Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité

Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité Follow us on Instagram: https://www.instagram.com/fighttinnitus/ Youth are a major target group for the work of the foundation. Weblink + Datum).

Die Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité wurde 2011 gegründet, um die Tinnitus-Forschung zu fördern und die Öffentlichkeit über Tinnitus und Gehörschutz aufzuklären. English Profil and Social Media Guidelines

The German Tinnitus and Hearing Foundation Charité was established in August 2011 as a non-profit foundation under private law. In the conviction that tinnitus and hearing disorders

need the best possible treatment and that every individual can do a great deal to protect himself or herself, the Foundation has set itself the following tasks: furthering research and scientific communication, as well as prevention and raising public awareness of the importance of treating one's hearing with care. The foundation pursues its goals within the framework of its financial possibilities through research projects, education campaigns on the risks of noise and stress, the presentation of awards, and the development of preventive measures. One of the foundation’s goals is to raise public awareness for the importance of treating one's hearing with care. Young people, because they are particularly vulnerable, are a major target group. With our prevention and communication work we want to reach not only them, but also the afflicted and their relatives. The title is: I HEAR SOMETHING YOU CAN’T HEAR

Many people who suffer from tinnitus believe that stress is the cause. And first studies indicate that there is indeed a connection. What is lacking is scientific proof. The project “Influence of emotional stress on auditory functions” (for short: “Tinnitus and Stress”) is contributing to remedying this lack. It draws on research done by the molecular biology research laboratory of the ENT Clinic and the Tinnitus Centre Charité. With the “Stress and Tinnitus” project, the Foundation seeks to promote research in this field to develop better individual therapeutic approaches for patients with tinnitus and hyperacusis.

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Tinnitus kann durch Stress, überlaute Musik, Lärm oder eine dauerhafte Belastung des Gehörs verursacht werden. Die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité hilft durch Forschung, Aufklärung und Prävention, Tinnitus zu vermeiden und zu lindern. Mit den Erträgen aus dem Stiftungskapital und durch Spenden fördert sie Forschungsprojekte, damit die Rahmenbedingungen für die Tinnitus-Forschung in Deutschland verbessert werden. Zugleich engagiert sich die Stiftung für eine internationale Kommunikation mit den Forscherinnen und Forschern. Denn die Bevölkerung kann nur dann stärker für das Thema Tinnitus sensibilisiert werden, wenn die Erkenntnisse aus der Wissenschaft möglichst rasch und kontinuierlich veröffentlicht werden.

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Social Media Guide

Um eine hohe Qualität der Beiträge zu gewährleisten, hat die Stiftung im 2013 ein Social Media Team offiziell autorisiert, zu den oben genannten Themen News, Summaries und Comments zu posten. Dabei gilt die Devise: Zwei fundierte Mitteilungen pro Woche sind mehr wert als zehn belanglose Mitteilungen am Tag. Für dieses Team wurden Social Media Guidelies entwickelt. Diese legen die wichtigsten Umgangsformen und die Inhalte der Kommunikation über das Netz fest. Folgende Guidelines sind für die Mitglieder des Social Media Teams verpflichtend:

Offenheit und Loyalität
Bei jeder Veröffentlichung im Internet geht die Redaktion sorgsam mit Informationen um, die die Stiftung betreffen. Sie wahrt Stillschweigen über Geschäftsgeheimnisse. Dies betrifft auch strategische Informationen, zukünftige Entwicklungen, Finanzen, nicht-öffentliche Details über Stifter, Stiftungsrat, Vorstand und Geschäftsführung, Unterstützer, Dienstleister und Partner. Mit den Einträgen (Postings, Blogposts, Tweets und andere Beiträge) tritt die Stiftung in einen direkten Dialog mit der Öffentlichkeit. Sie ermutigt ihre Follower, ihre Meinung über die Stiftung frei zu äußern und ist sich dessen bewusst. Die Stiftung freut sich über alle Kommentare, Anregungen – und Kritik. Für das Redaktionsteam gelten folgende Richtlinien:
• Höflichkeit und Respekt gegenüber der Netz-Community
• Vermeidung von obszönen Worten, persönlichen Beleidigungen und Verunglimpfungen wegen Rasse, Religion, Geschlecht, Sexualität oder Herkunft.
• Respektierung der Privatsphäre anderer
• Vermeidung von Kommentaren, die gegen Gesetze und die guten Sitten verstoßen

