ICOM Deutschland e.V.

ICOM Deutschland e.V. Deutsches Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats ICOM und größte Organisation der Museen und Museumsfachleute in Deutschland ICOM Deutschland e.V.

setzt sich für die Aufgaben und Ziele des Internationalen Museumsrats ICOM in Deutschland ein. Mit über 5.000 Mitgliedern ist ICOM Deutschland e.V. die größte Organisation der Museen und Museumsfachleute in Deutschland und zugleich das mitgliederstärkste Nationalkomitee innerhalb des Internationalen Museumsrats ICOM.

📣 Join us for the next ICOM Monday!We look very much forward to welcoming ICOM President Antonio Rodríguez, who will sha...
17/04/2026

📣 Join us for the next ICOM Monday!

We look very much forward to welcoming ICOM President Antonio Rodríguez, who will share his vision for the International Council of Museums (ICOM) and reflect on the current challenges facing the global museum community. The event will be moderated by Paul Spies, Chair of ICOM Germany.

⏰ Register here: https://icom-deutschland.de/2026/03/icom-monday-mit-with-antonio-rodriguez-icom-president/
🗓️ May 4, 2026, 12:30–14:00 p.m. (CET)
📍 Zoom | Language: English

ICOM-Studie zur Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit im Museum startet in Deutschland, Österreich und der SchweizMuseen begei...
05/03/2026

ICOM-Studie zur Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit im Museum startet in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Museen begeistern, bilden und bewahren – doch wie steht es um jene, die das jeden Tag möglich machen? Zum ersten Mal untersuchen ICOM Deutschland, ICOM Österreich und ICOM Schweiz gemeinsam in Kooperation mit destinetCHANGE die Zufriedenheit und das Wohlbefinden von Museumsmitarbeiter:innen in den drei Ländern. Im Fokus stehen Fragen, die im Museumsalltag oft zu kurz kommen:

Was motiviert Mitarbeitende?
Was belastet sie?
Wie bewerten sie Führung, Wertschätzung und Arbeitsbedingungen?

Die Ergebnisse sollen Museen konkrete Ansatzpunkte liefern, um als zukunftsorientierte und attraktive Arbeitgeberinnen zu erscheinen – sowohl für aktuelle Mitarbeitende als auch für Nachwuchskräfte.

🗓 Mitmachen bis 20. April 2026
Mitarbeiter:innen aus Museen aller Sparten und Größen können an der Befragung teilnehmen – in der Schweiz auch auf Französisch und Italienisch.

➡️ Hier geht’s zur Teilnahme (Link zur deutschen Umfrage): https://survey2.quantilope.com/8EPSEzvnFBjqiQesz/6BAeo6pjaxz3YKsmF?lang=de®ion=GE
Wir freuen uns über jede Stimme. Bitte teilen Sie den Link mit Kolleginnen und Kollegen – je mehr Museen mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.

Mehr Informationen zur Studie finden Sie hier:
https://www.icomstudie.de/
https://icom-deutschland.de/2026/03/icom-studie-zur-mitarbeiterinnen-zufriedenheit-im-museum-startet-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/



Foto: KI-generiertes Bild

✍️ Jetzt anmelden zum   mit Prof. Dr. Jens-Christian WagnerAm 23. März 2026 freuen wir uns, Prof. Dr. Jens-Christian Wag...
10/02/2026

✍️ Jetzt anmelden zum mit Prof. Dr. Jens-Christian Wagner

Am 23. März 2026 freuen wir uns, Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, beim ICOM Monday begrüßen zu dürfen.

Im Fokus steht die gesellschaftliche Verantwortung von Museen und Gedenkstätten: Wie positionieren sich Museen, wenn demokratische Grundwerte, wissenschaftliche Standards und Menschenrechte unter Druck geraten? Welche Rolle kommt der Demokratiebildung zu, wo liegen Möglichkeiten und Grenzen?

Jens-Christian Wagner gibt Einblicke aus der Praxis der Gedenkstättenarbeit und lädt zum gemeinsamen Austausch über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen ein. Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Dr. Joachim Baur.

