Frauen in die Aufsichtsräte - FidAR e.V.

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Frauen in die Aufsichtsräte - FidAR e.V. Die Initiative für mehr Frauen in die Aufsichtsräte

FidAR wurde Ende 2006 von Frauen in Führungspositionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit dem Ziel gegründet, den Frauenanteil in den deutschen Aufsichtsräten signifikant und nachhaltig zu erhöhen. FidAR hat inzwischen fast 600 Mitglieder – Männer und Frauen – die wichtige Positionen in Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Leben einnehmen. FidAR fordert Maßnahmen, um den Frauenanteil in den Aufsichtsräten deutscher Kapitalgesellschaften deutlich zu steigern und den Frauenanteil im Top-Management zu erhöhen. FidAR Ziele & Maßnahmen: www.fidar.de/ueber-fidar/ziele-und-massnahmen.html

Impressum unter www.fidar.de/kontakt-anfrage/impressum.html

Heute ist Europäischer Statistiktag. Und die europäische Statistik zum Frauenanteil in Führungspositionen ist … erschrec...
20/10/2026

Heute ist Europäischer Statistiktag. Und die europäische Statistik zum Frauenanteil in Führungspositionen ist … erschreckend: Deutschland liegt auf Platz 23 von 26. 💥

2025 waren laut Statistischem Bundesamt 30,3 Prozent der Führungskräfte in Deutschland Frauen. Im EU-Durchschnitt sind es 35,9 Prozent. An der Spitze stehen Schweden, Lettland und Estland mit jeweils über 43 Prozent. Am Ende liegen Zypern, Italien, die Niederlande – und Deutschland.

Im Zehn-Jahres-Vergleich hat sich hierzulande kaum etwas bewegt plus 1,0 Prozentpunkt seit 2015. Im EU-Durchschnitt waren es plus 4,0 Prozentpunkte.

Am Arbeitsmarkt liegt es nicht. In Österreich ist der Frauenanteil an den Erwerbstätigen ähnlich hoch wie bei uns, der Anteil an den Führungskräften liegt aber bei 37,2 Prozent.

Die Statistik erfasst die Geschäftsführung kleiner Unternehmen, die Geschäftsführung oder Bereichsleitung großer Unternehmen sowie leitende Positionen in der Verwaltung. Unser Women-on-Board-Index blickt enger auf die Aufsichtsgremien und Vorstände der börsennotierten, paritätisch mitbestimmten Unternehmen.

Dort liegt der Frauenanteil in den Vorständen bei 19,1 Prozent. Das ist niedriger, aber seit 2015 ein Plus von 14,1 Prozentpunkten. Und selbst dieser Fortschritt ist nicht gesichert: In diesem Jahr ist der Anteil erstmals seit Jahren gesunken, 73 Unternehmen haben weiterhin keine Frau im Vorstand und 27 Unternehmen planen weiterhin mit Zielgröße Null.

Was zeigt uns dieser Vergleich?

🔸 Die Führungspositionengesetze wirken dort, wo sie gelten. In die Breite tragen sie nicht.

🔸 Deutschland verzichtet damit auf die Kompetenzen bestens ausgebildeter Frauen und auf vielfältige Perspektiven am Entscheidungstisch, also auf bessere Entscheidungen.

Wir von FidAR fordern deshalb, die bestehenden Regelungen auszuweiten:

🔸 vor allem eine Ausweitung des Geltungsbereichs der Führungspositionengesetze und damit der Quoten auf alle Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten,

🔸 eine Erhöhung der Geschlechterquote für Aufsichtsräte auf 40 Prozent, in Anlehnung an die Europäische Führungspositionenrichtlinie,

🔸 die Überführung des Mindestbeteiligungsgebots in eine Vorstandsquote, die schrittweise auf das Niveau im Aufsichtsrat angehoben wird.

Warum schafft Deutschland nicht, was andere europäische Staaten schaffen?

