DVKC e. V. - Management und Controlling in der Gesundheitswirtschaft

DVKC e. V. - Management und Controlling in der Gesundheitswirtschaft Der DVKC setzt sich für eine Intensivierung der inhaltlichen und kommunikativen Zusammenarbeit der Verantwortungsbereich Medizin, Pflege und ökonomie ein. V.

Die Ziele des DVKC e. bestehen in der Vernetzung der einzelnen Verantwortungsbereiche Medizin, Pflege und Gesundheitsökonomie mit der Absicht die Wirtschaftlichkeit und Qualität in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens, durch den Einsatz moderner Steuerungs- und Managementmethoden, zu steigern. Der DVKC unterstützt seine Mitglieder aktiv bei der Lösung von branchenspezifischen Controlling- und

Managementaufgaben. Der Verein vermittelt in Seminaren neue theoretische Erkenntnisse und praktische Erfahrungen in strategischen und operativen Aufgabenstellungen im Gesundheitswesen. Der DVKC hat über 300 Mitglieder und wurde 1994 gegründet. Der Deutsche Verein für Krankenhauscontrolling arbeitet sehr eng mit wichtigen Verbänden und Vereinen im Gesundheitswesen zusammen. Es bestehen gute Kontakte zu renommierten Wissenschaftler u.a. aus den Bereichen der Gesundheitsökonomie, dem Qualitätsmanagement, der Medizin und Pflege. Darüber hinaus pflegt der Verein gute Verbindungen zu Controllern aus anderen Wirtschaftszweigen, zu Forschungs- und Beratungsgesellschaften sowie zu Unternehmensberatern. Der Deutsche Verein für Krankenhaus-Controlling e. ist Veranstalter des jährlich stattfindenden Deutschen Krankenhaus-Controller-Tages (DKCT). Der DKCT wird seit 1994 veranstaltet und hat sich zu einer wichtigen Plattform in der Branche entwickelt. Der Der DVKC e. besitzt einen wissenschaftlichen Beirat, dem namhafte Wissenschaftler, Krankenhauspraktiker, Finanzexperten und Unternehmensberater angehören. Der DVKC verleiht den DVKC Förderpreis für "Management und Controlling in der Gesundheitswirtschaft". Durch den DVKC e. wurde das anerkannte Berufsbild für Krankenhaus-Controller entwickelt und herausgegeben. Der DVKC e. bietet in Kooperation mit der Graduate School Rhein Neckar gGmbH und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg einen akkreditierten Studiengang Master of Business Administration (MBA) "Gesundheitsmanagement und -controlling" an. Darüber hinaus wird ein Zertifikat zum Gesundheitscontroller auf Hochschulniveau angeboten. Der DVKC untersucht in einer langjährigen Studie, gemeinsam mit der Schumpeter School of Business und Economics und der Firma zeb/, die Entwicklung des Controllings im deutschen Krankenhaussektor. Die Studienergebnisse werden jährlich veröffentlicht und geben einen Überblick den aktuellen Stand und die Entwicklungstendenzen des Controllings in deutschen Krankenhäusern

29/04/2020
Liebe Gruppenmitglieder,der aktuelle Befragungszeitraum endet bald und wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns noch unters...
28/01/2020

