Dieser basiert auf dem Situationsansatz und dem Anti-Bias Approach. "Kinderwelten" sind die vielen Welten, in denen Kinder aufwachsen. Es sind die jeweils spezifischen Ausschnitte von Lebenswirklichkeit mit großen Unterschieden der Familienkulturen, der Auswirkungen sozialer Ungleichheit, der Verfügung über Ressourcen, der gesellschaftlichen Anerkennung und der Zukunftsperspektiven. Kinderwelten s
ind auch die eigensinnigen Bilder von der Welt, von sich selbst und von anderen in dieser Welt, die Kinder in einem aktiven Aneignungs- und Lernprozess konstruieren. In diesem Prozess verarbeiten sie auf kreative Weise auch die bewertenden Botschaften über sich und andere Menschen, die sie aus ihrem Umfeld erhalten. Kinderwelten war ein Projekt zur Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung in Kitas und Grundschulen. Es macht aufmerksam auf Einseitigkeiten in Bildungseinrichtungen und wie sie Bildungsprozesse von Kindern behindern. Es bietet Kita- und Schulteams und Trägern ein erprobtes Konzept zur vorurteilsbewussten Praxisentwicklung, das auf dem Situationsansatz und dem Anti-Bias Ansatz (Kalifornien) beruht. Kinderwelten ist angegliedert an das Institut für den Situationsansatz /Internationale Akademie gGmbh an der Freien Universität Berlin. Es entstand als Initiative engagierter Pädagoginnen in Berlin-Kreuzberg. Das Team hat seinen Sitz in Berlin. Kinderwelten begann mit einem Entwicklungsprojekt in Berlin (2000 bis 2003), wurde mit einem Verbreitungsprojekt in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Thüringen fortgesetzt (2004 – 2008) und arbeitete in einem dritten Projekt zusammen mit Kitateams, Eltern und Trägern sowie Erzieherfach(hoch)- und Grundschulen an der Implementation und Curriculumentwicklung (2008-2010). Es wird seit 2000 mit Unterstützung der Bernard van Leer Foundation realisiert. Netiquette
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