ver.di Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft

ver.di Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft Beschäftigte aus den Branchen Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung & Wissenschaft. Zusammen für gute Arbeit, faire Löhne und ein starkes Gemeinwesen.

Die Gewerkschaft ver.di, Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, setzt sich für bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern ein. Alle Berufsgruppen leiden an einem Missverhältnis zwischen Aufgaben und dem dafür eingesetzten Personal. Trotz Personalmangel wird nichts unternommen, die Krankenhausberufe attraktiver zu machen. mehr: gesundheit-soziales.verdi.de

Nicola K. erinnert sich zurück an den Beginn ihrer Arbeit als Zahnarzthelferin in den 1970er-Jahren. 🦷 Seitdem ist viel ...
22/08/2026

Nicola K. erinnert sich zurück an den Beginn ihrer Arbeit als Zahnarzthelferin in den 1970er-Jahren. 🦷 Seitdem ist viel passiert, aber eins ist gleichgeblieben: Sie ist seit über 40 Jahren ver.di-Mitglied. 🤝

Solche Geschichten zeigen hautnah: Arbeitsleben verändert sich. Berufe verändern sich. Aber Solidarität bleibt.

Habt ihr noch Fotos von euren Arbeitsplätzen vor 40, 60 oder sogar 100 Jahren? Dann schickt sie uns gern an [email protected]. Wir freuen uns über jede Einsendung und die Geschichte dahinter. 📸

Kennt ihr diesen Mythos auch: In deutschen Krankenhäusern gibt es im internationalen Vergleich angeblich viel Pflegepers...
19/08/2026

Kennt ihr diesen Mythos auch: In deutschen Krankenhäusern gibt es im internationalen Vergleich angeblich viel Pflegepersonal.

Von wegen! Das Gegenteil ist der Fall! 👎

Das hat der Gesundheitsexperte Prof. Michael Simon in einem Beitrag für das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) ausgerechnet.

Während die OECD-Statistik für Deutschland weniger als 5,0 Vollzeitstellen in der Krankenhauspflege auf 100.000 Einwohner*innen ausweist, sind es in Dänemark – dem Vorbild für die deutsche Krankenhausreform – durchschnittlich 6,2 und in Großbritannien mehr als 7,5 Pflegestellen. Hierzulande werden außerdem mehr stationäre Fälle behandelt.

Wer jetzt das Pflegebudget deckeln will, verschärft die Situation weiter. Gute Pflege braucht ausreichend Personal – und eine verlässliche Finanzierung! 📢

🚨 Mehr als 300 Beschäftigte aus Altenpflegeeinrichtungen haben uns geschildert, was die Hitzewellen für ihre Arbeit bede...
15/08/2026

🚨 Mehr als 300 Beschäftigte aus Altenpflegeeinrichtungen haben uns geschildert, was die Hitzewellen für ihre Arbeit bedeuten: extreme Temperaturen, zusätzliche Belastung, Krankheitsausfälle – und gleichzeitig zu wenig Personal, um Bewohner*innen ausreichend vor der Hitze zu schützen.

Besonders alarmierend: Beschäftigte berichten von schwerwiegenden gesundheitlichen Komplikationen bis hin zu Todesfällen, die sie auf die Hitze zurückführen.

Und während bei Hitze eigentlich mehr Zeit und mehr Personal nötig wären, arbeiten Pflegekräfte teilweise weiterhin allein in einer Schicht – laut Befragung teils verantwortlich für 100 Bewohner*innen und mehr.

Wir fordern von Bund und Ländern ein Sofortprogramm für Hitzeschutz und energetische Sanierung von Pflegeeinrichtungen. Und: „Die Bundesregierung muss ihre Pläne zur Pflegeversicherung gründlich überarbeiten. Statt Kürzungen braucht es endlich bedarfsgerechte Vorgaben für den Personaleinsatz, die vollständig refinanziert werden müssen“, wie ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler klarstellt.

Denn weder Bewohner*innen noch Beschäftigte dürfen mit den Folgen von Hitze, Investitionsstau und Personalnot allein gelassen werden.

Zur Pressemitteilung: https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen

12/08/2026

Nicht nur am 12. August ist Tag der Jugend!🔥

Allein gegen den großen Arbeitgeber bewirkt man wenig. Zusammen mit anderen schon. Deshalb sind so viele bei uns aktiv — weil Meckern allein noch nichts verändert. 🙌

Bei uns ist jeden Tag Tag der Jugend.