Liebe Gruppenmitglieder,
der aktuelle Befragungszeitraum endet bald und wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns noch unterstützen und sich 20 bis 30 Minuten Zeit nehmen könnten. Die Studie ist einzigartig in Deutschland und liefert jährlich wichtige Erkenntnisse über den Stand des Controllings im deutschen Krankenhaussektor. Falls Sie den Fragebogen bereits ausgefüllt haben, danken wir Ihnen an dieser Stelle nochmals sehr herzlich.
In der neunten Befragungsrunde nehmen wir, neben wiederkehrenden Fragestellungen, die Themen „Digitalisierung im Controlling“ und "Controlling in der Pflege" in den Fokus. Die Studie wird u.a. Antworten auf folgende Fragen geben: Wie digital sind aktuell die Controlling-Prozesse in den deutschen Krankenhäusern? Wie entwickelt sich die Personalausstattung im Krankenhauscontrolling? Ist das Berichtswesen zur Pflege geeignet, die Auswirkungen der Ausgliederung der Personalkosten aus dem DRG-System abzubilden? Als Teilnehmer erhalten sie die aktuellen Ergebnisse exklusiv vor Veröffentlichung und als Dankeschön für Ihre Teilnahme profitieren Sie von zwei weiteren Vorteilen:
• Zusendung der Studienergebnisse direkt nach der Auswertung
• 15 % Rabatt auf Ihre Teilnahmegebühr zum 27. Deutschen Krankenhaus-Controller-Tag (DKCT) am 11./12. Mai 2020 in Potsdam
Bitte füllen Sie den Online-Fragebogen bis zum 31. Januar 2020 unter www.dvkc-umfrage.de aus.
Selbstverständlich werden Ihre Antworten anonymisiert und ausschließlich zu Studienzwecken gespeichert und absolut vertraulich ausgewertet. Aus den Ergebnissen wird kein Rückschluss auf die Antworten einzelner Teilnehmer möglich sein.
Falls Ihnen die Ergebnisse der Studie 2018/19 noch nicht vorliegen, schicken wir Ihnen diese gerne kostenlos zu. Die Studienergebnisse der letzten Jahre können Sie sich auch auf der DVKC-Webseite als PDF herunterladen
Für Rückfragen und Anregungen kontaktieren Sie uns gern per E-Mail: [email protected] .

Vielen Dank und herzliche Grüße
im Namen aller Beteiligten
Ihr DVKC

Umfrage KH_Controllingstudie_2019_20

05/11/2019

Panel discussion at in . from 🇪🇺🇩🇰🇧🇻🇸🇪🇦🇽🇫🇮.

Tolle Diskussion auf der "Krankenhaus Karawane" der Nordischen Healthcare Industrie in Berlin. Die DKG, Charité/Vivantes, BKK und ich haben mit Nordic Innovation und dem Dänischen Gesundheitsminister darüber gesprochen, wie wir digitale Innovationen schneller und effizient ins deutsche Krankenhaus bekommen. Fazit: an Infrastruktur, Regulatorik, Mindset und Engagement aller Stakeholder muss gearbeitet werden.

19/11/2018

Standards in der - Bereichs- und Ergebnisrechnung

Im Frühjahr 2016 bildete der DVKC (Deutscher Verein für KrankenhausControlling) eine Arbeitsgruppe, die das Ziel hat, einen Standard für die Bereichs- und Ergebnisrechnung zu erarbeiten. Gemeinsam mit TIP HCe soll der Standard im Rahmen einer Data WarehouseLösung umgesetzt und bei Pilotkunden eingeführt werden.
Das Ziel der -Arbeitsgruppe ist die Vereinheitlichung von und Begriffen durch Standards,um die bunte Vielfalt an Kennzahlen in der zu reduzieren und auf dieser Basis Vergleichsanalysen zu ermöglichen. Dieser Standard soll den Gesundheitsunternehmen zur Verfügung gestellt werden. In einem nächsten Schritt soll die Zertifizierung von Controlling-Systemen in den Unternehmen, der MitarbeiterInnen und der genutzten Technologie ermöglicht werden. Die Verwendung von Standards bietet eine Reihe von Vorteilen. Die Einführung von Controlling-Systemen soll dadurch beschleunigt und vereinfacht werden. Die Transparenz der Zahlen wird erhöht und die bisher häufig nötige Rechtfertigung gegenüber diversen Adressaten vermindert. Gleichzeitig wird die Vergleichbarkeit mit anderen Institutionen bzw. verbessert und die Chance zu einem Benchmarking eröffnet.

