EVZ Foundation

💬 „Wie kann Gemeinschaft in einem Dorf gestärkt werden, das stark von russischen Angriffen betroffen ist?“Am 21. Mai hat...
01/06/2026

💬 „Wie kann Gemeinschaft in einem Dorf gestärkt werden, das stark von russischen Angriffen betroffen ist?“

Am 21. Mai hat das Online-Vernetzungstreffen der „Dritten Orte“ im Förderprogramm YeMistechko – Dritte Orte in der Ukraine stattgefunden.

Der Austausch zeigte gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Lernen zwischen den Projekten aus verschiedenen Regionen der Ukraine. Dabei wurde nicht nur über Herausforderungen gesprochen, sondern auch über konkrete Erfahrungen, Ideen und Erfolge vor Ort: Welche Angebote helfen Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, wieder soziale Kontakte und Stabilität aufzubauen? Wie kann z. B. ein Kinoclub zu einem Raum des Vertrauens und des gesellschaftlichen Zusammenhalts werden?

👉️ In den Gesprächen wurde deutlich, wie wichtig „Dritte Orte“ als offene und niederschwellige Räume der Begegnung geworden sind, die in lokalen Kultureinrichtungen wie Museen, Bibliotheken oder Kulturhäusern entstehen und Menschen vor Ort miteinander verbinden.

🇺🇦 Das Vernetzungstreffen fiel in diesem Jahr auf den Vyshyvanka-Tag: viele Ukrainer:innen tragen traditionell bestickte Kleidung und drücken damit ihre Verbundenheit mit ukrainischer Kultur, Geschichte und Identität aus. Gerade in Zeiten des russischen Krieges gegen die Ukraine gewinnen kulturelle Traditionen und Orte des gemeinsamen Erinnerns erneut an Bedeutung.

Zweites Foto: unsere Kolleginnen Nataliya und Dascha in traditioneller Vyshyvanka

👉Tagung „Assessing the State of Holocaust Studies in the Mid-2020s: Achievements, Shortcomings, Prospects“ vom 9. bis 10...
01/06/2026

👉Tagung „Assessing the State of Holocaust Studies in the Mid-2020s: Achievements, Shortcomings, Prospects“ vom 9. bis 10. Juni in der Barenboim-Said Akademie in Berlin. Jetzt noch anmelden!

❓Wie können wir in Zukunft ohne Überlebende an den Holocaust erinnern? Wie wird die Forschung die Bedeutung des Geschlechts im Holocaust in Zukunft (neu)bewerten? In welcher Beziehung stehen Antisemitismus- und Holocaustforschung zueinander? Welchen Platz nimmt der Holocaust heute in der vergleichenden Genozidforschung ein? Was sollte die zukünftige Rolle von Holocaust-Gedenkstätten sein?

👉Mit diesen und einigen weiteren Themengebieten befasst sich die Konferenz der Barenboim-Said Akademie​, Technische Universität Berlin​​ und der University of Colorado Boulder.

🔗Anmeldungen für eine Keynote von Mary Fulbrook über „European Societies and the Holocaust” am 9. Juni: https://www.barenboimsaid.de/en/event/akademie-forum-mary-fulbrook-774879
Erster Tag der Konferenz: https://www.barenboimsaid.de/en/event/assessing-the-state-of-holocaust-studies-in-the-mid-2020s-781613
Zweiter Tag der Konferenz: https://www.barenboimsaid.de/en/event/assessing-the-state-of-holocaust-studies-in-the-mid-2020s-781614

👀 : Bis zum 1. November 2026 ist „Butter, Vieh, Vernichtung – Nationalsozialismus und Landwirtschaft im Allgäu“ im Alpen...
30/05/2026

👀 : Bis zum 1. November 2026 ist „Butter, Vieh, Vernichtung – Nationalsozialismus und Landwirtschaft im Allgäu“ im AlpenStadtMuseum in Sonthofen zu sehen!

🚜🕯Die Wanderausstellung beleuchtet Aspekte der Verflechtung von Landwirtschaft, Ernährungspolitik und nationalsozialistischer Ideologie im Allgäu – anhand von historischen Dokumenten, Fotografien und persönlichen Schicksalen.
Auf den Höfen im Allgäu war Zwangsarbeit von 1940 bis 1945 allgegenwärtig. Zwangsarbeiter:innen wurden auch in Mühlen, Molkereien und Käsereien eingesetzt. Sie lebten unter menschenunwürdigen Bedingungen. Gleichzeitig wurden jüdische Landwirt:innen und Händler:innen durch Verfolgung und „Arisierungen“ aus der Landwirtschaft verdrängt, ihre Betriebe geschlossen oder übernommen.

