Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller VS

Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller VS Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) ist seit 1969 der offizielle Berufsverband der literarischen Urheber in Deutschland.

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) ist der offizielle Berufsverband der Schriftstellerinnen und Schriftsteller und der literarischen Übersetzer der Bundesrepublik Deutschland. Er vertritt die Interessen der professionellen Autorinnen und Autoren und hat knapp 4.000 Mitglieder. Sitz des Verbands ist Berlin.Bundesvorsitzende des Verbands ist seit 2019 Lena Falkenhagen.

Davor war seit 2015 Eva Leipprand Bundesvorsitzende. Stellvertretende Vorsitzende sind Sven j. Olsson und Leander Sukov. Zum gesamten Bundesvorstand: https://vs.verdi.de/ueber-uns/vorstaendeZu den Landesverbänden: https://vs.verdi.de/ueber-uns/vorstaende/landesvorstaendeDer VS wurde 1969 als "Verband deutscher Schriftsteller e.V." gegründet. Gründungsmitglieder waren u.a. Günter Grass, Heinrich Böll, Ingeborg Drewitz, Dieter Lattmann, Martin Walser. Im Jahr 1973 wurde der Entschluss gefasst, sich der Industriegewerkschaft (IG) Druck und Papier anzuschließen.Die IG Druck und Papier fusionierte 1989 mit der IG Kunst und Kultur zur legendären Mediengewerkschaft "IG Medien". 2001 vereinigte sich die IG Medien mit der ÖTV und weiteren Gewerkschaften zur neuen Supergewerkschaft "ver.di", die gegenwärtig 2,1 Millionen Mitglieder hat. Somit vertritt ver.di die gewerkschaftlichen Interessen der Schriftsteller und Schriftstellerinnen.Der VS ist in allen inhaltlichen Belangen und mit dem Status einer Fachgruppe in ver.di formell eigenständig. Er vertritt die deutschen Autorinnen und Autoren auch international, so u.a. im European Writer's Council EWC und in der Internationalen Autoren-Föderation IAF.Der VS ist Initiator und Mitbegründer des internationalen Aktionsbündnisses "Fairlag" sowie Gründungsmitglied des "Netzwerk Autorenrechte". Informationen zu Beitrittsanforderungen und den VS-Landesverbänden untehttps://vs.verdi.de/++file++561defc0aa698e7a5f000d5c/download/VS-Faltblatt_2015.pdf

Eine weitere Kommentierung durch die FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung.
17/07/2026

Eine weitere Kommentierung durch die FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Der Schriftstellerverband protestiert gegen das Vetorecht, das der Kulturstaatsminister beim Deutschen Verlagspreis beansprucht. Das hatte Weimers Amt indes schon immer. Was bedenklich stimmt, ist die neue Rolle des Börsenvereins.

16/07/2026

Kulturelle Autonomie in Gefahr: BKM will letztes Wort beim Deutschen Verlagspreis



Berlin, 16. Juli 2026: Der Verband deutscher Schriftsteller*innen (VS in ver.di) zeigt sich tief besorgt über aktuelle Pläne des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Wolfram Weimer, sich beim Deutschen Verlagspreis ein Vetorecht vorzubehalten. „Wolfram Weimer greift die Unabhängigkeit der literarischen und verlegerischen Landschaft an, sein Verhalten wirft erneut grundsätzliche Fragen nach der Rolle des Staates in kulturellen Förderentscheidungen auf“, kritisiert Lena Falkenhagen, die Bundesvorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller*innen.

Der Deutsche Verlagspreis ist eine der renommiertesten Auszeichnungen für herausragende verlegerische Leistungen in Deutschland. Bisher wurden die Preisträger*innen von einer unabhängigen Jury aus Expert*innen der Branche, darunter Autor*innen, Verleger*innen und Literaturkritiker*innen ausgewählt. Diese Praxis garantierte eine pluralistische und fachkundige Bewertung, die den vielfältigen Stimmen der deutschen Literaturszene gerecht wurde.

Mit dem beabsichtigten Vetorecht beim BKM droht diese Vielfalt unter Generalverdacht gestellt zu werden. "Kultur lebt von Unabhängigkeit und Diskurs – nicht von staatlicher Beobachtung", betont Lena Falkenhagen, Vorsitzende des Verbands deutscher Schriftsteller*innen. "Allein die Ankündigung einer politischen Prüfung verbreitet ein Gefühl der Überwachung in der Literaturszene und macht die Kunst weniger frei."

Der VS fordert die Bundesregierung auf

die Unabhängigkeit der Jurys im Allgemeinen und dieser Jury im Speziellen zu wahren und den Deutschen Verlagspreis weiterhin in die Hände von Fachleuten aus der Branche zu legen.
transparente und partizipative Prozesse zu gewährleisten, die alle Akteur*innen der Literaturszene einbeziehen.
kulturelle Förderung als Chance zu verstehen – nicht als Gegenstand staatlicher Beobachtung.


"Wir rufen alle dazu auf, sich für die Bewahrung der kulturellen Autonomie einzusetzen", so Falkenhagen. "Staatliche Förderung, ob in Preisverleihungen oder anderen Formen, müssen Förderungen der kulturellen Errungenschaften bleiben – nicht der politischen Orientierung."

Der Deutsche Verlagspreis wird seit 2019 verliehen und würdigt herausragende verlegerische Leistungen, die zur Vielfalt und Qualität der deutschen Buch- und Literaturszene beitragen. Bisherige Preisträger*innen umfassen eine breite Palette an Verlagen, von kleinen Independent-Häusern bis zu etablierten Großverlagen.

