YESWECAN-CER

YESWECAN-CER Der Stiftungszweck wird unter anderem mittels der 𝐘𝐄𝐒!𝐀𝐏𝐏 sowie öffentlichkeitswirksamen Aktionen (𝐍𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐳𝐮𝐡𝐚𝐮𝐬𝐞 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐞𝐧 𝐫𝐞𝐭𝐭𝐞𝐭 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧.)

𝐲𝐞𝐬𝐰𝐞𝐜𝐚𝐧!𝐜𝐞𝐫 ist eine gemeinwohlorientierte Organisation, die an Krebs erkrankte Menschen unterstützen und die Kommunikation von Betroffenen untereinander fördern will, zum Zwecke des informationellen Austauschs sowie zur Selbsthilfe. und Veranstaltungen wie die 𝐘𝐄𝐒!𝐂𝐎𝐍 realisiert. Schon lange setzen sich einzelne Krebspatient*innen, Vereine und Projekte für eine authentische, offene und positive

Kommunikation ein. Mit ihren Erfahrungen und Tipps geben sie Betroffenen Orientierung sowie praktische Lebenshilfe und vermitteln Hoffnung und Zuversicht. Wir sind als Non-Profit-Organisation (NGO) eine gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin und München. Unser Team besteht aus namhaften Ärzten und Medienmachern. Unterstützt wird yeswecan!cer von ehrenamtlichen Helfern und engagierten Musikern, prominenten Medien-, Film- und Fernsehschaffenden, Sportlern, Influencern und Unternehmen, die unsere Mission teilen.

𝐃𝐔 𝐁𝐈𝐒𝐓 𝐍𝐈𝐂𝐇𝐓 𝐀𝐋𝐋𝐄𝐈𝐍! Website: www.yeswecan-cer.org
YES!APP: www.yeswecan-cer.org/die-yes-app/
YouTube: https://youtube.com/channel/UChnb5mVTfr0lmUzivOVEEjw

21/08/2026

„Manchmal ist es nicht der Primärtumor, sondern eine Komplikation während der Therapie. Und das war dann mein Überlebenskampf.“

Claudia Poguntke weiß heute, welche Folgen eine eigentlich harmlos wirkende Virusinfektion haben kann, wenn das Immunsystem durch eine Krebstherapie stark geschwächt ist.

Während der Vorbereitung auf ihre lebensrettende Stammzellentransplantation erhielt sie eine Hochdosis-Chemotherapie. Ihr Immunsystem war nahezu vollständig heruntergefahren. In dieser Phase breitete sich ein Herpesvirus in ihrem Mund aus und zerstörte Gewebe. Die Folgen begleiten sie bis heute.
16 Jahre später spricht Claudia bei der YES!CON 2026 zum ersten Mal öffentlich darüber. Denn sie möchte sichtbar machen, warum Infektionsschutz während einer Krebstherapie so wichtig sein kann.

Im Panel „HALLO DOC! Impfen während der Krebstherapie“ diskutiert sie gemeinsam mit anderen Expert*innen darüber, welche Impfungen während einer Krebstherapie möglich sind, wann der richtige Zeitpunkt ist und warum das Thema im Behandlungsalltag nicht untergehen sollte.

Claudia ist Patient Advocate und macht die eigene Krankheitserfahrung zur Grundlage ihres Engagements. Ihr Ziel: Die Lebensumstände von Menschen mit und nach Krebs nachhaltig zu verbessern.
Bei yeswecan!cer leitet sie die Entwicklung und Verankerung nachhaltiger Patient-Empowerment-Programme, fördert mit Awareness-Kampagnen die Gesundheitskompetenz breiter Bevölkerungsschichten und stärkt die Vernetzung von Patient*innenorganisationen.

Das vollständige Panel „HALLO DOC! Impfen während der Krebstherapie“ der YES!CON 2026 mit PD Dr. Susanne Isfort, Prof. Dr. Irit Nachtigall, Claudia Poguntke und Dr. Ute Teichert könnt ihr jetzt in unserer Youtube-Mediathek ansehen.

Thumbnail-Foto: © Jörg Carstensen

Unser pinkfarbener Elefant war im Mai mit uns auf der OMR in Hamburg. 🐘Menschen blieben stehen und erzählten von der eig...
20/08/2026

Unser pinkfarbener Elefant war im Mai mit uns auf der OMR in Hamburg. 🐘

Menschen blieben stehen und erzählten von der eigenen Chemo, vom Wiedereinstieg nach der Behandlung, davon, wie es ist, im Job über eine Diagnose zu sprechen – oder es eben nicht zu tun.

Vielleicht kennst du das: Ein Thema steht im Raum, aber keiner im Team spricht es an. Oft aus Unsicherheit auf allen Seiten.

