ver.di Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft

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ver.di Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft Beschäftigte aus den Branchen Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung & Wissenschaft. Zusammen für gute Arbeit, faire Löhne und ein starkes Gemeinwesen.

Die Gewerkschaft ver.di, Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, setzt sich für bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern ein. Alle Berufsgruppen leiden an einem Missverhältnis zwischen Aufgaben und dem dafür eingesetzten Personal. Trotz Personalmangel wird nichts unternommen, die Krankenhausberufe attraktiver zu machen. mehr: gesundheit-soziales.verdi.de

Kürzen ist eine Entscheidung. Keine Naturgewalt. ✊Eine deutliche Mehrheit unterstützt eine stärkere Beteiligung großer V...
27/10/2026

Kürzen ist eine Entscheidung. Keine Naturgewalt. ✊

Eine deutliche Mehrheit unterstützt eine stärkere Beteiligung großer Vermögen an der Finanzierung unseres Gemeinwesens: 64 Prozent befürworten die Rückkehr zur Vermögensteuer. 61 Prozent sprechen sich für höhere Steuern auf hohe Erbschaften aus. Das zeigt eine repräsentative ARD-Umfrage aus diesem Jahr.

Die Bundesregierung setzt bei Gesundheit, Bildung und Sozialem den Rotstift an. Die Folgen treffen Menschen, die auf diese Leistungen angewiesen sind, und Beschäftigte, die schon heute unter hohem Druck arbeiten.

Wir fordern: Große Vermögen und hohe Erbschaften müssen stärker zur Finanzierung beitragen. Das schafft zusätzliche Spielräume für einen verlässlichen Sozialstaat und gute öffentliche Angebote.

Kürzungen als alternativlos darzustellen, blendet diese Möglichkeit aus. Wer besonders viel hat, kann mehr zum Gemeinwohl beitragen.

Teile den Beitrag und mach sichtbar: Für eine gerechtere Finanzierung gibt es eine Mehrheit.

Gemeinsam Druck machen wirkt. Ein Rückblick auf den Sommer an der Berliner Hochschule für Technik (BHT).Der Berliner Sen...
22/10/2026

Gemeinsam Druck machen wirkt. Ein Rückblick auf den Sommer an der Berliner Hochschule für Technik (BHT).

Der Berliner Senat will eine Hochschulbaugesellschaft gründen. Angeblich sollen die maroden Hochschulgebäude so kostenneutral saniert werden. Aus Sicht der Beschäftigten zahlen am Ende alle die Zeche: Profite privater Geldgeber gehen zulasten von Forschung und Lehre, und in den Bauabteilungen stehen Hunderte Jobs zur Disposition.

An der BHT haben die Kolleg*innen deshalb kurzfristig zu einer Sonder-Personalversammlung mobilisiert. Sie war sehr gut besucht und hat die Pläne einstimmig per Resolution abgelehnt. Der Akademische Senat ist dieser Resolution weitgehend gefolgt. Damit hat sich die BHT offiziell gegen die Hochschulbaugesellschaft positioniert.

„Ein wichtiger Schritt und toller Erfolg für uns“, sagt Wolf Gero Eggers, stellvertretender Personalratsvorsitzender der BHT.

Vier Monate später bleibt die Lehre daraus: Wenn Beschäftigte sich organisieren und sich gegen Fehlentwicklungen wehren, werden sie gehört, auch in den Gremien ihrer Hochschule.

Wie sieht es bei euch an der Hochschule aus? Schreibt es uns in die Kommentare.

Kürzen hat Folgen, Folge 1: Eingliederungshilfe. 🧩Beschlossen ist noch nichts. Trotzdem spüren die Kolleg*innen die Spar...
20/10/2026

Kürzen hat Folgen, Folge 1: Eingliederungshilfe. 🧩

Beschlossen ist noch nichts. Trotzdem spüren die Kolleg*innen die Sparpläne schon jetzt: mehr Nachweise bei jedem Antrag, Menschen, die ins Heim statt in die eigene Wohnung sollen, und die Sorge, dass Tariferhöhungen nicht mehr refinanziert werden.

Eine Betriebsrätin bei der Lebenshilfe erzählt, was das im Alltag bedeutet. 👉

Mit dieser Serie lassen wir Beschäftigte aus Gesundheit, Sozialem und Bildung zu Wort kommen. Denn wer über Kürzungen entscheidet, sollte wissen, wen sie treffen.

Kürzt ihr uns, wehren wir uns. Wie spürt ihr die Kürzungen in eurem Job? Schreibt es uns in die Kommentare!

