Frauen in die Aufsichtsräte - FidAR e.V.

Frauen in die Aufsichtsräte - FidAR e.V. Die Initiative für mehr Frauen in die Aufsichtsräte

FidAR wurde Ende 2006 von Frauen in Führungspositionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit dem Ziel gegründet, den Frauenanteil in den deutschen Aufsichtsräten signifikant und nachhaltig zu erhöhen. FidAR hat inzwischen fast 600 Mitglieder – Männer und Frauen – die wichtige Positionen in Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Leben einnehmen. FidAR fordert Maßnahmen, um den Frauenante

il in den Aufsichtsräten deutscher Kapitalgesellschaften deutlich zu steigern und den Frauenanteil im Top-Management zu erhöhen. FidAR Ziele & Maßnahmen: www.fidar.de/ueber-fidar/ziele-und-massnahmen.html

Impressum unter www.fidar.de/kontakt-anfrage/impressum.html

Herzlich willkommen bei FidAR! Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder:Victoria BeckersDr. Fehime DemirDaniela Haldy-Sellma...
13/06/2026

Herzlich willkommen bei FidAR!
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder:

Victoria Beckers
Dr. Fehime Demir
Daniela Haldy-Sellmann
Deborah Hüller
Christin Löffler
Nane Nebel
Ursula Porth
Svenja Streb
Alexandra Sturm

Wir haben sie gefragt, warum sie FidAR-Mitglied geworden sind. Und das waren ihre Antworten:

💚 Ihr Herz schlägt für Parität und echte Gleichstellung, vor allem an den Stellen, wo Entscheidungen getroffen werden. Sie sind überzeugt: Verschiedene Sichtweisen bereichern uns alle.

💛 Die Unterrepräsentanz von Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen ist für sie keine abstrakte Statistik. Sie ist Realität, die sie täglich erleben. Und das wollen sie ändern.

💚 FidAR ist für sie das richtige Netzwerk, weil wir genau dort ansetzen, wo Veränderung dauerhaft wird: in den Strukturen.

💛 Sie freuen sich auf einen hochwertigen Austausch auf Augenhöhe mit anderen Entscheidungsträger:innen aus der Wirtschaft und erfahrenen Aufsichtsräten sowie auf spannende Impulse zur Aufsichtsratsarbeit.

💚 Sie verstehen einen Sitz im Aufsichtsrat nicht als Karrierezusatz, sondern als Verantwortung und Möglichkeit, den Wandel hin zur gleichberechtigten Teilhabe aktiv mitzugestalten.

💛 Sie wollen anderen Frauen Mut machen auf dem Weg in Führungspositionen, auf dem Weg zu mehr Sichtbarkeit und Wirksamkeit.

💚 Sie waren bereits bei FidAR-Events und sind beeindruckt, welch tolle Frauen und Männer in unserem Netzwerk aktiv sind, wie offen sie sind und wie sie sich gegenseitig inspirieren, unterstützen und befähigen.

Wenn es Ihnen auch so geht wie unseren neuen Mitgliedern, dann werden auch Sie FidAR-Mitglied. Alle sind willkommen, die sich mit uns für unsere Ziele einsetzen: Frauen, Männer und Unternehmen.
👉 https://www.fidar.de/mitgliederbereich/mitglied-werden.html

Gestern wurde ein Meilenstein für die Gleichstellung in Europa gewürdigt – und FidAR war in Brüssel dabei.Ende des Monat...
12/06/2026

Gestern wurde ein Meilenstein für die Gleichstellung in Europa gewürdigt – und FidAR war in Brüssel dabei.

Ende des Monats läuft eine wichtige Frist der EU-Führungspositionen-Richtlinie aus: Bis dahin sollen die Mitgliedstaaten die EU-Vorgaben für mehr Frauen in den Führungsgremien großer Börsenunternehmen in nationales Recht überführt haben. Auf der Konferenz der Initiative European Women on Boards (EWoB) wurde dieser Erfolg von vielfältigen Akteur:innen der europäischen Gleichstellungspolitik gewürdigt.

Warum die Umsetzung der Richtlinie so wichtig ist, hat Carlien Scheele, Direktorin des European Institute for Gender Equality (EIGE) auf den Punkt gebracht:

„Progress does not only happen because time passes. Progress happens when rules become clear. When accountability becomes visible. And that is precisely what the Women on Boards Directive has done."

18 der 27 EU-Staaten haben die Richtlinie bereits in nationales Recht überführt – oder hatten bereits vor Inkrafttreten der Richtlinie nationale Regelungen, die ausreichend waren. 7 Länder sind aktuell dabei, die Richtlinie umzusetzen. 2 Länder haben bislang noch keine Maßnahmen ergriffen.

