Haus Babylon

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Haus Babylon Interkulturelle Sozialarbeit in Marzahn-Hellersdorf - Kommt vorbei und macht mit! Jugendclub-Hotline: +49152 51703430 Babel e.V.

ist ein gemeinnütziger Verein im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, der seit 1992 im interkulturellen Bereich tätig ist. Der Verein ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, der in einem komplizierten Sozialraum mit hohem Anteil sozial Benachteiligter arbeitet. Ein wichtiger Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, wobei es vor allem um den Abbau von Vorurteilen, die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus sowie die Vermittlung von Aspekten des interkulturellen Zusammenlebens geht. Durch Vermittlungs-, Beziehungs- und Begegnungsarbeit soll die Fähigkeit junger Menschen unterschiedlicher Herkunft zum lebendigen und konfliktfreien Austausch kultureller Erfahrungen entwickelt werden. Der Anteil von Ausländern ist mit 3,4 % (8480) im Stadtbezirk Marzahn/Hellersdorf relativ gering. Im Bezirk leben allerdings mehr als 25.000 SpätaussiedlerInnen. Unberücksichtigt sind eingebürgerte Einwohner und Kinder aus bi-kulturellen Partnerschaften, die mit deutschem Pass geboren wurden. Der Stadtbezirk ist demzufolge kulturell weitaus vielschichtiger, als dies auf den ersten Blick erscheint und er ist zu einem der größten Wohngebiete für die Gruppe der SpätaussiedlerInnen geworden. Das Vereinslogo - der Turm zu Babel - steht gewissermaßen als Gleichnis, dass Sprache, Macht und Kultur nicht monopolisiert werden dürfen. Er mahnt an, keine neuen Babeltürme des Herrschaftsstrebens über Andere zu errichten. Trotz der Vielfalt der Sprachen geht es darum, eine gemeinsame Sprache zu finden, die täglich gelebt wird.

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11/10/2026

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11. Oktober 2026 – Internationaler Mädchentag

Starke Mädchen. Gleiche Rechte. Eine selbstbestimmte Zukunft.

Heute, am Internationalen Mädchentag, stehen die Rechte, Wünsche und Zukunftschancen von Mädchen auf der ganzen Welt im Mittelpunkt.
Jedes Mädchen hat das Recht, frei, sicher und selbstbestimmt aufzuwachsen – unabhängig von seiner Herkunft, Religion, Hautfarbe oder den wirtschaftlichen Verhältnissen seiner Familie.

Doch noch immer werden Millionen Mädchen weltweit benachteiligt. Sie erleben Diskriminierung, Gewalt, Kinderheirat oder werden daran gehindert, eine Schule zu besuchen und ihre eigenen Lebenswege zu gestalten.

Mädchen brauchen keine vorgeschriebenen Rollenbilder. Sie brauchen Chancen, Vertrauen, Unterstützung und die Freiheit, selbst zu entscheiden, wer sie sein möchten.

Gleichberechtigung beginnt im Alltag: dort, wo Mädchen ernst genommen werden, ihre Meinung zählt, ihre Talente gefördert und ihre Grenzen respektiert werden.

Für uns bei **Babel e. V. im Haus Babylon** gehört die Stärkung von Mädchen zu einer vielfältigen, demokratischen und solidarischen Gesellschaft. In unserer interkulturellen Arbeit setzen wir uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche unabhängig von Geschlecht und Herkunft gleiche Möglichkeiten erhalten, ihre Fähigkeiten zu entdecken, mitzubestimmen und ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Mädchenrechte sind Menschenrechte – überall auf der Welt und an jedem Tag des Jahres!

Am heutigen Internationalen Mädchentag erinnern wir daran: Eine gerechte Gesellschaft entsteht dort, wo jedes Mädchen mit seinen Träumen, Hoffnungen und Fähigkeiten willkommen ist.

