VBRG e.V.

Anrufen Wegbeschreibung Website

VBRG e.V. Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

09/10/2026
Wir gedenken.Am 9. Oktober 2025 jährt sich das rechtsterroristische Attentat auf die Synagoge in Halle (Saale), den Kiez...
08/10/2026

Wir gedenken.

Am 9. Oktober 2025 jährt sich das rechtsterroristische Attentat auf die Synagoge in Halle (Saale), den Kiez-Döner und Wiedersdorf zum siebten Mal. Der Anschlag geschah an Yom Kippur 5780 - dem höchsten jüdischen Feiertag. Nur durch ihr besonnenes Handeln überlebten mehr als 50 Jüdinnen_ und Juden in der Synagoge den geplanten antisemitischen Anschlag.

Wir erinnern an Jana L. (40) und einem weiteren Ermordeten, die aus antisemitischem, rassistischem und antifeministischem Hass ermordet wurden. Auf Wunsch wird einer der Ermordeten nicht namentlich genannt.
Unser Mitgefühl gilt ihren Familien, Freund*innen und den teils schwer verletzten Überlebenden, die bis heute mit den Folgen kämpfen.

Der Anschlag macht schmerzhaft deutlich, wie eng Antisemitismus, Rassismus und Misogynie in rechter Ideologie verknüpft sind. Seitdem setzen sich Betroffene und Unterstützer*innen unermüdlich für Erinnerung und Solidarität ein.

🕯️ Kommt zu den Gedenkveranstaltungen.
🎤 Hört den Betroffenen zu.
✊ Seid solidarisch.

Alle Infos zu den Veranstaltungen: Halle gegen Rechts
🔗 anschlag.halggr.de

Am 26. September 1980 explodierte am Haupteingang des Münchner Oktoberfests eine Bombe.Schon damals gab es Hinweise auf ...
26/09/2026

Am 26. September 1980 explodierte am Haupteingang des Münchner Oktoberfests eine Bombe.

Schon damals gab es Hinweise auf ein rechtsextremes Motiv. In den folgenden Jahrzehnten blieben jedoch Fragen zur möglichen Beteiligung weiterer Personen und zu den Ermittlungen offen. Erst 2020 bewertete der Generalbundesanwalt die Tat schließlich als rechtsextremistisch und politisch motiviert.

Für die Überlebenden und Angehörigen bedeuteten diese Jahrzehnte vor allem eines: Ungewissheit. Viele Betroffene leben bis heute mit den körperlichen und psychischen Folgen des Anschlags.

Erinnern heißt deshalb auch, die Perspektiven der Betroffenen sichtbar zu machen, offene Fragen ernst zu nehmen und rechtsextreme Gewalt klar zu benennen.

Das Oktoberfestattentat mahnt uns bis heute: Wir dürfen nicht vergessen, wie wichtig eine konsequente Aufarbeitung rechter Gewalt ist.

09/09/2026

Now more than ever: We must not leave people affected by right-wing, racist, anti-queer and antisemitic threats and attacks to face them alone.

Even before the election, the AfD announced plans to push back democracy projects and civil society organisations and withdraw their funding. This also threatens us at the Mobile Victim Support Service Saxony-Anhalt, run by .

We want to continue standing by those affected.
Listening. Advising. Supporting.

To do that, we need your support NOW. Help us keep helping. ❤️

🫶 Donate and let’s defend solidarity together:
www.opferberatung-bleibt.de

09/09/2026

Gerade jetzt gilt mehr denn je: Wir dürfen Betroffene rechter, rassistischer, queerfeindlicher und antisemitischer Bedrohungen und Angriffe nicht allein allein lassen!

Gleichzeitig hat die AfD schon vor der Wahl angekündigt, Demokratieprojekte und zivilgesellschaftliche Organisationen zurückzudrängen und ihnen die Förderung zu entziehen. Davon sind auch wir von der Mobilen Opferberatung Sachsen-Anhalt in Trägerschaft von bedroht.

Wir wollen weiter an der Seite der Betroffenen stehen. Zuhören. Beraten. Begleiten.

Dafür brauchen wir JETZT eure Unterstützung. Helft uns, weiterzuhelfen. ❤️

🫶 Spendet und lasst uns ins gemeinsam Solidarität verteidigen: www.opferberatung-bleibt.de.

In zwei Tagen ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Wir tun alles dafür, auch in Zukunft an der Seite der Angegriffenen un...
04/09/2026

In zwei Tagen ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Wir tun alles dafür, auch in Zukunft an der Seite der Angegriffenen und der demokratischen Zivilgesellschaft zu bleiben.

Damit wir unsere Arbeit verlässlich fortsetzen können, brauchen wir eure Unterstützung.