Genau dafür steht unser Elefant. Für die Sprachlosigkeit, die sich um das Thema legt.

Du bist damit nicht allein. 🩷

Mehr über YES!: Link in Bio ↗️

17/08/2026

„Kann ich dir irgendwie helfen?“ ist gut gemeint. Aber manchmal macht genau diese Frage noch mehr Arbeit.

Denn wer einen geliebten Menschen mit Krebs begleitet oder pflegt, trägt oft längst eine unsichtbare To-do-Liste im Kopf: Termine, Einkäufe, Medikamente, Haushalt, Gespräche, Sorgen, Entscheidungen. Und dann auch noch erklären und organisieren zu müssen, WIE jemand helfen kann, nimmt nicht unbedingt Last ab.

Robert Marx weiß, wovon er spricht. Er hat seine Frau Elli nach ihrer Glioblastom-Diagnose begleitet und gepflegt. Heute leitet er einen Gesprächskreis für pflegende Zu- und Angehörige an der Berliner Charité und setzt sich dafür ein, Care-Arbeit sichtbar zu machen.

Bei der YES!CON 2026 bringt er es auf den Punkt:
„Solange Hilfe nicht mentale Kapazitäten freisetzt, ist es keine Hilfe.“

Vielleicht sollten wir deshalb öfter nicht fragen: „Kann ich dir helfen?“,
sondern konkret werden.

An die An- und Zugehörigen unter euch: Was hat euch im Alltag wirklich entlastet? Und was würdet ihr euch von eurem Umfeld häufiger wünschen? 🩷

Schreibt es in die Kommentare. Vielleicht hilft eure Antwort jemandem, der gerade nicht weiß, wie er wirklich helfen kann.

Dieses Reel ist ein Ausschnitt aus unserem YES!CON-Panel „Nicht allein als An- und Zugehörige: Konkrete Hilfe, die im Alltag entlastet“.

Das vollständige Panel mit Annika Bachmeier, Carmen Flecks, Dr. Klaus Hönig und Robert Marx könnt ihr jetzt in unserer Youtube-Mediathek ansehen.

Thumbnail-Foto: © Jörg Carstensen

14/08/2026

„Dann steht man doch alleine vor einem großen Elefanten.“

Als Anke Krautmacher die Diagnose Magenkrebs bekommt, fehlt ihr vor allem eines: der Austausch mit Menschen, die verstehen, was sie gerade erlebt.
Heute findet sie genau diesen Austausch in der yeswecan!cer Community. Informationen, persönliche Erfahrungen, Gespräche mit anderen Betroffenen und der direkte Kontakt zu Expert*innen auf der YES!CON.

„Das ist so viel wert.“

Gemeinsam mit ihrem Mann Henning Krautmacher spricht Anke auf der YES!CON 2026 offen über ihren Weg seit der Diagnose, über Rückschläge und Fortschritte und darüber, was ihnen in dieser Zeit Halt gegeben hat.

Das ganze Panel „Zwei Jahre ‚Unsere Wääch‘: Anke und Henning Krautmacher über ihren Weg mit der Diagnose Magenkrebs“ findet ihr in unserer YouTube-Mediathek.

Thumbnail-Foto: © Svenja Hanusch

13/08/2026

„Wir steigen ins Boot, stoßen uns ab und lassen unsere Sorgen und Nöte an Land.“ 🚣‍♀️

Als Jasmin Eilers 2021 die Diagnose beidseitiger Brustkrebs erhält, ist erst einmal alles anders. Plötzlich ist da Angst, Unsicherheit und die Frage, wie es weitergeht. Dann lernt sie die Küsten Pinkies kennen und steigt ins Drachenboot.

Dort findet sie etwas, das ihr in dieser Zeit guttut: Frauen, die sie verstehen, Gespräche, die sich nicht ständig nur um Krebs drehen und einen Sport, bei dem irgendwann nur noch der nächste Paddelschlag zählt: „Beim hundertsten Paddelschlag denkt man: Hoffentlich kommt gleich die Pause. Und man paddelt weiter.“
Jasmin erlebt, was ihr Körper noch kann, wächst über ihre Grenzen hinaus und gewinnt Vertrauen zurück.

Heute ist Jasmin Drachenboot-Athletin bei den Küsten Pinkies und Protagonistin des Dokumentarfilms „Pink Power“. Auf der YES!CON sprach sie im Panel „Bewegung als Teil von Therapie und Nachsorge“ darüber, was Sport ihr nach der Diagnose gegeben hat.
Ihre Botschaft: „Gib nie auf und habe auch Mut, in einer schweren, schlimmen Zeit was Neues anzufangen.“

Dieses Reel ist ein Ausschnitt aus unserem YES!CON-Panel „Bewegung als Teil von Therapie und Nachsorge“.