Mentoring unterstützt auf dem Weg in Führung – ersetzt aber keine Förderung durch Unternehmen. Damit Mentoring erfolgrei...
19/10/2026

Mentoring unterstützt auf dem Weg in Führung – ersetzt aber keine Förderung durch Unternehmen. Damit Mentoring erfolgreich ist, müssen alle Beteiligten aktiv sein: Mentee, Mentor:in und Unternehmen.

Doch was sind die Dos and Don’ts in den verschiedenen Rollen eines Mentoring-Programms?

FidAR-Präsidentin Prof. Dr. Anja Seng hat sie diese Woche vorgestellt in ihrer Funktion als Schirmfrau des Cross-Mentoring-Programms „Ambitious Women“ von Female Resources in Düsseldorf:

Mentees

🟢 Do: Initiative ergreifen: Agenda für das Mentoring selbst setzen und konkrete Fragen und Anliegen zu den Mentoring-Treffen mitbringen
🔴 Don’t: auf Anregungen oder Empfehlungen warten

Mentor:innen

🟢 Do: Fürsprache gewähren: Türen für Mentee öffnen, z.B. Mentee ins Gespräch bringen und aktiv empfehlen, Kontakte herstellen
🔴 Don’t: den eigenen Karriereweg als Blaupause verkaufen

Unternehmen

🟢 Do: aktiv handeln: ernsthafte Entwicklungsgespräche führen und Entwicklung ermöglichen z.B. durch Sichtbarkeit, passende Projekte oder Beförderungen
🔴 Don’t: Mentoring als Ersatz für unternehmensinterne (Be-)Förderung sehen oder sich in den vertraulichen Mentoring-Prozess einmischen

Mentoring-Programme dürfen kein Feigenblatt von Unternehmen sein. Sie müssen messbar das Ziel verfolgen, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen.

Welche Dos and Don’ts sollten wir ergänzen, damit Mentoring-Programme erfolgreich werden?

📸 Monika Nonnenmacher

Dass wir bei den börsennotierten Unternehmen meilenweit entfernt sind von Parität beim Aufsichtsratsvorsitz, ist bekannt...
17/10/2026

Dass wir bei den börsennotierten Unternehmen meilenweit entfernt sind von Parität beim Aufsichtsratsvorsitz, ist bekannt. Doch es geht noch schlimmer: in den größten deutschen Familienunternehmen.

Die Personalberatung Hoffmann & Partner hat sich die Biografien der Aufsichtsratsvorsitzenden der 100 größten deutschen Familienunternehmen angeschaut. Das Ergebnis ist ernüchternd:

💥 Nur 9 Prozent der Aufsichtsratsvorsitzenden sind Frauen.

Familienunternehmen sind noch sehr viel stärker von traditionellen Strukturen geprägt als börsennotierte Unternehmen. In einem Drittel der Unternehmen sind die Aufsichtsratsvorsitzenden Mitglied der Eigentümerfamilie und in das Unternehmen und seine Gremien hineingeboren. So kann die Familie ihren Willen im Geschäft wahren.

Das erklärt jedoch nicht die offensichtliche Verweigerungshaltung gegenüber Geschlechtergerechtigkeit. Denn statistisch gesehen werden auch in Unternehmerfamilien genauso viele Töchter wie Söhne geboren.

Noch bemerkenswerter:

💥 Wenn der Aufsichtsratsvorsitz familienextern besetzt wird, liegt der Frauenanteil noch niedriger bei nur 5 Prozent.

Zum Vergleich: Der Frauenanteil unter den Aufsichtsratsvorsitzenden der 183 im DAX, MDAX und im Regulierten Markt notierten Unternehmen liegt bei knapp 11 Prozent, wie wir in unserem Women-on-Boad-Index 2026 ermittelt haben.

Das zeigt: Auch wenn sich der Anteil von Frauen in den Aufsichtsgremien erhöht, tun sich neue Gläserne Decken auf – beim Vorsitz, aber auch in entscheidenden Aufsichtsratsausschüssen.

Für uns von FidAR ist das ein Ansporn, uns auch nach 20 Jahren weiter für Parität in Führungspositionen einzusetzen. Denn es gibt – ganz offensichtlich – noch sehr viel zu tun, bis Frauen und Männer gleichberechtigt Entscheidungsmacht tragen.