⏰ Zur Anmeldung: https://icom-deutschland.de/2026/02/icom-monday-mit-jens-christian-wagner-von-der-stiftung-gedenkstaetten-buchenwald/
🗓️ 23. März 2026, 12:30–14:00 Uhr
📍 Zoom | Sprache: Deutsch

🌍 Vermittlung heute: Museumsvermittlung zwischen Inklusion, Partizipation und TeilhabeVermittlungsarbeit ist eine zentra...
05/02/2026

🌍 Vermittlung heute: Museumsvermittlung zwischen Inklusion, Partizipation und Teilhabe

Vermittlungsarbeit ist eine zentrale Aufgabe des Museums, um Barrieren abzubauen und ein diverses Publikum zu erreichen. Die Tagung „Museumsvermittlung heute“, die am 17. März 2026 in Frankfurt am Main stattfindet, diskutiert aktuelle Themen wie Inklusion, Publikumsaktivierung und Zugänglichkeit und bietet Raum für Reflexion und neue Ansätze. Die Tagung vernetzt Fachleute aus Museen, Wirtschaft, Politik und Forschung und lädt dazu ein, gemeinsam zukunftsfähige Vermittlungsstrategien zu entwickeln.

✨ Wir verlosen 3 Freitickets für die Konferenz – exklusiv für Mitglieder von ICOM Deutschland! Um an der Verlosung teilzunehmen, senden Sie bitte bis zum 27. Februar 2026 eine E-Mail mit dem Betreff „Freiticket“ an [email protected]. Die/Der Gewinner:in wird schriftlich benachrichtigt. Viel Glück!

✨ Mitglieder von ICOM Deutschland erhalten Sonderkonditionen mit dem Rabattcode „muve-ICOMd“ bei der Anmeldung.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://icom-deutschland.de/2025/12/vermittlung-heute-museumsvermittlung-zwischen-inklusion-partizipation-und-teilhabe-2/

📬Unser neuer Newsletter ist da! Aktuelle Themen: Wahl des neuen Vorstands & Präsidenten, das neue ICOM Magazin „Free Hos...
17/12/2025

📬Unser neuer Newsletter ist da! Aktuelle Themen: Wahl des neuen Vorstands & Präsidenten, das neue ICOM Magazin „Free Hospital“, Rückblick auf die Jahrestagung 2025 in Hamburg sowie News aus ICOM Education & zur Mitgliedschaft 2026.

👉Newsletter:https://icom-deutschland.de/wp-content/uploads/2025/12/ICOM-Deutschland-News-vom-17.-Dezember-2025.pdf
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Mitgliederversammlung 2025: Vorstand und Präsident gewähltDie Mitglieder von ICOM Deutschland haben am 5. Dezember 2025 ...
05/12/2025

Mitgliederversammlung 2025: Vorstand und Präsident gewählt

Die Mitglieder von ICOM Deutschland haben am 5. Dezember 2025 einen Vorstand für die Amtsperiode 2026–2028 gewählt.

Neuer Präsident von ICOM Deutschland ist Paul Spies, der auf die scheidende Präsidentin Dr. Felicia Sternfeld (Europäisches Hansemuseum Lübeck) folgt. Paul Spies ist international als Berater, Konzeptentwickler und Coach für Führungskräfte tätig, insbesondere im Museumsbereich, und engagiert sich in mehreren Ausschüssen, Beiräten, Kuratorien und Vorständen in Deutschland und den Niederlanden. Bis 2024 war er Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin.

Neben dem Präsidenten wurden in den Vorstand gewählt:
Prof. Dr. Joachim Baur (Professor / freier Kurator TU Dortmund, Die Exponauten, Berlin), Dominik Busch (Leiter Abteilung Diskurs & Kommunikation Zeppelin Museum Friedrichshafen), Dr. Claudia Emmert (Intendantin Kunstmuseum Bonn), Dr. Jennifer Morscheiser (Leitung Lokschuppen Rosenheim), Prof. Dr. Stefan Simon (Direktor Rathgen-Forschungslabors der Staatlichen Museen zu Berlin), Dr. Gülşah Stapel (Kuratorin für Outreach Stiftung Berliner Mauer) und damit im Amt bestätigt.
Als Kassenprüferin wurde Dr. Stéphanie Wintzerith (freiberuflich in der Besucherforschung tätig) und als stellvertretende Kassenprüferin Barbara Leers (Registrar, Ludwig Museum Koblenz) wiedergewählt. Wir gratulieren allen herzlich!

Unser großer Dank gilt Dr. Felicia Sternfeld und den scheidenden Vorstandsmitgliedern Dr. Alina Gromova (Jüdisches Museum München), Suy Lan Hopmann (Stiftung Stadtmuseum Berlin) für ihr besonderes Engagement und die gute Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren.