Das vollständige Panel mit Jasmin Eilers, Gaby Kammler, Petra Thaller, Prof. Dr. Freerk Baumann und Michael Smolik könnt ihr jetzt in unserer Mediathek ansehen.

Thumbnail-Foto: © Reto Klar

11/08/2026

„Die Krankheit darf nicht darüber entscheiden.“

Nach der Diagnose eines unheilbaren Hirntumors stand Elena Semechin vor einer großen Frage: Möchte ich überhaupt ein Kind bekommen, wenn ich weiß, dass mein Krebs mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zurückkommen wird?

Ihre Antwort war eine bewusste Entscheidung für das Leben, das sie führen möchte.
Heute ist die Paralympics-Siegerin im Schwimmen Mutter eines Sohnes. Und sie möchte ihm etwas mitgeben, das weit über ihre eigene Geschichte hinausgeht: Dass Krankheit oder Behinderung zum Leben gehören können, ohne das ganze Leben zu bestimmen.

„Wenn man das vorlebt mit Selbstbewusstsein und sagt: Das gehört dazu, du musst lernen, damit umzugehen, dann geben wir den Kindern etwas ganz, ganz Wichtiges mit fürs Leben.“

Elena Semechin wurde 2025 auf der YES!CON mit dem RING OF COURAGE ausgezeichnet. Heute arbeitet sie bereits an ihrem nächsten großen Ziel: den Paralympics 2028 in Los Angeles.

Was bedeutet Selbstbestimmung für dich, wenn das Leben plötzlich andere Pläne hat?

Dieses Reel ist ein Ausschnitt aus unserem YES!CON-Panel „Woher nehmt ihr die Kraft, wenn sich das Leben komplett verändert?“.

Das vollständige Panel mit Elena Semechin und Patrice Aminati könnt ihr jetzt in unserer Mediathek ansehen.

Den Link findet ihr in unserer Bio. 🩷

Thumbnail-Foto: © Svenja Hanusch

10/08/2026

Männer, denkt ihr regelmäßig an euren Vorsorgetermin?

Für Frauen gehört Krebsvorsorge schon früh selbstverständlich dazu. Bei Männern rückt das Thema oft erst später in den Fokus – und mal ehrlich: Ein kleiner Reminder schadet nie. 😉

28 % der Männer geben an, dass sie sich schlicht nicht um ihre Krebsvorsorge kümmern, weil sie sie vergessen. Weitere 23 % wünschen sich sogar eine Erinnerung.*

In einer Beziehung erinnert man sich an so vieles im Alltag – warum nicht auch an den nächsten Vorsorgetermin? Aus einem kurzen Reminder wird dann vielleicht ein vereinbarter Termin.

Seit mehr als einem Jahr gehen wir mit unserer Kampagne „Männer, wir haben ein Problem" – gemeinsam mit HanseMerkur und der FUNKE Mediengruppe.
Denn Krebs kann jeden treffen – deshalb wollen wir Menschen aus den unterschiedlichsten Communitys erreichen, aufklären und auch dazu ermutigen, das Thema offen anzusprechen.

*Quelle: HanseMerkur, Studie zur Krebsvorsorge (Abruf: 06/2025)

09/08/2026

„Man ist nicht nur die Krankheit. Ich bin ja so viel mehr.“

Nadja Seipel lebt seit 2015 mit Brustkrebs. Als sie 2021 die Diagnose erhielt, dass sie nur noch vier bis sechs Monate leben würde, war ihre Tochter zehn Jahre alt. Heute, fünf Jahre später, lebt sie mit metastasiertem Brustkrebs und nutzt ihre Erfahrungen, um anderen Betroffenen Mut zu machen.

In diesem Reel erzählt sie, warum ihre Erkrankung zwar ein Teil ihres Lebens ist, aber niemals ihre ganze Identität.

Denn sie ist noch so viel mehr als ihre Krebserkrankung. Sie ist Mama, Ehefrau, sie liebt Camping, ihren Job und gemeinsame Zeit mit Familie und Freund*innen.

Und sie hat etwas gefunden, das ihr in beängstigenden und bedrückenden Momenten hilft: Humor.
„Wenn ich über meine Diagnose lachen kann, dann wird die Angst irgendwie kleiner.“

Was hilft dir in schwierigen Zeiten? 🩷 Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Dieses Video ist ein Ausschnitt aus unserem YES!CON-Panel „Community-Crossover: Leben mit einer unheilbaren Erkrankung“.

Das vollständige Panel mit Sabrina Lorenz und Nadja Seipel könnt ihr jetzt in unserer Mediathek ansehen.

Thumbnail-Foto: © Svenja Hanusch

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Grenzpfad 17
Berlin
14165

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