Die Stiftung wird jeglichen Inhalt – auch den von Followern/Kommentatoren – auf allen Social Media Seiten, mit denen die Stiftung in einen Dialog mit der Öffentlichkeit tritt, entsprechend kommentieren, wenn deren Inhalt die oben stehenden Richtlinien verletzt. Sollten Follower/Kommentatoren wiederholt gegen diese Regelungen verstoßen, wird die Stiftung diesen das Recht auf Kommentierung entziehen. Korrektheit
Urheber- und Persönlichkeitsrechte anderer werden nicht verletzt, dies gilt vor allem für Text-, Bild- und Videomaterial, für welches das Urheberrecht nicht geklärt ist sowie für Bild- oder Videomaterial, für das die abgebildeten Personen nicht ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben, für Aussagen und Zitate von Kolleginnen und Kollegen oder anderen sowie Logos. Bei Zitaten aus Fremdtexten verpflichtet sich das Redaktionsteam, die korrekte Quelle anzugeben (Autor, Titel der Publikation, Erscheinungsjahr, Verlag, Seite bzw. Sollte das Redaktionsteam einen Fehler machen oder sich geirrt haben, wird es sich, wenn erforderlich, bei den betroffenen Personen entschuldigen und schnellstmöglich den Fehler korrigieren. Wenn dies frühere Postings betrifft, wird dies als nachträgliche Änderung gekennzeichnet. Werbung
Die Facebook-Seite der Deutschen Stiftung Tinnitus und Hören Charité ist keine Werbeplattform für Unternehmen. Wir behalten uns vor, Inhalte, die Werbung für Produkte, Lösungen und Dienstleistungen enthalten, von unserer Seite zu löschen. Posts und Nachrichten von Unternehmen, die die Forschungs- und Aufklärungsarbeit der Stiftung unterstützen oder hierzu kritische Anmerkungen machen möchten, werden selbstverständlich auf unserer Seite akzeptiert und sind ausdrücklich erwünscht.

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The German Tinnitus and Hearing Foundation Charité uses social media as a communications platform in order to make tinnitus as well as the foundation’s activities widely known to the general public. Advertising
The page of the German Tinnitus and Hearing Foundation Charité is not an advertising platform for businesses. We reserve the right to remove any content that contains advertising for products or services from our page. Posts and news from companies that support the foundation’s research and educational work or would like to make critical remarks about this are of course accepted and expressly welcomed. Impressum:
Angaben gemäß § 5 TMG, § 55 RStV

Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité
Luisenstraße 13
10117 Berlin
Tel.: +49 30 85732686
Fax: +49 30 8538447
Email: info(at)stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org
Internet: www.stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org

Vorstand
Prof. Dr. Birgit Mazurek, Vorsitzende
Burkhard Jung, stellv. Vorsitzender und Schatzmeister
Dr. Lutz Mackebrandt, Dr. Magnus Rüde

Geschäftsführer
Dr. Kurt Anschütz (V.i.S.d.P.) Die Deutsche Stiftung Tinnitus und Höeren Charité wurde von der Senatsverwaltung für Justiz des Landes Berlin am 4. August 2011 als rechtsfähig anerkannt (3416/992/2).

Wie laut ist eigentlich dein Alltag?Autos, Busse, Bahnen, Baustellen, Sirenen, Musik, Kopfhörer, Cafés, Kaffeemaschinen,...
18/08/2026

Wie laut ist eigentlich dein Alltag?

Autos, Busse, Bahnen, Baustellen, Sirenen, Musik, Kopfhörer, Cafés, Kaffeemaschinen, Gespräche im Büro, Staubsauger, Küchengeräte, Fernseher... Vieles davon nehmen wir kaum noch bewusst wahr – es gehört einfach zum Alltag. Und doch summiert sich all das zu einer dauerhaften Lärmbelastung für unsere Ohren.

Heute möchten wir Euch auf eine ORF-Dokumentation aufmerksam machen, die wir kürzlich entdeckt haben und die wir Euch unbedingt weiterempfehlen möchten: „Ruhe bitte! Was Lärm mit uns macht“ zeigt eindrucksvoll, wie sich Alltagslärm auf unsere Lebensqualität, unsere Hörgesundheit und das Risiko für Tinnitus auswirken kann.

Sehenswert: https://on.orf.at/video/14318155/dok-1-ruhe-bitte-was-laerm-mit-uns-macht

Zurück von einem Festival, Konzert oder Open-Air und deine Ohren klingeln immer noch? Ignoriere das nicht.Bei Konzerten ...
11/08/2026

Zurück von einem Festival, Konzert oder Open-Air und deine Ohren klingeln immer noch? Ignoriere das nicht.