Jedes Land hat eine andere Ausgangslage – und dennoch können alle voneinander lernen. Unter der Moderation von Anette Juellund (CEO EWoB) haben Maria Sipilä aus Finnland, Daniela Maior aus Rumänien und FidAR-Präsidentin Prof. Dr. Anja Seng darüber diskutiert, wie Kultur und Geschichte den Weg jedes Landes prägen und welche Wirkung die Richtlinie in den jeweiligen Ländern hatte.

Trotz unterschiedlicher Ausgangslage ist das gemeinsame Ziel klar: 40 Prozent Frauen unter den nicht-geschäftsführenden Direktor:innen – das entspricht in Deutschland den Aufsichtsrät:innen – oder 33 Prozent Frauen in Aufsichtsrat und Vorstand zusammen.

Deutschland macht von der Aussetzungsklausel Gebrauch und setzt die Richtlinie nicht in nationales Recht um, weil bereits eigene Regelungen bestehen. Die Führungspositionengesetze bleiben jedoch hinter den europäischen Zielwerten zurück.

Wir hoffen, dass die Fortschritte in Europa auch das Engagement der Unternehmen in Deutschland fördern. Denn Parität ist nicht nur eine Frage des Grundrechts auf Gleichberechtigung – sie ist auch eine Frage des wirtschaftlichen Erfolgs und der Zukunftsfähigkeit.

Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage kann Deutschland es sich nicht erlauben, auf die Expertise von Frauen zu verzichten. Unternehmen mit gemischten Führungsgremien liefern nachweislich bessere Ergebnisse und sind für Investoren attraktiver.

Für uns heißt das: Auch 20 Jahre nach unserer Gründung machen wir weiter. Für mehr Frauen in Führungspositionen. Für Parität. Dass es geht, zeigt der Blick nach Europa – jetzt muss Deutschland nachziehen.

Stellen Sie sich vor, der Bundeskanzler lädt zum nächsten Investitionsgipfel und am Tisch sitzen nur Frauen! Leider schw...
11/06/2026

Stellen Sie sich vor, der Bundeskanzler lädt zum nächsten Investitionsgipfel und am Tisch sitzen nur Frauen!

Leider schwer vorstellbar. Dabei würden uns paritätisch mit Frauen und Männern besetzte Gremien schon vollkommen reichen. Aber selbst das ist immer noch nicht Normalität – nicht beim Investitionsgipfel, nicht auf Podien oder in Talkshows und auch nicht in Entscheidungspositionen in Wirtschaft und Politik.

Dabei gibt es genügend bestens qualifizierte Frauen. Es braucht nur die richtigen Strukturen, um die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern sicherzustellen.

Seit 20 Jahren setzt sich FidAR nun für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen ein. Wir haben bereits viel erreicht. Doch solange wir über diese Torte der Wahrheit – wenn auch schmerzhaft – lachen müssen, sind wir noch nicht am Ziel.

Danke an Katja Berlin und Yes Publishing, dass FidAR in diesem Jahr monatlich eine Torte der Wahrheit präsentieren darf, die uns zeigt, warum es FidAR (leider) immer noch braucht.

Gleiche Chancen für alle Beschäftigten. Das will Stefanie Müller-Thon als Senior Vice President Group HR und Executive H...
10/06/2026

Gleiche Chancen für alle Beschäftigten. Das will Stefanie Müller-Thon als Senior Vice President Group HR und Executive HR bei der E.ON SE schaffen.

Wie das genau im Unternehmen aussehen kann, schildert sie in unserer Reihe :

„Wir bei E.ON setzen uns dafür ein, moderne und flexible Rahmenbedingungen für alle zu gestalten – etwa durch flexible Arbeitsmodelle oder Angebote, die Leistungsfähigkeit und Karriereentwicklung in allen Lebensphasen fördern.“

Das kommt natürlich auch Frauen zugute:

„Wir schaffen damit auch die Grundlage dafür, dass sich Frauen bei E.ON beruflich weiterentwickeln und Führungspositionen übernehmen können. Uns ist es wichtig ein Arbeitsumfeld zu bieten, in dem jede und jeder das eigene Potenzial entfalten kann.“

Und dieses Engagement wird auch in Zahlen sichtbar. Im aktuellen Women-on-Board-Index liegt die E.ON SE auf Rang 25 von 182 untersuchten Unternehmen mit einem Frauenanteil von 37,5 Prozent im Aufsichtsrat und 40 Prozent im Vorstand. Im Jahr 2022 lag E.ON noch 100 Plätze weiter zurück.

