Europa-Union Deutschland e.V.

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Europa-Union Deutschland e.V. Proeuropäisch, überparteilich, engagiert für Europa!

„Zukunft braucht Europa“Unter diesem Motto kommen am 24. und 25. Oktober Delegierte und Gäste aus ganz Deutschland zum 6...
20/10/2026

„Zukunft braucht Europa“

Unter diesem Motto kommen am 24. und 25. Oktober Delegierte und Gäste aus ganz Deutschland zum 69. Bundeskongress der Europa-Union Deutschland im Arbeitnehmerzentrum Königswinter zusammen.

Eröffnet wird der Kongress von der Präsidentin der Europa-Union Deutschland, Dr. Andrea Wechsler MdEP. In Podiumsgesprächen, Workshops und politischen Debatten beschäftigen wir uns mit Europas Zukunft in herausfordernden Zeiten. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung der EU, die europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik und die Stärkung des Ehrenamts.

Ein besonderer Anlass ist unser 80. Jubiläum: Seit 1946 setzen wir uns für ein föderales und demokratisches Europa ein. Gemeinsam blicken wir auf acht Jahrzehnte Engagement zurück und diskutieren, wie wir die europäische Einigung weiter voranbringen können.

Weitere Informationen, das Programm sowie Informationen zur Akkreditierung und findet ihr auf unserer Website: https://buff.ly/9PWNKHj

17/10/2026

Katharina Focke und ihre Vision eines bürgernahen Europas

Für Katharina Focke war Europa mehr als ein politisches Projekt. Sie wollte die europäische Einigung für die Menschen im Alltag erlebbar machen.

Schon früh engagierte sie sich in der Europa-Union Deutschland. Als Parlamentarische Staatssekretärin unter W***y Brandt gestaltete die als „Madame Europe“ bekannte Politikerin die europäische Integration der 1970er-Jahre mit.

Auch als Bundesfamilienministerin von 1972 bis 1976 blieb sie ihrem Credo eines bürgernahen Europas treu und setzte sich für die gesellschaftliche Teilhabe der Menschen ein.

1979 zog sie in das erste direkt gewählte Europäische Parlament ein und setzte sich besonders für die Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und der Karibik ein.
Katharina Focke setzte sich zeitlebens für ein bürgernahes Europa und die politische Mitbestimmung von Frauen ein.

Europa handlungsfähig machen - für einen zukunftsfähigen EU-Haushalt! 🇪🇺 Gemeinsam mit 21 weiteren Mitgliedsorganisation...
14/10/2026

Europa handlungsfähig machen - für einen zukunftsfähigen EU-Haushalt! 🇪🇺

Gemeinsam mit 21 weiteren Mitgliedsorganisationen der Europäische Bewegung Deutschland e.V. (EBD)unterstützen wir einen Aufruf an die Bundesregierung für einen ambitionierteren und handlungsfähigeren EU-Haushalt. Darin fordern wir, den Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 an Europas gemeinsamen Herausforderungen auszurichten und die EU angemessen für ihre Aufgaben auszustatten.

Entscheidend ist der europäische Mehrwert gemeinsamer Investitionen – nicht allein die Frage nationaler Haushaltsrückflüsse. Mit unserem gemeinsamen Appell setzen wir ein Zeichen für eine verlässliche Finanzierung europäischer Zukunftsaufgaben.

👉 Zum gemeinsamen Aufruf:https://data.netzwerk-ebd.de/wp-content/uploads/2026/10/Gemeinsamer-Aufruf-an-die-Bundesregierung-fuer-einen-starken-EU-Haushalt-final.pdf

Irland ist derzeit das wichtigste Land der EU. Das Land im Nordwesten Europas hat aktuell den Vorsitz im Rat der EU inne...
09/10/2026

Irland ist derzeit das wichtigste Land der EU.

Das Land im Nordwesten Europas hat aktuell den Vorsitz im Rat der EU inne. Alle sechs Monate wechselt die Ratspräsidentschaft zwischen den Mitgliedstaaten. Ihre Aufgabe: Sitzungen organisieren, Verhandlungen leiten und Kompromisse vermitteln.

Ganz oben auf der Tagesordnung steht der nächste langfristige EU-Haushalt: der Mehrjährige Finanzrahmen für 2028–2034. Dabei treffen unterschiedliche Vorstellungen aufeinander. „Sparsame“ Länder wie Deutschland und die Niederlande fordern deutliche Kürzungen am Vorschlag der EU-Kommission.

Frankreich und Spanien betonen dagegen, dass neue Aufgaben wie Verteidigung und Innovation zusätzliche Mittel erfordern. Zugleich setzen sich viele süd- und osteuropäische Staaten dafür ein, die Förderung von Landwirtschaft und wirtschaftlich schwächeren Regionen zu sichern.

Seit Monaten wird verhandelt. Am Samstag soll Irland einen Vorschlag vorlegen, der die unterschiedlichen Positionen zusammenführt und den Weg für eine Einigung ebnet.

