Kompetenzzentrum Antisemitismuskritische Bildung und Forschung

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Kompetenzzentrum Antisemitismuskritische Bildung und Forschung Bildungsprogramme, Bildungsprojekte, Diskursformate, Forschung zu Antisemitismus in Institutionen

Im Rahmen der »Tempelhof-Schöneberger   gegen Antisemitismus« findet im November die dreiteilige digitale Fortbildungsre...
12/10/2026

Im Rahmen der »Tempelhof-Schöneberger gegen Antisemitismus« findet im November die dreiteilige digitale Fortbildungsreihe »Umgang mit Antisemitismus« statt.

»Erkennen Sie Antisemitismus?«, »Nehmen Sie antisemitische Strukturen in Ihrem Alltag wahr?«, »Welche Möglichkeiten haben Sie, mit Antisemitismus umzugehen?« ​

Die online durchgeführte Fortbildungsreihe thematisiert gegenwärtigen Antisemitismus und sensibilisiert für ein Verständnis von als Gewalt- und Ungleichheitsverhältnis. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, ihre Beziehung zu Antisemitismus zu reflektieren und diese mit den Traditionslinien des gesellschaftlichen Umgangs mit Antisemitismus nach 1945 in Verbindung zu bringen. Die Module bieten Unterstützung beim Einüben eines professionellen Umgangs mit Antisemitismus. ​
Ziel der Fortbildungsreihe ist die Stärkung der Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus. Sie richtet sich an interessierte Menschen aus der Zivilgesellschaft. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. ​
Die drei Termine:
03.11.2026, 16:30–19:30 Uhr�»Wie erkenne ich Antisemitismus?«
10.11.2026, 16:30–19:30 Uhr�»Antisemitische Kontinuitäten am Beispiel des israelbezogenen Antisemitismus«
17.11.2026, 16:30–19:30 Uhr�»Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Antisemitismus«
Da die Module aufeinander aufbauen, ist eine Teilnahme an allen drei Einheiten erwünscht. Die Fortbildungsreihe ist kostenfrei und findet online statt. Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt.

Anmeldung bis zum 26.10.2026 per E-Mail an [email protected] unter Angabe von Vor- und Nachname, Anschrift, E-Mail-Adresse und Kursnummer.

Die Fortbildungsreihe findet in Kooperation zwischen dem Berliner Bildungsprojekt »ACT gegen Gewalt« des KOAS und der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg statt. Ermöglicht wird sie durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung ( ).

Das neue Forschungsprojekt »KiDem – Jüdische Kindertagesstätten und demokratische Teilhabe« (Laufzeit 2026) untersucht E...
12/10/2026

Das neue Forschungsprojekt »KiDem – Jüdische Kindertagesstätten und demokratische Teilhabe« (Laufzeit 2026) untersucht Erfahrungen, Deutungen und Bedarfe von jüdischen Kindertagesstätten in Bezug auf die anhaltende antisemitische Bedrohung nach dem 7. Oktober 2023.

Die Studie wird als ein Kooperationsprojekt zwischen dem KOAS und dem Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen sowie der Beratungsstelle OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung umgesetzt und. durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Die Studie bildet den wissenschaftlichen Teil des Projekts » ATID 2.0«, das am KOAS angesiedelt ist und seit 2020 bundesweit im Bereich der Demokratiebildung in der frühkindlichen Bildung arbeitet.

Die Studie folgt einem qualitativen, multiperspektivischen Forschungsdesign. Durch dieses ist es möglich zu untersuchen, wie Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte krisenhafte Ereignisse wahrnehmen, verarbeiten und in ihren Alltag integrieren. In jüdischen Einrichtungen betrifft dies nicht nur die Reaktionen und Bedarfe von Kindern, sondern ebenso die Belastungen von Eltern sowie die professionelle Rolle von Fachkräften, die zugleich stabilisierend wirken und eigene Betroffenheit verarbeiten müssen.

Mehr Informationen finden Sie im Link in den Kommentaren.

Gestern stellten das KOAS und das Institut für Rechtsextremismusforschung (  ) der Eberhard Karls Universität Tübingen ,...
09/10/2026

Gestern stellten das KOAS und das Institut für Rechtsextremismusforschung ( ) der Eberhard Karls Universität Tübingen , den Abschlussbericht des von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) geförderten Forschungsprojekts »Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland« vor.

Den Link zur Studie und zum Studienbericht finden Sie in den Kommentaren.

