17/06/2026
📊 Bei der jährlichen vom Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) durchgeführten Befragung zum ‑ gaben die an, im Jahr 2026 auf insgesamt rund 50 Milliarden Euro (plus 14,8 %) zu steigern. Der wahrgenommene erreicht hingegen mit 231,2 Mrd. Euro Rekordniveau, dies entspricht einer Zunahme von 7,2%.
„Die Steigerung der geplanten Sachinvestitionen von 2025 auf 2026 um 14,8% dürfte auch mit den Erwartungen der Kommunen an das zusammenhängen", kommentiert Difu-Institutsleiter Professor Dr. Jochen Monstadt. „Es stellt sich allerdings nicht nur die Frage, ob diese geplanten Investitionen tatsächlich realisiert werden können, sondern auch, inwieweit notwendige Aufgaben der Modernisierung kommunaler Infrastruktur, etwa im , der und der , von der nationalen Förderung profitieren.“
Ein Fokus der diesjährigen Analyse galt kommunalen Beteiligungsunternehmen: 97 Prozent der Energieunternehmen tragen sich selbst, 51 Prozent haben zuletzt sogar Überschüsse an die Kernhaushalte der Kommunen abgeführt. Bei den Wasserversorgern führten immer noch 27 Prozent der städtischen Unternehmen Geld an die Kommune ab, bei Wohnungsunternehmen 23 Prozent. Demgegenüber mussten 61 Prozent der Kommunen mit Kulturbeteiligungen Verluste ausgleichen, im Sportbereich und beim ÖPNV war dies in 60 Prozent bzw. 52 Prozent der Fälle notwendig.
„Der Blick auf ist wichtig, weil dort besonders umfangreiche Transformationsinvestitionen anstehen“, sagt Difu-Projektleiter Dr. Christian Raffer. Es sei zwar erfreulich, dass viele Kommunen in den letzten Jahren Überschüsse in ihren Stadtwerken belassen haben, um deren Investitionskraft zu stärken. „Gerade kleinere, finanzschwache Stadtwerke haben aber oft eine Eigenkapitallücke. Die muss geschlossen werden, damit der Umbau der nicht noch weiter ins Stocken gerät.“
👉 Alle Ergebnisse, Charts sowie das PDF der Gesamtpublikation: www.difu.de/19695