Das Beispiel zeigt: Es ist möglich, mehr Frauen in Führungspositionen zu bekommen – wenn der Wille da ist!

Viele neue Frauen in Aufsichtsräten – und trotzdem kein Fortschritt bei der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und P...
09/06/2026

Viele neue Frauen in Aufsichtsräten – und trotzdem kein Fortschritt bei der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Parität? Genau das könnte in diesem Jahr (wieder) passieren. Oder?

Bei den aktuellen Hauptversammlungen wurden viele Frauen neu in Aufsichtsräte gewählt, wie Sie hier bei uns auf Facebook verfolgen konnten. Doch sie ersetzen oftmals andere Frauen, bleiben deutlich kürzer im Amt als Männer und werden auch immer wieder von Männern ersetzt. Die reine Anzahl neu berufener Frauen sagt also noch nichts über die Entwicklung des Frauenanteils insgesamt.

Anfang des Jahres waren 37,1 Prozent Frauen unter den Aufsichtsratsmitgliedern der 182 größten Börsenunternehmen. Anderthalb Jahre lang, seit Mai 2024, als erstmals der Höchstwert von 37,3 Prozent erreicht wurde, stagnierte der Frauenanteil jedoch und ging phasenweise immer wieder leicht zurück.

Und nun? Werden wir das Niveau von 37,1 Prozent Frauen in Aufsichtsräten halten können? Geht der Trend weiter nach unten? Oder gewinnt die Gleichberechtigung gar wieder an Tempo?

Was glauben Sie?

Wie entwickelt sich der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der großen börsennotierten Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr? Schreiben Sie uns Ihre Erwartungen in die Kommentare 👇🏻

Wir arbeiten aktuell mit Hochdruck an der neuen Ausgabe des Women-on-Board-Index, die noch vor der parlamentarischen Sommerpause erscheinen soll. Dann sehen Sie, ob Sie mit Ihrer Erwartung richtig liegen. Im WoB-Index beleuchten wir – wie jedes Jahr seit 2011 – wie es um die gleichberechtigte Teilhabe bestellt ist in den im DAX, MDAX und SDAX sowie den im Regulierten Markt notierten, paritätisch mitbestimmten Unternehmen.

Staffelstabübergabe von Deutschland an die Türkei beim Global Summit of Women in Istanbul durch FidAR-Präsidentin Prof. ...
06/06/2026

Staffelstabübergabe von Deutschland an die Türkei beim Global Summit of Women in Istanbul durch FidAR-Präsidentin Prof. Dr. Anja Seng, Daniela Weber-Rey und Biljana Mittelbach.

Alle drei gehörten 2025 zum Host Committee des Global Summit of Women in Berlin. Im Rahmen der Eröffnungszeremonie übergaben sie nun symbolisch die Gastgeberrolle an die diesjährigen Ausrichterinnen in der Türkei: Umran Beba und Gülden Türktan.

In diesen Tagen kommen mehrere hundert Frauen (und Männer) aus Politik und Wirtschaft in Istanbul zusammen, um sich drei Tage lang über Länder-, Branchen- und Kulturgrenzen hinweg auszutauschen und die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen voranzubringen.

Und das ist wichtiger denn je, wie Anja Seng in ihrer Übergabe-Rede betont:

„Wir erleben heute vermehrt, dass Frauen in der Wirtschaft wieder zurückgedrängt werden. Das reicht von offener Ablehnung der Gleichstellung bis hin zu stiller Aushöhlung von Errungenschaften, die wir sicher geglaubt haben. Genau jetzt müssen wir unsere Kräfte grenzüberschreitend bündeln: Was keine von uns allein in ihrem eigenen Land bewirken kann, können wir gemeinsam als globales Netzwerk erreichen.“

Herzlichen Dank an Irene Natividad, Präsidentin des Global Summit of Women, dafür, dass sie jedes Jahr Frauen (und Männer) aus aller Welt genau dafür zusammenbringt!

Weltweit das gleiche Phänomen: Frauen kommen zwar vermehrt in Führungsgremien – aber innerhalb der Gremien stoßen sie we...
05/06/2026

Weltweit das gleiche Phänomen: Frauen kommen zwar vermehrt in Führungsgremien – aber innerhalb der Gremien stoßen sie weiterhin an die Gläserne Decke und haben selten den Vorsitz.

