Archiv der Jugendkulturen

Archiv der Jugendkulturen Das Archiv der Jugendkulturen ist das größte Archiv zu Jugend-, Pop-, und Subkultur in Deutschland. Zine-Library und Bildungs- und Forschungseinrichtung V.

Das Archiv der Jugendkulturen ist ein Informations- und Kompetenzzentrum für Jugendkulturen. Es sammelt, erforscht und vermittelt seit 1998 Kenntnisse zu Jugendkulturen und deren Lebenswelten. Dabei verfolgt es den Anspruch, eine von Werturteilen freie, dennoch kritische und differenzierte Auseinandersetzung mit Jugendkulturen und Szenen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck betreiben wir eine Präsenzbi

bliothek in Berlin, publizieren zu Jugendkulturen, beraten Ministerien und andere Organisationen, setzen Workshops mit Szeneangehörigen für Kinder und Jugendliche zu Musik, Kunst, Tanz oder Mode um und widmen uns intensiv der politischen und kulturellen Bildung von benachteiligten Jugendlichen. Das Archiv der Jugendkulturen ist eine anerkannte Organisation, die durch die Mitarbeit von Szeneangehörigen, Kunst-, Musik-, Film- und Kulturschaffenden bei Jugendlichen und Jugendszenen ein großes Maß an Glaubwürdigkeit genießt. Für unseren innovativen bildungspolitischen Ansatz wurden wir bereits mehrfach ausgezeichnet: 2003 vom Bündnis für Demokratie und Toleranz, 2007 vom Jugendforum im Berliner Abgeordnetenhaus, 2009 als ausgewählter Ort im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“, 2010 mit dem Kulturpreis der Kulturpolitischen Gesellschaft und 2012 vom Berliner Ratschlag für Demokratie. 2013 wurden wir für den Deutschen Engagement Preis nominiert. Seit 2003 gibt es für Jugendliche, Erwachsene und Multiplikator_innen zahlreiche Fortbildungen und Workshops. Ziel ist es, jugendkulturelle Vielfalt fundiert und authentisch zu vermitteln, das Bewusstsein für politische Themen zu schärfen, tolerante Haltungen zu unterstützen und einen Beitrag zur Gewalt- und Rechtsextremismusprävention zu leisten. Die Seminarleiter_innen setzen sich aus Fachleuten der politischen Bildung und Vertreter_innen unterschiedlicher Jugendkulturen zusammen. Die Veranstaltungen finden bundesweit statt, bis jetzt haben mehr als 30.000 Jugendliche und Erwachsene an dem Bildungsangebot teilgenommen. Das Archiv der Jugendkulturen e. ist anerkannter Träger der politischen Bildung und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

Das CULTURE CAMP  #2 ist um und wir sind ganz begeistert von euch!Eine Woche lang wurde im Humboldt Forum gerappt, gezei...
19/08/2026

Das CULTURE CAMP #2 ist um und wir sind ganz begeistert von euch!

Eine Woche lang wurde im Humboldt Forum gerappt, gezeichnet, gesprüht und gefilmt.

Die Ergebnisse sind großartig, wir werden euch hier bald noch ein paar weitere zeigen.

Unsere Freund:innen von der Buchhandlung drift in Leipzig brauchen eure Hilfe! Nach einem desaströsen Wasserschaden stec...
11/08/2026

Unsere Freund:innen von der Buchhandlung drift in Leipzig brauchen eure Hilfe! Nach einem desaströsen Wasserschaden steckt das Kollektiv in finanziellen Schwierigkeiten und bittet um Unterstützung - spenden könnt ihr über Betterplace (s.u.).

Ahoi ihr driftenden Landratten 🐀,

🍹 während Ihr euch hoffentlich mit einem leckeren Drink in der einen und einem guten Buch in der anderen Hand auf dem Luftmatratzen-Flamingo langsam Richtung Sonnenuntergang auf dem Cossi treiben lasst, driften wir ab. Noch nie waren wir unserem Namen so buchstäblich nah wie jetzt, denn: die drift steht unter Wasser. Von den Ladenstufen blicken wir Zähne klappernd auf den immer näher kommenden Eisberg mit dem Namen Zahlungsunfähigkeit. SOS! 🥶 Um uns durch diese tektonische Totalkatastrophe zu navigieren brauchen wir euch!
Wir haben eine Spendenkampagne gestartet, denn anders werden wir es vermutlich nicht schaffen:
https://www.betterplace.org/de/projects/183802-drift-verein-fuer-literatur-bildung-kultur-und-dialog
https://readymag.website/u2909731233/drift-support/

We´re getting ready!Das Culture Camp  #2 startet nächste Woche und bei uns wird auf Hochtouren gepackt und vorbereitet.W...
06/08/2026

We´re getting ready!