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Foto: Martin Kunze

Am letzten Tag der ICOM Jahrestagung standen zwei Panels im Zentrum, die eindrucksvoll zeigten, wie vielfältig die Kraft...
05/12/2025

Am letzten Tag der ICOM Jahrestagung standen zwei Panels im Zentrum, die eindrucksvoll zeigten, wie vielfältig die Kraft der Museen wirksam wird – sowohl im Umgang mit Objekten als auch im Inneren der Institutionen

👉 Unter dem Titel „DINGE UND SINNE – Von sorgenden Objekten“ diskutierten die Kuratorinnen Monika Keenan (Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum) und Dr. Mahret Ifeoma Kupka (Museum Für Angewandte Kunst Frankfurt) mit Jules Rijssen (Imagine IC, Amsterdam). Moderation: Alina Gromova (Jüdisches Museum München). Auf unterschiedliche Weise legten sie dar, wie sich Objekte als Resonanzkörper durch Kontakt mit den Menschen verändern, aber wie sie gleichzeitig auch Einfluss auf ihn nehmen. So zeigte Jules Rijssen, dessen museale Begegnungsstätte Imagine IC in einem vornehmlich migrantisch bewohnten Stadtviertel am Rande Amsterdams liegt, wie es anhand von Objekten bzw. einem gemeinsamen Erbe gelingen kann, zu verhandeln, „wer wir gemeinsam sind und wer wir sein möchten“. Dr. Mahret Ifeoma Kupka ergänzte den Gedanken um die Chancen, die die Dekolonialisierung von Objekten und Sammlungen birgt. So können Gruppen, für die Sammlungen ursprünglich nicht angelegt waren, auf eine neue Weise Zugang erhalten und dadurch bislang verschlossene Narrative und Erkenntnisse liefern. Monika Keenan hob den Diskurs auf die digitale Ebene. Digitale Installationen öffnen gänzlich neue Möglichkeiten, sich mit Objekten auseinanderzusetzen.

👉 Das Panel „MENSCHEN – Von kümmernden Strukturen“ untersuchte, wie Museen Mitarbeitende stärken und echte Beteiligung ermöglichen können. Die Inputs zeigten, wie wichtig neue Organisationsformen, Strukturen wie auch Care-Arbeit sind, um Museen zu Orten machen, an denen sich alle willkommen fühlen. Moderation: Dr. Felicia Sternfeld (Europäisches Hansemuseum Lübeck). Dr. Sascia Bailer (CARING CULTURE LAB) unterstrich die Notwendigkeit, „Caring Infrastructures“ langfristig zu etablieren, dabei müssten Museen auch über die eigenen Wände hinausdenken und mit der Community in Dialog treten. Lara Abul-Ella & Josefina Trittel (Kulturstiftung der Länder) stellten die Arbeit des gerade gestarteten Projektes PRISMA (Programm zur Stärkung der Diversität und kulturellen Teilhabe an Museen) vor, das herausfinden möchte, wie sich Museen gestalten lassen, in denen sich möglichst alle Menschen angesprochen und repräsentiert fühlen. Wenn wir Unbehagen nicht aushalten können, so Steph Scholten (The Hunterian / University of Glasgow) sei langfristig kein Wandel möglich. Die Sprecher:innen waren sich einig, dass nachhaltiger Wandel nicht über Nacht geschieht, deshalb sei es um so wichtiger, nicht vor der Menge der notwendigen Veränderungen zu kapitulieren, sondern auch im Kleinen, im alltäglichen Miteinander innerhalb und außerhalb der eigenen Institutionen zu beginnen.

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Fotos: Martin Kunze

Gestern Abend luden die Hamburger Deichtorhallen im Rahmen der Jahrestagung zum Empfang in die Halle für aktuelle Kunst....
05/12/2025

Gestern Abend luden die Hamburger Deichtorhallen im Rahmen der Jahrestagung zum Empfang in die Halle für aktuelle Kunst. Prof. Dr. Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg, und Dr. Felicia Sternfeld, Präsidentin ICOM Deutschland begrüßten die Gäste herzlich und Prof. Dr. Dirk Luckow gab Einblicke in die Bedeutung des Hauses als Ort aktueller Kunst und Fotografie.

Anschließend führte Nadine Isabelle Henrich, Kuratorin des Hauses der Photographie, in die aktuelle Fotoausstellung INTO THE UNSEEN ein, die die vielschichtigen, sinnlichen Ebenen des Mediums Fotografie erfahrbar macht und eindrucksvoll zeigt, wie Fotografie weit über das Sichtbare hinauswirkt.