Die Initiative Verlage gegen Rechts, bei der wir Mitglied sind, wird von der extremen Rechten für diese wunderbar differ...
19/06/2026

Die Initiative Verlage gegen Rechts, bei der wir Mitglied sind, wird von der extremen Rechten für diese wunderbar differenzierte und hochgebildete Broschüre zum Thema Rechtes Verlegen angegriffen.

Sie enthält eine feinsinnige Beschreibung der Metastrategie der neuen Rechten und warum sie das so gefährlich macht.

Und warum man bei Büchern, die man sich ins Regal stellt, genau hinschauen sollte.

Klare Leseempfehlung!

Aktionsbündnis für eine solidarische und antifaschistische Verlagskultur. Wir organisieren unter anderem Veranstaltungen auf den Buchmessen. 📚✊🏿🌈 📣

"Man könnte den beschriebenen Zustand als institutionalisierten Kulturkampf ansehen. In diesem Kulturkampf von oben, der...
02/04/2026

"Man könnte den beschriebenen Zustand als institutionalisierten Kulturkampf ansehen. In diesem Kulturkampf von oben, der weder einen expliziten Anfang noch ein eindeutig definiertes Ziel kennt, verbinden sich lose Positionen des mehr oder weniger bürgerlichen Konservatismus mit solchen der extremen Rechten, aber auch technokratische mit populistischen.

Der Kulturkampf von oben betrifft nun keineswegs nur einzelne Werke, einzelne In­stitutionen, einzelne Personen, einzelne Projekte oder einzelne Positionen. Er betrifft vielmehr die Machtverhältnisse insgesamt, die Regentschaft über Schlüsseleinrichtungen, den »Geländegewinn« in den Medien. Es geht mit anderen Worten um eine Bewegung von Macht in der Kultur zu Macht über die Kultur."

Georg Seeßlen: Staatliche Gängelungen

Der Verband deutscher Schriftsteller*innen (VS in ver.di) kritisiert die Ausübung politischer Einflussnahme auf den Deut...
06/03/2026

Der Verband deutscher Schriftsteller*innen (VS in ver.di) kritisiert die Ausübung politischer Einflussnahme auf den Deutschen Buchhandlungspreis und die Entfernung dreier Buchhandlungen aus der von der unabhängigen Förderjury kuratierten Liste durch den Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer.

"Kulturförderung darf nicht auf dem Altar der Extremismusbekämpfung geopfert werden. Das ist einer freien und pluralen Zivilgesellschaft unwürdig", sagt Prof. Lena Falkenhagen, die Bundesvorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller*innen (VS in ver.di).

Buchhandlungen bieten Literatur an. Zur Meinungsbildung in einer freien demokratisch organisierten Gesellschaft gehört auch die Auseinandersetzung mit Meinungen, die nicht dem eigenen Spektrum angehören.
Die meisten Buchhandlungen bieten das volle Meinungsspektrum des politischen Diskurses an. Spezialisierte Buchhandlungen ermöglichen eine grundlegend andere und besondere Form der Beratung.

Die Meinungsbildung zu beschneiden heißt, die Meinungspluralität zu beschneiden. Das setzt in einer Demokratie, die von der freien und öffentlichen Diskussion abhängig ist, ein gefährliches Beispiel.

Bücher, deren Inhalte sich innerhalb der Rechtsordnung befinden, müssen in Deutschland ohne staatliche Bevorzugung und Behinderung vertrieben werden dürfen. Buchhandlungen, die sie vertreiben, müssen an einer Kulturförderung teilhaben können, ohne, dass eine Diskriminierung aufgrund einer möglicherweise vorhandenen politischen Kuratierung stattfindet.

"Die Bundesregierung ist durch das Grundgesetz verpflichtet, die freie und plurale Meinungsbildung mit größtmöglichen Anstrengungen zu erhalten und zu fördern und nicht zu hindern", so Falkenhagen. "Der Verband deutscher Schriftsteller*innen fordert sie dazu auf, dieser Pflicht nachzukommen."

Lyrik im Maindreieck 2026Tradition der Poesie19. Febuar, 20 UhrKemenate, Kolpingstr. 10, beim ZiehbrunnenKerstin Hensel ...
17/02/2026

Lyrik im Maindreieck 2026
Tradition der Poesie
19. Febuar, 20 Uhr
Kemenate, Kolpingstr. 10, beim Ziehbrunnen

Kerstin Hensel (Berlin)
Direktorin der Sektion Literatur der Akademie der Künste.

Unter anderem hat Kerstin Hensel den Anna-Seghers-Preis und den Leonce-und-Lena-Preis erhalten.

Kornelia Koepsell (Würzburg)
Lebt und arbeitet in Würzburg, viele Veröffentlichungen in namhaften Verlagen und Publikationen.

Eintritt: 5 Euro; alkoholfreie Getränke gegen Spende

Wir sind uns sicher, Ihnen einen Abend bereiten zu können, der voll mit der allerschönsten Lyrik ist.

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Eine Veranstaltung der Therese Literaturgesellschaft.
Vorortpartner Louise Aston Gesellschaft
Bezirk Unterfranken/Oberfranken des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Bayern.

Die Eventisierung des Literaturbetriebs auf der einen Seite; auf der anderen können viele Autor*innen nicht von ihrer Ar...
26/01/2026

Die Eventisierung des Literaturbetriebs auf der einen Seite; auf der anderen können viele Autor*innen nicht von ihrer Arbeit leben, und Lesungen werden nicht angemessen honoriert.

Während wenige Literatur-Stars von ausverkauften Hallen profitieren, kämpfen andere um Mindesthonorare. Einige aus der Branche sehen durch diese Schere die Vielfalt der Literatur bedroht. Von Julia Hercka.

Adresse

10 Paula-Thiede/Ufer
Berlin
10179

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