KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V.

KONTAKTE-KOHTAKTbI e. V. Kontakte zu Ländern des östlichen Europas, Zentralasiens und des Kaukasus. Die Tätigkeiten unseres Vereins konzentrieren sich derzeit auf vier Bereiche.

Historische Aufklärung über die "vergessenen" NS-Opfer, humanitäre Hilfe, Kulturaustausch. Mit dem „Moskau-Berlin-Protokoll“ unterstützen wir seit über 25 Jahren in einer engen Partnerschaft mit Moskauer Ärzten die erfolgreiche Therapie von leukämiekranken Kindern in Russland, Belarus und weiteren ehemaligen Ländern der Sowjetunion. Unser bürgerschaftliches Engagement gilt den „vergessenen“ Opfern

des Nationalsozialismus. Durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen klären wir über die Verbrechen und die Nachwirkungen des Krieges NS-Deutschlands gegen die Sowjetunion auf und pflegen langjährige partnerschaftliche Beziehungen mit NS-Opferverbänden in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Über diese zahlen wir seit 2003 Geldspenden als Zeichen der Anerkennung erlittenen Unrechts und als schnelle, direkte Hilfe an die Überlebenden aus. Durch internationale Jugend- und Bildungsprojekte tragen wir zum Austausch und zu grenzübergreifender Verständigung bei. Darüber hinaus möchten wir durch unsere öffentlichen Veranstaltungen zu historischen und gesellschaftlichen Fragen in den GUS-Ländern, durch Filmabende und monatliche Jour-Fixe-Abende mit musikalisch-literarischen Themen in unseren Räumen den BerlinerInnen unsere östlichen Nachbarn näherbringen.

Наше объединение было основано в январе 1990 года в Западном Берлине, в период, когда вся Европа была охвачена эйфорией горбачевской перестройки. Мы решили стать одним из мостиков взаимопонимания и примирения между Востоком и Западом. В течение прошедших лет сформировались основные направления нашей работы:

Гражданская Акция в помощь «забытым» жертвам нацизма (бывшим советским военнопленным, бывшим принудительным рабочим, бывшим еврейским узникам гетто и концлагерей). Гражданская акция включает в себя сбор пожертвований в пользу пострадавших, публикацию их воспоминаний, кампанию солидарности в Германии и в странах бывшего СССР, а также научную и архивную деятельность.

Проект помощи детям, больным лейкемией:
В рамках данного проекта осуществляется как материальная поддержка лечения российских и белорусских детей, так и финансирование закупки необходимых медикаментов, оборудования, современных методик лечения, программ повышения квалификации врачей и медицинских сестер. В проекте принимают участие 36 клиник.

Работа с молодым поколением занимает важное место в нашей деятельности. Мы проводим семинары и симпозиумы на историческую тематику, встречи между представителями разных поколений и стран, целевые проекты помощи ветеранам войны и пострадавшим от нацизма по месту жительства.

85 Jahre nach dem 22. Juni 1941: Opfer der NS-Verbrechen in Osteuropa unterstützen Nicht mehr lange besteht die Chance, ...
22/06/2026

85 Jahre nach dem 22. Juni 1941: Opfer der NS-Verbrechen in Osteuropa unterstützen

Nicht mehr lange besteht die Chance, historische Verantwortung zu übernehmen!

Wir vom Verein KONTAKTE-КОНТАКТЫ laden Sie anlässlich dieses Jahrestages ein den Opfern zu gedenken und den Überlebenden jetzt zu helfen.

Am 22. Juni 1941 begann mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion ein Vernichtungskrieg, der schätzungsweise 27 Millionen Menschen das Leben kostete und unermessliches Leid über Osteuropa brachte. Besonders die Zivilbevölkerung in den heutigen Staaten Ukraine, Belarus und Russland wurde Opfer von Besatzungsterror, Hunger, Zwangsarbeit, Massenerschießungen sowie der Zerstörung ganzer Dörfer und Städte.

85 Jahre später leben noch viele der Opfer dieser nationalsozialistischen Verbrechen. Sie sind hochbetagt, vielfach in Not – und ihre Zahl wird von Jahr zu Jahr kleiner. Der Jahrestag des 22. Juni erinnert uns daran, dass historische Verantwortung nicht nur im Gedenken und aus Lehren aus der Geschichte besteht, sondern auch in konkreter Unterstützung der letzten noch lebenden Opfer.

Seit 2003 unterstützt unser Verein vergessene Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen, die in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion leben. Sie sind hochbetagt und auf finanzielle und materielle Unterstützung angewiesen. Für viele bedeutet die Hilfe auch eine Anerkennung des ihnen zugefügten Unrechts, denn unsere Hilfe erreicht diejenigen, die von anderer Seite keinerlei Unterstützung erfahren haben.