ISS-Corporate hat Zahlen für 30 Länder ausgewertet:

Weltweit liegt der Frauenanteil in Führungsgremien wie Aufsichtsräten und Vorständen bei 29 Prozent. Doch pro Unternehmen schafft es im Schnitt nur 1 Frau in eine leitende Funktion innerhalb dieser Gremien, wie etwa den Vorsitz von Vorstand, Aufsichtsrat oder relevanten Ausschüssen.

In Europa ist der Frauenanteil in den Führungsgremien am höchsten, allen voran in Frankreich (45 %), Italien (44 %) und Spanien (42 %). Deutschland liegt mit durchschnittlich 33 Prozent auf Rang 18 von 30 untersuchten Ländern.

Doch selbst in Frankreich und Italien gibt es im Schnitt nur 1,5 Frauen pro Unternehmen mit einer leitenden Position innerhalb der Führungsgremien. In Deutschland sind es durchschnittlich 0,7 Frauen.

Dass der Fortschritt nach dem Eintritt von Frauen in die Führungsgremien ins Stocken gerät, sehen wir auch jedes Jahr in unserem Women-on-Board-Index, in dem wir die rund 180 im DAX, MDAX und SDAX sowie die paritätisch mitbestimmten, am Regulierten Markt notierten Unternehmen untersuchen:

⚡️ 19,9 Prozent der Vorstandsmitglieder sind weiblich, aber nur 5 Prozent der Unternehmen haben eine Vorstandsvorsitzende.

⚡️ In Aufsichtsräten liegt der Frauenanteil bei 37 Prozent, aber nur in 8,9 Prozent der Unternehmen ist die Aufsichtsratsvorsitzende eine Frau.

Die Zahlen verdeutlichen einmal mehr: Es gibt noch sehr viel zu tun, bevor gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern Realität ist.

FidAR-Präsidentin Prof. Dr. Anja Seng ist aktuell in Istanbul, um mit Vertreterinnen türkischer Frauen- und Wirtschaftso...
04/06/2026

FidAR-Präsidentin Prof. Dr. Anja Seng ist aktuell in Istanbul, um mit Vertreterinnen türkischer Frauen- und Wirtschaftsorganisationen über die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen zu sprechen.

Gemeinsam waren sie zu Gast bei der Generalkonsulin in Istanbul, Dr. Regine Grienberger, für einen Erfahrungsaustausch über Ländergrenzen hinweg.

Wir nehmen den Besuch zum Anlass, den rechtlichen Rahmen und die Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen in der Türkei einmal genauer zu betrachten:

Der gesetzliche Rahmen:

🔸 Verfassungsartikel 10 garantiert die formale Gleichheit von Frauen und Männern.

🔸 Das Arbeitsgesetz Nr. 4857 verbietet Geschlechtsdiskriminierung.

🔸 Eine verbindliche gesetzliche Geschlechterquote für Aufsichtsräte oder Vorgaben für Vorstände existieren nicht.

🔸 Das Capital Markets Board (SPK) empfiehlt in den Corporate Governance Principles ein freiwilliges 25-Prozent-Ziel für Frauen in Boards nach dem Comply-or-Explain-Prinzip – allerdings ohne Durchsetzungsmechanismen.

🔸 Mit dem 30% Club Türkiye gibt es eine rein freiwillige Initiative für 30 Prozent Frauen in Boards.

Doch die Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen bleibt dahinter zurück:

🔸 19,4 % Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen (BIST)

🔸 28,1 % Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten der 69 Mitglieder des 30% Club Türkiye

🔸 30,3 % der börsennotierten Unternehmen haben keine einzige Frau in Vorstand und Aufsichtsrat

Wir haben unsere Erfahrungen auf dem Weg zu den Führungspositionengesetzen mit den türkischen Verbänden geteilt und betont, wie wichtig Transparenz durch belastbare Zahlen und gegenseitiges Empowerment sind.

Wie können Aufsichtsräte Stabilität in Unternehmen sichern und gleichzeitig Transformation vorantreiben? Dieser Frage ge...
03/06/2026

Wie können Aufsichtsräte Stabilität in Unternehmen sichern und gleichzeitig Transformation vorantreiben? Dieser Frage gehen wir mit der Transformationsforscherin Prof. Dr. Julia Duwe auf den Grund.