🚨 Wer hilft im Notfall? Beschäftigte in Rettungsdiensten und Notaufnahmen. 🚑Nach zwei gescheiterten Gesetzesanläufen ist...
15/10/2026

🚨 Wer hilft im Notfall? Beschäftigte in Rettungsdiensten und Notaufnahmen. 🚑

Nach zwei gescheiterten Gesetzesanläufen ist die Reform von Rettungsdienst und Notfallversorgung überfällig. Der Entwurf enthält Steuerungsinstrumente, die zur Entlastung beitragen können: Integrierte Notfallzentren sollen künftig die Versorgung in Notaufnahmen und ambulante Versorgungsbedarfe zentral koordinieren. Doch ohne bedarfsgerechte Personalbemessung und Finanzierung der Vorhaltung bleibt der Entwurf deutlich hinter den erforderlichen Reformschritten zurück. Weitere Aufgaben für die vorhandenen Beschäftigten sind für uns keine Lösung.

Eine Reform muss deshalb klären, welches Personal gebraucht wird, woher es kommt und wie die Einsatzbereitschaft finanziert wird.

Auch die Verantwortung der Länder für Rettungsdienst, Gefahrenabwehr, Katastrophenschutz und gesundheitlichen Bevölkerungsschutz muss ausreichend geschützt werden. Ihre Zuständigkeit für den Rettungsdienst muss gesetzlich gestärkt und dieser vor einer Aushöhlung durch wettbewerbliche Steuerung geschützt werden.

👎 Völlig abzulehnen ist außerdem der angehängte Änderungsantrag zum Beitragsstabilisierungsgesetz: Zusätzliche Kürzungen der Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenversicherung zwingen Beschäftigten weitere Sparvorgaben auf. Bundesregierung und Arbeitgeber leisten zugleich keinen substanziellen Beitrag zu den Einsparungen.

Wir begrüßen die Reform und fordern aber dringend Nachbesserungen. Teilt den Beitrag und macht deutlich, was eine verlässliche Notfallversorgung braucht.

Wieder eine neue Kommission, doch gute Konzepte liegen längst vor. 📋Die Bundesregierung hat eine Expertenkommission zur ...
14/10/2026

Wieder eine neue Kommission, doch gute Konzepte liegen längst vor. 📋

Die Bundesregierung hat eine Expertenkommission zur Reform der Pflegeversicherung eingesetzt. Dabei liegen längst solide durchgerechnete Vorschläge auf dem Tisch, wie die Pflegeversicherung gerechter und zukunftsfest gestaltet werden kann. Die Kommission muss das Rad also nicht neu erfinden.

Umso ärgerlicher ist es, dass die Bundesregierung bereits vor einer grundlegenden Reform Kürzungen zulasten der Versicherten, der pflegebedürftigen Menschen und der Beschäftigten in der Altenpflege auf den Weg gebracht hat.

Immerhin: Auf unseren Druck hin hat die Regierung einige geplante Verschlechterungen zurückgenommen. Die Tariflohnpflicht in der Altenpflege bleibt bestehen und auch die geplanten Kürzungen bei den Zuschüssen für Pflegeheimbewohner*innen sind vom Tisch.

Das zeigt: Unser Protest wirkt! 💪

Jetzt braucht es endlich eine Pflegereform, die diesen Namen verdient. Dazu gehören eine Begrenzung der Eigenbeiträge in Pflegeheimen, ein Finanzausgleich zwischen privater und gesetzlicher Pflegeversicherung sowie die Einbeziehung aller Einkommensarten in die Finanzierung.

Wir bleiben dran! Denn Reformen müssen das Leben der Menschen verbessern, statt sie zusätzlich zu belasten. Gemeinsam machen wir weiter Druck für eine solidarische und gerechte Pflegeversicherung!

10/10/2026

Wer Psychotherapie braucht, darf nicht monatelang auf Hilfe warten müssen.

Zum Welttag der seelischen Gesundheit sagen sechs Mitglieder der ver.di-Bundesfachkommission Psychotherapeut:innen, was sich ändern muss:
👉 Therapieplätze ohne monatelanges Warten
👉 eine Planung nach dem tatsächlichen Bedarf – damit Hilfe unabhängig vom Wohnort erreichbar ist
👉 mehr Personal, mehr Zeit und tariflich abgesicherte Arbeitsbedingungen in Kliniken und Einrichtungen
👉 angemessene Honorare für ambulante Praxen, ohne Budgetdeckel
👉 eine verlässlich finanzierte Weiterbildung
👉 ein offener Umgang mit psychischen Erkrankungen statt Stigmatisierung

Psychische Gesundheit braucht gute Versorgung. Gute Versorgung braucht gute Bedingungen.

Die Bundesregierung muss handeln: Weiterbildung finanzieren, Versorgung sichern und berufliche Perspektiven schaffen.

Damit sich etwas bewegt, müssen wir uns organisieren und gemeinsam Druck machen. Dafür sind wir in ver.di aktiv.