Im Anschluss ließen die Teilnehmenden den zweiten Tag der Jahrestagung in entspannter Atmosphäre ausklingen – mit vielen guten Gesprächen und neuen Impulsen.🔥

Foto v.l.n.r.: Prof. Dr. Dirk Luckow (Intendant Deichtorhallen Hamburg), Nadine Isabelle Henrich (Kuratorin Haus der Photographie), Dr. Felicia Sternfeld (Präsidentin ICOM Deutschland / Geschäftsführende Direktorin Europäisches Hansemuseum Lübeck), Prof. Ulrich Rüter (Vorstand Freundeskreis des Hauses der Photographie / Deichtorhallen).

Fotos: Martin Kunze

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Von Jugendpartizipation über neue Raumkonzepte bis zu kritischer Objekterforschung und internationalen Kooperationen: In...
05/12/2025

Von Jugendpartizipation über neue Raumkonzepte bis zu kritischer Objekterforschung und internationalen Kooperationen: In 15 ausgebuchten Workshops und Mini-Symposien wurde intensiv diskutiert, Ideen und Konzepte entwickelt sowie eigene Erfahrungen und Perspektiven ausgetauscht. In der anschließenden Wrap-Up Session stellten die Teilnehmenden ihre Ergebnisse vor. 🔥

Die Workshops boten eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Tagungsthema „On Fire! Über die Kraft der Museen“ und zeigten, wie Museen Räume für Beteiligung, Partizipation und Transformation gestalten können.

Praxisnah, interaktiv und voller neuer Impulse!

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Fotos: Martin Kunze

Wie definieren Museen ihren räumlichen und sozialen Auftrag und wie können sie ihn transformieren? Heute standen 2 Panel...
04/12/2025

Wie definieren Museen ihren räumlichen und sozialen Auftrag und wie können sie ihn transformieren? Heute standen 2 Panels an, die zeigten, wie Museen ihre Räume neu denken und soziale Beziehungen stärken.

👉 Wie lassen sich bestehende Museumsgebäude neu denken? Diese Frage stand im Zentrum des Panels „DER GEBAUTE RAUM – Über die Neupositionierung im baulichen Bestand“. Moderiert von Dr. Claudia Emmert (Kunstmuseum Bonn) gaben die Sprecher:innen Einblicke in die Transformation ihrer Museen hin zu inklusiven und integrativen Orten der Begegnung und des Austauschs.

Sophie Bartels (Klassik Stiftung Weimar) sprach über das Co-Labor, ein temporärer Begegnungs- und Veranstaltungsort komplett aus Holz im Park des Weimarer Stadtschlosses, der erfolgreich erprobt, wie bestehende Strukturen aufgebrochen und räumliche Grenzen neu gedacht werden können. Tilman Walther & Nina Lucia Groß (MK&G Hamburg) stellten den Freiraum vor – einen Ort im Herzen ihres Museums – erfolgreich gestaltet und genutzt für und von Menschen und Gruppen, für teils andere als museale Nutzungen. Dr. Andrea Lissoni (Haus der Kunst München) stand vor der Herausforderung, wie man mit dem historischen Erbe des Gebäudes aus der NS-Zeit umgeht und ein offenes und partizipatives Haus schafft. Dr. Felix Krämer berichtete vom Transformationsprozess des Kunstpalasts Düsseldorf und zeigte, wie umfangreiche bauliche Sanierungen, aber auch weiche Faktoren wie die Wahrnehmung der Besuchenden als Gäste, die Aufenthaltsqualität im Museum veränderte, manifestiert auch durch eine diverse Programmgestaltung und durch konsequente Partizipation des Publikums.

👉 Im Panel „DER SOZIALE RAUM – Empowering Museums“ ging es um Museen als Stätten der Begegnung und der Gemeinschaft. Dr. Bruno Brulon Soares (University of St. Andrews), Dr. Birga Meyer (schwules museum Berlin), Stephanie Sparling Williams, Ph.D. (Brooklyn Museum) & Isabel Monroy Moreno (MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main) – moderiert von Prof. Dr. Joachim Baur (TU Dortmund) - betonten die Veränderung der Rolle von Museen.

Das Konservieren ist nach wie vor Aufgabe von Museen, nur eben nicht mehr ausschließlich. Vielmehr geht es heute um die Pflege von Communities, um Zugänglichkeit und Partizipation. So seien Reparationen von Sammlungsstücken eine Hinwendung zum Care-Prinzip und Abkehr von der Konservation, so Bruno Brulon Soares. Community-Pflege sei auch Kern der kuratorischen Arbeit im Brooklyn Museum, dessen Sammlung lange Zeit aus einer mehrheitlich weißen Perspektive heraus entstand und nun auch für andere Communities erschlossen werde. Der Abbau von Zugangshürden ist im MMK für moderne Kunst zentrales Thema. Broschüren und Beschriftungen in leichter Sprache gehören ebenso dazu, wie Anwendungen für Blinde. Das Schwule Museum sei vor 40 Jahren als Projekt einer Community gestartet, die bislang in der Museumswelt keine wirksame Rolle spielte. Das Museum sei inzwischen ein politischer Raum, der aktivistisch und kritisch agiert.