Jetzt Mitglied werden 👉 https://mitgliedwerden.verdi.de

Viel steht auf dem Spiel in der Eingliederungshilfe. 🚨 Jetzt kommt es darauf an, aktiv zu werden!Es hat sich bewahrheite...
06/08/2026

Viel steht auf dem Spiel in der Eingliederungshilfe. 🚨 Jetzt kommt es darauf an, aktiv zu werden!

Es hat sich bewahrheitet: Am 25. Juni 2026 hat die Bund-Länder-Arbeitsgruppe im Kanzleramt einen Beschluss zu Kürzungen in der Behindertenhilfe gefasst. Ein Angriff auf unsere Arbeitsbedingungen und die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen. Voraussichtlich im dritten oder vierten Quartal wird es einen Gesetzesentwurf geben.

Deshalb: Kämpfe mit uns gemeinsam gegen die geplanten Kürzungen, für Inklusion und gute Arbeitsbedingungen. ✊

Wir freuen uns, dass Heike Heubach, die erste gehörlose Abgeordnete im Deutschen Bundestag, unsere Aktion gegen die Kürzungen unterstützt.

💡 Du willst informiert bleiben und erfahren, welche Aktionen geplant sind? Dann schau direkt hier vorbei: https://aktionteilhabe.verdi.de

03/08/2026

In vielen Bundesländern werden die finanziellen Spielräume für Kitas enger und während mancherorts Fachkräfte fehlen, werden andernorts Gruppen oder ganze Kitas geschlossen, weil die Kinderzahlen sinken.

Dabei könnte der demografische Wandel eine echte Chance sein: für bessere Fachkraft-Kind-Schlüssel, mehr Zeit für gute pädagogische Arbeit und spürbar bessere Arbeitsbedingungen. Stattdessen wächst besonders bei freien Trägern der wirtschaftliche Druck.

Die Folgen: Überlastung, Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz.

Gerade jetzt ist starke betriebliche Mitbestimmung entscheidend. Bei unserer Fachtagung diskutieren wir rechtliche und fachpolitische Entwicklungen und erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten. Euch erwarten Inputs aus Praxis, Wissenschaft und Rechtspolitik, Workshops und gute Beispiele aus der Mitbestimmung.

📢 ver.di-Fachtagung „Frühkindliche Bildung unter Druck“
📅 15. & 16. Oktober 2026 in Hildesheim
👉 Für Betriebsräte und Mitarbeitervertretungen freier Träger.

Am besten gleich anmelden: https://verdi-bub.de/seminare/konferenzen-und-tagungen/fachtagung-kita =kita%20fachtagung

Schon zu Beginn der Schicht steht die Luft in den Räumen. Trotzdem müssen Patient*innen versorgt, Bewohner*innen begleit...
30/07/2026

Schon zu Beginn der Schicht steht die Luft in den Räumen. Trotzdem müssen Patient*innen versorgt, Bewohner*innen begleitet, Menschen transportiert, gereinigt, behandelt oder im Notfall gerettet werden.

Hitze erhöht die Belastung und gleichzeitig den Unterstützungsbedarf. Deshalb reicht es nicht, Beschäftigte nur ans Trinken zu erinnern.

Arbeitgeber müssen Hitzeschutz planvoll organisieren: mit Verschattung, Lüftung und Kühlung, angepassten Arbeitsabläufen, zusätzlichen Pausen und einer Personalbesetzung, die der Belastung gerecht wird.

Werden Gefährdungen nicht behoben, sollten Beschäftigte die Situation dokumentieren, eine Gefährdungsanzeige stellen und ihre Interessenvertretung einschalten.

Wie sieht der Hitzeschutz bei euch aus? Gibt es funktionierende Maßnahmen – oder bleibt alles an den Beschäftigten hängen? Schreibt es in die Kommentare!

So gehst du vor, wenn ausreichender Hitzeschutz fehlt: https://www.verdi.de/gesundheit-soziales-bildung/themen/gefahrdungsanzeigen/hitze-im-dienst-kannst-du-tun

Morgen liegt die Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes im Bundeskabinett vor – und es braucht dringend Nachbesse...
28/07/2026

Morgen liegt die Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes im Bundeskabinett vor – und es braucht dringend Nachbesserungen! 📢

👎 Denn in der sogenannten Postdoc-Phase dürfen Arbeitsverträge bis zu sechs Jahre lang befristet werden. Das soll nach Willen der Bundesregierung auch so bleiben. Im aktuellen Referentenentwurf wird das Thema einfach ausgespart.