Das Culture Camp #2 startet nächste Woche und bei uns wird auf Hochtouren gepackt und vorbereitet.

Wir freuen uns auf euch!

Sowohl online als auch in einer Printversion ist die kommentierte Quellenedition des Projekts SPUR zu „negativ-dekadente...
23/07/2026

Sowohl online als auch in einer Printversion ist die kommentierte Quellenedition des Projekts SPUR zu „negativ-dekadenten“ Jugend- und Subkulturen der DDR wie Punk, Skinhead oder Gothic erschienen.

Die Printausgabe können Interessierte über das Archiv der Jugendkulturen beziehen. Die Onlineversion wurde vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam / ZZF produziert und im Open Access auf der institutseigenen Publikationsplattform „zdbooks“ (https://zdbooks.de/spur-2026) veröffentlicht.

Das 2022 von Christian Schmidt initiierte Projekt sammelte „Spuren“ – u.a. Reiseberichte, Interviews mit Szenegängern, Plattenrezensionen etc. – von DDR-Subkulturen in West-Fanzines und in Fanzines aus der Spät-DDR bzw. den ostdeutschen Bundesländern nach dem Mauerfall. Diese wurden in einer Bibliografie zusammengestellt, die zusammen mit den entsprechenden Digitalisaten im Archiv der Jugendkulturen für die Forschung zugänglich ist.

Fortgesetzt wurde das Projekt vom Pophistoriker Florian Völker, assoziierter Wissenschaftler am ZZF Potsdam. Er konnte nicht nur weitere „Spuren“ finden, sondern im Rahmen der zweiten Projektphase eine kommentierte Quellenedition zusammenstellen, die von Judith Fehlau gestaltet wurde.

Die Edition spannt den Bogen von den 1970er Jahren bis hinein in die Transformationsphase nach dem Mauerfall (1989–1995) und ermöglicht erstmals einen ungefilterten Einblick in die zeitgenössische Selbstwahrnehmung der Beteiligten.

Sie schließt zudem eine wesentliche Lücke in der historischen Aufarbeitung der Jugend- und Subkulturen in der DDR. Während bisher vor allem die Akten des Stasi-Unterlagen-Archivs und retrospektive Erinnerungen der Szenemitglieder die Forschung dominierten, rückt diese Edition die zeitgenössischen Stimmen der Akteur:innen in den Fokus.

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Das Projekt SPUR war ein Kooperationsprojekt des Archivs der Jugendkulturen mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Die Arbeit mit Polizei zu Rechtsextremismus und anderen Ideologien der Ungleichwertigkeit ist schon lange Bestandteil un...
15/07/2026

Die Arbeit mit Polizei zu Rechtsextremismus und anderen Ideologien der Ungleichwertigkeit ist schon lange Bestandteil unserer Bildungsarbeit.
Seit mehr als 25 Jahren haben wir Fortbildungswochen, -tage und einzelne Module für unsere Arbeit mit Polizei im Kontext von Jugendkulturen konzipiert und u.a. in Berlin, Brandenburg, Baden-Würrtemberg und Sachsen realisiert. Seit 2017 sind wir Mitglied im Arbeitskreis Politische Bildung und Polizei, der aus dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages hervorgegangen ist. Wir freuen uns daher, dass wir auch einen Beitrag zum Archiv und unseren Bildungsangeboten in dem von Haydée Mareike Haas herausgegebenen Sammelband "Rechtsextremismus als Herausforderung für Polizei und Gesellschaft", erschienen bei Nomos, beisteuern konnten. Der Band enthält zudem weitere Texte von u.a.
Herbert Reul, Christoph Kopke, Tobias Singelnstein, Jochen Wittenberg, Teresa Nentwig, Max Czollek. Wer Lust auf mehr hat: In unserer Handreichung "What' sUPpress - Eine Reflexion über Medienkompetenz, Engagement und Selbstwirksamkeit" gibt es auf den Seiten 58-61 einen Artikel von Gabriele Rohmann und Farina Wäcker über Polizist:innen als Multipikator:innen. Zum kostenfreien Download geht es hier:
https://www.jugendkulturen.de/files/archiv/pdfs/aktuelles/PUBLIKATION%20sUPpress.pdf