Geben wir Mädchen nicht vor, wie sie sein sollen. Schaffen wir eine Welt, in der sie sein können, wer sie sein möchten.

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07/10/2026

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🕯️ 7. Oktober 2023 – Erinnern heißt Verantwortung übernehmen

Heute, drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas und weiterer bewaffneter Gruppen auf Israel, gedenken wir der Opfer. Rund 1.200 Menschen wurden getötet, 251 Menschen als Geiseln nach Gaza verschleppt. Familien wurden auseinandergerissen, Überlebende tragen die Folgen der Gewalt bis heute.
Hinter diesen Zahlen stehen Menschen mit Namen, Träumen und Lebensgeschichten. Menschen, die in ihren Häusern, beim Feiern und im Alltag überfallen wurden. Ihr Leid darf weder vergessen noch verharmlost oder gerechtfertigt werden.
Für das Interkulturelle Schulprojekt im Haus Babylon ist dieses Gedenken zugleich ein Auftrag: Antisemitismus erkennen, ihm widersprechen und jüdisches Leben als selbstverständlichen Teil unserer Gesellschaft schützen. Jüdische Menschen müssen auch in Berlin sicher und ohne Angst leben können.
Unsere Bildungsarbeit schafft Raum für Fragen, vermittelt Wissen und stärkt Mitgefühl. Dabei gilt: Keine Herkunft und keine Religion machen Menschen kollektiv verantwortlich. Die Würde und der Schutz von Zivilisten gelten für alle – in Israel ebenso wie in Gaza.

Heute stehen die Opfer des 7. Oktober und ihre Angehörigen im Mittelpunkt unseres Gedenkens.

**Gegen das Vergessen. Gegen Antisemitismus. Für Menschlichkeit und ein friedliches Zusammenleben.**

02/10/2026
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30/09/2026

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Ein Gespräch, das berührt und zum Nachdenken anregt: Hannah Arendt im Interview mit Günter Gaus aus dem Jahr 1964.

Mit großer Klarheit spricht die politische Theoretikerin über Verfolgung, Freiheit, Verantwortung und ihre jüdische Zugehörigkeit. Bereits 1931 war sie überzeugt, dass die Nationalsozialisten an die Macht kommen würden. Nach dem Reichstagsbrand und den Verhaftungen im Februar 1933 fühlte sie sich verantwortlich und begann, konkret zu helfen.
Besonders bewegend ist die Erinnerung an ihre Mutter: Hannah sollte antisemitische Erniedrigungen nicht hinnehmen. Sie lernte, ihre Würde zu bewahren und sich zu wehren.
Auf die Frage, was nach Flucht und Vertreibung geblieben sei, antwortet Arendt: „Geblieben ist die Sprache.“ Die deutsche Sprache und die vertrauten Gedichte blieben ein Teil ihres Lebens.
Für das interkulturelle Schulprojekt im Haus Babylon bietet dieses Gespräch wichtige Anknüpfungspunkte: Was bedeutet es, wegen seiner Herkunft oder Religion ausgegrenzt zu werden? Wie können Menschen Betroffenen beistehen? Was bedeutet Freiheit, und welche Verantwortung tragen Menschen füreinander?
Solche Fragen verbinden die Beschäftigung mit Geschichte mit dem eigenen Handeln. Hannah Arendt regt dazu an, selbst zu denken, genau hinzusehen und Verantwortung zu übernehmen.
Ein Gespräch, das es verdient, auch von einer neuen Generation gehört zu werden.

