Netzwerk Kinderrechte - National Coalition Deutschland

Netzwerk Kinderrechte - National Coalition Deutschland Wir stehen für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland. In diesem Kontext werden sowohl Fortschritte als auch Rückschritte analysiert.

In der National Coalition Deutschland haben sich rund 100 bundesweit tätige Organisationen aus verschiedenen Bereichen mit dem Ziel zusammengeschlossen, die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland bekannt zu machen und ihre Umsetzung voranzubringen. Den Verantwortungsträgerinnen und -trägern in Bund, Ländern und Gemeinden verdeutlicht sie immer wieder, welche Verpflichtungen aus der UN-Kinderrech

tskonvention entstehen und welche Anstrengungen unternommen werden müssen, um die Kinderrechte zu verwirklichen. Ziel ist es, den kinderrechtsspezifischen Ansatz stärker in der theoretischen und praktischen Arbeit zu implementieren. Die National Coalition Deutschland hat dabei überwiegend eine strategisch-steuernde Funktion und wirkt als Netzwerkorganisatorin. Sie führt Initiativen zusammen, berät und unterstützt ihre Mitglieder, verbreitet und vertritt gemeinsame Positionen auf nationaler und internationaler Ebene und koordiniert bei ihren Mitgliedsorganisationen Aktivitäten zur Verwirklichung der Kinderrechte. Im Berichtsverfahren für den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes erstellt die National Coalition Deutschland turnusgemäß alle fünf Jahre den Ergänzenden Bericht der Zivilgesellschaft. Nach Veröffentlichung der Abschließenden Bemerkungen des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes trägt die National Coalition Deutschland dazu bei, Problemlagen zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Die National Coalition Deutschland wurde 1995 anlässlichder Staatenberichterstattung zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention) von Organisationen der Zivilgesellschaft gegründet. Seit 2013 erfüllt sie ihre Aufgaben als eigenständiger und gemeinnütziger Verein und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert.

Wir freuen uns, drei neue Mitglieder im Netzwerk Kinderrechte willkommen zu heißen! Auf den folgenden Kacheln stellen wi...
17/11/2025

Wir freuen uns, drei neue Mitglieder im Netzwerk Kinderrechte willkommen zu heißen! Auf den folgenden Kacheln stellen wir die Jugendbildungsstätte Ludwigstein, Frauenhauskoordinierung e.V. und Lambda e.V. vor. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, Kinderrechte zu stärken und ihre Sichtbarkeit weiter auszubauen. Schön, dass ihr dabei seid!

Die Daten stammen aus dem Kinder Medien Monitor 2025, einer repräsentativen Studie zum Medienverhalten von Kindern in De...
14/11/2025

Die Daten stammen aus dem Kinder Medien Monitor 2025, einer repräsentativen Studie zum Medienverhalten von Kindern in Deutschland. Befragt wurden 2.012 Eltern und Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren zwischen März und Mai 2025. Die Erhebung erfolgte über Online-, Face-to-Face- und Remote-Interviews und repräsentiert rund 7,87 Millionen deutschsprachige Kinder. Der Kinder Medien Monitor gilt als einzige zählbare Studie ihrer Art in Deutschland und liefert detaillierte Einblicke in Mediennutzung, Gerätebesitz und Einstellungen von Kindern und Eltern.

Das Ergebnis zeigt deutlich, dass künstliche Intelligenz längst Teil der kindlichen Lebenswelt geworden ist. Mehr als 60% der 6- bis 13-Jährigen haben schon von ChatGPT oder ähnlichen KI-Tools gehört, und besonders bei den älteren Kindern zeigt sich eine aktive Nutzung: 52% der 10- bis 13-Jährigen, die ChatGPT kennen, verwenden die Anwendung bereits regelmäßig – sei es in der Schule für Hausaufgaben, Referate oder Recherchen oder auch in ihrer Freizeit, um Informationen zu suchen oder kreativ zu schreiben.

Damit wird ChatGPT für viele Kinder zu einem neuen Lern- und Wissenswerkzeug. Die Studie macht zugleich sichtbar, dass KI-Anwendungen wie ChatGPT nicht mehr nur ein Erwachsenenthema sind, sondern zunehmend zum festen Bestandteil der kindlichen Medienwelt gehören.

Mehr zum Kinder Medien Monitor in der Bio!