Bei Konzerten liegt der Lärmpegel oft zwischen 100 und 110 dB. In dieser Lautstärke dauert es nicht Stunden, bis das Gehör belastet wird – sondern nur wenige Minuten. Wenn deine Ohren am nächsten Tag pfeifen oder sich dein Hören dumpf anfühlt, selbst wenn sich das nach ein oder zwei Tagen wieder normalisiert, ist das ein Zeichen dafür, dass dein Gehör einer zu hohen Lärmbelastung ausgesetzt war. Wiederholt sich das regelmässig, steigt das Risiko für dauerhafte Hörschäden und Tinnitus.

Die gute Nachricht: Dein Gehör zu schützen ist einfacher, als viele denken.

• Trage bei Konzerten oder Festivals Musiker-Gehörschutz. Er reduziert die Lautstärke, ohne die Klangqualität zu beeinträchtigen.
• Gönn deinen Ohren zwischendurch eine Pause und geh immer mal wieder etwas weiter weg von den Lautsprechern.
• Wenn das Pfeifen oder das dumpfe Hörgefühl nach ein paar Tagen nicht verschwunden ist, lass dein Gehör untersuchen.

Niemand würde ohne Sonnenschutz stundenlang in die pralle Sonne schauen. Trotzdem stehen viele von uns stundenlang direkt vor den Lautsprechern – ohne den Schutz für eines unserer wichtigsten Sinnesorgane.

Das beste Festival-Souvenir ist definitiv kein Tinnitus 😉

Mit Tinnitus zu leben bedeutet für viele auch, mit Unsicherheit zu leben. Eine hilfreiche Veränderung besteht oft darin,...
04/08/2026

Mit Tinnitus zu leben bedeutet für viele auch, mit Unsicherheit zu leben. Eine hilfreiche Veränderung besteht oft darin, den Fokus zu verschieben – weg vom Versuch, das Geräusch zu kontrollieren, hin zu mehr Kontrolle über den eigenen Alltag.

Ein regelmäßiger Tagesrhythmus – feste Aufstehzeiten, Mahlzeiten, Bewegung und Ruhephasen – gibt dem Nervensystem Vorhersehbarkeit. Diese Stabilität kann Stress reduzieren, was wiederum häufig beeinflusst, wie belastend der Tinnitus wahrgenommen wird.

- Stille reduzieren, wo es möglich ist: Vollständige Stille lenkt die Aufmerksamkeit oft stärker auf den Tinnitus. Hintergrundgeräusche in der Wohnung, leise Musik oder einfache Sound-Apps können dazu beitragen, dass das Geräusch weniger dominant wirkt.

- Individuelle Auslöser beachten: Alkohol, Koffein oder Schlafmangel können den Tinnitus bei manchen Menschen verstärken – bei anderen nicht. Eigene Muster zu beobachten ermöglicht bewusste Entscheidungen, statt pauschaler Verbote, die zusätzlichen Frust erzeugen.

- Dokumentieren, um Kontrolle zurückzugewinnen: Ein Protokoll über Tinnitus-Intensität, Schlafqualität, Stressniveau oder mögliche Auslöser kann helfen, sich weniger ausgeliefert zu fühlen. Ziel ist es zu verstehen, was unterstützt – und was eher nicht.

Keine dieser Strategien lässt den Tinnitus verschwinden. Doch in Kombination können sie die tägliche Belastung verringern und ein Gefühl von Selbstwirksamkeit stärken – für viele ein zentraler Bestandteil im Umgang mit der Erkrankung.

Hotline für akute Unterstützung (Deutschland):
TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenfrei, rund um die Uhr)

Informationen zu Selbsthilfegruppen und weiteren Angeboten: https://www.tinnitus-liga.de

Vertiefen Sie Ihr Fachwissen auf der TRI Conference 2026: Das Tinnituszentrum bei Charité – Universitätsmedizin Berlin u...
31/07/2026

Vertiefen Sie Ihr Fachwissen auf der TRI Conference 2026: Das Tinnituszentrum bei Charité – Universitätsmedizin Berlin und die German Foundation Tinnitus & Hearing Charité veranstalten gemeinsam die 20. Tinnitus Research Initiative (TRI) Conference 2026. Vom 16. bis 18. August 2026 werden sich hunderte weltweit führende Tinnitus-Expert:innen auf dem Campus Charité Mitte versammeln, um die neuesten Fortschritte in der Forschung, Diagnostik und Behandlung von Tinnitus zu teilen.