14/10/2026

Warum ist es wichtig, dass wir mehr Frauen in Führungspositionen bekommen? Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, zählt einige zwingende Gründe auf.

Es ist schlicht eine ökonomische Notwendigkeit – gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des schwachen Produktivitätswachstums.

In der Langversion des Videos auf unserem YouTube-Kanal erfahren Sie außerdem:

🔸 Warum Normen ein Hindernis für den Aufstieg von Frauen sind
🔸 Warum es Initiativen wie FidAR braucht

Zum kompletten Video:
https://youtu.be/gfyHcb7graE?si=0eE_7cOC6iJyJDJU

Außerdem in unserer Interviewreihe zu Parität und Gleichstellung:

🎬 Karin Prien, Bundesfrauenministerin
🎬 Aurore Bergé, französische Gleichstellungsministerin
🎬 Felix Banaszak, Parteivorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
🎬 Prof. Dr. Anja Seng, Präsidentin FidAR e.V.

Schauen Sie vorbei und entdecken Sie noch mehr Videos von FidAR!

„Wir finden einfach keine kompetenten Frauen für Aufsichts- und Führungspositionen.“ Wie oft mussten wir uns diese Ausre...
13/10/2026

„Wir finden einfach keine kompetenten Frauen für Aufsichts- und Führungspositionen.“ Wie oft mussten wir uns diese Ausrede in der Vergangenheit schon anhören – implizit oder explizit.

Die traurige Erkenntnis zum Semesterbeginn: Es schließen mehr Frauen als Männer ein Studium ab. Aber scheinbar gelten sie deshalb noch lange nicht als genauso kompetent wie Männer – oder gar kompetenter.

Irgendwo zwischen Studienabschluss und Eintritt in die Führungsetagen muss ihnen die Kompetenz wohl abhandenkommen, könnte man meinen.

Es ist erstaunlich, dass immer noch so viele Menschen glauben, dass sie Führungspositionen rein nach Kompetenz besetzen würden, obwohl die Zahlen etwas anderes sagen.

In vielen Unternehmen jedenfalls scheint eine Kompetenz wenig ausgeprägt zu sein: das Schaffen fairer Zugänge, die Gestaltung transparenter Auswahlprozesse und Männern wie Frauen die gleichen Chancen zu geben.

Leider sind wir noch lange nicht an dem Punkt angelangt, dass die Kompetenzen von Frauen nach den gleichen Maßstäben gemessen werden wie die von Männern.

Danke an Katja Berlin und Yes Publishing, dass FidAR in diesem Jahr monatlich eine Torte der Wahrheit präsentieren darf, die uns zeigt, warum es FidAR (leider) immer noch braucht.

Es braucht ein starkes, überfraktionelles Bündnis für Parität, um die Errungenschaften für die Gleichstellung von Frauen...
09/10/2026

Es braucht ein starkes, überfraktionelles Bündnis für Parität, um die Errungenschaften für die Gleichstellung von Frauen und Männern zu sichern. Einblicke in den Parlamentarischen Abend von FidAR.

Wir haben die Bundestagsmitglieder der demokratischen Parteien eingeladen, um gemeinsam auszuloten, was in dieser Legislaturperiode noch möglich ist, um die bestehenden Strukturen für Gleichstellung zu sichern und weiterzuentwickeln.

Anhand der Ergebnisse unseres Women-on-Board-Index konnten wir zeigen: Fortschritt ist nicht selbstverständlich. Verbindliche Vorgaben wirken zwar, wo es sie gibt. Wo sie fehlen, geht die Teilhabe von Frauen jedoch zurück.