Standards für die Ertragslage

Der erste veröffentlichte Standard betrifft das EBITDAR-Schema für die Ertragslage. Damit wurde ein zentrales Schema zur Erfolgsbeurteilung auf der Konzern- und Einrichtungsebene entworfen. Der EBITDAR ermittelt ein nachhaltiges Betriebsergebnis, das um die Aufwendungen für die Investitionen, Mieten sowie außerordentliche und periodenfremde Ergebnisse bereinigt ist. Er ist eine Weiterentwicklung des bisher häufig genutzten EBITDASchemas, da auch die Einrichtungen des Gesundheitswesens in zunehmendem Maße jenseits der klassischen Investitionskredite nutzen.

Lesen Sie mehr unter

08/11/2018

Standards in der
Bereichs- und Ergebnisrechnung

Im Frühjahr 2016 bildete der (Deutscher Verein für KrankenhausControlling) eine Arbeitsgruppe, die das Ziel hat, einen Standard für die Bereichs- und Ergebnisrechnung zu erarbeiten. Gemeinsam mit HCe soll der Standard im Rahmen einer Data WarehouseLösung umgesetzt und bei Pilotkunden eingeführt werden. Das Ziel der DVKC-Arbeitsgruppe ist die Vereinheitlichung von und Begriffen durch Standards,um die bunte Vielfalt an Kennzahlen in der Krankenhaussteuerung zu reduzieren und auf dieser Basis Vergleichsanalysen zu ermöglichen. Dieser Standard soll den Gesundheitsunternehmen zur Verfügung gestellt werden. In einem nächsten Schritt soll die von Controlling-Systemen in den Unternehmen, der MitarbeiterInnen und der genutzten Technologie ermöglicht werden. Die Verwendung von Standards bietet eine Reihe von Vorteilen. Die Einführung von -Systemen soll dadurch beschleunigt und vereinfacht werden. Die Transparenz der Zahlen wird erhöht und die bisher häufig nötige Rechtfertigung gegenüber diversen Adressaten vermindert. Gleichzeitig wird die Vergleichbarkeit mit anderen Institutionen bzw. Kliniken verbessert und die Chance zu einem eröffnet.

Lesen Sie mehr unter:

06/11/2018

Der angekündigte Befragungszeitraum für die Studie zum Controlling im deutschen Krankenhaussektor 2018/19 neigt sich langsam dem Ende zu. Falls Sie den Fragebogen bereits ausgefüllt haben, danken wir Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich! Die Studie ist in Bezug auf Art und Umfang einzigartig in Deutschland und liefert jährlich wichtige Erkenntnisse für die kaufmännischen Akteure im Krankenhaussektor.

Falls Sie bisher noch nicht an der Studie teilgenommen haben, möchten wir – der Deutsche Verein für Krankenhaus-Controlling e. V. (DVKC), der Lehrstuhl für Controlling der Bergischen Universität Wuppertal und zeb – Sie noch einmal ganz herzlich daran erinnern und bitten Sie noch einmal um Ihre aktive Unterstützung. Dazu haben wir die Dauer der Umfrage bis zum 30. November 2018 verlängert. Als Teilnehmer profitieren Sie von zwei attraktiven Vorteilen:

Zusendung der Studienergebnisse direkt nach der Auswertung
15 % Rabatt auf Ihre Teilnahmegebühr zum 26. Deutschen Krankenhaus-Controller-Tag (DKCT) am 27./28. Juni 2019 in Köln

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Onlinefragebogen bis zum 30. November 2018 unter www.dvkc-umfrage.de ausfüllen.

In der achten Befragungsrunde nehmen wir das Thema „Sachkostencontrolling“ in den Fokus. Gleichzeitig knüpfen wir an frühere Befragungsrunden an, z.B. mit Fragen zum Controlling der Personalressourcen in der Pflege.

Gerne können Sie den Fragebogen auch in Ihrer Organisation weitergeben und durch die zuständige (Fach-)Abteilung beantworten lassen. Selbstverständlich werden Ihre Antworten anonymisiert ausschließlich zu Studienzwecken gespeichert und absolut vertraulich ausgewertet. Aus den Ergebnissen ist kein Rückschluss auf die Antworten einzelner Teilnehmer möglich.