In Briefen berichten uns ehemalige minderjährige Gefangene in deutschen Lagern, minderjährige Zwangsarbeitende, jüdische Ghettoüberlebende aus der Ukraine und Überlebende der verbrannten Dörfer in Belarus von ihrem Leid und ihren Hoffnungen:
„Ich habe einen Geldbetrag erhalten, und dann bekam ich einen Brief von ‚KONTAKTE‘, der mich zutiefst berührte. Besonders unerwartet war, dass sich die heutigen Deutschen nicht nur der Tragödie der Belarussen bewusst sind, die sich vor über 80 Jahren ereignet hat, sondern dass sie ihr Bestes tun, um die Informationen darüber im Gedächtnis zu bewahren.“
(Tatjana Grigorjevna K. aus dem Gebiet Mogiljov in Belarus überlebte 1943 die Vernichtung ihres Heimatdorfes durch die Wehrmacht.)

NS-Überlebende in der Ukraine in akuter Not
Der Zweite Weltkrieg wurde vor mehr als 80 Jahren beendet, doch noch immer gibt es viele Tausend Überlebende der nationalsozialistischen Verbrechen in Osteuropa, die unsere Unterstützung dringend benötigen. Die in der Ukraine lebenden NS-Opfer müssen heute einen zweiten Krieg in ihrem Leben erleiden, der alte Traumata wachruft und ihre prekäre Situation verschärft. Wir finanzieren Medikamente und medizinische Versorgung, in einigen Fällen auch Heizmittel und andere Hilfsgüter.

KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.
Feurigstr. 68, 10827 Berlin, www.kontakte-kontakty.de
Spendenkonto: Berliner Volksbank, DE48 1009 0000 3065 5990 06,
Kennwort: 22. Juni

Foto: Frauen und Kinder bei den Ruinen der ihnen gehörenden Häuser, zerstört von den deutsch-faschistischen Besatzern, 1943 Belorussische SSR. Photo © Photothek des historischen Instituts des ZK der Belorussischen KP

Gedenken anlässlich des 85. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion📢Herzliche Einladung zum Jour fixe🗓 26...
31/05/2026

Gedenken anlässlich des 85. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

📢Herzliche Einladung zum Jour fixe
🗓 26.Juni 2026 um 19:00 Uhr,
📍 Feurigstraße 68, 10827 Berlin-Schöneberg
(S1 Julius-Leber-Brücke)

Am 22. Juni 1941 begann mit dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion ein Vernichtungskrieg, dessen Grausamkeit in der 872 Tage währenden Belagerung Leningrads einen ihrer tiefsten Abgründe fand.

Über 1.000.000 Menschen verloren ihr Leben – die meisten verhungerten. In Deutschland ist dieses Kriegsverbrechen bis heute vergleichsweise wenig bekannt. Für die Überlebenden ist diese fehlende Anerkennung schmerzhaft.

Mehr als 80 Jahre nach diesem Wendepunkt der Weltgeschichte möchten wir die Stimmen derer hören, die das Unvorstellbare überlebten.

Katarina Gavrik und Svetlana Fourer vom Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. haben ein Interviewprojekt durchgeführt und präsentieren das in diesem Rahmen entstandene Buch „Blokadniki“.

Das Werk versammelt eindringliche Protokolle und Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die die Blockade als Kinder und Jugendliche erlebten. Es sind Berichte über Hunger, Kälte und Tod, aber auch über menschliche Würde und die lebenslange Last des Erinnerns.

Grußwort und Moderation – Ragna Vogel, Geschäftsführung von KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.

Im Anschluss laden wir Sie traditionell zu Gespräch und Austausch untereinander und mit unseren Referentinnen bei einem Empfang ein.

Eintritt frei.

Spenden für humanitäre Projekte des Vereins zugunsten der NS-Opfer sind willkommen: https://kontakte-kontakty.de/buergerengagement-fuer-ns.../

Anmeldung erwünscht unter [email protected] oder Telefon: +49 30 78 70 52 88

🌍✨ International Youth Exchange between Germany, Uzbekistan, and Kazakhstan From June–December 2026, 30 students and gra...
13/05/2026

🌍✨ International Youth Exchange between Germany, Uzbekistan, and Kazakhstan

From June–December 2026, 30 students and graduates from Germany, Uzbekistan, and Kazakhstan will come together for an intercultural exchange focused on gender equality, women’s rights, and the role of women in society — past and present.

📍 Project weeks in Berlin & Samarkand
🤝 International teamwork & academic exchange
📝 Research articles published as a brochure & website
🎤 Final online presentation in December 2026

Participants will explore history, culture, politics, and women’s experiences across the three countries through seminars, discussions, cultural visits, and collaborative research.

