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🕯️   Im Vernichtungslager Sobibor wurden bis zu 250.000 Menschen ermordet. Am 14. Oktober 1943 kam es dort zu einem Aufs...
14/10/2026

🕯️ Im Vernichtungslager Sobibor wurden bis zu 250.000 Menschen ermordet. Am 14. Oktober 1943 kam es dort zu einem Aufstand: Unter der Führung von Alexander Pechersky und Leon Feldhendler hatten die Widerstandskämpfer:innen ihren Angriff sorgfältig geplant und sich heimlich bewaffnet. Bei der Erhebung wurden mehrere SS-Männer getötet.

Doch das übrige L***rpersonal wurde alarmiert und eröffnete das Feuer. Während bewaffnete Mitglieder des Widerstands zurückschossen, versuchten rund 300 Häftlinge zu fliehen. Beim Versuch, den Stacheldrahtzaun und die Minenfelder zu überwinden, gerieten viele in den Kugelhagel der Wachmannschaften – nur rund 200 erreichten den nahegelegenen Wald.

Rund 150 Häftlinge blieben im L***r zurück – sie wurden kurz darauf erschossen.
Nur etwa 60 Überlebende des Aufstands erlebten das Kriegsende.

👉 Das Projekt „Spaces of Holocaust“ beleuchtet die Geschichte der NS-L***r Majdanek, Belzec und Sobibor im besetzten Polen, die für die „Endlösung“ von zentraler Bedeutung waren. Entstanden sind eine mehrsprachige, multimediale App sowie eine Wanderausstellung zur Geschichte der Orte und ihrer Aufarbeitung.

🤝 Das Projekt wurde im Rahmen des Programms JUGEND erinnert international von uns und Auswärtiges Amt​ gefördert.

🕯️Sinti:ze und Rom:nja wurden im Nationalsozialismus rassistisch verfolgt, deportiert, in L***rn und Gettos inhaftiert, ...
14/10/2026

🕯️Sinti:ze und Rom:nja wurden im Nationalsozialismus rassistisch verfolgt, deportiert, in L***rn und Gettos inhaftiert, zur Zwangsarbeit eingesetzt und ermordet. Viele überlebten nur, indem sie untertauchten oder sich versteckten – und hinterließen dadurch kaum schriftliche Spuren.

👉 Eine von ihnen war Czesława P. Sie überlebte den nationalsozialistischen Völkermord versteckt in Warschau.

📄 1956 füllte sie einen Fragebogen aus, um einen Personalausweis zu beantragen. Jahrzehnte später wurde eine unscheinbare Angabe darin wichtig: ihr Wohnort während der deutschen Besatzung. Im Auszahlungsprozess der Stiftung EVZ konnte der Fragebogen so zum Nachweis ihrer Verfolgungsgeschichte werden.

Ein Dokument, das für einen ganz anderen Zweck entstanden war, wurde zur historischen Spur.

🔎 Entdecke die Geschichte von Czesława P. in der Quellenwerkstatt „Mit Stempel und Unterschrift“: https://mit-stempel-und-unterschrift.de/

❓Ihr wollt gemeinsam mit MEMOR-I-ALL einen Begegnungs- und Reflexionsort zur Erinnerungskultur in Wiesbaden schaffen?👉 I...
13/10/2026

❓Ihr wollt gemeinsam mit MEMOR-I-ALL einen Begegnungs- und Reflexionsort zur Erinnerungskultur in Wiesbaden schaffen?

👉 Im Zentrum des Projekts steht die ästhetische Auseinandersetzung mit der Verfolgung von Menschen, die im Nationalsozialismus als „krank“ markiert wurden. Zugleich richtet sich der Blick auf Zusammenhänge mit weiteren Elementen der NS-Ideologie und auf intersektionale Ungleichheitsmechanismen. MEMOR-I-ALL verknüpft die historischen Erfahrungen mit heutigen Debatten um Normierung und befähigt zu solidarischer Intervention.

🤝 Unterschiedliche Formate – von Performance, Installation und Labor bis zu Workshops, Diskussionen und Vorträgen – bieten die Möglichkeit, Teil des Projekts zu sein.

📅 Am 19.10. sowie am 24.10.2026, jeweils um 11.30 Uhr: Infoveranstaltungen zum Projekt MEMOR-I-ALL

📍 WerkRaum Wiesbaden (Langgasse 5–9, 65183 Wiesbaden)

Bei den Infoveranstaltungen geben die Projektverantwortlichen einen Einblick in ihre Angebote, sprechen über mögliche Formen der Zusammenarbeit und beantworten Fragen.

Das Projekt von Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden e. V. und Redsloth Production wird aus Mitteln des Bundesfinanzministerium​ gefördert und im Rahmen des Förderprogramms von uns umgesetzt.