Über den weiteren Verlauf der Studie wird auch unser Medienpartner „Health&Care Management“ (HCM) sowohl im Magazin als auch online (www.hcm-magazin.de) berichten. Falls Ihnen die Ergebnisse der Studie 2017/18 noch nicht vorliegen, schicken wir Ihnen diese gerne kostenlos zu.

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Unterstützung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit nehmen, an dieser Studie mitzuwirken. In der achten Befragungsrunde nehmen wir das Thema „Sachkostencontrolling" in den Fokus. Gleichzeitig knüpfen wir an frühere Befragungsrunden an, z. B. mit Fragen zum Controlling der Personalressourcen in der Pflege.

06/11/2018

Zueinander finden
und müssen in der Leistungs-Vergütung Kompromisse eingehen und einander wieder mehr vertrauen, um den bürokratischen Aufwand auf beiden Seiten zu mindern und das G-DRG-System langfristig zu erhalten.
Das Krankenhaus-Entgeltsystem polarisiert die Vertragsparteien. Das teils kriminalisierende Misstrauen der Kostenträger gegenüber der Rechtmäßigkeit der Abrechnung von Krankenhausleistungen ist nicht unerheblich. Eine sorgfältige, detaillierte und transparente Dokumentation medizinischer Leistungserbringung ist längst nicht mehr ausreichend. Die reale Leistungs-Vergütung entscheidet sich zunehmend im Spannungsfeld aus Rechnungsstellung, -Fallprüfungen und Sozialgerichten. Offizielle Schätzungen gehen bundesweit von einer Zunahme der Fall-Prüfquote auf 15 bis 20 Prozent aus – Tendenz steigend. Auch die Erhöhung der Aufwandspauschale zugunsten der Kliniken hat daran nichts geändert, und die betriebswirtschaftlichen Schäden durch Bindung personeller Ressourcen, Liquiditätseinbußen und letztlich Erlösminderung sind erheblich. Es hat den Anschein, als habe sich ein eskalierendes, bewusst alimentiertes Parallelsystem aus MDK-Fallprüfungen, Widersprüchen und Sozialgerichtsverfahren etabliert.
Vorgaben des Gesetzgebers und der Rechtsprechung sind ebenfalls wenig hilfreich. So entschied das Bundessozialgericht mit Urteil vom 22. April 2009: „Ob und ggf. mit welcher Dauer Krankenhausbehandlung erforderlich ist, ist (…) von der Krankenkasse und im Streitfall von den Gerichten selbstständig zu prüfen und zu entscheiden, ohne dass dabei den Krankenhausärzten eine Einschätzungsprärogative zukommt.“
Auch die Einführung einer , deren Kündigung 2015 durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft und Änderung zum 1. Januar 2017 schafften keine Annäherung der Konfliktparteien. Vielmehr nahm der bürokratische Aufwand zu und verschärfte die Gesamtproblematik. Krankenhäuser können sich nur strategisch positionieren, um den oktroyierten Verfahren gerecht zu werden. Zentrale Bedeutung gewinnt dabei die Neu-Definition des Medizinischen und dessen Erweiterung um ein „MDK-Management“. Ein hochspezialisiertes Aufgabenfeld mit intensivierter Schnittstelle zum Kaufmännischen Controlling, um strategische Fehler in der Leistungsplanung und daraus resultierende Liquiditätslücken zu vermeiden. Dessen sachbezogene Kommunikation mit Kostenträgern und MDK geht weit über die fristgerechte Initiierung von Widerspruchs- und Klageverfahren hinaus.

Eine Lösung des Konflikts über gesetzliche Neu-Regelungen ist nicht erkennbar. Dabei geht es auch um die langfristige Akzeptanz des Entgeltsystems. Nur ein kompromissbereites aufeinander Zugehen der Vertragspartner könnte den ressourcenzehrenden Konflikt auflösen.