Die EU hat ein neues Klimaziel beschlossen: Bis 2040 sollen die Treibhausgasemissionen deutlich sinken, um das Ziel der ...
13/11/2025

Die EU hat ein neues Klimaziel beschlossen: Bis 2040 sollen die Treibhausgasemissionen deutlich sinken, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 weiter zu verfolgen. Neu ist, dass ein Teil der Einsparungen durch Projekte außerhalb der EU erreicht werden darf, etwa durch Aufforstung oder CO₂-Speicherung in anderen Ländern. Das bedeutet, dass weniger Emissionen tatsächlich innerhalb Europas reduziert werden müssen. Expert:innen warnen, dass internationale Zertifikate häufig kaum überprüfbare oder wirksame Emissionsminderungen bringen und wichtige Transformationen in Europa verzögern können.

Für Kinder und Jugendliche ist diese Debatte besonders relevant. Wissenschaftliche Analysen weisen darauf hin, dass die geplanten Maßnahmen eventuell nicht ausreichen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Jede Lücke zwischen dem, was politisch beschlossen wird, und dem, was eigentlich nötig wäre, entscheidet mit darüber, wie stark junge Menschen künftig von Klimafolgen betroffen sein werden.

Aus kinderrechtlicher Perspektive haben Kinder ein Recht auf eine gesunde Umwelt und eine sichere Zukunft. Wenn Klimaschutzmaßnahmen abgeschwächt oder hinausgezögert werden, steigen die Risiken durch Hitzewellen, Extremwetter, Luftverschmutzung und andere Belastungen. Kinder reagieren darauf gesundheitlich empfindlicher als Erwachsene – und sie werden am längsten mit den Auswirkungen leben müssen. Werden Emissionen ausgelagert statt reduziert, steigt die Gefahr, dass notwendige Veränderungen zu spät kommen.
Klimapolitik muss sich deshalb an den langfristigen Interessen junger Menschen orientieren. Ausnahmen und Verzögerungen dürfen nicht dazu führen, dass gerade diejenigen stärker belastet werden, die am wenigsten Einfluss auf politische Entscheidungen haben.

Mehr zu dem Klimaziel der EU unter dem Link in der Bio!

Laut einer aktuellen Elternbefragung schätzt nahezu jede fünfte Familie den Schulweg ihres Kindes als unsicher ein. Insg...
07/11/2025

Laut einer aktuellen Elternbefragung schätzt nahezu jede fünfte Familie den Schulweg ihres Kindes als unsicher ein. Insgesamt 18 Prozent der Eltern von 6- bis 14-jährigen Schulkindern bewerten den Schulweg als eher unsicher (14 %) oder sehr unsicher (4 %). Diese Wahrnehmung ist bedeutsam, da sie das Mobilitätsverhalten der Familien beeinflusst: Fühlen sich Eltern unsicher, bringen sie ihre Kinder häufiger selbst mit dem Auto zur Schule. Dies erhöht wiederum das Verkehrsaufkommen im unmittelbaren Schulumfeld und kann neue Gefährdungssituationen schaffen.

Die Studie zeigt, dass Eltern klare Prioritäten für mehr Sicherheit sehen: Fast alle wünschen sich gut sichtbare Querungsstellen (96 %), Tempo 30 im Schulumfeld (94 %) und ein zuverlässiges ÖPNV-Angebot (92 %). Breite, vom Autoverkehr getrennte Radwege halten 83 % für wichtig. Rund drei Viertel befürworten zudem Schülerlotsen oder Polizeipräsenz (75 %), Halteverbote vor Schulen und mehr Mobilitätsbildung (je 71 %).

Für Kommunen und Schulen bedeutet das: Schulwegsicherheit ist nicht nur eine Frage von Verkehrsregeln, sondern auch von Vertrauen und Planung.

Mehr dazu unter dem Link in der Bio!

Vom 10. bis 21. November findet in Belém die 30. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Vertreter:innen aus me...
06/11/2025

Vom 10. bis 21. November findet in Belém die 30. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Vertreter:innen aus mehr als 190 Staaten kommen zusammen, um darüber zu verhandeln, wie die Erderwärmung begrenzt, Klimafolgen abgefedert und Unterstützung für betroffene Länder organisiert werden kann.