Das Grußwort sprach Ferda Ataman (Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung). Dann stellten Marina Chernivsky (KOAS) und Friederike Lorenz-Sinai (IRex) die zentralen Ergebnisse der Studie vor.
Laura Cazés (ZWST ), Ron Dekel (JSUD - Jüdische Studierendenunion Deutschland) und Veronika Kiesche (OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung Berlin) kommentierten diese.

Es folgte ein Austausch mit den Teilnehmenden der Veranstaltung.
Es moderierte Shelly Kupferberg (Deutschlandfunk Kultur und Radio3 beim rbb)
Die Studie untersucht seit Februar 2024 die Auswirkungen des 7. Oktober auf den Alltag jüdischer und israelischer Communities in Deutschland. Die Grundlage bilden narrative Interviews, Gruppendiskussionen, Selbstbeobachtungen und Follow-up-Erhebungen mit 118 Studienteilnehmer*innen zwischen 7 und 80 Jahren.

Heute stellen das KOAS und das Institut für Rechtsextremismusforschung (  ) der Eberhard Karls Universität Tübingen, den...
08/10/2026

Heute stellen das KOAS und das Institut für Rechtsextremismusforschung ( ) der Eberhard Karls Universität Tübingen, den Abschlussbericht des von der Opferperspektive / Antidiskriminierungsberatung geförderten Forschungsprojekts »Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland« vor.

Den Link zur Studie und zum Studienbericht finden Sie in den Kommentaren.

Das Veranstaltungsprogramm:

Grußwort von Ferda Ataman (Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung)
Vorstellung der zentralen Ergebnisse der Studie durch Marina Chernivsky (KOAS) und Friederike Lorenz-Sinai (IRex)
Kommentar zur Studie von Laura Cazés (ZWST ), Ron Dekel (JSUD - Jüdische Studierendenunion Deutschland) und Veronika Kiesche ( OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung Berlin)
Austausch mit Teilnehmenden
Moderation: Shelly Kupferberg (Deutschlandfunk Kultur und Radio3 beim rbb)
Die Studie untersucht seit Februar 2024 die Auswirkungen des 7. Oktober auf den Alltag jüdischer und israelischer Communities in Deutschland. Die Grundlage bilden narrative Interviews, Gruppendiskussionen, Selbstbeobachtungen und Follow-up-Erhebungen mit 118 Studienteilnehmer*innen zwischen 7 und 80 Jahren.

Im Fokus stehen die unmittelbaren und längerfristigen Folgen der Angriffe sowie Erfahrungen mit . Untersucht werden lebensgeschichtliche Einordnungen sowie Veränderungen von Teilhabe und sozialen Beziehungen - in Familien und Nachbarschaften, in Institutionen, am Arbeitsplatz und im digitalen Raum. Ebenso geht es um Fragen von Sicherheit und Vertrauen, um den Umgang mit gesellschaftlichen Reaktionen sowie um innerjüdische Kohäsion und Empowerment.

Heute ist der dritte Jahrestag des 7. Oktober 2023. Drei Jahre, die sich gleichzeitig lang und erschreckend kurz anfühle...
07/10/2026

Heute ist der dritte Jahrestag des 7. Oktober 2023.

Drei Jahre, die sich gleichzeitig lang und erschreckend kurz anfühlen. Drei Jahre, in denen so viel geschehen ist und in denen der 7. Oktober dennoch nicht wirklich Vergangenheit geworden ist.

Der 7. Oktober stellt eine Zäsur dar. Seine Folgen reichen weit über diesen Tag hinaus und prägen bis heute das Leben von Überlebenden und Angehörigen, die israelische Gesellschaft und jüdische Gemeinschaften weltweit. Auch für viele Jüdinnen_Juden in Deutschland hat sich seitdem etwas grundlegend verändert.

Die vergangenen drei Jahre waren geprägt von Trauer und Verunsicherung, zugleich aber auch von Selbstbehauptung und dem Willen, jüdisches Leben weiterzuführen. Sie waren ebenso geprägt von der Erfahrung, wie schnell antisemitische Deutungen, Relativierungen und fehlende Empathie gesellschaftlichen Raum einnehmen können. Fragen nach Sicherheit, Zugehörigkeit und Solidarität haben dadurch eine neue Dringlichkeit erhalten.


Drei Jahre später ist der 7. Oktober deshalb zugleich Erinnerung und Gegenwart. Erinnern bedeutet, den Opfern und ihren Geschichten Raum zu geben und die Erfahrungen der Überlebenden und Angehörigen wahrzunehmen. Es bedeutet aber auch, die gesellschaftlichen Folgen dieses Tages ernst zu nehmen und Antisemitismus dort entgegenzutreten, wo er legitimiert wird.