Die Autorin ist DVKC-Vorstandsmitglied und Leiterin des Ressorts Operatives Krankenhausmanagement der OSB-Krankenhausmanagementberatung GmbH

CALL FOR PAPERS                26. Deutscher Krankenhaus-Controller-Tag                               am 27. und 28. Jun...
18/10/2018

CALL FOR PAPERS

26. Deutscher Krankenhaus-Controller-Tag
am 27. und 28. Juni 2019
im Maternushaus, Köln
„Agiles Controlling“

Das gewählte Motto verdeutlicht ein neues Selbstbild des Controllings und das damit einhergehende Selbstverständnis, welches das „Controllingteam“ entwickeln sollte. DENN: Das Gesundheitswesen agiert in einer sich schnell wandelnden Umwelt. Die Akteure müssen auf technologische, wirtschaftliche, aber auch politische und gesetzliche Änderungen schnell und angemessen reagieren. Flexibiliät und Agilität sind hier die Schlagwörter. Auch das Controlling sollte und muss zur Unterstützung des Managements flexibel reagieren und proaktiv unterschiedlichste Szenarien berücksichtigen, erfassen und analysieren.
Auf dem 26. Deutschen Krankenhaus-Controller-Tag am 27. und 28. Juni 2019 wird die fortschreitende Entwicklung des Gesundheitsunternehmens im Mittelpunkt stehen. Dabei sollen u. a. folgende Fragen thematisiert werden:

• Welche Probleme hat das Controlling heute und welche kommen auf uns zu?
• Wie gestaltet man agiles ?
• Wie können der Komplexität der Umwelt gerecht werden?
• Wie kann ich die Rolle des Controllers umgestalten?
• Welche Blickwinkel des Controllings müssen neu definiert werden?

Als Partner Besteht die Möglichkeit, den Kongress inhaltlich mitzugestalten. Beteiligen Sie sich am . Alle Informationen finden Sie auf www.dvkc.de

18/10/2018

Datenschutz-Tücke

Controller benötigen für Ad-hoc-Analysen personenbezogene Daten. Laut DSGVO müssen diese zweckgebunden sein und dürfen nicht auf Vorrat gespeichert werden. Noch sind solche Analysen mit rein anonymisierten Daten nicht möglich.

Seit 25. Mai 2018 gelten die Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verbindlich für alle Einrichtungen/Institutionen/Behörden und mithin für sämtliche Akteure des Gesundheitswesens in Deutschland. Krankenhäuser betreffend liegt ein wichtiger Fokus auf dem Schutz der Patientendaten. Aus der DSGVO lassen sich allgemeine Vorgaben formulieren, die übergreifend für alle Gesundheitseinrichtungen gelten. Etwa der Grundsatz, dass das Erheben, Verarbeiten oder Nutzen personenbezogener Daten nur zulässig ist, wenn dafür eine gesetzliche Erlaubnis oder eine Einwilligung des Betroffenen vorliegen. Alle Patienten- beziehungsweise Gesundheitsdaten unterliegen besonders hohen Schutzanforderungen. Um diesen zu entsprechen, müssen Vorgaben zu technischen und organisatorischen Schutzvorkehrungen erfüllt sein.
Controller sollen das in seiner Entscheidungsfindung unter Berücksichtigung medizinischer und wirtschaftlicher Ziele unterstützen. Dazu benötigen sie eine Vielzahl an Daten, um einerseits in der Lage zu sein, Ad-hoc-Analysen zu erstellen und Daten so aufzubereiten, dass eine Entwicklung oder Abweichung der Kennzahlen des Krankenhauses oder einer Abteilung zu erkennen ist. Andererseits ist Art. 5 DSGVO einzuhalten: Daten müssen für den Zweck angemessen, erheblich sowie auf das für die Zwecke der Verarbeitung notwendige Maß beschränkt sein („Datenminimierung“). Laut sind personenbezogene Daten zu löschen, sobald sie nicht mehr notwendig sind. So entspricht eine personenbezogene Speicherung in einem allgemein verwendbaren Data Warehouse nicht mehr dem ursprünglichen Verwendungszweck und stellt eine Speicherung auf Vorrat ohne Zweckbindung dar. Viele Analysen und Auswertungen können im betriebswirtschaftlichen Controlling mit anonymisierten Daten erfolgen. Medizincontroller benötigen jedoch oft Patientennamen, um richtig zu kodieren. Auch hier sind der Zweck und die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu beachten.
Gestaltung und Auswahl von Datenverarbeitungs-Systemen muss sich an dem Ziel ausrichten, keine oder so wenig wie möglich personenbezogene Daten zu verarbeiten. Die gesetzlichen Speicherfristen sind strikt einzuhalten, permanente Datenspeicherungen rechtswidrig. Anonyme und pseudonyme Verfahren sind datenschutzrechtlich unbedenklich. Die IT-Hersteller von KIS- und Datawarehouse-Systemen müssen Krankenhäusern zwingend die Möglichkeit eröffnen, anonymisierte oder irreversibel pseudonymisierte Daten verarbeiten zu können, damit weiterhin ein datenschutzkonformes Arbeiten gewährleistet ist.