Doch hinter diesen großen politischen Zielen steht eine oft vergessene Perspektive: die der Kinder und Jugendliche. Die Klimakrise ist längst auch eine Kinderrechtskrise. Sie bedroht grundlegende Rechte – das Recht auf Leben und Gesundheit, auf Bildung, auf Schutz und auf eine lebenswerte Zukunft.

Gerade deshalb braucht es bei der COP30 einen kindgerechten Blick auf die Klimapolitik. Kinder und Jugendliche dürfen nicht nur als besonders schutzbedürftig gelten – sie müssen als aktive Mitgestalter:innen ernst genommen werden. Wenn über Klimaziele, Finanzierung oder Anpassungsstrategien verhandelt wird, müssen Kinderrechte zum Maßstab werden. Es geht darum, Klimaschutz so zu gestalten, dass er auch die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen berücksichtigt – von sauberer Luft über sichere Wege zur Schule bis zu stabilen Lebensräumen, in denen sie gesund aufwachsen können.

Konkret bedeutet das: Nationale Klimaschutzbeiträge (NDCs), Anpassungsstrategien (NAPs) und Monitoringsysteme müssen an den Interessen von Kindern und Jugendlichen ausrichtet werden. Kinder und Jugendliche müssen kinderrechtsbasiert an Entscheidungsprozessen der Klimapolitik beteiliget werden. Die Klimafinanzierung muss an den Bedarfen von Kindern und Jugendlichen ausrichtet werden. Die Verluste und Schäden für Kinder und Jugendliche müssen kompensiert werden. Kinderrechte im Kontext klimabedingter Migration müssen konsequent berücksichtiget werden.

Was in Belém verhandelt wird, betrifft die Zukunft aller Kinder – in Deutschland und weltweit. Wie weit Kinderrechte bei der COP30 tatsächlich berücksichtigt werden, wird sich in den kommenden zwei Wochen zeigen.

Den Link zu unserem Forderungspapier an die deutsche Bundesregierung findet ihr in der Bio!

In Artikel 4 der UN-Kinderrechte steht:Jedes Kind hat das Recht auf Leben. Die Staaten müssen dafür sorgen, dass Kinder ...
04/11/2025

In Artikel 4 der UN-Kinderrechte steht:
Jedes Kind hat das Recht auf Leben. Die Staaten müssen dafür sorgen, dass Kinder sicher, gesund und geschützt aufwachsen können. Sie sollen Bedingungen schaffen, damit Kinder ihre Fähigkeiten entfalten können.

Lehrer:innen und pädagogische Fachkräfte können das Recht auf Leben im pädagogischen Alltag umsetzen, indem sie…

🫶 junge Menschen ernst nehmen, ihnen Geborgenheit vermitteln und ihr Wohlbefinden im Blick behalten

🚴🏽‍♀️🍎🪥für ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und Hygiene sorgen

🛡️Räume, Materialien und Aktivitäten so gestalten, dass junge Menschen vor Gefahren geschützt sind

🏓🎮Kindern vielfältige Lern- und Spielmöglichkeiten bieten, damit sie ihre Fähigkeiten entfalten können.

Weitere Hinweise und Materialempfehlungen findet ihr in dem Post. Den Link zum Kinderrechte-Portal gibt es in unserer Bio 📎



@‌unicef_deutschland @‌lagkm @‌kinderstarkmagazin .gesund @‌helmholtz_munich

24% der 12- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen in der Europäischen Union haben selbst Cybermobbing erlebt. Die Euro...
31/10/2025

24% der 12- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen in der Europäischen Union haben selbst Cybermobbing erlebt. Die Europäische Union arbeitet deshalb an einem Aktionsplan, um Cybermobbing zu verhindern und betroffene junge Menschen besser zu unterstützen. Dafür wurden im September 2025 mehr als 6.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren aus allen EU-Ländern befragt.

Die Kinder und Jugendlichen wünschen sich, dass soziale Medien stärker in die Verantwortung genommen werden und das Melden von Cybermobbing einfacher wird. Außerdem sollen Gesetze verbessert, Aufklärung und Gespräche über das Thema gefördert und betroffene Kinder besser beraten werden. Auch der respektvolle Umgang im Internet und die digitalen Fähigkeiten junger Menschen sollen gestärkt werden.