Was meint ihr: Kann Irland einen Kompromiss vermitteln – und wo sollte die EU mehr investieren?

Lettland hat gewählt: Die Vereinigte Liste des amtierenden Ministerpräsidenten Andris Kulbergs gewinnt die Parlamentswah...
06/10/2026

Lettland hat gewählt: Die Vereinigte Liste des amtierenden Ministerpräsidenten Andris Kulbergs gewinnt die Parlamentswahl deutlich. Das Ergebnis spricht für eine Fortsetzung des prowestlichen und proukrainischen Kurses des Landes. Für eine Regierungsmehrheit braucht das Bündnis jedoch Koalitionspartner.

Kulbergs ist seit Mai 2026 im Amt und setzt sich für eine klare Unterstützung der von Russland angegriffenen Ukraine ein. Sein Bündnis fordert zudem mehr strategische Autonomie der EU und gemeinsame Investitionen in die europäische Sicherheit.

Die Wahl in Lettland betrifft damit auch Europa. Als EU- und NATO-Mitglied an der Grenze zu Russland spielt das Land eine wichtige Rolle für unsere gemeinsame Sicherheit.

Was meint ihr: Welche Bedeutung hat das Wahlergebnis für Europa?

02/10/2026

Was wäre, wenn wir Deutschlands Zukunft von Europa aus denken? Für Wilhelm Heile war das nach dem Zweiten Weltkrieg eine politische Überzeugung.

Seine Vision: ein föderales Europa, in dem Frieden und Freiheit durch gemeinsame demokratische Strukturen gesichert werden. Die „Vereinigten Staaten von Europa“ waren für ihn ein Ziel, für das er leidenschaftlich kämpfte.

Am 9. Dezember 1946 war Heile einer der Mitbegründer der Europa-Union Deutschland und wurde ihr erster Vorsitzender. Aus einer Idee wurde eine Bewegung.

Wie konsequent er seine Vorstellungen vertrat, zeigte sich 1949. Als Mitglied des Parlamentarischen Rates stimmte Heile gegen das Grundgesetz. Ihm fehlte eine ausreichend föderalistische Ordnung, die Deutschland in eine europäische Gemeinschaft einbettete.

Seine Geschichte erinnert uns daran, dass die Europäische Einigung Menschen braucht, die über nationale Grenzen hinausdenken, sich organisieren und für ihre Überzeugungen eintreten.

Was meint ihr: Braucht Europa heute mehr Mut zu großen Visionen?

✨🇪🇺 Prominent besetzt und äußerst vielfältig waren die 10. Hertensteiner Gespräche am 19.09.2026 in Heilbronn. In acht G...
25/09/2026

✨🇪🇺 Prominent besetzt und äußerst vielfältig waren die 10. Hertensteiner Gespräche am 19.09.2026 in Heilbronn. In acht Gesprächskreisen wurden hochaktuelle Themen verhandelt. Unter anderem ging es um Wirtschaft und Innovation, EU vs. China, Energieresilienz und Sicherheit bis hin zu demokratischer Erinnerungskultur und EU-Finanzen. Die Diskussionsfreude im Publikum war groß.

In der zentralen Podiumsdiskussion moderiert von EUD-Generalsekretär Christian Moos debattierten EUD-Präsidentin Prof. Dr. Andrea Wechsler MdEP mit Gudula Achterberg MdL, Nicolas Fink MdL und Landtagspräsident Thomas Strobl MdL über gesellschaftliche Resilienz angesichts hybrider Angriffe.

Die Gesprächskreise wurden moderiert von Peter Beschnidt, Dr. Udo Bux, Artur Eichin MdL, Heinrich Kümmerle, Thomas Michl, Leonhard Reinwald, Prof. Dr. Gerhard Sabathil, Prof. Dr. Andrea Wechsler MdEP, Markus Wesner und Florian Ziegenbalg. Weitere Inputs gaben StS Cornelia von Loga, der polnische Generalkonsul Rafal Wolski, EUBW-Landesvorsitzende Evelyne Gebhardt und EUD-Ehrenpräsident Rainer Wieland.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung war das 80. Jubiläum des Hertensteiner Programms, einem zentralen Gründungsdokument der Europa-Union und der Europäischen Föderalisten.

🙏 Vielen Dank an alle Teilnehmenden, Mitwirkenden und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer!

Die Hertensteiner Gespräche werden veranstaltet von der Europa-Union Heilbronn, der Europa Union Stuttgart e.V. und der Europa-Union Mannheim mit Unterstützung durch Europa-Union Deutschland e.V., Europa-Union Baden-Württemberg, Europäische Bewegung Baden-Württemberg und Junge Europäer - JEF Heilbronn.