Bild: Hannah Arendt, 1933. Foto: unbekannt / Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Interkulturelle Tage Abschlussfest 2026
29/09/2026

Interkulturelle Tage Abschlussfest 2026

24/09/2026

Martha Liebermann – ein gestohlenes Leben
Martha Liebermann wurde 1857 in Berlin geboren. Mehr als fünf Jahrzehnte war sie mit dem Maler Max Liebermann verheiratet. Die Familie gehörte zum kulturellen Leben Berlins und war fest in dieser Stadt verwurzelt.
Und gerade deshalb erscheint das, was später geschah, nahezu unbegreiflich.
**Max Liebermann war Ehrenbürger Berlins. Zwölf Jahre lang war er Präsident der Preußischen Akademie der Künste und danach deren Ehrenpräsident.** Er war einer der bedeutendsten deutschen Künstler seiner Zeit und international hoch angesehen.
Doch all das schützte ihn und seine Familie nicht.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten musste der jüdische Künstler seine Ämter in der Akademie niederlegen. Als Max Liebermann 1935 starb, erschien weder ein offizieller Vertreter der Akademie noch ein Repräsentant der Stadt Berlin zur Beerdigung ihres eigenen Ehrenbürgers.
Seine Frau Martha blieb zurück.
Sie wurde Schritt für Schritt ausgegrenzt, entrechtet und ihres Vermögens beraubt. Die Villa am Wannsee musste sie verkaufen. Ihre Tochter konnte in die USA fliehen. Martha selbst versuchte später ebenfalls, Deutschland zu verlassen. Ihre Flucht scheiterte an den Schikanen und Forderungen der nationalsozialistischen Behörden.
Im März 1943 sollte die inzwischen 85-jährige Martha Liebermann nach Theresienstadt deportiert werden.
Einen Tag vor dem angekündigten „Abtransport“ schrieb sie über ihre Angst.
Als die Gestapo am nächsten Morgen kam, hatte sie eine Überdosis Schlafmittel genommen. Sie starb am 10. März 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.
Man muss sich diesen Widerspruch vor Augen führen:
Der Mann, mit dem sie mehr als ein halbes Jahrhundert verheiratet gewesen war, war **Ehrenbürger dieser Stadt und Präsident einer ihrer bedeutendsten kulturellen Institutionen gewesen.**
Wenige Jahre später sollte seine 85-jährige Witwe aus eben dieser Stadt deportiert werden.
Das zeigt auf erschütternde Weise, wie schnell gesellschaftliche Anerkennung, Ansehen und selbst größte Verdienste bedeutungslos werden können, wenn Menschen nicht mehr als gleichberechtigte Bürger betrachtet werden, sondern allein aufgrund ihrer Herkunft ausgegrenzt und verfolgt werden.
Martha Liebermann war nicht ihr ganzes Leben ein Opfer. Sie war Berlinerin, Ehefrau, Mutter und Teil dieser Gesellschaft.
Erst die nationalsozialistische Verfolgung machte sie zum Opfer.
Ihre Geschichte erinnert uns daran, dass Ausgrenzung nicht erst mit Deportationen beginnt.
Sie beginnt viel früher: mit Abwertung, dem Verlust von Rechten, dem Wegsehen und dem Schweigen.
Nie wieder bedeutet deshalb auch: rechtzeitig hinsehen und widersprechen.
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ardmediathek.de
Filme in der ARD: Martha Liebermann - Ein gestohlenes Leben - hier anschauen

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22/09/2026

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Jom Kippur – der Tag der Versöhnung

Am 21. September begingen Jüdinnen und Juden in aller Welt Jom Kippur, den höchsten Feiertag des Judentums. Er begann bereits am Vorabend mit Sonnenuntergang.
Jom Kippur ist ein Tag des Fastens, des Gebets und der inneren Einkehr. Im Mittelpunkt stehen Reue, Vergebung und die Versöhnung mit Gott und den Mitmenschen. Der Feiertag lädt dazu ein, das eigene Handeln zu überdenken, Verantwortung zu übernehmen und einen Neuanfang zu wagen.
Gerade in einer Zeit, in der jüdisches Leben erneut von Hass, Bedrohungen und antisemitischer Gewalt betroffen ist, stehen wir solidarisch an der Seite unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Möge die Botschaft dieses besonderen Tages uns alle daran erinnern, wie wichtig Versöhnung, Menschlichkeit und ein respektvolles Zusammenleben sind.
Gmar Chatima Tova – möget ihr für ein gutes Jahr eingeschrieben und besiegelt sein.

