ist ein Bildungs-, Beratungs-, und Forschungsinstitut, gemeinnütziger Verein und anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin sowie anerkannter Träger der Bundeszentrale für politische Bildung. Seit 1989 arbeiten wir zu Geschlechterverhältnissen und entwickeln Forschungs- und Bildungsprojekte auf lokaler, Landes-, Bundes- und europäischer Ebene. Unsere thematischen Schwerpunkte sind:
- Geschlechterverhältnisse und Neonazismus/extreme Rechte
- Intersektionalität: mehrdimensionale Diskriminierungen und Privilegierungen
- Verschränkungen von Sexismus und Rassismus
- Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in Bildung und Pädagogik
- Geschlechterforschung, Kritische Jungen*-, Männer*- und Männlichkeitsforschung
- Geschlechterreflektierte Jungen*arbeit und geschlechterreflektierte Pädagogik mit allen Geschlechtern
- Sexismus und Heteronormativität
- Geschlechtsbezogene und sexualisierte Gewalt – Prävention, Stärkung von Betroffenen, Arbeit mit Täter*(innen)
Forschende, pädagogische, beratende und interventionistische Praxen verzahnen wir in einem fortlaufenden Forschungs-Praxis-Zirkel. Unsere Forschungsergebnisse tragen wir in Bildung- und Beratungsprozessen in die Praxis. Umgekehrt begleiten wir unsere Bildungs- und Beratungstätigkeit mit einem forschenden Blick und entwickeln daraus Erkenntnisse und Fragestellungen für Forschungen und Theorieentwicklungen. Wir stellen unsere Ergebnisse kontinuierlich in Vorträgen und Publikationen print und online der Öffentlichkeit zur Verfügung und bemühen uns dabei um eine breite und kostengünstige Zugänglichkeit unserer Angebote und Materialien. Darüber hinaus tragen wir die Ergebnisse in vielfältige politische und zivilgesellschaftliche Netzwerke hinein. Fragen rund um Geschlecht, Lebensweisen und Sexualität bearbeiten wir unter Berücksichtigung weiterer sozialer Ungleichheiten und multidimensionaler Diskriminierungen und Privilegierungen. Bei der Bearbeitung gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse reflektieren wir unsere eigenen Positionierungen. Wir bemühen uns, Handlungsmöglichkeiten für Menschen unterschiedlicher Positionierungen anzubieten und Verantwortung für den Abbau bestehender Diskriminierungen zu übernehmen. Zu diesem Zweck verfolgen wir geeignete Bündnisse und Kooperationen.