Deutsche Krebsgesellschaft e. V.

Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft in Deutschland.

Als wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft engagieren wir uns für eine Krebsversorgung auf der Basis von evidenzbasierter Medizin, Interdisziplinarität und hohen Qualitätsstandards. Die rund 8.000 Einzelmitglieder in 25 Arbeitsgemeinschaften, die 16 Landeskrebsgesellschaften und 35 Fördermitglieder sind in der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen tätig. Die DKG engagiert sich f

ür eine Krebsversorgung auf Basis von evidenzbasierter Medizin, Interdisziplinarität und konsequenten Qualitätsstandards und ist Mitinitiator des Nationalen Krebsplans. Im Fokus der Arbeit stehen die Zertifizierung von Zentren der onkologischen Versorgung, die Entwicklung von Behandlungsleitlinien im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie, die Gremienarbeit mit Politikern, Fachgesellschaften und Verbänden sowie die Verbesserung der Patienteninformation. Die DKG repräsentiert zudem die Bundesrepublik Deutschland in internationalen Organisationen, wie der International Union for Cancer Control (UICC), der Association of European Cancer Leagues (ECL) oder der Europäischen Union.

13/08/2026

Anlässlich des Internationalen Tags der Jugend am 12. August macht die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz auf die große Bedeutung von Krebsprävention im Kindes- und Jugendalter aufmerksam.

Viele Grundlagen für ein gesundes Leben werden bereits in der Kindheit und Jugend gelegt. Deshalb ist es wichtig, junge Menschen früh für einen gesundheitsbewussten Lebensstil zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, gesunde Entscheidungen zu treffen. Denn knapp die Hälfte aller Krebsneuerkrankungen könnte durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Nichtrauchen und dem Schutz vor Passivrauchen. Tabakkonsum zählt nach wie vor zu den wichtigsten vermeidbaren Ursachen für Krebs.

Ebenso wichtig sind regelmäßige Bewegung und ein gesundes Körpergewicht, denn Übergewicht erhöht das Risiko für verschiedene Krebsarten. Eine bunte, frische und ausgewogene Ernährung unterstützt den Körper zusätzlich dabei, gesund zu bleiben.

Auch Alkoholkonsum ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit. Da Alkohol das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen erhöhen kann, gilt insbesondere für Jugendliche: Am besten gar keinen Alkohol trinken.

Gerade in den Sommermonaten sollte außerdem auf einen guten Sonnenschutz geachtet werden. UV-Strahlung – sowohl durch die Sonne als auch durch Solarien – ist krebserregend. Schatten, schützende Kleidung und Sonnencreme helfen, die Haut zu schützen.

Ein weiterer wichtiger Baustein der Krebsprävention ist die HPV-Impfung. Sie wird für Mädchen und Jungen empfohlen und kann vor bestimmten Krebsarten schützen.

Gesundheitsbildung, verlässliche Informationen und ein gesundheitsförderndes Umfeld helfen jungen Menschen dabei, Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu übernehmen.

⚡   sind in Deutschland verboten und sollten es auch bleiben: Das ist die klare Haltung der Deutschen Krebsgesellschaft....
11/08/2026

⚡ sind in Deutschland verboten und sollten es auch bleiben: Das ist die klare Haltung der Deutschen Krebsgesellschaft. Zurzeit wird in der Politik eine Zulassung von Nikotinbeuteln diskutiert. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) beobachtet seit einiger Zeit einen steigenden Konsum, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen – trotz des geltenden Verbots sind Nikotinbeutel vielerorts erhältlich.

Welche langfristigen gesundheitlichen Risiken durch den Konsum entstehen, ist noch nicht abschließend geklärt. Wissenschaftliche Bewertungen weisen auf das erhebliche Suchtpotenzial hin, zudem auf Belastungen für das Herz-Kreislauf-System, die Toxizitätsgefahr und die häufig enthaltenen kanzerogenen Inhaltsstoffe. Insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann Nikotin außerdem die Gehirnentwicklung beeinträchtigen.

❗ Wir finden: Das sind sehr überzeugende Gründe, um Nikotinbeutel in Deutschland nicht zuzulassen und das bestehende Verkaufsverbot strikt durchzusetzen. Bei Präventionsmaßnahmen sollten auch Nikotin und neue Nikotinprodukte systematisch berücksichtigt werden, sodass der Konsum möglichst zurückgedrängt wird.

Deutsche Krebshilfe Bundesministerium für Gesundheit

10/08/2026
📢 Bitte weitersagen: Am 17. und 18. September findet die Autumn School der Deutschen Krebsgesellschaft in Berlin statt! ...
06/08/2026

📢 Bitte weitersagen: Am 17. und 18. September findet die Autumn School der Deutschen Krebsgesellschaft in Berlin statt! Medizinstudierende ab dem 5. Semester können sich jetzt anmelden.