Die Autorin ist Finanzvorstand des und leitet den Bereich Unternehmensentwicklung und Controlling der KIT Services GmbH – Knappschaft Bahn See.Der Beitrag wurde in "f&w - führen und wirtschaften" vom Verlag veröffentlicht.

02/10/2018

Teilnahme an der Studie zum Controlling im deutschen Krankenhaussektor

Seit 2011 führen wir – der , die Bergische Universität Wuppertal und die Managementberatung – die Studie zum aktuellen Stand und zu Entwicklungstrends des Controllings im deutschen Krankenhaussektor durch. Die Ergebnisse stoßen von Jahr zu Jahr auf größere Resonanz in der Tages- und Fachpresse, bei leitenden Führungskräften, Praktikern und Wissenschaftlern.

In der achten Befragungsrunde nehmen wir das Thema „ “ in den Fokus. Gleichzeitig knüpfen wir an frühere Befragungsrunden an, z.B. mit Fragen zum Controlling der Personalressourcen in der Pflege. Die wird somit u.a. Antworten auf folgende Fragen geben: Wie werden in deutschen Krankenhäusern Sachkosten geplant und gesteuert? Wie entwickelt sich die Personalausstattung im ? Sind bereits jetzt spezielle Berichtsinstrumente und Steuerungsprozesse implementiert, mit denen sich die Einhaltung von Personaluntergrenzen in der Pflege sicherstellen lässt?

Wenn Sie an den aktuellen Ergebnissen interessiert sind und diese exklusiv vor Veröffentlichung erhalten möchten, unterstützen Sie uns und nehmen Sie sich 20 bis 30 Minuten Zeit. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme profitieren Sie von zwei attraktiven Vorteilen:

• Zusendung der Studienergebnisse direkt nach der Auswertung
• 15 % Rabatt auf Ihre Teilnahmegebühr zum 26. Deutschen Krankenhaus-Controller-Tag (DKCT) am 27./28. Juni 2019 in Köln

Bitte füllen Sie den Online-Fragebogen bis zum 01. November 2018 unter http://www.dvkc-umfrage.de aus.
Gerne können Sie den Fragebogen auch in Ihrer Organisation weitergeben und durch die zuständige (Fach-)Abteilung beantworten lassen. Selbstverständlich werden Ihre Antworten anonymisiert ausschließlich zu Studienzwecken gespeichert und absolut vertraulich ausgewertet. Aus den Ergebnissen ist kein Rückschluss auf die Antworten einzelner Teilnehmer möglich.
Über den weiteren Verlauf der Studie wird auch unser Medienpartner „Health&Care Management“ ( ) sowohl im Magazin als auch online (http://www.hcm-magazin.de) berichten. Falls Ihnen die Ergebnisse der Studie 2017/18 noch nicht vorliegen, schicken wir Ihnen diese gerne kostenlos zu.
Für Rückfragen und Anregungen kontaktieren Sie uns gern per E-Mail: [email protected].

Herzliche Grüße und Dank für Ihre Unterstützung
Im Namen aller Beteiligten

Adresse

Alt Moabit 91
Berlin
10559

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von DVKC e. V. - Management und Controlling in der Gesundheitswirtschaft erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an DVKC e. V. - Management und Controlling in der Gesundheitswirtschaft senden:

Teilen