Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie e.V.

Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie e.V. Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Wir verstehen uns als Lobby für Kunst und Kultur in Berlin. Wir fördern den Dialog zwischen Kunst und Politik. Wir hören zu.

Was spielt sich ab im Kulturforum? Wir habe ein dichtes Programm - zu dicht, sagen
manche. Da ist für jeden etwas dabei. Wir führen das Gespräch. Auf unserem Jour fixe kommen Menschen die etwas
zu sagen haben, und von denen wir etwas zur Kultur
lernen können. Wir stellen aus. In der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus zeigen wir
regelmäßig Ausstellungen mit Künstlerinnen und
Künstlern. Wir informieren

uns vor Ort. Berlin hat unzählige Orte mit guter Kunst. Wir besuchen
Kulturinitiativen und –institutionen, sprechen mit
Künstlerinnen und Künstlern. Dazu veranstalten wir Lesungen vom Krimi bis zur
spannenden Biographie mit interessanten Autorinnen
und Autoren. Wir gehen ins Theater und in die Oper. Wir reden nicht nur über das Theater, wir gehen auch
hinein. Dazu suchen wir uns spannende Stücke und
Inszenierungen aus. Wir mischen uns ein. Unser Metier ist die Kultur und die Kulturpolitik. Wir
wollen eine gute Kulturpolitik und streiten dafür, dass
Kultur wichtig bleibt in Berlin.

Viele kennen es nicht: Das Hugenottenmuseum am Gendarmenmarkt in Berlin. Christian Walther, Journalist und Mitglied der ...
18/06/2024

Viele kennen es nicht: Das Hugenottenmuseum am Gendarmenmarkt in Berlin. Christian Walther, Journalist und Mitglied der Museumskommission der Berliner Hugenotten, führt uns durch die Ausstellungsgewölbe im Französischen Dom.
Sonnabend, 22.6.2024, 15:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 €. Treffpunkt im Kassenbereich.
Anmeldungen für den Besuch bitte bis 20.6. an: [email protected].

29/05/2024
22/09/2023

Erklärung des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie e.V.
Landesbibliothek in die Friedrichstraße und der City Ost eine neue Perspektive geben!

Das inzwischen öffentlich bestätigte Ende der Galerie Lafayette in der Friedrichstraße und der Vorschlag von Kultursenator Chialo und Berliner Bibliotheksvetreter:innen hat eine Diskussion darüber in Gang gesetzt, ob die Berliner Landesbibliothek die Räumlichkeiten an der Friedrichstraße übernehmen und damit eine seit Jahrzehnten geführte Debatte sinnvoll beendet werden könnte. Der Vorstand des Berliner Kulturforums der Sozialdemokratie nimmt Stellung dazu, warum diese Diskussion wichtig für die Zukunft der Berliner Bibliotheken und darüber hinaus einen strategischen Stellenwert für die Berliner Innenstadt hat.

Wir brauchen eine Lösung der Bibliothekskrise in Berlin!
Die Diskussion über den einen Neubau der Berliner Landesbibliothek wird bereits seit Jahrzehnten geführt. Vorschläge und Ansätze, wie die bestehenden Standorte zusammengeführt und in zeitgemäßer Weise organisiert werden könnten, gab es genug. Am weitesten gediehen war die Planung für einen Neubau auf dem Tempelhofer Feld. Hier gab es bereits ein Wettbewerbsverfahren mit der Entscheidung für einen Neubau durch das Schweizer Büro Miebach Oberholzer Architekten Das war im Jahr 2014. Durch den Volksentscheid im gleichen Jahr, das Tempelhofes Feld nicht zu bebauen, konnte der Entwurf allerdings nicht umgesetzt werden.

Das Flughafengelände spielte gleichwohl auch weiterhin eine Rolle in der Debatte. So durch den Vorschlag von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, die Haupthalle des Flughafens zu nutzen oder den Vorschlag von Bausenator Andreas Geisel, die Bibliothek in einem Hangar unterzubringen. Beide Ansätze wurden nicht weiter verfolgt. Ein Konzept für die Nachnutzung des historischen Gebäudes fehlt bis heute, allein eine Dachterrasse wurde inzwischen eingeweiht. Dahingegen setzte sich die Auffassung durch, die Amerika-Gedenkbibliothek am Halleschen Ufer durch einen Neubau für eine Zusammenführung der Zentralbibliothek zu nutzen. Allerdings kam es nie zu einer Konkretisierung der Planung, zur Bereitstellung ausreichender Haushaltsmittel geschweige denn zu einem Gestaltungswettbewerb. Die Koalitionsvereinbarung vom Frühjahr dieses Jahres erwähnt die Landesbibliothek überhaupt nicht. Damit droht der Anschluss an die Entwicklungen anderer Metropolen zur Weiterentwicklung von öffentlichen Bibliotheken verloren zu gehen.

In dieser Situation ist die Initiative des Kultursenators ein wichtiger Schritt, das Thema Landesbibliothek wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Das gegenwärtig noch von der Galerie Lafayette genutzte Gebäude in der Friedrichstraße kann in diesem Zusammenhang als äußerst geeignet bezeichnet werden, weil es nach fachlichen Aussagen über ausreichenden Platz verfügt, weil die räumliche Ausstattung einer Bibliotheksnutzung sehr entgegen kommt und weil die innerstädtische Lage und Anbindung an den öffentlichen Personen-Nahverkehr ideal ist. Dass die Kosten für die Herrichtung im Sinne einer zeitgemäßen Nutzung dennoch nicht zu unterschätzen sind und einer grundlegenden Prüfung bedürfen, bleibt außer Frage.