🤝 „Butter, Vieh, Vernichtung – Nationalsozialismus und Landwirtschaft im Allgäu“ wurde im Rahmen der vom Bundesfinanzministerium​ und uns gefördert.



Foto: Anja Köhler für Studio Süd

📢 : Workshop „Wie kann eine historische Aufarbeitung im eigenen Unternehmen angestoßen werden?“ am 6. Oktober im Jüdisch...
29/05/2026

📢 : Workshop „Wie kann eine historische Aufarbeitung im eigenen Unternehmen angestoßen werden?“ am 6. Oktober im Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin​

👉Die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.​, die Hans und Berthold Finkelstein Stiftung und die Stiftung EVZ organisieren den Workshop für Verantwortungsträger:innen aus den Bereichen (historische) Kommunikation, Public Affairs sowie Corporate Social (oder Political) Responsibility

❗Die Bereitschaft, sich zu erinnern, die eigene Geschichte offen zu legen und daraus eine wertebasierte Unternehmenspolitik abzuleiten, ist heute wichtiger denn je – gerade angesichts des Erstarkens menschenfeindlicher Positionierungen und rechtsextremen Gedankenguts.

❓Wo stehen Unternehmen heute in diesem Prozess? Wie können sie sich mit dem Thema fundiert befassen – und wie lässt sich daraus ein glaubwürdiges Engagement für Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung entwickeln?

👉Der Workshop zeigt verschiedene Möglichkeiten auf.
Auf dem Programm stehen:
- Impulse von Expert:innen und Nachkommen
- Best-Practice-Beispiele
- Diskussion und Austausch der Teilnehmer:innen

📬Anmeldungen zum Workshop bis zum 31. August 2026: https://www.stiftung-evz.de/anmeldung-workshop-historische-aufarbeitung-im-eigenen-unternehmen

Foto: Stefanie Loos

❓Wer waren die Menschen, die das NS-Regime als „erbbiologisch und sozial minderwertig“ stigmatisierte? 🗣️💻Im interaktive...
28/05/2026

❓Wer waren die Menschen, die das NS-Regime als „erbbiologisch und sozial minderwertig“ stigmatisierte?

🗣️💻Im interaktiven digitalen Lernportal des Lernorts Sozialdorf Herzogsägmühle erzählen Überlebende und ihre Nachkommen ihre eigenen Geschichten. Sie machen so die Grausamkeit der nationalsozialistischen Gesundheitspolitik unmittelbar erfahrbar. Neben den Opferperspektiven beleuchtet das Portal auch die Täterbiographien und die bürokratischen Prozesse hinter den Verbrechen.

👉Wie prägt die Geschichte unsere Gesellschaft heute und welchen Einfluss hat sie auf die gegenwärtige Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen? Die Lernmodule regen zur beruflichen Selbstreflexion an und stärken die tägliche Arbeit mit Menschen heute.

🔗Den Newsletter mit dem Beitrag über das Lernportal findet ihr hier: https://mailings.stiftung-evz.de/m/17058325/

🤝Das Projekt wurde im Rahmen der durch das Bundesfinanzministerium​ und uns gefördert.

❓Wie wird Antisemitismus medial verbreitet, verharmlost oder sogar legitimiert?💡Dies zeigt die Wanderausstellung „Medien...
26/05/2026

❓Wie wird Antisemitismus medial verbreitet, verharmlost oder sogar legitimiert?

💡Dies zeigt die Wanderausstellung „Medien & Antisemitismus im NS-Staat & heute“. Die thematischen Tafeln und Videostationen zeigen historische Kontinuitäten und Entwicklungen und machen deutlich, dass Antisemitismus kein Phänomen vergangener Zeit ist, sondern auch in der Gegenwart fortbesteht.

📢Die Ausstellung nimmt auch Journalist:innen in die Verantwortung: Sie prägen gesellschaftliche und politische Diskurse maßgeblich und können dabei antisemitische Narrative und Codes weiterverbreiten.

👉Die Ausstellung ist ausleihbar! Infos dazu und zum Projekt: https://unter-druck.net/ausstellung

🤝„Unter Druck? Medien & Antisemitismus im NS-Staat und heute“ war ein Projekt der
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.​ der , gefördert vom Bundesfinanzministerium​​ und uns.