+++ Deutscher Text in den Kommentaren++📣In 2026, we once again engage with key questions concerning remembrance culture,...
13/10/2026

+++ Deutscher Text in den Kommentaren++

📣In 2026, we once again engage with key questions concerning remembrance culture, democracy, and historical-political responsibility. The EVZ Foundation put a spotlight on these questions at its EVZ HISTODAY, among other occasions.

In the 25th anniversary year of the EVZ Foundation, we connected various events and activities under the motto NO TIME TO FORGET, including the EVZ HISTODAY and the Liberation Dance.

🗣️🤝EVZ HISTODAY was a vibrant and multifaceted exploration of historical themes in the context of National Socialism. It was a day for democracy, facts and dignity. As part of HISTODAY, the EVZ Foundation awarded micro-grants to eight projects. These projects address questions of democratic resilience, human rights, and remembrance through various methods, such as workshops and interviews. The projects’ outcomes include podcasts, online galleries, and more.

👉In the coming weeks, we will introduce you to some of these projects. Which projects were funded? Who is behind them? What issues do they deal with?

Stay tuned to discover new ideas and creative approaches!

Photos: Stefanie Loos

📢 Antisemitismus ist weder auf die gesellschaftlichen Ränder beschränkt noch einem einzelnen politischen L***r zuzuordne...
12/10/2026

📢 Antisemitismus ist weder auf die gesellschaftlichen Ränder beschränkt noch einem einzelnen politischen L***r zuzuordnen. Mit schauen wir differenziert hin.

🧾 Die Studie „Antisemitismus in islamischen und islamistischen Kontexten“ vom Bundesverband RIAS e.V.​ wertet erstmals antisemitische Vorfälle in islamischen oder islamistischen Kontexten in Deutschland seit 2019 aus. Diese machen nur einen kleinen Anteil aller dokumentierter Antisemitismus-Vorfälle in Deutschland aus. Gemäß RIAS liegt dies jedoch auch an einem erheblichen Dunkelfeld.

Ausgangspunkt der Studie sind eine Vielzahl weltweiter, antisemitischer Terroranschläge mit islamisch oder islamistischem Hintergrund seit Beginn des Irankriegs im Februar 2026. Die Publikation ordnet diese als drastischste Ausdrucksform von Antisemitismus ein und macht zugleich deutlich, dass sie einen vergleichsweise kleinen Teil der dokumentierten Vorfälle ausmachen. Der weit überwiegende Teil des Antisemitismus mit islamisch oder islamistischem Hintergrund ist dem Vorfalltyp verletzendes Verhalten durch antisemitische Beleidigungen zuzuordnen.

👉 Vier unterschiedliche Zugänge widmen sich antisemitischen Einstellungen, der Auswertung dokumentierter Vorfälle, einer akteursorientierten Analyse sowie Antisemitismus und antikurdischem Rassismus.

🔗Die Studie findet ihr hier:https://report-antisemitism.de/documents/26-09_30_BVRIAS_Antisemitismus_isl_Kontexte.pdf

📩 Der Newsletter der Stiftung EVZ – unsere Highlights im Oktober: Drei Fragen an … Sabina Salimovska, Mitglied im beglei...
12/10/2026

📩 Der Newsletter der Stiftung EVZ – unsere Highlights im Oktober: Drei Fragen an … Sabina Salimovska, Mitglied im begleitenden Programmgremium des Förderprogramms selbst.bestimmt! und Mitarbeiterin bei der RAA Berlin.

❓ Sowohl unser Förderprogramm selbst.bestimmt! als auch die Aktionswochen gegen Antiziganismus fördern das Engagement von Sinti*zze und Rom*nja und ihrer Selbstorganisationen. Warum ist es wichtig, aktiv zu sein? Und wie engagieren Sie sich?

🗣️ „Die Förderung des Engagements von Sinti*zze und Rom*nja und ihrer Selbstorganisationen ist wichtig, weil die Communities dadurch ihre eigenen Perspektiven, Anliegen und Erfahrungen sichtbar machen und selbstbestimmt vertreten können. Sie setzen sich für ihre Rechte und für gesellschaftliche Teilhabe ein. Aus ihren Erfahrungen heraus können konkrete Lösungen für die Herausforderungen entwickelt werden, mit denen die Communities konfrontiert sind. Die Förderung dieses Engagements stärkt deshalb nicht nur die Selbstbestimmung, sondern auch die gesellschaftliche Teilhabe und den Abbau von Diskriminierung. In meinem Engagement setze ich mich insbesondere für die Rechte von Rom*nja- und Sinti*zze-Kindern, für Bildungsgerechtigkeit, den Abbau von Diskriminierung und bessere Zugänge zum Bildungssystem ein.“

🔗 Den Newsletter mit dem Interview und vielem mehr findet ihr hier: https://mailings.stiftung-evz.de/m/17456151

Disclaimer: Die Stiftung EVZ hat für das Interview die Gender-Standards des Trägers übernommen.