The project is organized by KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. with partners in Samarkand and Pavlodar, and funded by the German Federal Foreign Office.

Applications are open for students & graduates under 30 with an interest in gender equality and intercultural dialogue.

More infos: https://kontakte-kontakty.de/teilnehmende-fuer-ein-deutsch-usbekisch-kasachisches-austauschprojekt-gesucht/

81.Jahre Kriegsende: Einladung zur Kranzniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal in Tiergarten am 8.Mai 2026 um 10:00 UhrLi...
04/05/2026

81.Jahre Kriegsende: Einladung zur Kranzniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal in Tiergarten am 8.Mai 2026 um 10:00 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde von KONTAKTE-KOHTAKTЫ e.V. – Kontakte zu Ländern des östlichen Europas, Zentralasiens und des Kaukasus,

am 81.Jahrestag des Kriegsendes in Europa und der Befreiung vom Nationalsozialismus wird unser Verein einen Blumenkranz am Sowjetischen Ehrenmal in Tiergarten zum Gedenken an die sowjetischen Opfer des Zweiten Weltkriegs niederlegen.

Unser Vorstandsmitglied Dr. Peter Plieninger lädt Sie am 8.05.2026 herzlich dazu ein.

Treffpunkt ist um 10:00 Uhr direkt am Ehrenmal, Straße des 17. Juni, 10557 Berlin.

Dieses Jahr werden Partnerinnen des Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine aus Dnipro, Gebieten Kyjiw, Mykolajiw, Odessa und Wolyn an der Zeremonie teilnehmen.

Nach der Kranzniederlegung werden Auszüge aus den Briefen sowjetischer Kriegsgefangegen aus der Ukraine vorgelesen.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit auf eigene Initiative ins Museum Berlin-Karlshorst zu fahren, dem historischen Ort der bedingunglosen Kapitulation, wo das individuelle Gedenken an die Opfer der deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg auch im Mittelpunkt steht: https://www.museum-karlshorst.de/veranstaltungen/81-jahre-ende-des-zweiten-weltkriegs-in-europa/

EIN NEUER EISERNER VORHANG IN EUROPA?📣📣📣 Herzliche Einladung zur Buchvorstellung mit dem Bestseller-Autor Michael Thuman...
15/04/2026

EIN NEUER EISERNER VORHANG IN EUROPA?

📣📣📣 Herzliche Einladung zur Buchvorstellung mit dem Bestseller-Autor Michael Thumann

📌 24.04.2026 um 19:00 Uhr
KONTAKTE-KOHRAKTbI e.V. - Kontakte zu Ländern des östlichen Europas, Zentralasiens und des Kaukasus
Feurigstraße 68, 10827 Berlin-Schöneberg

Michael Thumann ist Außenpolitischer Korrespondent der DIE ZEIT und arbeitet aus Moskau und Berlin. Seit den 1990er Jahren berichtet er für die ZEIT aus Russland, Osteuropa und dem Nahen Osten.

In seinem SPIEGEL-Bestseller „Eisiges Schweigen flussabwärts – Eine Reise von Moskaus nach Berlin“ legt er einen sehr persönlichen Reisebericht vor, in dem er die erneute Teilung Europas mit eigenen Augen erkundet.

Ieindringlichen Reportagen und Augenzeugenberichten beschreibt er seinen Weg aus Moskau heraus über die schwer bewachten Außengrenzen Russlands, erst nach Osten Richtung Zentralasien, dann nach Westen über die baltischen Staaten und Polen nach Deutschland: von Moskau nach Berlin, mitten durch den neuen Eisernen Vorhang hindurch.

Thumann blickt dabei auch auf die eigene Familiengeschichte, den Mauerfall und seine zerplatzten Träume in der Putin-Ära zurück. Er spürt den Gründen für das prekäre deutsch-russische Verhältnis in der Geschichte und Gegenwart nach. Thumanns Buch ist ein mitreißendes zeitgeschichtliches Zeugnis von der Suche nach einer Sicherheit, die wir alle verloren haben.

Grußwort und Moderation – Svetlana Nejelscaia, Vorstandsmitglied KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.

Im Anschluss laden wir Sie traditionell zu Gespräch und Austausch untereinander und mit unserem Referenten bei einem Empfang ein.

Das Buch kostet 26 € und kann bei der Veranstaltung erworben und signiert werden.

Eintritt frei.

Freiwillige Spenden für humanitäre Projekte des Vereins zugunsten der NS-Opfer sind willkommen: https://kontakte-kontakty.de/buergerengagement-fuer-ns-opfer/

Adresse

Feurigstraße 68
Berlin
10827

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 15:00
Dienstag 08:00 - 15:00
Mittwoch 08:00 - 15:00
Donnerstag 08:00 - 15:00
Freitag 08:00 - 15:00

Telefon

+493078705288

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