Kompetenzzentrum Antisemitismuskritische Bildung und Forschung

Kompetenzzentrum Antisemitismuskritische Bildung und Forschung Bildungsprogramme, Bildungsprojekte, Diskursformate, Forschung zu Antisemitismus in Institutionen

Am 15.10.2026 startet im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick die dreiteilige Fortbildungsreihe »Antisemitismus professionel...
17/08/2026

Am 15.10.2026 startet im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick die dreiteilige Fortbildungsreihe »Antisemitismus professionell begegnen«.

»Erkennen Sie Antisemitismus?«, »Nehmen Sie antisemitische Strukturen in Ihrem (Berufs-)Alltag wahr?«, »Welche Möglichkeiten haben Sie in Ihrer professionellen Rolle, mit Antisemitismus umzugehen?«
Die Fortbildungsreihe thematisiert gegenwärtigen Antisemitismus und sensibilisiert für ein Verständnis von Antisemitismus als Gewalt- und Ungleichheitsverhältnis. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, ihre Beziehung zu Antisemitismus zu reflektieren und mit den Traditionslinien der gesellschaftlichen Verhandlung von Antisemitismus nach 1945 in Verbindung zu bringen. Die Fortbildungsreihe unterstützt bei der Entwicklung eines professionellen Umgangs mit Antisemitismus.
Ziel ist die Stärkung der Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz in Bezug auf Antisemitismus im eigenen (Berufs-)Alltag. Die drei ganztägigen Module bauen aufeinander auf.

📅 Termine: 15.10., 05.11. & 26.11.2026
📍 Berlin, Treptow-Köpenick
Die Reihe richtet sich insbesondere an Fachkräfte aus Verwaltung, schulischer und außerschulischer Bildung, Mitarbeitende von NGOs sowie weitere Multiplikator*innen im Bezirk Treptow-Köpenick und alle Interessierten.
Die Fortbildungsreihe ist vom Senat anerkannt. Mitarbeitende des Bezirks werden für die Teilnahme freigestellt. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung.

🔗 Anmeldung: Eine Anmeldung ist über den Beauftragten für Antisemitismusprävention des Bezirksamtes Treptow-Köpenick von Berlin, Arie Shulov, möglich. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Eine regelmäßige Teilnahme an den Fortbildungstagen ist aufgrund des aufbauenden Charakters der Reihe wichtig.
Wenn Sie Interesse an der Fortbildungsreihe haben, aber noch offene Fragen bezüglich Ihrer Teilnahme, können Sie sich gerne an uns wenden.

Anmeldung bis zum 01.10.2026 per E-Mail bei Arie Shulov: [email protected]

Die Fortbildungen werden vom Projekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und von OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung in Kooperation mit dem Beauftragten für Antisemitismusprävention des Bezirksamts Treptow-Köpenick umgesetzt. Ermöglicht wird die Fortbildungsreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung ( ).

Am 17.–18.09.2026 findet in Hannover der Workshop »Zum Spannungsverhältnis von Rassismus und Antisemitismus« im Rahmen d...
12/08/2026

Am 17.–18.09.2026 findet in Hannover der Workshop »Zum Spannungsverhältnis von Rassismus und Antisemitismus« im Rahmen der Fortbildungsreihe »Antisemitismus und Rassismus – Lernen, Verstehen, Handeln« statt.
Der Workshop ermöglicht eine selbstreflexive Annäherung an und Rassismus auf eigenbiografischer und gesamtgesellschaftlicher Ebene. Dabei werden Erscheinungsdimensionen und Ausdrucksformen von Antisemitismus behandelt und Antisemitismus und Rassismus als miteinander verschränkte Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse betrachtet. Sowohl Gemeinsamkeiten als auch Spezifika werden herausgearbeitet.
Zudem werden Spannungsfelder im Umgang mit Antisemitismus und Rassismus in den Blick genommen. Aktuelle Bezüge zur Bedeutung der Diskriminierungs- und Gewaltverhältnisse in den Feldern Soziale Arbeit, Bildung und Schule werden aufgegriffen. Darüber hinaus bietet der Workshop Raum für die Auseinandersetzung mit einer rassismus- und antisemitismuskritischen Haltung sowie mit ersten Handlungsmöglichkeiten für die eigene pädagogische Praxis.

🔗 Anmeldung und weitere Informationen über den Link in den Kommentaren.

Eine Veranstaltung von vielgestaltig*2.0 – Fachstelle für diskriminierungskritische Bildungsarbeit beim Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V. – VNB Landeseinrichtung der Erwachsenenbildung.