Im November 2025 werden die vollständigen Ergebnisse der Umfrage veröffentlicht – ein ausführlicher Bericht (auf Englisch) sowie eine kinderfreundliche Version in allen EU-Sprachen. Im ersten Quartal 2026 folgt dann eine Rückmeldung, wie die Meinungen der Kinder in den Aktionsplan eingeflossen sind. Anschließend wird der EU-Aktionsplan gegen Cybermobbing veröffentlicht.

Mehr dazu unter dem Link in der Bio!

Der IQB-Bildungstrend 2024 zeigt deutlich, dass die Leistungen von Neuntklässler:innen in Mathematik und den Naturwissen...
30/10/2025

Der IQB-Bildungstrend 2024 zeigt deutlich, dass die Leistungen von Neuntklässler:innen in Mathematik und den Naturwissenschaften in den vergangenen Jahren gesunken sind. Im Vergleich zu 2018 erreichen deutlich weniger Schüler:innen die bundesweit durch die Kultusministerkonferenz festgelegten Bildungsstandards. Alle 16 Bundesländer sind betroffen, die Unterschiede zwischen den Ländern bleiben groß.

Besonders gravierend ist, dass die soziale Ungleichheit weiterhin stark ausgeprägt ist. Kinder aus bildungsfernen oder einkommensschwachen Familien sowie Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund erzielen im Durchschnitt geringere Ergebnisse.

Die Gründe für die negativen Entwicklungen sind vielfältig. Viele Jugendliche haben während der Corona-Pandemie wichtige Lernzeit verloren und bis heute mit den Folgen der Schulschließungen und eingeschränkten Förderung zu kämpfen. Gleichzeitig wirken sich soziale Unterschiede stärker denn je auf den Bildungserfolg aus. Auch sprachliche Hürden erschweren den schulischen Alltag vieler Schüler:innen mit Zuwanderungshintergrund, während fehlende systematische Sprachförderung die Ungleichheit verstärkt. Hinzu kommen psychische Belastungen, Leistungsdruck und Zukunftsängste, die sich negativ auf Motivation und Konzentration auswirken.

Erschwerend kommt der zunehmende Lehrkräftemangel hinzu, der vielerorts zu Unterrichtsausfall und geringerer Unterrichtsqualität führt. Immer mehr Jugendliche verlieren zudem das Interesse an Mathematik und Naturwissenschaften.

Der Bildungstrend macht deutlich, dass Bildungsgerechtigkeit in Deutschland keine Selbstverständlichkeit ist. Damit das Recht auf Bildung für alle Kinder und Jugendlichen Realität wird, braucht es gezielte Förderung, gute Lernbedingungen und Unterstützung, die dort ansetzt, wo Benachteiligung entsteht.

Mehr zum IQB-Bildungstrend in der Bio!

Wusstet ihr, dass in Frauenhäusern nicht nur Frauen Schutz finden, sondern auch ihre Kinder?Im Jahr 2024 lebten in den 1...
24/10/2025

Wusstet ihr, dass in Frauenhäusern nicht nur Frauen Schutz finden, sondern auch ihre Kinder?

Im Jahr 2024 lebten in den 189 teilnehmenden Frauenhäusern 7.224 Kinder – und damit sogar mehr Kinder als Frauen (6.477). Rund 70 % der Frauen im Frauenhaus waren Mütter mit Kindern unter 18 Jahren. Besonders viele Kinder, die Schutz suchen, sind noch sehr jung: Mehr als die Hälfte war jünger als sechs Jahre.

Diese Zahlen zeigen: Frauenhäuser sind nicht nur sichere Orte für Frauen, sondern immer auch Schutz- und Zufluchtsorte für Kinder. Deshalb ist es entscheidend, Frauenhäuser nicht nur als Einrichtungen für Frauen, sondern auch als Kinderschutzeinrichtungen zu sehen.

Trotz sinkender Geburtenzahlen wächst die Nachfrage nach frühkindlicher Bildung. Immer mehr Eltern möchten ihre Kinder f...
23/10/2025

Trotz sinkender Geburtenzahlen wächst die Nachfrage nach frühkindlicher Bildung. Immer mehr Eltern möchten ihre Kinder früher und über längere Zeiträume betreuen lassen, doch das System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) gerät zunehmend an seine Grenzen.

