Akzent e.V.
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Der Akzent e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für Jugendkultur und Kooperationspartner des Jugendkulturzentrum Haveleck und des Spielhaus Goldbeckweg 1.
Adresse
Pulvermühlenweg 10
Berlin
13599
Allgemeine Information
Die Entstehung von Akzent e.V. Eigentlich begann alles ganz harmlos im Jugend -und Kulturzentrum Haveleck, in Haselhorst. Schon Ende der siebziger Jahre wurde dort regelmäßig Gitarrenunterricht angeboten und gelegentliche Rockkonzerte veranstaltet. Es sprach sich bei Jugendlichen schnell `rum, dass man dort gute Unterstützung in Sachen Musik erhielt. So dauerte es nicht lange, und erste Anfragen von Gitarrenschülern bezüglich eines Übungsraumes für Bands wurden an die Mitarbeiter gerichtet. Kurzentschlossen wurde ein Raum für eine Band zur Verfügung gestellt. Der musste allerdings nach kurzer Zeit schon von drei Gruppen geteilt werden. Da der Musikbereich so starken Zulauf hatte, wurde von den Mitarbeitern des Haveleck ein Schlagzeug angeschafft. E-Gitarre und E-Bass konnten ebenfalls, inklusive Verstärkern, erstanden werden. Schlagzeugunterricht, Bassunterricht und der Unterricht an der E-Gitarre erfreuten sich großer Beliebtheit, und die Anzahl der Bands die im Haveleck übten, nahm zu. Im Jahr 1985 wurden dort sieben Jugend-Bands betreut. Da auch vermehrt mit Musikern zusammengearbeitet wurde, die nicht im Haveleck beheimatet waren, gab es bald eine sehr große Musikergemeinde mit ihren ganz spezifischen Problemen und Bedürfnissen. Es wurde die Idee zur Gründung einer Musikerinitiative geboren, die auch kurzfristig umgesetzt wurde. Das war der eigentliche Beginn von Akzent e.V., weil von nun an unabhängig vom Haveleck, wenn auch in enger Zusammenarbeit, gewirkt wurde. Schwerpunkt war die Betreuung junger Musiker und Bands. Es wurden Konzerte organisiert und durchgeführt, Studioaufnahmen gemacht und Videoclips gedreht. Das lief dann viele Jahre so. Zwischendurch gab es dann echte Höhepunke mit talentierten Bands. Der größte war allerdings der Gewinn des “Senats Rockwettbewerb” 1988 mit der Band RASCA COCOUS. Viele andere gute Bands hatten weniger Glück. Einige spielten viele Jahre zusammen und andere trennten sich auch wieder nach kurzer Zeit. Eine der Bands die am längsten im Haveleck übten waren die STUNX. Eine Historie der Bands die im Haveleck aktiv waren findet Ihr unter demnächst auf der Webseite des Akzent e.V. Anfang der neunziger Jahre wurden dann die Rockkonzerte regelmäßig veranstaltet. Dazu kamen Open Air-Konzerte in der Freilichtbühne an der Spandauer Zitadelle, Rockwettbewerbe und Musik-Workshops mit verschiedenen Themen. Eine dreimonatige Workshop-Reihe, speziell für Mädchen und Frauen, bescherte uns die Frauenband JAKARAS, die mehrere Jahre bei uns blieb, bevor sie nach Kreuzberg umsiedelte. Nach all den Aktivitäten, vielen Benefizkonzerten, zugunsten Organisationen die sich um Kinder kümmern, kam 1995 die Idee auf, einen Verein zu gründen, der Musik und Kultur zum Inhalt hat. Nach vielen Treffen und Diskussion über Inhalte wurde Akzent 1996 gegründet. Einige Zeit nach der Gründung wurde dann beschlossen, den Aufgabenbereich des Vereins auf Jugendsozialarbeit auszuweiten und die Eintragung in das Vereinsregister anzustreben. Die Satzung wurde überarbeitet und der Vorstand beauftragt, die Formalitäten zur Eintragung zu erledigen. Der Akzent e.V. Verein für Jugendkultur erhielt 1998, als eingetragener Verein, auch die Gemeinnützigkeit. Die ersten, in Kooperation mit dem Haveleck und dem Arbeitskreis Medienpädagogik, begannen1997, andere Projekt folgten. Von 1999 bis 2005 hatte der Verein seinen Projektladen in der Romy-Schneider-Str.4 in Haselhorst. Dort wurden Beratung und Computerkurse angeboten. Die Räume wurden auch anderen Vereinen für ihre Jugendarbeit zur Verfügung gestellt. Der örtliche Fußballverein hatte dort eine Jugendgeschäftsstelle. Erstmalig im Jahr 2000 wurde der Akzent e.V. durch das Jugendamt Spandau finanziell gefördert. Es wurde eine Sozialarbeiterstelle für Aufsuchende Jugendarbeit eingerichtet. Im Frühjahr 2000 wurden weitere Räume angemietet um der großen Nachfrage nach Übungsräumen nachzukommen. Daraus entstand dann der Musikspeicher Dort wurden auch Musikveranstaltungen unterschiedlichster Art durchgeführt. Der Musikspeicher entwickelte sich bald zum Tipp für Techno- und Goa-Partys, aber auch die Blues Session kam gut an. Für uns war das schon ein kleines Wunder, waren doch die Voraussetzungen nicht gerade gut: keine WCs (Dixie WCs mussten gemietet werden) und keine Heizung, was uns gerade im Winter vor große Probleme stellte. Einbau kam nicht in Frage, weil wir vom Eigentümer, dem Bundesvermögensamt nur einen Vertrag mit kurzen Laufzeiten haben, so dass jede größere Investition gewagt wäre. Nach fast 3 Jahren haben wir nun die Veranstaltungen im Speicher doch eingestellt, und sind auf der Suche nach geeigneten Räumen, die uns auch eine längerfristige Perspektive bieten. Der Akzent e.V. ist inzwischen längst kein Verein mehr, der sich ausschließlich um Musik kümmert, wenn dieser Bereich auch weiterhin einen großen Stellenwert hat. Während des dreijährigen Projektes „Aufsuchende Jugendarbeit“, wurden weitere Ideen und Konzepte für eine stadtteilbezogene Jugendarbeit entwickelt, deren grundlegende Elemente das Erlernen demokratischer Verhaltensweisen sind. Bei allen Aktivitäten ist bei uns, schon in der Planung, die Mitbeteiligung junger Menschen selbstverständlich. Das bringt der hohe Anteil jugendlicher Vereinsmitglieder mit sich.
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