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Auf geht´s nach Gelsenkirchen!Ab dem neuen Schuljahr sind wir mit unserem  zweiten Langzeitprogramm im Rahmen des Projek...
09/07/2026

Auf geht´s nach Gelsenkirchen!

Ab dem neuen Schuljahr sind wir mit unserem zweiten Langzeitprogramm im Rahmen des Projekts "Digitale Labore" am Weiterbildungskolleg Emscher-Lippe in Gelsenkirchen am Start.

Es wechselt aber nicht nur das Bundesland, sondern auch das Fokusthema. Im kommenden Schuljahr wird dieses Online-Misogynie sein. Gemeinsam setzen wir uns mit Hass im Netz, digitaler Gewalt und Desinformation auseinander, hinterfragen Inhalte auf Social Media und entwickeln Strategien für einen respektvollen und demokratischen Umgang im digitalen Raum.

Natürlich bleibt es nicht nur bei Diskussionen: Mit Kamera, Mikrofon und jeder Menge kreativer Ideen entwickeln die Teilnehmenden ihre eigenen Medienprojekte – von der ersten Idee bis zum fertigen Beitrag.

Wir freuen uns auf ein spannendes Projektjahr, viele neue Perspektiven und eine tolle Klasse.

Los geht's! 🎥✨

Abschluss des Projekts SPUR zu DDR-Subkulturen: Veröffentlichung und Präsentation der kommentierten QuelleneditionZum Ab...
08/07/2026

Abschluss des Projekts SPUR zu DDR-Subkulturen: Veröffentlichung und Präsentation der kommentierten Quellenedition

Zum Abschluss des Projektes stellen wir die Printausgabe der 140 Seiten starken Quellenedition vor, die von Florian Völker in den vergangenen Monaten zusammengestellt wurde und Quellen zu DDR-Subkulturen wie Punk, Skins oder Gothic enthält. Die Printausgabe können Interessierte vor Ort mitnehmen.

Infos zur Veranstaltung und zur Anmeldung gibt's hier: https://jugendkulturen.de/aktuelles-details/abschluss-des-projekts-spur-veroeffentlichung-der-kommentierten-quellenedition-und-praesentation-am-11-7-2026-im-rahmen-des-zineklatsch-27.html

Die Online-Edition wird vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam / ZZF produziert und in den nächsten Tagen auf der Publikationsplattform „zdbooks“ (https://zdbooks.de) der institutseigenen digitalen Forschungsinfrastruktur Zeitgeschichte Online veröffentlicht.

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Zum Projekt:
Das 2022 von Christian Schmidt initiierte Projekt befasste sich mit Spuren von DDR-Subkulturen in West-Fanzines von den 1970er Jahren bis zum Mauerfall und zudem mit weiteren Quellen aus Fanzines aus der DDR bzw. den ostdeutschen Bundesländern aus dem Zeitraum 1989 bis 1995. Bis zu seinem Tod im August 2024 hatte Christian Schmidt hunderte solcher Spuren – u.a. Reiseberichte, Interviews mit Leuten z.B. aus der DDR-Punkszene, Plattenrezensionen etc. – zusammengetragen.

Fortgesetzt wurde das Projekt von Florian Völker. Er konnte nicht nur weitere Spuren finden, sondern im Rahmen des zweiten Projekt-Teils eine kommentierte Quellenedition zusammenstellen. Diese ermöglicht nun erstmals einen ungefilterten Einblick in die Selbstwahrnehmung der Beteiligten. Sie schließt zudem eine wesentliche Lücke in der historischen Aufarbeitung der Jugend- und Subkulturen in der DDR. Während bisher, abgesehen von versprengten Quellen aus den Archiven der DDR-Opposition, vor allem die Akten des Stasi-Unterlagen-Archivs die Forschung dominierten, rückt diese Edition die zeitgenössischen Stimmen der Akteur*innen in den Fokus. Es wird nicht nur deutlich, wie die Protagonist*innen ihre Situation damals empfanden, sondern auch, wie sie in einem repressiven System sowie in der konfliktreichen Nachwendezeit ihre eigenen Räume gestalteten.