Der anhaltende Fachkräftemangel in Kitas und der Rückgang von Kindertagespflegepersonen führen vielerorts zu Engpässen. Viele Beschäftigte berichten von hoher Arbeitsbelastung, was Abwanderungstendenzen verstärkt und die Personalsituation weiter verschärft. Gleichzeitig verändern demografische Entwicklungen die Ausgangslage: Während in Ostdeutschland die sinkenden Kinderzahlen schon länger erwartet wurden, zeigen sich nun auch in Westdeutschland rückläufige Geburtenzahlen.

Nach Jahren des Ausbaus stagnierte 2024 erstmals die Zahl der Betreuungsplätze. Dennoch erreichte der Bedarf von Eltern mit Kindern unter drei Jahren mit 52 Prozent einen neuen Höchststand. Besonders in Ostdeutschland ist der Wunsch nach Ganztagsbetreuung ausgeprägter als im Westen. Ein Fünftel der Eltern mit ein- oder zweijährigen Kindern hat trotz Bedarf keinen Betreuungsplatz, in Westdeutschland deutlich häufiger als im Osten. Besonders betroffen sind Familien mit Migrationsgeschichte, geringem Einkommen oder niedrigerem Bildungsabschluss, die trotz Rechtsanspruchs seltener einen Betreuungsplatz erhalten.

Insgesamt zeigt sich: Der Wunsch nach früher und umfassender Betreuung wächst, doch durch Fachkräftemangel, soziale Ungleichheiten und regionale Disparitäten gelingt es dem System der FBBE immer weniger, den steigenden Bedarf und die unterschiedlichen Bedarfsprofile der Familien abzudecken.

Mehr dazu unter dem Link in der Bio!

In Artikel 5 der UN-Kinderrechte steht: Eltern und andere Erwachsene, die für ein Kind sorgen, sollen es bei seiner Entw...
22/10/2025

In Artikel 5 der UN-Kinderrechte steht: Eltern und andere Erwachsene, die für ein Kind sorgen, sollen es bei seiner Entwicklung begleiten und unterstützen. Dabei müssen sie das Alter und die Fähigkeiten des Kindes beachten.

Wie können die Rechte der Eltern im pädagogischen Alltag berücksichtigt werden?
• Werte, Überzeugungen und kulturelle Hintergründe der Eltern ernst nehmen
• offene Gespräche und Feedbackmöglichkeiten über die Entwicklung des Kindes anregen
• Eltern einen Einblick in den Tagesablauf, die Lerninhalte und Methoden zur Begleitung des Kindes geben
• Pädagog:innen und Eltern erarbeiten in Workshops gemeinsam, wie elterliche Verantwortung respektiert und die Rechte des Kindes gewahrt werden.

Weitere Hinweise und Materialempfehlungen findet ihr in dem Post. Den Link zum Kinderrechte-Portal gibt es in unserer Bio 📎


deutschland

Heute, am 21. Oktober, ist der Tag der Kinderseiten. An diesem Tag geht es um Online-Angebote für Kinder. Das Internet i...
21/10/2025

Heute, am 21. Oktober, ist der Tag der Kinderseiten. An diesem Tag geht es um Online-Angebote für Kinder. Das Internet ist ein wichtiger Teil der Lebenswelt von Kindern und jungen Menschen. Hier suchen sie nach Informationen, lernen, spielen und tauschen sich mit anderen aus. In der Allgemeinen Bemerkung Nr. 25 zu Kinderrechten im digitalen Umfeld steht, dass alle Kinderrechte wie die Rechte auf Schutz, Förderung, Beteiligung und Gleichberechtigung – auch im digitalen Raum gelten.

Pädagogische Fachkräfte und Lehrer:innen stehen vor der wichtigen Aufgabe, Kinder in ihrer digitalen Entwicklung zu begleiten und ihre Rechte auch im digitalen Raum zu schützen und zu stärken. Mit unserem Materialpaket stellen wir Fachtexte, Webangebote, Podcasts, Arbeitsmaterialien sowie analoge und digitale Spiele vor, die Lehrer:innen und Fachkräfte in ihrer Arbeit zu digitalen Kinderrechten unterstützen.

Einen ausführlichen Artikel zu Kinderrechten im Internet findet ihr auf unserer Website.

Den Link zum Kinderrechte-Portal gibt es in unserer Bio 📎

Vielen Dank an unsere Mitgliedsorganisationen und für die Kollaboration 💕

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