💡 Worum geht es?
Unsere Nachwuchsgruppe Young Oncologists United und Expert*innen der Deutschen Krebsgesellschaft geben jungen Talenten detaillierte Einblicke in die Krebsmedizin. Studierende erfahren, wie sie berufliche Pläne und Visionen verwirklichen können – sei es in der experimentellen Grundlagenforschung oder in der täglichen interdisziplinären Versorgung, im stationären oder ambulanten Bereich.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anmeldegebühr von 50 Euro erhalten alle Teilnehmenden zurück, die an beiden Veranstaltungstagen anwesend waren.

Mehr Infos zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier: https://t1p.de/xrkzw

🙏 Herzlichen Dank an unsere Arbeitsgruppe Young Oncologists United, die das spannende Programm auf die Beine gestellt hat!

☝️ Medizinischer Nachwuchs aufgepasst: Beim Deutschen Hautkrebskongress gibt diesem Jahr drei exklusive „Meet & Learn“-S...
03/08/2026

☝️ Medizinischer Nachwuchs aufgepasst: Beim Deutschen Hautkrebskongress gibt diesem Jahr drei exklusive „Meet & Learn“-Sessions.

Interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen haben die Möglichkeit, in kleiner Runde mit Keynote-Speaker*innen ins Gespräch zu kommen. Die Treffen bieten Raum für Fragen, fachlichen Austausch und persönliche Einblicke in wissenschaftliche Karrieren, Forschung und klinische Praxis.

Eure Gesprächspartner*innen sind:
🔹Professor Samuel Achilefu (Dallas, TX/US)
🔹Professor Caroline Robert (Villejuif Cedex/FR)
🔹Professor James Larkin (London/GB)

⏰ Jetzt noch schnell bis zum 15. August bewerben! Alle Infos zu Bewerbung und Teilnahme gibt es hier: 👉 https://t1p.de/x118w

ℹ️ Die Teilnehmenden werden durch ein Losverfahren ermittelt und informiert.

Deutsche Dermatologische Gesellschaft DDG Infoportal-Hautkrebs

📌 Die S3-Leitlinie   bei nicht heilbarer Krebserkrankung wurde umfassend aktualisiert. Ziel der Leitlinie ist es, die Le...
31/07/2026

📌 Die S3-Leitlinie bei nicht heilbarer Krebserkrankung wurde umfassend aktualisiert. Ziel der Leitlinie ist es, die Lebensqualität von Krebsbetroffenen in palliativen Situationen und die ihrer Angehörigen zu erhalten oder zu verbessern.

Was ist neu?
💡 Kapitel zur Betreuung von Angehörigen: Menschen im engen Umfeld von von Patient*innen mit nicht-heilbaren Krebserkrankungen haben oft selbst Unterstützungsbedarf. Die Leitlinie nimmt konkrete Angebote wie z. B. Stärkung der Selbstfürsorge und Trauerbegleitung in den Blick.
💡 Kapitel zum Thema Spiritualität: Sowohl die Betroffenen als auch enge An- und Zugehörige haben oftmals das Bedürfnis nach Austausch zu existenziellen oder religiösen Fragestellungen. Die Leitlinie empfiehlt unter anderem, Spiritual Care zum Thema von Aus-, Fort- und Weiterbildung für alle Personen zu machen, die Menschen mit nicht heilbaren Krebserkrankungen behandeln und begleiten.
💡 Außerdem wurden viele der bereits bestehenden Empfehlungen auf Basis aktueller Erkenntnisse überarbeitet, z. B. zur Medikation bei Atemnot sowie zum Umgang mit Tumorschmerzen und mit Fatigue.

Die aktualisierte Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin sowie unter Mitwirkung von 70 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen. Die Deutsche Krebshilfe finanzierte das Update im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie.

Hier geht's direkt zur digitalen : 👉️ https://t1p.de/ocduw

Die wichtigsten Infos in Kurzform liefert unsere Pressemitteilung: 👉️ https://t1p.de/ry46f

AWMF e.V.

30/07/2026

Urlaub mit einer Krebserkrankung? Ja – mit guter Planung und Vorbereitung ist das oft möglich.
Eine Krebserkrankung bedeutet nicht automatisch, auf eine Auszeit verzichten zu müssen. Ob ein Wochenende in den Bergen, ein Städtetrip, Badeurlaub am Meer– entscheidend ist, dass der Urlaub zur aktuellen gesundheitlichen Situation passt und gut vorbereitet ist.
Damit die Reise möglichst entspannt verläuft, sollten einige Punkte beachtet werden:
- Sprechen Sie über die Reise vorab mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt.
- Wählen Sie ein Reiseziel, an dem medizinische Versorgung im Bedarfsfall erreichbar ist.
- Nehmen Sie Ihre Medikamente in ausreichender Menge mit, möglichst in der Originalverpackung und mit aktuellem Medikationsplan.
- Wenn Sie krankgeschrieben sind oder Krankengeld beziehen, informieren Sie sich vorab über die geltenden Regelungen.
- Vermeiden Sie langes Sitzen im Auto, im Flieger oder in der Bahn.
- Planen Sie ausreichend Reisepausen ein.

