Unterkünfte, die vom Staat für geflüchtete Menschen vorgesehen wurden, sind knapp – die Ergebnisse sind zumeist problematische, dezentrale Massenunterkünfte oder Obdachlosigkeit. glaubt, dass die Aufnahme von geflüchteten Menschen in privaten Wohnungen es ihnen ermöglicht, menschenwürdig und selbstbestimmt zu leben. Gerade nach ihren Erfahrungen wie Krieg, Verfolgung und Flucht, braucht es die Mög
lichkeit, zur Ruhe zu kommen und ein Gefühl von räumlicher Sicherheit zu erfahren. Das erleichtert Geflüchteten Kontakte zu knüpfen, Beratungsstellen aufzusuchen, den Behördenmarathon zu überstehen und sich eine eigene Perspektive zu schaffen. Eine Reihe von Initiativen hat es sich zur Aufgabe gemacht Menschen, die Wohnraum zur Verfügung stellen und Geflüchtete, die temporär oder auf Dauer ein/eine Zimmer/Wohnung suchen, zu vernetzen. Häufig fehlt jedoch die Finanzierung. Nicht alle Privatpersonen können es sich leisten, Unterkünfte kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Viele Menschen, die großen Bedarf haben, verfügen über einen sensiblen oder ungeklärten Aufenthaltsstatus (Kein Mensch ist illegal!) und erhalten deshalb keinerlei Unterstützung von offizieller Seite. Selbst als „anerkannte Flüchtlinge“ kann es Monate dauern, einen Wohnberechtigungsschein zu bekommen. Viele VermieterInnen lehnen geflüchtete Menschen aus rassistischen Gründen oder aufgrund der Erfahrung verzögerter Zahlungen und unrealistischer Sätze des zuständigen Jobcenters ab, weshalb die Wohnungssuche Monate dauern kann. will speziell in diesen Übergangssituationen unterstützen.