Von der psychosomatischen Medizin bis hin zu KI im Gesundheitswesen bringt das Keynote-Programm führende Forscher:innen und Kliniker:innen zusammen. Zu den Highlights gehören:

Prof. Dr. med. Peter Henningsen zum Thema „Psychosomatische Medizin: Vision 2050“
Prof. Malek Bajbouj zum Thema „Depression – Aktuelle Aspekte und Herausforderungen“
Prof. Christine Heim zum Thema „Frühe Erfahrungen und Krankheitsrisiken: Biopsychologische Überlegungen“
Prof. Dr. rer. nat. Holger Schulze zum Thema „Modelle der Tinnitusentstehung und -aufrechterhaltung: Überblick, Grenzen und Perspektiven“
Prof. Dr. med.Hubert Löwenheim zu „Erste Ergebnisse der Gentherapie bei Hörverlust: Auswirkungen auf Tinnitus“
Prof. Dr. Niels O. Schiller zu „Sprachverständnis in klinischen Kontexten“
…und viele weitere bahnbrechende Perspektiven, außerdem ein hochkarätiges Workshop-Programm und zahlreiche Symposien.

Seien Sie Teil des Dialogs, der die Zukunft der Tinnitusforschung prägt, und entdecken Sie das Konferenz-Programm: https://www.tinnitus-research-initiative-2026.com/programme/online-program.

Bitte beachten Sie: Der Frühbucherzeitraum ist abgelaufen. Die regulären Teilnahmegebühren gelten nun und sind bis zum 31. July 2026 verfügbar.

Wenn das Geräusch nicht verschwindet – wie kann Therapie dann helfen?Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) zielt nicht ...
24/07/2026

Wenn das Geräusch nicht verschwindet – wie kann Therapie dann helfen?

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) zielt nicht darauf ab, den Tinnitus „zum Verschwinden zu bringen“. Was sie jedoch nachweislich leisten kann, ist die Belastung deutlich zu reduzieren. Tinnitusbezogene Ängste, Schlafprobleme und depressive Symptome können spürbar abnehmen – auch wenn das Geräusch selbst bestehen bleibt. Viele Patient:innen berichten, dass der Tinnitus weniger dominant wirkt, weniger bedrohlich erscheint und im Alltag besser in den Hintergrund treten kann.

Wichtig ist: Eine spezifische KVT bei Tinnitus unterscheidet sich von allgemeiner psychotherapeutischer Begleitung. Letztere kann emotional sehr entlastend sein. Die Tinnitus-spezifische KVT ist jedoch klar strukturiert und gezielt ausgerichtet. Sie setzt unter anderem an folgenden Punkten an:

– den Kreislauf aus ständigem „Monitoring“ und Bedrohungsbewertung durchbrechen
– katastrophisierende Gedanken über Unheilbarkeit oder bleibende Schäden relativieren
– Vermeidungsverhalten und schlafbezogene Ängste bearbeiten
– die Reaktionsmuster des Gehirns auf das Geräusch schrittweise verändern

Wie findet man passende Unterstützung? Erste Anlaufstellen können HNO-Ärzt:innen sein, die Therapeutensuche der gesetzlichen Krankenkassen oder der Kassenärztlichen Vereinigungen, Tinnitus-Selbsthilfeorganisationen sowie spezialisierte Ambulanzen, die explizit KVT bei Tinnitus anbieten. Hier können Sie gezielt Spezialisten suchen:

Die kognitive Verhaltenstherapie verspricht keine Stille. Sie bietet etwas Realistischeres – und für viele Wichtigeres: spürbare Entlastung von der dauerhaften Anspannung.

Einladung zum Patientensymposium am 18.9.2026 im Rahmen der Tinnitus Research Initiative Conference in BerlinSeien Sie d...
17/07/2026

Einladung zum Patientensymposium am 18.9.2026 im Rahmen der Tinnitus Research Initiative Conference in Berlin

Seien Sie dabei, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse von Expert:innen aus Forschung und Praxis vermittelt werden!

Am 18. September 2026 laden wir im Rahmen der Tinnitus Research Initiative Conference (TRI) gemeinsam mit dem Tinnituszentrum der Charité - Universitätsmedizin Berlin und der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. zum Patientensymposium ein. Die Veranstaltung richtet sich speziell an alle, die an Tinnitus leiden oder sich darüber informieren möchten.