Wir erinnern an die Ermordeten, an die Entführten und an all jene, deren Leben durch den 7. Oktober unwiderruflich verändert wurde.

Möge die Erinnerung an die Ermordeten ein Segen sein.
יהי זכרם_ן ברוך

Am 9. September 2026 diskutierten Expert*innen antisemitismuskritische Zugänge in der Gedenkstättenarbeit. Anlass ist da...
06/10/2026

Am 9. September 2026 diskutierten Expert*innen antisemitismuskritische Zugänge in der Gedenkstättenarbeit. Anlass ist das hohe Niveau antisemitischer Vorfälle an Erinnerungsorten und Gedenkstätten, insbesondere nach dem 7. Oktober 2023. Rund 80 Akteur*innen aus Gedenkstätten- und Bildungsarbeit, Wissenschaft und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen diskutierten aktuelle Entwicklungen antisemitischer Vorfälle an Gedenkstätten sowie antisemitismuskritische Perspektiven in der Erinnerungsarbeit. Vertreter*innen von Gedenkorten, aus Nordrhein-Westfalen und bundesweit, tauschten sich zu wirksamen Ansätzen für ihre Arbeit und Praxisfragen aus, etwa zum Umgang mit antisemitischen Vorfällen an KZ-Gedenkstätten, zu aktuellem Rechtsextremismus als Herausforderung für die Gedenkstättenarbeit sowie zu israelbezogenem Antisemitismus im Kontext der NS-Erinnerung.

Romina Wiegemann, unsere Leitung Pädagogik und Bildungsprogramme, moderierte die Veranstaltung und das Panel »Input-Referate und Gespräch – Antisemitismuskritische Zugänge an Gedenkstätten: Chancen und Hürden am Beispiel aktueller Projekte« mit Dennis Forster, KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Dr. Linda Giesel, Gedenkstätte Haus der Wannsee Konferenz.

Unsere Kolleg*in Lea Güse und eine Kolleg*in von e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung hielten den Workshop »Qualitätsmerkmale antisemitismuskritischer Bildung und Beratung«.

Die Fachtagung des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA) wurde vom Anne Frank Zentrum und dem Bundesverband RIAS e.V. durchgeführt in Kooperation mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V.. Die Tagung fand mit Unterstützung der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur statt.

Wir möchten in diesem Zusammenhang auf unser Bildungsprogramm »Antisemitismus an Gedenkstätten« und unsere Studie » Unbehagen an der Geschichte?« (Laufzeit für den 2. Teil des Forschungsprojekts 2026 bis 2027) verweisen. Links zu mehr Informationen finden sie in den Kommentaren.

Fotos: © Anne Frank Zentrum, Foto: Daniel Grünfeld

Heute Abend beginnt Shemini Azeret, unmittelbar im Anschluss an Sukkot. In Israel wird an diesem Tag zugleich Simchat To...
02/10/2026

Heute Abend beginnt Shemini Azeret, unmittelbar im Anschluss an Sukkot. In Israel wird an diesem Tag zugleich Simchat Tora gefeiert, während die beiden Feiertage in der Diaspora auf zwei aufeinanderfolgende Tage fallen.

Shemini Azeret, der „achte Tag der Versammlung“, ist ein eigenständiger Feiertag und markiert den Abschluss der Festzeit von Sukkot. In vielen Gemeinden wird an diesem Tag auch Jiskor gesprochen, das Gebet zum Gedenken an Verstorbene.

Simchat Tora, die „Freude der Tora“, steht dagegen für Ende und Neubeginn zugleich. Der jährliche Zyklus der Toralesungen wird mit den letzten Versen des fünften Buches Mose abgeschlossen und unmittelbar darauf mit den ersten Versen der Genesis neu begonnen. Die Torarollen werden aus dem Toraschrein genommen und in vielen Gemeinden mit Gesang und Tanz durch die Synagoge getragen.

Seit dem 7. Oktober 2023 haben diese Feiertage eine weitere, schmerzhafte Bedeutung erhalten. Nach dem jüdischen Kalender ereignete sich der terroristischer Angriff der Hamas in Israel an Shemini Azeret und Simchat Tora. Ein Tag, der mit Gemeinschaft und der Freude an der Tora verbunden ist, wurde zugleich zu einem Datum von Mord, Entführung und tiefgreifendem Verlust.