Wir laden alle Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« aus den vergangenen Jahren dazu...
11/08/2026

Wir laden alle Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« aus den vergangenen Jahren dazu ein, an unserer fortlaufenden Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe teilzunehmen und Situationen aus ihrem privaten oder beruflichen Alltag, in denen sie nach einem adäquaten und reflektierten Umgang mit Antisemitismus suchen, mit uns und untereinander zu teilen.

Anmeldung: per Mail an Dr. Gabriella Valaczkay: [email protected]. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen.

Ziel der Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe ist unter anderem, persönliche Bezüge zu Antisemitismus zu reflektieren, institutionelle Strukturen antisemitismuskritisch zu überprüfen und einen Umgang mit Antisemitismus im Alltag einzuüben. Darüber hinaus bietet die Reihe den teilnehmenden Alumni – Mitarbeitenden von Bezirksverwaltungen, pädagogischen Fachkräften und Multiplikator*innen – die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen.

Es handelt sich um eine fortlaufende Fortbildungsreihe. Weitere Termine für 2027 werden noch veröffentlicht.

Die Alumnireihe wird vom Berliner Bildungsprojekt »ACT gegen Gewalt« des KOAS in Kooperation mit OFEK Berlin, von OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung , der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie der Ansprechperson für jüdisches Leben und Antisemitismusbekämpfung des Bezirks Mitte umgesetzt. Ermöglicht wird die Reihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS).

Am 15.–17.09.2026 findet das Hochschulseminar »Antisemitismus als Erfahrung und Struktur« an der Universität Bamberg sta...
10/08/2026

Am 15.–17.09.2026 findet das Hochschulseminar »Antisemitismus als Erfahrung und Struktur« an der Universität Bamberg statt.
ist in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen und stellt für Jüdinnen und Juden eine alltagsprägende Konstante dar. Die Veranstaltung thematisiert Kontinuitäten, Brüche, Leerstellen, Funktionen und Wirkungen des Gegenwartsantisemitismus und sensibilisiert für ein erweitertes Verständnis von Antisemitismus als historisch angelegtes Gewalt- und Ungleichheitsverhältnis.
Leitend für die Auseinandersetzung mit Antisemitismus sind Grundsätze und Qualitätskriterien antisemitismuskritischer Bildung. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, das eigene Verhältnis zu Antisemitismus zu reflektieren und sich mit eigenen Wissensbeständen und Positionierungen auseinanderzusetzen. Zugleich bietet das Seminar die Möglichkeit, konkrete institutionelle Ausformungen des Antisemitismus in den Blick zu nehmen.
Das Seminar wird innerhalb des Zusatzstudiums »Antisemitismuskritische Bildung« im Grundlagenmodul »Antisemitismuskritische Bildung« der Universität Bamberg umgesetzt.

🔗 Anmeldung für Studierende der Universität Bamberg per E-Mail an [email protected] (unter Angabe der Matrikelnummer). Weitere Informationen über den Link in den Kommentaren.

Wir suchen Verstärkung im Team! Wir suchen ab dem 01.10.2026 einen*n Bildungsreferent*in (m/w/d) im Umfang von 35 Wochen...
10/08/2026

Wir suchen Verstärkung im Team!

Wir suchen ab dem 01.10.2026 einen*n Bildungsreferent*in (m/w/d) im Umfang von 35 Wochenstunden.

Die Stelle teilt sich auf in 25 Std./Woche für das Berliner Projekt „ACT gegen Gewalt" und 10 Std./Woche für die bundesweiten Bildungsprogramme des KOAS.

Bewerbungsschluss ist am 21.08.2026.

Nähere Informationen zur Stelle finden Sie in der Stellenausschreibung unter dem Link in den Kommentaren!

Bewerbungsunterlagen bitte an: [email protected]. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Am 02.09.2026 findet das Online-Seminar »Antisemitismus als Erfahrung und Struktur in der Verwaltung« im Rahmen der »Inn...
05/08/2026

Am 02.09.2026 findet das Online-Seminar »Antisemitismus als Erfahrung und Struktur in der Verwaltung« im Rahmen der »InnoLab-Online-Seminarreihe« des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. statt.
wird von Fachkräften als oftmals schwer greifbar beschrieben. Häufig fehlt das Wissen zur Erkennung von und die Sicherheit im Umgang mit Vorfällen. Dabei sind antisemitische Ressentiments und Routinen strukturell tief verankert und finden sich in allen gesellschaftlichen Institutionen und Bereichen. Ein reflektierender Umgang mit Antisemitismus setzt die Auseinandersetzung mit Antisemitismusverständnissen voraus – und deren Relevanz für das eigene berufliche Handeln.

