dray (meet2respect) die Facetten des interreligiösen Dialogs und der zivilgesellschaftlichen Haltung. Ergänzend gab Monika Heimburger (Leitende Regierungsdirektorin, Oberst der Reserve und amtierende Leiterin des Militärrabbinats) als Vertreterin der Bundeswehr tiefere Einblicke in die seelsorgerische und spirituelle Begleitung jüdischer sowie anderer Soldatinnen und Soldaten bei der Ausübung ihres Glaubens. Abgerundet wurde das Podium durch Felix Beckel vom Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus (BMI), der zu den Maßnahmen gegen Antisemitismus sprach.

Der Abend klang bei intensivem Austausch und koscherem Gebäck aus. Die Veranstaltung zeigte eindrücklich: Wer gelernt hat, leidenschaftlich zu widersprechen und Andersdenkende dennoch als Menschen zu würdigen, hält den wichtigsten Kompass für eine wehrhafte und offene Demokratie in den Händen.

Adresse

Brunnenstrasse 33
Berlin
10115

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