U16-Wahl & BVV-Wahl – die Ergebnisse aus Marzahn-HellersdorfZwei Wahlen, zwei Perspektiven – und eine gemeinsame Botscha...
15/09/2026

U16-Wahl & BVV-Wahl – die Ergebnisse aus Marzahn-Hellersdorf

Zwei Wahlen, zwei Perspektiven – und eine gemeinsame Botschaft: Beteiligung zählt! ✊

Im Haus Babylon haben Kinder und Jugendliche im Rahmen der U16-Wahl ihre Stimmen abgegeben. Gleichzeitig schauen wir auf das Endergebnis der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf.

📊 U16-Wahl im Haus Babylon
🟢 PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ – 25 %
🔴 SPD – 18,75 %
🟥 Die Linke – 18,75 %
🟦 AfD – 12,5 %
🟣 Die PARTEI – 12,5 %
🟡 FDP – 6,25 %
🎤 Die Urbane – 6,25 %

📊 BVV-Wahl Marzahn-Hellersdorf
🟥 Die Linke – 37,91 %
🟦 AfD – 14,68 %
🔴 SPD – 11,09 %
🟢 Tierschutzpartei – 10,45 %
⚫ CDU – 7,87 %
🟢 GRÜNE – 7,23 %
🟣 BSW – 4,22 %
🟡 FDP – 3,12 %
🟣 Volt – 2,32 %
🟠 FREIE WÄHLER – 1,11 %

💬 Junge Menschen haben eine Stimme.
Die U16-Wahl bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Politik auseinanderzusetzen, ihre Meinung auszudrücken und demokratische Beteiligung praktisch zu erleben.

Danke an alle, die mitgemacht haben! 🫶

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13/09/2026

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Frohes äthiopisches Neujahr – Melkam Addis Amet!
Am 11. September feierten die Menschen in Äthiopien das Neujahrsfest Enkutatash und begrüßten das äthiopische Jahr 2019.
Enkutatash bedeutet „Geschenk der Juwelen“. Das Fest fällt mit dem Ende der Regenzeit zusammen. Die gelben Adey-Abeba-Blüten, die nun überall erblühen, stehen für Hoffnung, Erneuerung und einen guten Anfang.
Wir wünschen allen Menschen äthiopischer Herkunft sowie ihren Familien und Freunden ein friedliches, gesundes und glückliches neues Jahr!
Melkam Addis Amet! – መልካም አዲስ ዓመት!

https://www.facebook.com/photo/?fbid=1430423805848929&set=a.447248034166516
12/09/2026

https://www.facebook.com/photo/?fbid=1430423805848929&set=a.447248034166516

Schana Towa – ein gutes neues Jahr 5787!

Zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana wünschen wir allen Jüdinnen und Juden ein friedliches, gesundes und süßes neues Jahr.
Rosch ha-Schana lädt dazu ein, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und über einen Neuanfang nachzudenken. Apfel mit Honig steht für den Wunsch nach einem süßen Jahr; das Schofar, ein Widderhorn, ruft zum Innehalten auf.
Jüdisches Leben gehört zu unserer vielfältigen Gesellschaft. Wir stehen an der Seite jüdischer Menschen und treten Antisemitismus entschieden entgegen.
Schana Towa u’Metuka – ein gutes und süßes neues Jahr!

Adresse

Stephan-Born-Str. 4
Berlin
12629

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Montag 09:00 - 20:00
Dienstag 09:00 - 20:00
Mittwoch 09:00 - 20:00
Donnerstag 09:00 - 20:00
Freitag 09:00 - 20:00
Samstag 12:00 - 18:00

Telefon

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