Was muss sich aus deiner Sicht als Erstes ändern? Schreib es uns in die Kommentare und teile den Beitrag.

Mit Statements von:
Mechthild Leidl
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
M.Sc. Margarete Störel
Psychologische Psychotherapeutin
Dipl.-Psych. Winfried Lotz-Rambaldi
Psychologischer Psychotherapeut, ZIP gGmbH, Lübeck
Dr. Paul Kaiser
Psychologischer Psychotherapeut
Yannick Häußler
Psychotherapeut auf Stellensuche
Elisabeth Dallüge
Psychologische Psychotherapeutin

05/10/2026

Gewalt ist kein Arbeitsalltag.

Beschimpfungen, Bedrohungen, körperliche Übergriffe: Beschäftigte in Psychiatrien und psychiatrischen Einrichtungen sind in ihrem Arbeitsalltag auch mit Gewalt konfrontiert.

Aber wie häufig passiert das? Welche Formen von Gewalt erleben Kolleg*innen und welche Folgen hat das für ihre Arbeit und für sie persönlich?

👉 Genau das wollen wir mit dem ver.di-Gewaltbarometer Psychiatrie sichtbar machen.

Wenn du in einer Psychiatrie oder psychiatrischen Einrichtung arbeitest, zählt deine Erfahrung: Nimm an unserer anonymen Befragung teil und hilf uns dabei, ein möglichst aussagekräftiges Bild der Situation zu bekommen.
⏱️ Die Teilnahme dauert etwa 10 Minuten.
📅 Die Befragung läuft bis zum 31. Oktober 2026.
🔒 Deine Teilnahme ist anonym.

Je mehr Kolleginnen mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse. So können wir Handlungsbedarfe aufzeigen und gezielt Verbesserungen anstoßen.

👉 Mach mit beim ver.di-Gewaltbarometer Psychiatrie! Den Fragebogen findest du unter diesem Link: https://forms.cloud.microsoft/Pages/ResponsePage.aspx?id=mbQhmwEiP069a6w5FGv4o0zdJRAog2xKv176muKRMOJUMzhSWk5LUjQ5NEozVDdRSURLSFRCQ1k0RC4u

Und genauso wichtig: Teile diesen Beitrag mit deinen Kolleg*innen und schick ihn in eure Gruppen und Netzwerke. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass möglichst viele Beschäftigte erreicht werden.

01/10/2026

Jetzt habt ihr die Wahl! 🗳️

Ob Stationsleitung widersprechen, Azubis unterstützen oder einfach weil die JAVies cool waren — die Gründe, JAVie zu werden, sind so unterschiedlich wie die Menschen, die es tun. 💪

Am 1. Oktober startet der JAV-Wahlzeitraum (bis 30.11.) — auch bei euch im Betrieb?

Jetzt JAVie werden 👉 https:// jav.info

Heute hat sich das Bundeskabinett auf den Gesetzentwurf zur Pflegereform geeinigt. Einiges haben wir mit unseren Protest...
30/09/2026

Heute hat sich das Bundeskabinett auf den Gesetzentwurf zur Pflegereform geeinigt.

Einiges haben wir mit unseren Protesten durchsetzen können 💪,
zum Beispiel, dass die Pflegeeinrichtungen die Bezahlung an Tarifverträgen orientieren müssen.

Unterm Strich bleibt es aber ein Sparpaket zulasten von Versicherten, Pflegebedürftigen und Beschäftigten. Der Bundestag muss nachbessern. Und die versprochene grundlegende Reform muss schnell kommen, mit den Beschäftigten am Tisch.

Du arbeitest in der Altenpflege? Was müsste sich aus deiner Sicht als Erstes ändern? Schreib's uns in die Kommentare 👇

25/09/2026

„Die Reformen müssen kommen“, sagt Friedrich Merz. Sylvia Bühler sagt für ver.di klar: So nicht!

Wer in Pflege, Gesundheit, Sozialer Arbeit oder Bildung arbeitet, erlebt schon heute, was fehlendes Personal und hoher Druck anrichten. Jetzt drohen weitere Einschnitte bei Rente, Pflege und sozialer Sicherheit. Und gegen das bereits beschlossene GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz protestieren wir weiter: Krankenhäuser brauchen eine verlässliche Finanzierung und Beschäftigte gute Arbeitsbedingungen.

Am Samstag, 26. September, gehen wir dagegen auf die Straße. In 15 Städten zeigen wir: Gute Versorgung und ein starker Sozialstaat sind keine Sparposten. Sei dabei und bring deine Kolleg*innen mit! ✊

📍 Alle Demo-Orte findest du auf https://www.verdi.de/stabilbleiben-sozialgestalten/rette-uns-den-sozialstaat

Wo bist du morgen dabei? Schreib es in die Kommentare und markiere eine*n Kolleg*in!

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