Foto: Projekt „Unter Druck? Medien & Antisemitismus im NS-Staat & heute“

📢Register now! “Ma bistrass! – Lest we forget! How can art and culture help to remember the genocide of the Roma and Sin...
25/05/2026

📢Register now! “Ma bistrass! – Lest we forget! How can art and culture help to remember the genocide of the Roma and Sinti?” this Wednesday, 27 May, at 6 PM at Khamoro festival in Prague. (Text v češtině v komentářích)

👉The event of the EVZ Foundation and Goethe-Institut Prag​ brings together German and Czech civil society and cultural actors, inviting them to reflect, discuss, and develop new perspectives for an inclusive and future-oriented culture of remembrance.

🗣️The speakers are:

Claudie Laburdová, leader of the Roma women’s group Manush​: Its goal is to support and educate Romani girls and women in order to build self-confidence, set their priorities, and advocate for their place in Romani families and Czech society.

Ladislav Mucha, artist and technical illustrator. He uses the artistic nickname Maxim Muchow and is a Romani community member.

Dr. Andrea Despot, Chief Executive Officer of the EVZ Foundation since 2020. She is an expert on Eastern European society and history as well as on historical-political education, the culture(s) of remembrance in Europe, and their contribution to European integration.

📸And UNESCO Artist for Peace Luigi Toscano. From May 26 to June 9 you can see his photography project “Ma Bistrass! Lest we forget” on Kampa Island in Prague. The project honors survivors of N**i persecution from the Sinti and Roma communities.

🎤Moderator: Viola Jakschová

🔗For more information and registration: https://www.goethe.de/ins/cz/de/ver.cfm?event_id=27267183



Picture of Ladislav Mucha: ©Petr Maršík
Picture on 2nd (and 4th) Slide: Opening of the exhibition in Berlin, Łukasz Überhuber

💬 Was bedeutet es für Visual Artist und live performer Emanuel Barica die Grafik für das Programm „selbst.bestimmt!" zu ...
25/05/2026

💬 Was bedeutet es für Visual Artist und live performer Emanuel Barica die Grafik für das Programm „selbst.bestimmt!" zu gestalten?

‼️ „Was mich an diesem Thema fasziniert hat, ist die Vorstellung von Selbstbestimmung als gemeinschaftlicher Prozess und nicht als individueller. In der heutigen Welt bleiben viele Stimmen ungehört oder werden übersehen; daher ist es unerlässlich, Räume zu schaffen, in denen sich Menschen frei äußern können. [...] Selbstbestimmung beginnt damit, dass Menschen sich gesehen und gehört fühlen und die Kraft finden, aktiv zu werden.“

👉️ Mit dem Förderprogramm „selbst.bestimmt" fördert die Stiftung EVZ Selbstorganisationen von Sinti:ze und Rom:nja in Deutschland, die gesellschaftliche Veränderungen aktiv gestalten – lokal, regional oder bundesweit. Die Förderung soll dazu beitragen, neue Handlungsspielräume zu eröffnen, Entscheidungsprozesse zu beeinflussen und nachhaltige Wirkungen zu erzielen.

⏰️ Jetzt noch bis zum 31. Mai bewerben!
🔗 https://www.stiftung-evz.de/was-wir-foerdern/selbst-bestimmt/

.bestimmt

⚖   Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz in Bonn verkündet. Es ist die Grundlage des freien und demokratischen Rechtsst...
23/05/2026

⚖ Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz in Bonn verkündet. Es ist die Grundlage des freien und demokratischen Rechtsstaats.

👉Freiwilliges Engagement ist ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Deshalb findet heute der erste Ehrentag des Bundespräsidenten statt: Der Tag erzeugt Aufmerksamkeit für freiwilliges Engagement und regt zum Mitmachen an. Bis zum 31. Mai gibt es Veranstaltungen: https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/mitmachen/ehrentag/

📢Das Grundgesetz soll u.a. sicherstellen, dass es nie wieder Diktatur und Holocaust geben wird. In einer Zeit multipler Krisen ist dies wichtiger denn je. Deshalb ist der Slogan zum 25-jährigen Bestehen der Stiftung EVZ: KEINE ZEIT ZU VERGESSEN! Denn Vergessen schafft eine Leere, die sich allzu leicht mit Hass, Hetze und historischen Verzerrungen füllt. Unser Jubiläumsjahr setzt daher ein klares Zeichen: Erinnerung darf nicht verblassen und Verantwortung endet nicht. Zukunft braucht Haltung sowie gemeinsames Engagement!

Adresse

Friedrichstraße 200
Berlin
10117

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