Die Veranstaltung wird in Deutsch gehalten. Der Eintritt ist frei!

Themen & Highlights:
• Tinnitus aus der Betroffenen‑Perspektive
• Aktuelle Diagnostikverfahren
• Komorbiditäten und Zusammenhänge mit Stress
• Wann Hörgeräte helfen können
• Die Halswirbelsäule als Ursache von Tinnitus
• Misophonie & Hyperakusis – Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Ort: CCO Auditorium, Campus Charité Mitte, 10117 Berlin
Datum: Freitag, 18. September 2026 von 14:00–18:00 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten: https://stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org/home/was-wir-tun/wissenschaftskommunikation-2/patientensymposium-tri/

Studienteilnehmende gesucht: Hörgesundheit und Lebensqualität stärkenDas Tinnituszentrum der Charité – Universitätsmediz...
16/07/2026

Studienteilnehmende gesucht: Hörgesundheit und Lebensqualität stärken

Das Tinnituszentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin sucht Menschen ab 40 Jahren aus Berlin und Umgebung mit beidseitigem, leicht- bis mittelgradigem Hörverlust für die Studie „AgeHearing-QoL“. Diese wird in Kooperation mit der Hochschule Landshut und der Universitätsmedizin Greifswald umgesetzt. Untersucht wird, wie hochwertige Hörgeräte und ein psychosoziales Gruppentraining die Lebensqualität und den Umgang mit Hörminderung verbessern können. Das Training vermittelt alltagsnahe Strategien, schafft Raum für Austausch und unterstützt einen guten Umgang mit Veränderungen des Hörens. Teilnehmende erhalten eine ausführliche Hördiagnostik. Je nach zufälliger Gruppenzuteilung nehmen sie an einer oder beiden kostenfreien Maßnahmen teil. Hörgeräte dürfen nach erfolgreichem Studienabschluss behalten werden.

Ihr habt Fragen zur Studie? Dann schreibt bitte eine Mail an [email protected] oder ruft das Team telefonisch unter an: 030 450 555 019. Teilnahmebedingungen können vorab mit der folgenden anonymen Umfrage getestet werden https://tally.so/r/yPeZLg

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Hochschule Landshut
Universitätsmedizin Greifswald

🎵 Wie Musik unser Hören beeinflusstViele Menschen lieben Musik; manche sagen sogar, sie könnten sich ein Leben ohne sie ...
22/06/2026

🎵 Wie Musik unser Hören beeinflusst

Viele Menschen lieben Musik; manche sagen sogar, sie könnten sich ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen. Und das ist kein Zufall – Musik hat einen starken Einfluss auf den Körper: Sie verbessert die Aufmerksamkeit, kann die emotionale Regulation unterstützen, das Gedächtnis stärken und die neuronale Plastizität fördern, besonders bei Kindern oder beim Erlernen neuer Fähigkeiten. Auf der anderen Seite kann langfristige Lautstärkeexposition zu lärmbedingtem Hörverlust oder Überstimulation führen, was zudem Stress erhöhen kann.

Und was ist mit Menschen mit Tinnitus?

Musik, vor allem in moderater Lautstärke, kann Tinnitus überdecken, die wahrgenommene Lautstärke reduzieren, die Stimmung verbessern und Stress senken – was indirekt die Intensität der Symptome mindert. Strukturierte Klangtherapie mit Musik kann das Gehirn trainieren, die Phantomgeräusche zu ignorieren. Diese Methode wird heute häufig empfohlen. Vorsicht jedoch: Den Ein chronischer Tinnitus verschwindet nicht allein durch Musik. Außerdem können Lautstärke oder hochfrequente Musik Tinnitus verschlimmern. Überstimulation kann Stress und Erschöpfung erhöhen, besonders wenn das Gehirn Schwierigkeiten hat, Musik und Tinnitus zu unterscheiden. Lassen Sie sich in jedem Fall von einem auf Tinnitus spezialisierten HNO-Arzt untersuchen und beraten.

Musik ist ein sehr kraftvolles Werkzeug, doch Sie sollten auf Lautstärke, Komplexität und Ihre persönliche Empfindlichkeit achten, damit sie positiv wirkt und nicht schadet.

Hören Sie gerne Musik? Welche Genres oder Künstler gefallen Ihnen am besten?

Kann laute Musik in Fitnesskursen Ihr Gehör schädigen – ohne dass man es direkt merkt?Eine Studie, die im Online-Magazin...
18/06/2026

Kann laute Musik in Fitnesskursen Ihr Gehör schädigen – ohne dass man es direkt merkt?