Drei Jahre später bleibt diese Verbindung bestehen. Sie stellt jüdische Gemeinschaften vor die schwierige Aufgabe, Erinnerung und Trauer Raum zu geben, ohne die Bedeutung und Freude des Feiertags aufzugeben.

Gerade Simchat Tora trägt dabei einen Gedanken in sich, der über diesen Tag hinausweist: Mit dem Ende der letzten Toralesung beginnt unmittelbar eine neue. Abschluss und Anfang stehen nebeneinander. Das Geschehene wird nicht ausgelöscht, und dennoch wird weitergelesen, weitergelernt und jüdisches Leben weitergelebt.

Wir wünschen allen, die Schmini Azeret und Simchat Tora feiern, friedliche Feiertage.

Chag Sameach! !חג שמח

Das KOAS, das Institut für Rechtsextremismusforschung (  ) der Eberhard Karls Universität Tübingen  und die Antidiskrimi...
01/10/2026

Das KOAS, das Institut für Rechtsextremismusforschung ( ) der Eberhard Karls Universität Tübingen und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) laden Sie herzlich zur Online-Vorstellung des Forschungsprojekts »Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland« ein.

Eine Anmeldung für die Online – Veranstaltung ist bis zum 05.10.2026 möglich. Den Link finden Sie in den Kommentaren.

Programm:

Grußwort von Ferda Ataman (Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung)
Vorstellung der zentralen Ergebnisse der Studie durch Marina Chernivsky ( ) und Friederike Lorenz-Sinai (IRex)
Kommentar zur Studie von Laura Cazés (ZWST ), Ron Dekel (JSUD - Jüdische Studierendenunion Deutschland ) und Veronika Kiesche (OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung OFEK Berlin).
Moderation: Shelly Kupferberg (Deutschlandfunk Kultur und Radio3 beim rbb)
Austausch
Die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes geförderte Studie untersucht seit Februar 2024 die Auswirkungen des 7. Oktober auf den Alltag jüdischer und israelischer Communities. Die Grundlage bilden narrative Interviews, Gruppendiskussionen, Selbstbeobachtungen und Follow-up-Erhebungen mit 118 Studienteilnehmer*innen zwischen 7 und 80 Jahren.

Im Fokus stehen die unmittelbaren und längerfristigen Folgen der Angriffe sowie Erfahrungen mit . Untersucht werden lebensgeschichtliche Einordnungen sowie Veränderungen von Teilhabe und sozialen Beziehungen - in Familien und Nachbarschaften, in Institutionen, am Arbeitsplatz und im digitalen Raum. Ebenso geht es um Fragen von Sicherheit und Vertrauen, um den Umgang mit gesellschaftlichen Reaktionen sowie um innerjüdische Kohäsion und Empowerment.

Sollten Sie deutsche Gebärdensprachdolmetschung nutzen und/oder weitere Bedarfe hinsichtlich Barrierefreiheit benötigen, teilen Sie uns dies bitte bei Anmeldung mit.

Am 8. September 2026 ging unsere diesjährige Fortbildungsreihe (Termine: April - September 2026) mit der Polizeischule M...
30/09/2026

Am 8. September 2026 ging unsere diesjährige Fortbildungsreihe (Termine: April - September 2026) mit der Polizeischule Meiningen zu Ende. In mehreren Online-Seminaren hatten Polizeianwärter*innen unterschiedlicher Klassen die Möglichkeit, sich mit aktuellen Erscheinungsformen von und deren Bedeutung für die polizeiliche Praxis auseinanderzusetzen.

Im Mittelpunkt standen die Einordnung und Erfassung antisemitischer Vorfälle und Straftaten, die Perspektiven und Erfahrungen von Betroffenen sowie Fragen eines professionellen und betroffenensensiblen Umgangs. Anhand konkreter Fallbeispiele wurden Handlungsmöglichkeiten diskutiert und Bezüge zum späteren polizeilichen Alltag hergestellt.

Die Fortbildungsreihe ist Bestandteil unserer langjährigen Zusammenarbeit mit der Polizeischule Meiningen. Die regelmäßige Verankerung antisemitismuskritischer Perspektiven in der polizeilichen Ausbildung schafft kontinuierliche Räume für Wissenserweiterung, Reflexion und die Auseinandersetzung mit professionellen Handlungsmöglichkeiten.

Die Fortbildung wird in Zusammenarbeit mit der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Polizei, sowie dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des KOAS durchgeführt.

Polizei Thüringen

Adresse

Berlin

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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