Beide Panels machten deutlich: Museen verfügen über die Fähigkeit, räumliche und soziale Bedingungen zu transformieren – hin zu offenen, solidarischen und vielfältigen Orten, die gesellschaftliche Veränderung aktiv mitgestalten.

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Fotos: Martin Kunze

Gestern Abend wurde die Jahrestagung von ICOM Deutschland im Hamburger MK&G offiziell eröffnet!Prof. Tulga Beyerle, Dire...
04/12/2025

Gestern Abend wurde die Jahrestagung von ICOM Deutschland im Hamburger MK&G offiziell eröffnet!

Prof. Tulga Beyerle, Direktorin des MK&G, und Dr. Felicia Sternfeld, Präsidentin von ICOM Deutschland begrüßten die Gäste bevor Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda einen kulturpolitischen Impuls gab. Moderation: Prof. Dr. Susan Kamel, Professorin für Museologie, Museumsmanagement und -kommunikation, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

In ihrer anschließenden Eröffnungskeynote griff Prof. Dr. Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das Motto der Jahrestagung „On Fire – Die Kraft der Museen“ auf. Die Bedeutung des Begriffs Feuer sei durchaus bewusst doppeldeutig gewählt: Als Mahnruf, dass es brennt und als Weckruf ein Feuer zu entfachen, denn Leuchtfeuer geben Orientierung.

Es brennt bedeute auch, so Marion Ackermann, dass die politischen Rahmenbedingungen sich veränderten und damit seien Meinungsfreiheit, Demokratie und für Museen insbesondere die Freiheit der Deutungshoheit, was eine Sammlung erzählen soll und darf, an vielen Stellen in Gefahr. „Wie können Museen resilient bleiben angesichts dieses aktuellen Druckes, wie können sie ihre Werte, die Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit hochhalten und nicht in blinden Gehorsam zu verfallen?“

Museen stünden im Spannungsfeld, dass sie einerseits als Wundermittel gegen die unterschiedlichsten Herausforderungen des gesellschaftlich rauen Klimas gesehen werden, aber auf der anderen Seite seien Museen heute sehr weit von den Menschen entfernt. Um das Spannungsfeld aufzulösen rief Marion Ackermann dazu auf, in den Elfenbeintürmen der Museen ein Leuchtfeuer zu entfachen, um sie zu Leuchttürmen für die ganze Gesellschaft zu machen.

Museen müssten stärker hervorheben, wofür sie stehen: „Wir müssen auf Vernetzung setzen, auch mit Partnern außerhalb unserer Museums-Bubble und mehr an die Zivilgesellschaft andocken“. Museen seien keine Mausoleen, sondern Gesprächsräume. Abschließend betonte sie die Bedeutung eines offenen Diskurses, verschiedene Meinungen auszuhalten sei wichtiger denn je.

Die ICOM Jahrestagung läuft noch bis Freitag mit insgesamt 15 Workshops und Mini-Symposien, vier Panels mit rund 70 Sprecher:innen.

Wir freuen uns auf Tage voller Impulse, Austausch und Perspektiven auf die Kraft und Zukunft der Museen. 🔥

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Fotos: Martin Kunze

🔥Morgen geht’s los – wir starten in drei spannende Tage in Hamburg!Unser vielseitiges Programm umfasst 70 Referent:innen...
02/12/2025

🔥Morgen geht’s los – wir starten in drei spannende Tage in Hamburg!

Unser vielseitiges Programm umfasst 70 Referent:innen, 4 Diskussionsrunden sowie 15 Workshops und Mini-Symposien. Den Auftakt bilden Exkursionen in fünf Hamburger Museen.

Wir wünschen allen Teilnehmenden eine gute Anreise und inspirierende Tage vor Ort!

💻 Oder verfolgen Sie die Tagung online und bringen sich über den Live-Chat in die Diskussionen ein. Eine Anmeldung für die digitale Teilnahme an der Live-Übertragung ist weiterhin möglich! Online-Tickets für die Jahrestagung gibt es hier: https://icom-deutschland.de/anmeldeformular-jahrestag/

👉 https://icom-deutschland.de/jahrestagung/2025/

Adresse

Schönhauser Allee 163
Berlin
10435

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