Für FidAR ist deshalb klar: Es braucht den nächsten gesetzgeberischen Schritt. Wir fordern deshalb ein Führungspositionengesetz III mit folgenden Eckpunkten:

1️⃣ Erhöhung der Geschlechterquote von 30 auf 40 Prozent
2️⃣ Anwendung der Geschlechterquote auf Aufsichtsräte UND Vorstände
3️⃣ Ausweitung des Geltungsbereichs auf mehr Unternehmen
4️⃣ Abschaffung der Zielgröße Null

Dabei ging es uns in erster Linie um den politischen Dialog: Für welche Hebel gibt es Mehrheiten? Wo gibt es Widerstände? Wie können überfraktionelle Bündnisse für Gleichstellung gestärkt werden?

Wir fordern und begleiten Gleichstellungspolitik nun seit bereits 20 Jahren und haben die bestehenden Führungspositionengesetze mit auf den Weg gebracht. Wir kennen die Hürden und Hebel, um politische Veränderungen zu bewirken. Auch nach 20 Jahren engagieren wir uns weiter. Denn Parität ist noch lange nicht erreicht.

Wir danken allen Parlamentarier:innen für die fruchtbare Diskussion. Unser herzlicher Dank geht auch an Nina Warken MdB, Bundesministerin für besondere Aufgaben/Chefin des Bundeskanzleramtes und als Vorsitzende der Frauenunion der CDU Deutschlands Schirmherrin des Abends, sowie an Dr. Petra Bahr, Staatssekretärin im BMBFSFJ, für Ihren Impuls.

© Fotos: FidAR - William Veder

Was wirkt wirklich, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen?Diese Frage haben FidAR-Präsidentin Prof. Dr. Anja S...
08/10/2026

Was wirkt wirklich, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen?

Diese Frage haben FidAR-Präsidentin Prof. Dr. Anja Seng und FidAR-Geschäftsführerin Clara Gruitrooy auf dem Gleichstellungstag der Bundesstiftung Gleichstellung beantwortet.

Die wichtigsten Hebel auf Organisationsebene:

🔸 verbindliche Quoten – weil Freiwilligkeit (leider) nicht funktioniert
🔸 konkrete Zielvorgaben für den Frauenanteil auf allen Führungsebenen
🔸 transparente Besetzungsprozesse nach Kompetenzprofilen

Auf persönlicher Ebene ist Mentoring ein wichtiger Hebel:

🔸 weil Role Models Frauen ermutigen, selbst Führungsverantwortung anzunehmen
🔸 weil es Netzwerke stärkt, die Shortlists für Besetzungen beeinflussen

Der 3. Gleichstellungstag in Berlin war ein Zusammentreffen von über 1.000 Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die sich für ein geschlechtergerechtes Deutschland einsetzen. Wir haben bewegende Gespräche geführt, neue Allianzen für Parität in Führungsetagen geschlossen.

Denn Geschlechtergerechtigkeit erreichen wir nur gemeinsam.

Sachsen-Anhalt ist nun offiziell das Bundesland mit dem geringsten Frauenanteil im Landesparlament. Nur noch knapp 22 % ...
07/10/2026

Sachsen-Anhalt ist nun offiziell das Bundesland mit dem geringsten Frauenanteil im Landesparlament. Nur noch knapp 22 % der Abgeordneten sind Frauen – ein deutlicher Rückgang um rund 5 Prozentpunkte.

Unter den 83 Abgeordneten sind nur noch 18 Frauen. Am höchsten ist der Anteil dabei in den Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke. Sie sind jeweils paritätisch mit Männern und Frauen besetzt.

Die Fraktion des BSW kommt auf einen Frauenanteil von 40 Prozent. Die CDU-Fraktion besteht lediglich zu 13 Prozent aus weiblichen Abgeordneten.

Am niedrigsten ist der Frauenanteil jedoch bei der AfD. In der Fraktion gibt es genauso viele Frauen wie Menschen mit dem Namen Matthias Büttner: zwei. Der Frauenanteil liegt bei gerade einmal 5 Prozent.

39 der 83 Sitze im Landtag sind von der AfD besetzt. Der massive Rückgang des Frauenanteils im Parlament ist damit vor allem auf sie zurückzuführen. Die Partei wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft.

Der sachsen-anhaltische Landtag ist nun Schlusslicht im Vergleich der Bundesländer hinter Bayern und Sachsen mit rund 25 bzw. 28 Prozent.