🗓️ Donnerstag, 11. Juni
🕛 12-13 Uhr
💻 online
👉 Anmeldung: https://mitgliederportal.fidar.de/webportal/events/veranstaltung?VER_ID=1171&

Ein hilfreiches Denk- und Handlungsmodell für diese Frage liefert die organisationale Ambidextrie, auch Beidhändigkeit genannt. Gemeint ist damit die Fähigkeit von Organisationen, ihr Kerngeschäft zu optimieren und gleichzeitig ein neues Standbein für die Zukunft aufzubauen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Julia Duwe gehen wir der Frage nach, wie Aufsichtsräte Organisationen bestmöglich durch große Veränderungen begleiten und wie sich die Gremien selbst verändern müssen, um gut für die Zukunft aufgestellt zu sein.

Ihre Gastgeberin ist FidAR-Geschäftsführerin Clara Gruitrooy.

Sind Sie dabei?

18 Frauen beziehen neue Positionen in Aufsichtsräten und Vorständen der großen deutschen Unternehmen. Wir gratulieren ga...
02/06/2026

18 Frauen beziehen neue Positionen in Aufsichtsräten und Vorständen der großen deutschen Unternehmen. Wir gratulieren ganz herzlich!

Die Hauptversammlungssaison ist in vollem Gange, entsprechend viele Aufsichtsratspositionen werden aktuell neu besetzt. Meist rücken Frauen für ausgeschiedene Frauen nach. Der Frauenanteil steigt also nur in wenigen Fällen – teilweise werden Frauen auch durch Männer ersetzt.

Zunächst die Unternehmen, deren Aufsichtsgremien paritätisch besetzt sind oder die den Frauenanteil erhöhen:

Die Aufsichtsräte der JOST Werke und von Vonovia sind erstmals paritätisch besetzt. Evelyne Freitag bzw. Dr. Anne-Marie Großmann-Minkwitz verstärken die Gremien.

Für Ottobock und TAG Immobilien wurden Tania von der Goltz bzw. Prof. Dr. Marion Peyinghaus in den Aufsichtsrat gewählt. Die Gremien bleiben paritätisch besetzt.

Bilfinger erhöht den Frauenanteil im Aufsichtsrat auf 42 % mit Ann-Kristin Erkens und Ilonka Nußbaumer als neuen Aufsichtsrätinnen.

Symrise erhöht den Frauenanteil im Aufsichtsgremium ebenfalls auf 42 % mit Eva Kienle als neuem Mitglied.

Dr. Annette Beller verstärkt den Aufsichtsrat der Talanx AG, deren Frauenanteil damit auf 31 % steigt.

Die folgenden 6 Unternehmen haben neue Frauen in den Aufsichtsrat berufen, gleichzeitig sind jedoch ebenso viele ausgeschieden:

Die Deutsche Börse hat Claudia Nemat als neue Aufsichtsrätin. Der Frauenanteil bleibt bei 44 %.

Für Lanxess wurde Uta Kemmerich-Keil neu in den Aufsichtsrat gewählt. 42 % der Mitglieder sind Frauen.

Bei Amadeus Fire ist Ana-Cristina Grohnert neue Aufsichtsrätin. Der Frauenanteil liegt ebenfalls bei 42 %.

Für Brenntag ist Claudine Mollenkopf in den Aufsichtsrat gewählt worden. Frauen sind zu 38 % im Gremium vertreten.

Der Aufsichtsrat der Fraport AG hat einen Frauenanteil von 35 %, neue Aufsichtsrätin ist Dr. Kristina Wagner.

Daimler Truck hat mit Claudia Nemat und Britta Seeger zwei neue Aufsichtsrätinnen und weiterhin 30 % Frauen im Gremium.

Auch bei den öffentlichen Unternehmen bewegt sich etwas: FidAR-Mitglied Prof. Dr.-Ing. Daniela Gutberlet verstärkt den Aufsichtsrat der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbh. Der Frauenanteil im Gremium steigt wieder auf 44 %.

Und auch in den Vorständen wurden neue Frau berufen:

Hensoldt hat seit Anfang Mai mit Inka Tews als neuer Personalvorständin erstmals eine Frau im Vorstand. Der Frauenanteil steigt auf 33 %.

Und Evotec hat gleich zwei neue Frauen in den Vorstand berufen: Dr. Ingrid Müller als COO und Claire Hinshelwood als CFO. Das Unternehmen hat damit erstmals mehr Frauen als Männer im Vorstand. Der Frauenanteil steigt auf 60 %.

Wir wünschen allen Frauen viel Erfolg in ihren neuen Positionen und setzen darauf, dass sie ihre Gestaltungsmacht nutzen und die gleichberechtigte Teilhabe in ihren Unternehmen fördern und festigen.

Adresse

Kurfürstendamm 61
Berlin
10707

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