Jetzt spenden und Solidarität verteidigen! ❤️ ➡️ opferberatung-bleibt.de

Viele Teilnehmende der Berliner Christopher-Street-Day-Demonstration am vergangenen Samstag kamen aus dem ganzen Bundesg...
31/07/2026

Viele Teilnehmende der Berliner Christopher-Street-Day-Demonstration am vergangenen Samstag kamen aus dem ganzen Bundesgebiet. Überlebende und Betroffene des Anschlags können sich in ihrem jeweiligen Bundesland auch an die Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt wenden. Diese beraten auch bei queerfeindlicher Gewalt kostenlos, vertraulich, mehrsprachig und betroffenenorientiert. Zudem kennen sie weitere Fach- und Beratungsstellen zu Queerfeindlichkeit und Islamismus in den jeweiligen Bundesländern und können an diese verweisen.

Übersicht der Beratungsstellen: verband-brg.de/beratung

Baden-Württemberg LEUCHTLINIE

Bayern B.U.D. Bayern (außer München) BEFORE (nur München)

Berlin reach out Berlin

Brandenburg Opferperspektive e.V.

Bremen

Hamburg empower Hamburg

Hessen Response Hessen

Mecklenburg-Vorpommern LOBBI MV

Niedersachsen Betroffenenberatung Nds

Nordrhein-Westfalen OBR und BackUp - Beratung für Betroffene extrem rechter Gewalt

Rheinland-Pfalz Betroffenenberatung Rheinland-Pfalz

Saarland Bounce Back Saarland Betroffenenberatung

Sachsen Raa Sachsen eV

Sachsen-Anhalt Mobile Opferberatung

Schleswig-Holstein ZEBRA e.V.

Thüringen ezra

Bitte teilt diesen Post, damit Betroffene von den Beratungsangeboten erfahren.

⚠️ Menschen, die sich gegen Rassismus und für Demokratie, Menschenrechte und Vielfalt engagieren, werden immer häufiger ...
23/07/2026

⚠️ Menschen, die sich gegen Rassismus und für Demokratie, Menschenrechte und Vielfalt engagieren, werden immer häufiger Ziel rechter Gewalt.

Der VBRG dokumentierte im Jahr 2025 insgesamt 663 Angriffe auf politische Gegner*innen sowie zivilgesellschaftlich Engagierte. 🚨 Gegenüber 2023 hat sich die Zahl der dokumentierten Übergriffe damit verdoppelt.

👉 Die Folgen reichen weit über die unmittelbaren körperlichen Verletzungen hinaus: Viele Betroffene berichten von Angst und Verunsicherung, ziehen sich aus dem öffentlichen Leben zurück oder beenden ihr gesellschaftliches oder politisches Engagement ganz.

‼️ Diese Angriffe richten sich nicht nur gegen Einzelne – sie zielen darauf ab, demokratisches Engagement einzuschüchtern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schwächen.

➡️ Teile diesen Beitrag und hilf mit, auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen.

📊 Alle Ergebnisse der Jahresbilanz 2025 findest du über den Link in unserer Bio.

Heute jährt sich der rassistische Terroranschlag am Olympia-Einkaufszentrum in München zum zehnten Mal. In Gedanken sind...
22/07/2026

Heute jährt sich der rassistische Terroranschlag am Olympia-Einkaufszentrum in München zum zehnten Mal. In Gedanken sind wir bei den Familien der Opfer, ihren Freund*innen und allen Menschen, die sie heute vermissen.

Auch zehn Jahre später zeigt sich: Rassismus bleibt das häufigste Tatmotiv bei rechter Gewalt. Das belegen die Zahlen unseres aktuellen Monitorings zur Jahresbilanz 2025.

Im Jahr 2025 wurden 3.167 rechte, rassistische und antisemitische Angriffe dokumentiert – das sind 12 Betroffene pro Tag.

Für viele Betroffene ist Rassismus weiterhin eine alltägliche Erfahrung – auf der Straße, in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft.
Umso wichtiger ist es, Betroffene zu unterstützen, ihre Perspektiven sichtbar zu machen und rechte, rassistische und antisemitische Gewalt konsequent zu benennen und zu bekämpfen.

Die vollständige Jahresbilanz 2025 des VBRG mit Analysen und Einordnungen findet ihr unter dem Link in der Bio.

🕯️ 25 Jahre Erinnern!Am 19. Januar 2001 explodierte eine vom   platzierte Bombe in der Probsteigasse in KölnDer Anschlag...
19/01/2026

🕯️ 25 Jahre Erinnern!

Am 19. Januar 2001 explodierte eine vom platzierte Bombe in der Probsteigasse in Köln

Der Anschlag war Teil einer jahrelangen Serie rassistischen Terrors in Deutschland. Bis zur Selbstenttarnung des NSU 2011 wurden die Betroffenen und ihre Hinweise auf ein rechtes und rassistisches Tatmotiv nicht ernst genommen. Sie wurden stattdessen sogar verdächtigt.

Heute erinnern wir an das Geschehen, solidarisieren uns mit den Betroffenen und sagen: Kein Schlussstrich. Kein Vergessen.

KeinVergessen
KeinSchlussstrich

Adresse

Kottbusser Damm 7
Berlin
10967

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn VBRG e.V. etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen