Ernährungsrat Berlin

Ernährungsrat Berlin Der Ernährungsrat Berlin für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region ist ein breites Bündnis von Bürger*innen.

Unser Ziel ist es, den zukunftsfähigen Wandel des Ernährungssystems in der Region aktiv voranzutreiben. Der Ernährungsrat ist die Plattform aller lokal und regional tätigen Akteure dieses angestrebten Wandels. Sie dient beteiligten Verbraucher*innen, bäuerlichen Erzeuger*innen, Stadtgärtner*innen, Lebensmittelretter*innen, Vertreter*innen der lokalen Lebensmittelwirtschaft und Gastronomie, Wissens

chaftler*innen, Vertreter*innen von Verbänden, Vereinen und Bildungseinrichtungen u.a.m. zur Entwicklung gemeinsamer Ziele und Strategien und deren Umsetzung in politischen Aktivitäten und Aktionen. Es ist unser Selbstverständnis, zivilgesellschaftlichen Positionen und Forderungen für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem eine Stimme zu geben und ihnen politische Schlagkraft zu verleihen.

25/08/2026

📢 Neuer Leitfaden: Recht auf Nahrung stärken!

Trotz vollem Regal steigen ernährungsbedingte Krankheiten – und immer mehr Menschen können sich gesunde Ernährung nicht leisten. 🥕➡️🚫

Städte tragen Verantwortung: Alle sollen Zugang zu guter, nachhaltiger Ernährung haben. Unser neuer Leitfaden „Rezepte für ein sattes Miteinander“ zeigt, wie Kommunen das schaffen können – und ruft dazu auf, bestehende Strukturen zu hinterfragen. 🌱

🗳 Am 20. September wird in Berlin gewählt. Gute Gelegenheit zu fragen: Was planen die Parteien und Kandidat:innen, um das Recht auf Nahrung in Berlin zu stärken? Fragt ruhig nach! 💬



👉 Leitfaden kostenlos zum Download – Link in Bio!

30/06/2026

🎙️🌱 10 Jahre Ernährungsrat Berlin – ein Jahrzehnt voller Engagement und Ideen! Wie verändert man die Ernährungspolitik einer ganzen Stadt? Und wie viel Ausdauer braucht es, um echten Wandel anzustoßen?

In unserer neuen Podcastfolge blicken wir gemeinsam mit Annette Jensen, Henrike Rieken und Christine Pohl vom Ernährungsrat Berlin zurück auf die Gründung, politische Meilensteine, Aktionskonferenzen, kollektive Lernprozesse und die Entwicklung hin zu einer soziokratischen Organisation. Gleichzeitig geht es um die Herausforderungen, die bis heute bleiben: fehlende Basisfinanzierung, viel ehrenamtliches Engagement und die Frage, wie gesellschaftlicher Wandel auch in Krisenzeiten gelingt.

Diese Folge ist mehr als ein Blick zurück: Sie macht deutlich, dass die Ernährungswende vor allem Strukturarbeit ist – und eine gemeinsame Zukunftsaufgabe. 🌍🥕🤝

🎧 Jetzt reinhören – Link in der Bio oder direkt hier: https://buff.ly/TvYYi8Q

🎙️ Interview & Konzept: Eva Bell
🎧 Schnitt: Sebastian Jautschus

05/06/2026

Während in Deutschland 5.000 Superreiche rund 27,3 % des Gesamtvermögens besitzen, gilt fast jede sechste Person als armutsgefährdet. Armut ist längst kein Randphänomen mehr – sie verschiebt sich in die gesellschaftliche Mitte.

Gleichzeitig verpflichtet sich Deutschland zur Einhaltung der Menschenrechte. Dazu gehören auch soziale Rechte: Ernährung, Gesundheit, Wohnen, Bildung, Arbeit und soziale Sicherheit.

Doch statt einer Steuerpolitik, die hohe Vermögen angemessen in Verantwortung nimmt, werden Sozialleistungen immer weiter gekürzt. Für Menschen, die darauf angewiesen sind, bedeutet das oft ein Leben im ständigen Abwägen: Essen, Miete, Gesundheit oder Bildung – obwohl all diese Rechte eigentlich gleichrangig gelten.

In unserer Podcastfolge #28 zum Recht auf Nahrung spricht Sarah Brand vom Deutschen Institut für Menschenrechte darüber, was das konkret bedeutet: dass es nicht nur um Kalorien geht, sondern um ein Leben in Würde. Und darum, warum soziale Menschenrechte keine Kompromissmasse sein dürfen. Sie erklärt den menschenrechtlichen Rahmen staatlicher Verantwortung, blickt kritisch auf die Situation in Deutschland und zeigt, warum Zivilgesellschaft entscheidend ist, um Rechte sichtbar und durchsetzbar zu machen.

Hier geht’s zur Folge: https://buff.ly/28E2EFi

Interview: Judith Henze�
Schnitt: Sebastian Jautschus



🍞 Wenn Essen knapp wird: Berliner Versorgungsstrukturen im Wandel 🏙️Unsere neue Podcast-Folge  #31 nimmt euch mit auf ei...
30/03/2026

🍞 Wenn Essen knapp wird: Berliner Versorgungsstrukturen im Wandel 🏙️

Unsere neue Podcast-Folge #31 nimmt euch mit auf eine akustische Zeitreise! Gemeinsam mit Historiker Stefan Zollhauser () tauchen wir ein in Zeiten der Knappheit und entdecken, wie eng Essen mit Politik und Gesellschaft verknüpft ist.

👩‍🍳 Von den revolutionären Volksküchen der Pionierin Lina Morgenstern im 19. Jahrhundert bis hin zu modernen Lösungen: Wir werfen einen Blick auf die Markthallen und sprechen mit Leliah Karbe (HU Berlin) über das Projekt , das Ernährungsarmut in Berlin heute sichtbar macht.

Ein Muss für alle, die verstehen wollen, was uns heute ernährt – und wie wir sicherstellen, dass auch morgen jeder zu essen hat.

🎧 Hier direkt anhören: https://buff.ly/F5u8HEu

🎙️ Konzept & Interview: Eva Bell | Schnitt: Sebastian Jautschus | Foto: auf Unsplash

13/03/2026

🥕 Neue Podcastfolge zu Gemüse auf Rezept: Wenn Ernährung zur Gesundheitsvorsorge wird

Gesunde Ernährung ist oft eine Frage des Zugangs – doch was, wenn Budget, Zeit oder Energie fehlen? In unserer neuen Podcast-Folge stellen wir das Projekt „Gemüse auf Rezept“ vor: Seit April 2025 erhalten Patient*innen des Gesundheitskollektiv Neukölln (Geko) vergünstigte Anteile an der Solawi Ackerwesen.

🎧 In dieser Episode hörst du:
* Erfahrungsberichte von Teilnehmenden: Wie verändert wöchentliches frisches Gemüse den Alltag?
* Hürden auf dem Weg zu gesunder Ernährung
* Interviews mit der Solawi: Warum direkte Versorgung mehr als nur Lebensmittel bedeutet.
* Warum die Ernährungswende alle Menschen erreichen muss: Umweltschutz, Gesundheit und Inklusion

Ein starkes Beispiel dafür, wie strukturelle Veränderungen nicht nur die individuelle Gesundheit fördern, sondern auch soziale Teilhabe und Planetary Health stärken. Prävention statt Behandlung – hört rein und lasst euch inspirieren!

👉 Hier anhören: https://open.spotify.com/episode/4pBTbq3MORgwl2RK6G1Ies

29/01/2026

🎧 Wir machen die Stimmen von armutsbetroffenen Menschen hörbar und haben Interviews zu Ernährungsarmut geführt – darüber, was fehlt und was sich dringend ändern muss.
🍽️ Denn: Das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht. Und trotzdem erleben viele Menschen täglich Ernährungsarmut. Aber Menschen mit wenig Geld haben die gleichen Rechte wie alle anderen. Niemand ist weniger wert, nur weil das Geld knapp ist.

🗣️ 👂 Im Interview erzählt Janina, wie wichtig es ist, Armutsbetroffenen zuzuhören – wirklich zuzuhören. Denn die Betroffene sind die Expert:innen in eigener Sache: „Sprecht mit uns, nicht über uns. Das ist wichtig!“ 📢

Lasst uns hinsehen. 👀 Zuhören. 🎧 Und etwas verändern. 🌍


12/01/2026

Am Samstag ist wieder Wir-haben-es-satt-Demo!

Ernährungsräte-Treffpunkt: ab 11:45 am Brandenburger Tor (Tiergarten-Seite, hier: 52°30'55.4"N 13°22'38.5"E oder https://what3words.com/baut.haie.verlieben)

Haltung zeigen für zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit, gegen Hass und Spaltung!

10/12/2025

Heute ist Tag der Menschenrechte. Und eines dieser Rechte wird oft übersehen: Das Recht auf Nahrung. 🍽️🧡

Jeder Mensch hat das Recht, sich in Würde ernähren zu können – doch auch in Deutschland ist das längst nicht für alle Realität. Steigende Mieten, hohe Lebensmittelpreise und soziale Ungleichheit machen gesunde Ernährung für viele Menschen schwerer denn je.

Deutschland hat sich international verpflichtet, Menschenrechte zu gewährleisten. Soziale Rechte brauchen Ressourcen – und als Gesellschaft müssen wir entscheiden, was uns dieses Recht wert ist. Wie viel investieren wir, damit alle gut versorgt sind? Damit Kinder in der Schule gutes Essen bekommen? Damit niemand hungern muss?

Ernährungsarmut ist kein Randthema – sie ist eine Menschenrechtsfrage.
Zeit für eine inklusive Ernährungswende und konsequente Umsetzung des Rechts auf Nahrung. 🌍✨

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Letzte Woche waren wir zur   Projektkonferenz an der Transilvanischen Universität in Brașov (Rumänien) zu Gast und durft...
28/11/2025

Letzte Woche waren wir zur Projektkonferenz an der Transilvanischen Universität in Brașov (Rumänien) zu Gast und durften Tage voller Austausch, Inspiration und echter Einblicke in lokale Ernährungssysteme erleben! 🇷🇴✨

So haben wir beispielsweise das Lebensmittellager der seit 2019 bestehenden Tafel in Brașov besucht. Dort wurde sehr deutlich, wie ähnlich die Auswirkungen zunehmender Ernährungsarmut dort sind. Gleichzeitig wird beim Spaziergang durch die Stadt sichtbar, wie stark der rumänische Lebensmittelmarkt von deutschen Supermarktketten geprägt ist – Lidl, Kaufland und Penny bestimmen das Bild, ergänzt durch große Marken wie Dr. Oetker, die mit prominenter Werbung um Marktanteile kämpft.

Umso spannender sind die lokalen Alternativen: Die Wochenmärkte! Die Stadt Brașov und die Transilvanische Universität haben ein innovatives Pilotprojekt gestartet, bei dem Marktstände farblich gekennzeichnet sind. Kund*innen sehen auf einen Blick, ob die Produkte von besonders geschützten Bergfarmen stammen, aus der Direktvermarktung kommen oder über Großhändler weitervermarktet werden. Ein einfacher, aber wirkungsvoller Schritt hin zu mehr Transparenz und regionaler Wertschöpfung. 🌱

Ein Highlight: die beeindruckende Vielfalt der regionalen Käseproduktion und unser Besuch zweier Farmen mit Schaf- und Milchkuhhaltung. 🧀🐑🐄

Unser Fazit: Von Aarhus bis Brașov, von Lissabon bis Budapest – wir teilen dieselben Herausforderungen:
👉 Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel
👉 strukturelle Gewalt durch fehlende Daseinsvorsorge & ungleichen Zugang zu Nahrung
👉 Dominanz hochverarbeiteter, ungesunder Lebensmittel

Umso wichtiger, gemeinsam Lösungen für gesunde, faire und nachhaltige Ernährungsumgebungen zu entwickeln! 💚🌍










25/11/2025

✨ Neue Podcastfolge!
„Ernährungsarmut & geschlechtsbasierte Gewalt“ mit Dr. Nicole Paganini

Warum haben Menschen in Städten wie Berlin oder Kapstadt noch immer keinen sicheren Zugang zu guter Nahrung?
Nicole Paganini zeigt: Hunger ist kein Zufall – sondern oft das Ergebnis von Ungleichheit & politischem Versagen.

🏘️ Sie spricht über Community Kitchens als Schutzräume
✊ über das Recht auf Nahrung
♀️ über geschlechtsspezifische Gewalt
🌍 und warum echte Lösungen nur durch politische Verantwortung + starke Zivilgesellschaft entstehen

🎧 Jetzt reinhören & verstehen, warum Ernährungspolitik immer auch Machtpolitik ist: https://open.spotify.com/episode/44WVKFgJDLCFJTDooIKiB5

Dr Nicole Paganini ist Expertin für urbane Ernährungssysteme und geschlechter-spezifische Gewalt.



Interview: Judith Henze
Schnitt: Sebastian Jautschus

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