Eine Studie, die im Online-Magazin JAMA Otolaryngology - Head & Neck Surgery am 5. März 2026 veröffentlicht wurde, zeigt: Viele Gruppenkurse liegen bei etwa 91 dBA – also ungefähr so laut wie eine laufende Bohrmaschine direkt neben Ihnen. In dieser Lautstärke können die feinen Haarzellen im Innenohr mit der Zeit geschädigt werden. Sie wachsen nicht nach. Genau dort können langfristig Hörverlust oder Tinnitus entstehen.

Spannend ist: Als die Forschenden die Musik nur um wenige Dezibel leiser gestellt haben, fühlten sich die Teilnehmenden weder weniger motiviert noch weniger ausgepowert. Die Intensität des Trainings blieb gleich – nur das Risiko für eine Schädigung des Gehörs wurde geringer.

Wir hinterfragen die Lautstärke selten. Wenn es sich intensiv anfühlt, halten wir es oft automatisch für effektiver. Dabei ist es manchmal einfach nur zu laut.

Schützen Sie Ihr Gehör – und nutzen Sie bei Bedarf Noise-Cancelling-Kopfhörer.

Quelle: https://jamanetwork.com/journals/jamaotolaryngology/fullarticle/2845565?guestAccessKey=07d03c7b-fc7f-4082-84b9-dded6bc1e45d&utm_source=for_the_media&utm_medium=referral&utm_campaign=ftm_links&utm_content=tfl&utm_term=030526

Der 1. Juni ist gleich doppelt besonders – Internationaler Kindertag und Welttag der Eltern.Ein Tag für zwei Generatione...
01/06/2026

Der 1. Juni ist gleich doppelt besonders – Internationaler Kindertag und Welttag der Eltern.

Ein Tag für zwei Generationen und damit der richtige Moment, über etwas Kleines zu sprechen, das Eltern und Kinder gemeinsam tun können: früh gute Hörgewohnheiten entwickeln.

🟡 Machen Sie Geräusche sichtbar und messbar – und spielen Sie damit. Nutzen Sie eine einfache Dezibel-App (z. B. die Dezibel X-App) und testen Sie aus Neugier gemeinsam alltägliche Geräusche: Verkehr, Mixer, ein Schrei. Vereinbaren Sie eine Regel: „Wenn der Schallpegel ausschlägt, brauchen unsere Ohren eine Pause.“ Lassen Sie das Kind den Pegel selbst überprüfen.

🟡 Nutzen Sie vertraute Vergleiche. Vergleichen Sie die Ohren mit den Augen bei grellem Sonnenlicht: „Man würde nicht direkt in die Sonne schauen. Lautes Geräusch ist dasselbe für die Ohren.“

🟡 Bauen Sie Ruhezeiten in den Alltag ein. Ruhiges Lesen nach der Schule, Malen ohne Musik oder TV oder 15 Minuten Stille vor dem Schlafengehen helfen den Ohren, sich zu erholen.

🟡 Lehren Sie Warnsignale in einfachen Worten. Erklären Sie, dass die Ohren Hilfe brauchen, wenn Geräusche scharf oder schmerzhaft sind, es klingelt oder summt, Stimmen verschwommen wirken oder sich das Kind nach Lärm müde oder gereizt fühlt. Die Antwort: Abstand nehmen, Lautstärke reduzieren oder um Hilfe bitten.

🟡 Lassen Sie das Kind Ihr Gehör schützen. Bitten Sie das Kind, Sie daran zu erinnern, die Musik leiser zu stellen, und laut zu sagen, wenn etwas in der Öffentlichkeit zu laut ist.

🟡 Machen Sie Gehörschutz normal, nicht besonders. Halten Sie Ohrstöpsel für Konzerte, Feuerwerk oder Sportevents bereit. Stellen Sie sie wie Ausrüstung dar, ähnlich einem Helm, und lassen Sie das Kind Stil oder Farbe selbst wählen.

🟡 Vermeiden Sie Angst-Sprache wie „für immer kaputt“. Statt „Du machst deine Ohren kaputt“, sagen Sie: „Ohren werden nicht besser darin, Lärm zu verarbeiten – wir müssen clever mit ihnen umgehen.“ So lernt das Kind Verantwortung ohne Angst.

Welche Hörgewohnheiten praktizieren Sie bereits mit Ihren Kindern? Teilen Sie es gerne in den Kommentaren!

Adresse

Luisenstraße 13
Berlin
10117

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