Jede Krebserkrankung verläuft anders. Deshalb sollte immer individuell geprüft werden, welche Reiseform zur aktuellen gesundheitlichen Situation passt.

Sie haben Fragen dazu?
Unsere Psychoonkologinnen und Psychoonkologen in den Beratungszentren in Kaiserslautern, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz und Trier sind gerne für Sie da.

Über die Online-Rezeption auf www.krebsgesellschaft-rlp.de können Sie jederzeit unkompliziert und kostenfrei Beratungstermine anfragen, Kontakt zu uns aufnehmen, Fragen stellen oder Informationsmaterial bestellen.
Wir behandeln jede Anfrage vertraulich und melden uns zeitnah bei Ihnen zurück – individuell, auf Augenhöhe und kostenfrei.

💬 Feedback willkommen zum Thema  : Die Konsultationsfassung der S3-Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Pat...
29/07/2026

💬 Feedback willkommen zum Thema : Die Konsultationsfassung der S3-Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientin mit Zervixkarzinom" ist online. Das Leitlinienprogramm Onkologie freut sich auf Kommentare bis zum 7. September 2026.

Hier geht's direkt zur Konsultationsfassung und zum Kommentierungsbogen:
👉 https://t1p.de/oxo2b

➡️ Gerne teilen!

AWMF e.V. Deutsche Krebshilfe

27/07/2026

Am 27. Juli ist der „World Head and Neck Cancer Day“ – ein internationaler Aktionstag, der auf die Krebserkrankung Kopf-Hals-Tumore aufmerksam macht.

Ziel ist: Sensibilisieren, damit Warnzeichen frühzeitig erkannt und rechtzeitig HNO-ärztliche Behandlungen in Anspruch genommen werden.

Unter dem Begriff Kopf-Hals-Tumore werden verschiedene Krebsarten im Bereich von Mund, Rachen, Kehlkopf, Nase und Hals zusammengefasst. Die häufigste Form ist der Kehlkopfkrebs. Aber auch die Zunge, der Mundboden und der Ober- und Unterkiefer können betroffen sein.

Risikofaktoren für die Entstehung solcher Tumore sind vor allem:

- Rauchen
- Übermäßiger Alkoholkonsum
- Virusinfektionen (z. B. HPV)
- Probleme mit Mundhygiene

Mögliche Symptome sind z. B. wunde Stellen oder Geschwüre im Mund, Schluckbeschwerden, anhaltende Heiserkeit, chronischer Husten, Nasenbluten oder Gesichtsschmerzen.

Wenn Symptome oder Veränderungen länger als zwei bis drei Wochen bestehen, sollte man unbedingt Fachärzte wie Zahnarzt, Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg und HNO-Arzt konsultieren, da diese spezielle Untersuchungen zur Früherkennung durchführen. Die Behandlung dieser Tumoren wird in Kopf-Hals-Tumorzentren durch Mund-, Kiefer-Gesichtschirurgen und HNO-Ärzte durchgeführt. Aber auch Strahlentherapeuten und Onkologen spielen eine wichtige Rolle.

Informationsmöglichkeiten und Veranstaltungen zum Thema bietet unter anderem das Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e.V. unter https://www.kopf-hals-mund-krebs.de/

📌 Reformdebatte im  : Die finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenversicherungen ist angespannt, der politische Handlun...
24/07/2026

📌 Reformdebatte im : Die finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenversicherungen ist angespannt, der politische Handlungsdruck entsprechend hoch. Wo finanzielle Spielräume enger werden, müssen Prioritäten neu gesetzt werden. Doch was bedeutet das für die Versorgungsqualität? Darüber sprechen wir beim Brennpunkt Onkologie zum Thema "Qualität als Leitstern für Reformen im Gesundheitssystem?" am 22. September 2026 in Berlin.

💬 Diskutieren Sie mit? Wir freuen uns auf Sie – und auf unsere Expert*innen auf dem Podium:

🔸 Katja Kohfeld, Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit
🔸 Prof. Armin Grau, Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion, Mitglied im Gesundheitsausschuss
🔸 Dr. Malina Müller, Head of Health Economics, WifOR Institute
🔸 Dr. Martin Krasney, Vorstandsmitglied des GKV-Spitzenverbandes
🔸 Dr. Paula Piechotta, Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion, Mitglied im Haushaltsausschuss
🔸 Dr. Konstanze Blatt, Generalsekretärin der Deutschen Krebsgesellschaft

Durch die Veranstaltung führt Lisa Braun von der Presseagentur Gesundheit.

ℹ️ Hier gibt's alle Infos zum Programm und zur Anmeldung: https://t1p.de/zzp6i

Adresse

Kuno-Fischer-Straße 8
Berlin
14057

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