Der einstündige Online-Fachaustausch bietet einen Problemaufriss zu den Leerstellen in Bezug auf Antisemitismus im Raum Verwaltung. Zentral werden Erkenntnisse aus der pädagogischen Praxis der Kompetenzvermittlung im Feld der Antisemitismuskritik eingebracht. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus im eigenen (Berufs-)Alltag. Im Anschluss an den Input wird Raum für Fragen und Diskussion eröffnet.

🔗 Anmeldung und weitere Informationen über den Link in den Kommentaren.

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Innovationslab Mission Vielfalt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. statt.

Seit Langem beobachten wir eine zunehmende politische und gesellschaftliche Polarisierung. Krisenhafte Entwicklungen ver...
04/08/2026

Seit Langem beobachten wir eine zunehmende politische und gesellschaftliche Polarisierung. Krisenhafte Entwicklungen verschärfen bestehende Ungleichheiten und führen vermehrt zu Gewalt gegen Einzelne und Gruppen.
Diese Fortbildung unterstützt pädagogische Fachkräfte in der Einschätzung und Einordnung von in ihren jeweiligen Berufsfeldern und bietet Raum zur Einübung von Grundsätzen sowie Methoden diskriminierungskritischer Praxis. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wo stehen wir als Fachkräfte selbst – und wo liegen unsere Fragen und Reflexionsbedarfe? Wie gehen wir mit Vorfällen und Konflikten um – im Alltag, in der Organisation, im Team? Wie kann ein diskriminierungskritisches und bestärkendes Lern- und Arbeitsumfeld für alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestaltet werden? Die Fortbildung schafft Raum für kollegialen Austausch und setzt fachliche Impulse für eine zeitgemäße und emanzipatorische pädagogische Praxis.​

Im Veranstaltungskatalog des kann sich unter der Veranstaltungsnummer 272800901 angemeldet werden.

Die Fortbildung findet im Rahmen der Kooperation des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) statt.

In unserem Bildungsbereich gibt es Neuigkeiten:  Wir möchten Ihnen unser neues intersektorales Professionalisierungs- un...
28/07/2026

In unserem Bildungsbereich gibt es Neuigkeiten:

Wir möchten Ihnen unser neues intersektorales Professionalisierungs- und Kooperationsprojekt AKTIF vorstellen, welches Fachkräfte aus Gedenkstättenarbeit, politischer Bildung, Zivilgesellschaft sowie aus schulischen, außerschulischen und universitären Bildungskontexten adressiert. Das Projekt hat eine zweijährige Laufzeit (2026–2027) und wird in Kooperation mit dem Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen sowie OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung Baden-Württemberg in Stuttgart, Freiburg und Tübingen umgesetzt. Gefördert wird das Projekt durch die Baden-Württemberg Stiftung.

In (selbst-)reflexiv und institutionsbezogen konzipierten Qualifizierungs- und Dialogformaten entwickeln Teilnehmende aus verschiedenen Sektoren fachlich fundierte Handlungssicherheit im Umgang mit . Im Fokus stehen (berufs-)biografische Annäherungen an (institutionellen) Antisemitismus, Fall- und Praxisreflexionen, antisemitismuskritischer Bildung sowie die Entwicklung nachhaltiger Strukturen und Schutzkonzepte.

Bei der Umsetzung des Projekts wird das KOAS auf langjährige Erfahrungen in der Konzeption, Durchführung und Implementierung vergleichbarer Programme sowie auf erprobte methodisch-didaktische Ansätze (u.a. den ACT-Ansatz) zurückgreifen. Das KOAS wird im Rahmen des Projekts die dreiteilige Qualifizierungsreihe sowie einen der drei geplanten Fachdialoge konzipieren und umsetzen. Gemeinsam mit OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung und dem IRex werden zum Projektabschluss ein Fachtag durchgeführt sowie ein Qualitätspapier erarbeitet.

Das KOAS sucht eine*n Praktikant*in! Du möchtest Einblicke in die Öffentlichkeitsarbeit einer bundesweit tätigen Bildung...
27/07/2026

Das KOAS sucht eine*n Praktikant*in!

Du möchtest Einblicke in die Öffentlichkeitsarbeit einer bundesweit tätigen Bildungs- und Forschungseinrichtung gewinnen? Dann bist du bei uns genau richtig!

Dich erwarten spannende Einblicke in die Öffentlichkeitsarbeit als Schnittstelle zu allen Bereichen des KOAS, die Mitarbeit beim Ausbau und der Pflege unserer Social-Media-Präsenz, abwechslungsreiche Aufgaben, ein offenes und freundliches Team sowie ein Arbeitsplatz in zentraler Lage in Berlin.

Mehr Informationen findest du hier:
Link in den Kommentaren!

26/07/2026

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Berlin

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Dienstag 09:00 - 17:00
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