📢 Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt:🔎 Mitarbeiter:in Buchhaltung und Controlling (w/m/d) in Vollzeit für das Prog...
10/10/2026

📢 Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt:
🔎 Mitarbeiter:in Buchhaltung und Controlling (w/m/d) in Vollzeit für das Programm Bildungsagenda NS-Unrecht. Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2028 befristet.

⏰ Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2026

👉 https://www.stiftung-evz.de/jobs

🕯️  Am 9. Oktober 2019, an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, ereignete sich eines der schwersten antisemitisc...
09/10/2026

🕯️ Am 9. Oktober 2019, an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, ereignete sich eines der schwersten antisemitischen Verbrechen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsextremist Stephan B. versuchte in Halle an der Saale schwer bewaffnet in eine Synagoge einzudringen. Nachdem er an der Tür gescheitert war, tötete er zwei Menschen und verletzte auf der Flucht zwei weitere schwer. Laut Gerichtsurteil handelte Stephan B. dabei auch aus rassistischen Motiven.

🚪Im Hof der vor sieben Jahren angegriffenen jüdischen Gemeinde erinnert ein Mahnmal an den Anschlag: die zur Skulptur umgearbeitete Tür, die damals den Schüssen von Stephan B. standhielt.

❗Laut dem Verfassungsschutzbericht 2025 lässt sich Antisemitismus als ein verbindendes Wesensmerkmal des Rechtsextremismus identifizieren. Das Spektrum reicht dabei von subtilen Anspielungen bis hin zu offenem Hass und Gewalt. Im Zeitraum 2019 bis 2025 wurden die zweitmeisten antisemitischen Vorfälle mit bekanntem politisch-weltanschaulichem Hintergrund in Deutschland laut dem Bundesverband RIAS dem Bereich „rechtsextrem“ zugeordnet.

📢Die „Aktionswochen gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma“ finden bis zum 5. November das erste Mal ...
09/10/2026

📢Die „Aktionswochen gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma“ finden bis zum 5. November das erste Mal in Deutschland statt! Wir stellen in den nächsten Wochen von uns geförderte Projekte und Organisationen vor, die sich beteiligen.

💪Im Projekt „Starke Frauen gestalten mit – Empowerment und politische Teilhabe von Romnja und Sintize in NRW“, das bald im Rahmen des Förderprogramms selbst.bestimmt! gefördert wird, will das Roma Integrationszentrum e.V​. Sintize und Romnja sowie ihre politische Teilhabe nachhaltig stärken. Die Teilnehmerinnen entwickeln eigene Praxisinitiativen und lernen, ihre Anliegen und Interessen in Dialogformaten mit politischen Institutionen selbstbewusst zu vertreten.

👉Das Roma Integrationszentrum e.V. ist mit einer Initiative bei den Aktionswochen dabei: Unter dem Titel „Unsere Wurzeln – unsere Stimmen – Kultur, Identität und Sprache stärken“ finden vom 23. bis 25. Oktober Workshops zu Medienkompetenz, Kultur und politischer Teilhabe in Eitorf statt. Anmeldungen und mehr Informationen zur Teilnahme per E-Mail bis zum 10. Oktober an [email protected].

🔗Ihr findet eine Übersicht mit allen Veranstaltungen hier: https://aktionswochen.amarodrom.de/aktionen/

🤝Die „Aktionswochen gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma“ werden von Amaro Drom umgesetzt und durch den Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma, Michael Brand, gefördert.

Foto: Roma Integrationszentrum e.V.

🕯Heute jähren sich die verheerenden terroristischen Überfälle der Hamas auf Israel. Wir denken an die Opfer und an ihre ...
07/10/2026

🕯Heute jähren sich die verheerenden terroristischen Überfälle der Hamas auf Israel. Wir denken an die Opfer und an ihre Angehörigen.
Wir denken auch an die weiteren zivilen Opfer der Kriege in der ganzen Region, die dem 7. Oktober 2023 folgten.

❗ Seit dem 7. Oktober 2023 steigt laut der aktuellen Studie der European Union Agency for Fundamental Rights (RFA) aus dem Jahr 2026 die Zahl antisemitischer Vorfälle in ganz Europa und bleibt auf einem alarmierend hohen Niveau.

👉 Die Stiftung EVZ steht für jüdisches Leben in der Mitte unserer Gesellschaft ein und tritt Antisemitismus in jeder Form und in allen gesellschaftlichen Bereichen entgegen: durch Projekte und Programme, die Wissen vermitteln, konkrete Intervention ermöglichen und zivilgesellschaftliches Engagement stärken. Im neuen Newsletter stellen wir unsere Projekte und Förderprogramme „Informiert, couragiert, engagiert! Eine gemeinsame Initiative gegen Antisemitismus“, „Shared Civic Futures“ und „In die Praxis! Strukturen schaffen gegen Antisemitismus“ vor.

🔗 Den Newsletter findet ihr hier: https://mailings.stiftung-evz.de/m/17456151

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Friedrichstraße 200
Berlin
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