ZLB mit der Stadtentwicklung zu tun?
Die Krise des städtischen Konsums hat nicht zuletzt mit der Corona-Pandemie die Zentren der großen Städte erreicht. Nicht nur in Berlin, sondern in vielen Städten der Welt bedrohen neue Distributionstechnologien und die Konzentration des Verteilungsmarktes die traditionellen Stadtstrukturen.

In Berlin ist insbesondere die City Ost von der Krise des Konsum betroffen. Hier stellt sich durch den Rückzug von Handelsunternehmen eine existenzbedrohende Veränderung ein. Für das Gebiet zwischen Potsdamer Platz und Alexanderplatz geht es jetzt um das Überleben. Die dramatischste Entwicklung zeichnet sich aktuell am Potsdamer Platz ab. Hier überlagern sich der Wegzug bzw. die Einstellung kultureller Einrichtungen (Arsenal, Star Kinos) mit der erzwungenen Umstrukturierung des Potsdamer-Platz-Shopping-Centers und ihren banalisierten Angeboten. Auch am Alexanderplatz kündigen sich mit der ungewissen Zukunft des Elektronik-Marktes Saturn Schwierigkeiten an.

Die Aufgabe des Standortes der Galerie Lafayette an der Friedrichstraße ist für die erst seit 25 Jahren wieder auferstandene City Ost ein Tiefschlag. Die ohnehin labile Situation der Friedrichstraße ist durch das politische Hickhack der letzten Jahre zusätzlich verschärft worden. Doch trotz aller Warnsignale gibt es für die Stabilisierung der City Ost bisher keine Strategie, geschweige denn eine dringend notwendige Planung. Es ist die Aufgabe staatlicher Politik, in der gegenwärtigen Unsicherheit die Weichen für eine Stabilisierung innerstädtischer Strukturen zu stellen.

Landesbibliothek als Anker für die Wiederbelebung der City Ost.
Für das Gebäude des Lafayette wird es unter den gegebenen Bedingungen schwerlich einen privaten Gesamtmieter geben, der neben der unmittelbaren Nutzung des Gebäudes Impulse für dieses zentrale Gebiet der Berliner Innenstadt setzt. Es ist im Gegenteil zu befürchten, dass eine bürobezogene Parzellierung des Gebäudes einen wichtigen Ort der Stadt dem Stadtleben entzieht.

Die Nutzung durch die zentrale Landesbibliothek würde hingegen mit ihrem erheblichen Publikumsverkehr einen positiven Akzent setzen. Hinzu kommt, dass das gegenwärtig überwiegend touristische Publikum durch städtische Nutzer:innen mehr Mischung als bisher erfahren würde.

Eine Gesamtplanung für die Zukunft der City Ost.
Voraussetzungen für einen positiven Neustart der City Ost sind allerdings, dass Senat und Abgeordnetenhaus bereit sind, den Standort Friedrichstraße ernsthaft zu prüfen.

Die zweite Voraussetzung ist, dass die angekündigte Gesamtschau auf das Umfeld der Friedrichstraße und darüber hinaus auf das gesamte Gebiet zwischen Potsdamer Platz und Alexanderplatz mit allen Beteiligten in Gang gesetzt wird, um die Zukunft des Gebietes zu sichern. Dabei geht es sowohl um die Aufenthaltsqualität, um den Zustand der öffentlichen (Straßen-)Räume, um zusätzliche Grünflächen und um die Begrenzung des motorisierten Verkehrs, besonders des Durchgangsverkehrs.

Wir besuchen den Friedhof der Märzgefallenen. Vor 175 Jahren wurde mit der Märzrevolution auch in Berlin Demokratiegesch...
19/06/2023

Wir besuchen den Friedhof der Märzgefallenen. Vor 175 Jahren wurde mit der Märzrevolution auch in Berlin Demokratiegeschichte geschrieben. Treffpunkt: Mittwoch, 21. Juni 23, 17:00 Uhr, Friedhof der Märzgefallenen, Volkspark FriedrichshainZugang von der Landsberger Allee über Ernst-Zinna-Weg und dann rechts den Hinweisen folgen.Anfahrt mit der Straßenbahn M5, M6, M8, bis Platz der Vereinten Nationen.Programm:Begrüßung: Susanne Kitschun, Leiterin des Gedenkortes Friedhof der Märzgefallenen und Sigrid Klebba, Vorsitzende des Paul-Singer-Vereins, Trägerverein des GedenkortesFührung durch die den Gedenkort und die Ausstellung durch Martin Düspohl, Kurator der ständigen Ausstellung Anschließend ist Gelegenheit, gemeinsam die gerade eröffnete Ausstellung „Karl Marx, Friedrich Engels und die Revolution 1848/49“ zu besichtigen, ein gemeinsames Projekt von Karl-Marx-Haus Trier und Engels-Haus/Museum Industriekultur, Wuppertal. Anmeldungen bitte an [email protected].

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