Das Projekt SPUR wurde in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) durchgeführt und von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

Handlungsempfehlungen für eine jugendgerechte MedienpolitikFür das Archiv der Jugendkulturen hat Co-Leiterin Gabriele Ro...
07/07/2026

Handlungsempfehlungen für eine jugendgerechte Medienpolitik

Für das Archiv der Jugendkulturen hat Co-Leiterin Gabriele Rohmann an einer Denkwerkstatt der Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) Berlin teilgenommen und Expertisen des Archivs für eine jugendgerechte Medienpolitik eingebracht. An der Denkwerkstatt haben namhafte Personen, Organisationen aus Wissenschaft, Forschung, Medien, Behörden und Zivilgesellschaft (u.a. GMK, SINUS, DJU, JPD) teilgenommen. Gemeinsam wurde ein Empfehlungspapier formuliert und veröffentlicht. Es richtet sich an Akteur:innen aus Politik und Verwaltung, Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, Förder- und Wissenschaftsorganisationen, die Jugendforschung sowie zivilgesellschaftliche Träger und Verantwortliche im Medienbereich, darunter öffentlich-rechtliche und private Rundfunkanbieter, Medienanstalten und Plattformbetreiber, Redaktionen (einschließlich Jugendmedien), Verlage sowie journalistische Berufs- und Branchenverbände und der Presserat. Hier ein kleiner Auszug:

Grundsätze der jugendgerechten Medienproduktion:

Beteiligung: Räume für Selbstrepräsentation schaffen & Mitgestaltung ermöglichen

Sichtbarkeit: Jugendinteressen im medialen Mainstream widerspiegeln

Medienbildung: Meinungsbildung & Medienkompetenz junger Menschen stärken

Jugendbilder diversifizieren & Jugendkulturen sichtbar machen:

Stigmata auflösen durch Dialog von Politik und Jugend

Perspektivenvielfalt in Redaktionen schaffen

Jugendforschung muss die Lebenswelten junger Menschen abbilden, ohne zu polarisieren



Das ausführliche Paper der Denkwerkstatt steht hier zum Download (PDF) bereit.

Informationen zur Denkwerkstatt und den mitwirkenden Organisationen finden sich online unter https://www.jugendgerecht.de/eigenstaendige-jugendpolitik/denkwerkstaetten/jugendgerechte-medienpolitik/



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Du interessierst dich für Jugend-, Pop-, Club-, und Subkulturen? Dann darf unser Newsletter in deinem Postfach nicht feh...
30/06/2026

Du interessierst dich für Jugend-, Pop-, Club-, und Subkulturen?

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​In unserer aktuellen Ausgabe erfährst du:
✅ Wo du dich noch für das Culture Camp #2 anmelden kannst.
✅ Was es mit der neuen SPUR-Quellenedition auf sich hat.
✅ Welche neuen Veranstaltungen, Workshops und (Wander-)Ausstellungen wir für euch geplant haben.

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Mit insgesamt fünf Workshops waren wir auch in diesem Jahr wieder Teil des Projekttages an unserer langjährigen Partners...
23/06/2026

Mit insgesamt fünf Workshops waren wir auch in diesem Jahr wieder Teil des Projekttages an unserer langjährigen Partnerschule, der Fichtenberg-Oberschule. Dieses Jahr unterstützen wir mit Angeboten wie „Benannt, bewertet, begrenzt? Sprache, Körper und Geschlecht“, „Antifeminismus und digitale Gewalt - Online-Misogynie kritisch analysieren“, „Ultras im Fußball – Leidenschaft, Politik und Konflikte im Vereinskontext“ für die Klassenstufen 9 bis 11, sowie mit „Verschwörungserzählungen im Kontext von KI – Fakten, Fake News und Manipulation erkennen“ für eine 8. Klasse.
Es war auch in diesem Jahr wieder ein sehr spannender Austausch mit den Schüler:innen und wir freuen uns schon auf den nächsten Projekttag!

Adresse

Fidicinstraße 3
Berlin
10965

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