Christian Moos, Generalsekretär der Europa-Union Deutschland, erklärt anlässlich des heutigen Treffens der Ministerpräsi...
24/09/2026

Christian Moos, Generalsekretär der Europa-Union Deutschland, erklärt anlässlich des heutigen Treffens der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit Bundeskanzler Friedrich Merz zum Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union:

„Die Sorge der Länder um die Zukunft der europäischen Agrar- und Regionalförderung ist berechtigt. Gerade strukturschwächere Regionen sind auf eine handlungsfähige Europäische Union angewiesen. Wer den europäischen Haushalt vor allem unter dem Gesichtspunkt von Kürzungen betrachtet, verkennt diesen Zusammenhang.

Gerade Deutschland sollte zudem nicht an der Spitze jener Staaten stehen, die vor allem Einsparungen fordern. Es sollte vielmehr bereit sein, einen höheren finanziellen Beitrag zu leisten, diesen aber an konkrete institutionelle Reformen knüpfen. Mehr Geld und mehr Handlungsfähigkeit müssen zusammen gedacht werden.

Dazu gehört insbesondere die Aktivierung der Passerelle-Klauseln der EU-Verträge. Europa kann es sich nicht länger leisten, in zentralen Zukunftsfragen durch nationale Vetos blockiert zu werden. Vor allem in der Außen- und der Steuerpolitik sollte der Übergang von der Einstimmigkeit zu qualifizierten Mehrheitsentscheidungen eingeleitet werden.

Deutschland verfügt über das politische und wirtschaftliche Gewicht, eine solche Reformagenda voranzutreiben. Wer von den europäischen Partnern mehr Effizienz verlangt, muss zugleich bereit sein, die institutionellen Voraussetzungen dafür zu schaffen.
Ein stärkeres, handlungsfähigeres Europa gibt es nicht zum Nulltarif. Zugleich darf zusätzliches Geld nicht in Strukturen fließen, die Reformen verhindern. Der richtige Weg lautet deshalb: mehr europäische Investitionen gegen mehr europäische Handlungsfähigkeit.

Deutschland verdankt Frieden, Freiheit, Wohlstand und Wiedervereinigung der europäischen Einigung und seiner festen Verankerung im Westen. Wer Europa finanziell schwächt, gefährdet letztlich auch die Grundlagen deutscher Sicherheit und Staatlichkeit. Die Bundesregierung sollte deshalb nicht für ein kleineres Europa werben, sondern für ein reformiertes und stärkeres Europa.“

Sie wird oft als eine Art europäische Regierung bezeichnet: Die Europäische Kommission schlägt neue EU-Gesetze vor, setz...
23/09/2026

Sie wird oft als eine Art europäische Regierung bezeichnet: Die Europäische Kommission schlägt neue EU-Gesetze vor, setzt gemeinsame Beschlüsse um und vertritt die EU in bestimmten Bereichen nach außen. Seit 2019 steht Ursula von der Leyen an ihrer Spitze.

Von ihrem Sitz im Berlaymont-Gebäude in Brüssel aus bringt die Kommission Gesetzesvorschläge auf den Weg. Im Juli 2025 legte sie außerdem ihren Vorschlag für den nächsten langfristigen EU-Haushalt vor. Über den Finanzrahmen für 2028 bis 2034 beraten nun die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament.

Zur Kommission gehört auch Kaja Kallas: Als Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Kommission vertritt sie die europäische Außen- und Sicherheitspolitik weltweit. Das Tagesgeschäft der Kommission übernehmen ihre Generaldirektionen, die sich jeweils mit bestimmten Politikbereichen befassen.

Als „Hüterin der Verträge“ achtet die Kommission darauf, dass EU-Recht eingehalten wird. Bei Verstößen kann sie ein Verfahren gegen einen Mitgliedstaat einleiten und den Fall vor den Europäischen Gerichtshof bringen.

„Europas Wahl“ lautet der Titel der politischen Leitlinien der Kommission für 2024 bis 2029. Was meint ihr: Vor welchen Entscheidungen steht Europa?

Vor 80 Jahren formulierten europäische Föderalistinnen und Föderalisten im kleinen Schweizer Ort Hertenstein eine Vision...
21/09/2026

Vor 80 Jahren formulierten europäische Föderalistinnen und Föderalisten im kleinen Schweizer Ort Hertenstein eine Vision für Europas Neuanfang.

Während viele europäische Städte noch in Trümmern lagen, versammelten sich am Vierwaldstättersee 79 Vertreterinnen und Vertreter aus 14 europäischen Ländern und den USA. Gemeinsam suchten sie nach einer Antwort auf die Frage, wie ein weiterer Krieg in Europa verhindert werden könnte.

Ihre Antwort: eine europäische Föderation, an die die beteiligten Staaten einen Teil ihrer wirtschaftlichen, politischen und militärischen Souveränitätsrechte übertragen.

Am 21. September 1946 verabschiedeten die Delegierten zwölf Thesen, die vom Wunsch nach dauerhaftem Frieden, Demokratie und europäischer Zusammenarbeit geprägt waren.
Bis heute bildet das Hertensteiner Programm die Grundlage unserer Arbeit als Europa-Union Deutschland.

Folgt dem Link in unserer Bio, um die zwölf Thesen des Hertensteiner Programms zu lesen.

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Berlin
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