👎 Auch die sogenannte Tarifsperre, die den Abschluss von Tarifverträgen zum Thema beschränkt, soll es weiterhin geben. Das verhindert, dass Arbeitgeber und Gewerkschaft gemeinsam Regelungen treffen können.

»Deutschland muss für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler attraktiver werden, doch die Bundesregierung versucht erst gar nicht, für Promovierte dauerhafte Beschäftigungsperspektiven in der Wissenschaft zu etablieren«, kritisiert ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler.

Weitere Infos findet ihr in unserer Pressemitteilung: https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/verdi-fordert-einschraenkungen-befristungen-wissenschaft

Das Bundesforschungsministerium plant weitere Verschlechterungen beim BAföG. Betroffen wären vor allem Studierende und F...
24/07/2026

Das Bundesforschungsministerium plant weitere Verschlechterungen beim BAföG. Betroffen wären vor allem Studierende und Familien mit wenig Geld. Was ist konkret geplant?

👉 Der Unterkunftsbedarf für Studierende, die bei ihren Eltern wohnen, soll von aktuell 59 Euro auf 41 Euro sinken und ab April 2029 vollständig gestrichen werden.

👉 Ausnahmeregelungen für Studierende über 45 Jahre sollen wegfallen. Das betrifft unter anderem Menschen, die ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg erworben, vor dem Studium Kinder erzogen oder sich über eine berufliche Qualifikation den Hochschulzugang erarbeitet haben.

👉 Die Wohnkostenpauschale soll erst zum Sommersemester 2027 von 380 auf 440 Euro steigen. Dabei kostet ein WG-Zimmer im bundesweiten Durchschnitt bereits jetzt 512 Euro.

👉 Auch die Freibeträge beim Einkommen der Eltern sollen erst spät und lediglich um 1,5 Prozent jährlich angepasst werden.

Das Ministerium erschwert mit den geplanten Reformen Bildungswege, bestraft spätes Studieren und verschärft die soziale Ungleichheit. Gerecht geht anders!

Das BAföG muss ein Studium unabhängig vom Einkommen der Eltern und von der persönlichen Biografie ermöglichen. Die geplanten Verschlechterungen müssen gestoppt werden!

Hier findet ihr unsere Pressemitteilung: https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/verdi-kritisiert-geplante-verschlechterungen-beim-bafoeg

Das GKV-Kaputt-Spargesetz zeigt, wohin die Kürzungspläne der Bundesregierung führen: Es gefährdet gute Arbeitsbedingunge...
22/07/2026

Das GKV-Kaputt-Spargesetz zeigt, wohin die Kürzungspläne der Bundesregierung führen: Es gefährdet gute Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und eine verlässliche Gesundheitsversorgung. Statt Beschäftigte, Versicherte und Patient*innen weiter zu belasten, braucht es:

✅ Bedarfsgerechte Personalausstattung
✅ Vollständig refinanzierte Tariflöhne
✅ Bezahlung versicherungsfremder Leistungen aus Steuermitteln

Doch die Kürzungspläne der Bundesregierung gehen noch weiter. Sie will die Axt an gute Arbeitszeiten, Rente, Inklusion und viele weitere Bereiche legen, die uns ganz unmittelbar treffen.

📣 Am 26. September machen wir deshalb gemeinsam mit dem DGB und unseren Schwestergewerkschaften bundesweit mobil: unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“

In 15 Großstädten setzen wir ein deutliches Zeichen für einen starken Sozialstaat, sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und den Schutz von Arbeitnehmer*innenrechten.

Denn Sozialleistungen sind erarbeitete Leistungen – keine Almosen! Wer jeden Tag arbeitet und zum Wohlstand unseres Landes beiträgt, verdient soziale Sicherheit statt Sozialabbau.

✊ Deshalb: Stabil bleiben – sozial gestalten! Komm am 26. September zur Kundgebung in deiner Nähe und zeig der Bundesregierung die rote Karte! 🟥

Weitere Infos: https://www.verdi.de/stabilbleiben-sozialgestalten/rette-uns-den-sozialstaat

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Berlin

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