Frauen werden dadurch nicht ausreichend repräsentiert. Die Gefahr wächst, dass so Politik vor allem für Männer gemacht wird und die Bedürfnisse und Themen von Frauen weniger berücksichtigt werden. Damit drohen nicht nur politisch, sondern auch gesamtgesellschaftlich Rückschritte auf dem Weg zur gleichberechtigten Teilhabe.

Deshalb fordern wir Parität in Politik und Parlamenten und unterstützen die Initiative !

Der heutige Gleichstellungstag der Bundesstiftung Gleichstellung erinnert uns daran, dass es noch ein weiter Weg bis zur...
06/10/2026

Der heutige Gleichstellungstag der Bundesstiftung Gleichstellung erinnert uns daran, dass es noch ein weiter Weg bis zur Parität ist – und dass wir sie nur gemeinsam erreichen.

Gerade in Zeiten, in denen uns frauenfeindliche und antidemokratische Strömungen die Errungenschaften der vergangenen Jahre streitig machen wollen, müssen wir zusammenhalten und gemeinsam die Möglichkeiten nutzen, die sich uns bieten, um die Zukunft geschlechtergerecht zu gestalten.

Wir freuen uns auf den Dialog und den Wissenstransfer mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft – und auf ein vielfältiges Programm zu vielen Dimensionen der Geschlechtergerechtigkeit.

Auch FidAR ist vor Ort prominent vertreten:

🔸 FidAR-Präsidentin Prof. Dr. Anja Seng spricht in ihrem Vortrag darüber, was wirklich wirkt, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen.

🔸 Unsere Geschäftsführerin Clara Gruitrooy stellt die Wirkung von internationalem Mentoring für Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte vor.

🔸 Wenn wir nicht gerade auf der Bühne stehen, finden Sie uns am Stand der Berliner Erklärung.

🔸 Vielleicht sehen wir uns aber auch heute Abend zu unserem Netzwerkempfang, den wir zusammen mit dem Euro-Mediterran-Arabischen Länderverein (EMA e.V.), der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung und der Bundesstiftung Gleichstellung ausrichten.

Und falls Sie nicht in Berlin dabei sein können, verfolgen Sie einfach das Programm der Hauptbühne im Livestream:

🎦 https://gleichstellungstag.de/

Wen treffen wir heute auf dem Gleichstellungstag in Berlin?

„Paritätisch besetzte Führungsteams treffen bessere Entscheidungen und schaffen nachhaltig bessere Ergebnisse.“ Diese Le...
05/10/2026

„Paritätisch besetzte Führungsteams treffen bessere Entscheidungen und schaffen nachhaltig bessere Ergebnisse.“ Diese Lehre zieht Stephan Strauss aus 30 Jahren als CEO, Senior Executive und Beirat.

Diversität ist für ihn kein Selbstzweck – sondern Teil guter Unternehmensführung und Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.

Denn nur wenn unterschiedliche Perspektiven gehört und diskutiert werden, können blinde Flecken sichtbar und Annahmen hinterfragt werden. Das führt zu fundierteren Entscheidungen.

Gute Governance beginnt für Stephan Strauss im Aufsichtsrat. Ist das Gremium vielfältig besetzt, kann es die Entscheidungen von Vorstand oder Geschäftsführung aus verschiedenen Blickwinkeln bewerten und hinterfragen. Hinzu kommt: Mit seinen Nominierungs- und Besetzungsentscheidungen beeinflusst der Aufsichtsrat maßgeblich, wie vielfältig die Führungsgremien selbst besetzt sind.

Deshalb engagieren wir von FidAR uns für Geschlechterparität in Führungspositionen. Frauen machen 50 Prozent der Bevölkerung aus – im gleichen Maße sollten sie mit ihren Perspektiven in Führungspositionen mitentscheiden. Solange Parität nicht freiwillig entsteht, braucht es Quoten, die die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen sicherstellen und Kodizes, die die Grundlagen guter Unternehmensführung vorgeben.

Adresse

Kurfürstendamm 61
Berlin
10707

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