Literarisches Colloquium Berlin

Literarisches Colloquium Berlin Das Literarische Colloquium Berlin (LCB) ist Veranstaltungsforum und Gästehaus

Heute in einer Woche ist es wieder soweit – ein paar Tickets gibt es noch!MONTAG | 24. August | 19.30 hFood for Thoughts...
17/08/2026

Heute in einer Woche ist es wieder soweit – ein paar Tickets gibt es noch!

MONTAG | 24. August | 19.30 h
Food for Thoughts: das Hausgäste-Bankett im August

Mit Zuzana Husárová, Chris Lauer, Dror Mishani, Júlia Sentís, Gerd Sulzenbacher und Zach Williams

Sommergäste aus Luxemburg und Katalonien, der Slowakei und Österreich, aus Israel und den USA nehmen im Spätsommer Quartier im LCB. Als Lyrik, Prosa oder auch transmedial verdichtet begegnen uns die Texte dieser Autor∙innen: Die Lyrikerin Chris Lauer veröffentlichte zwei Gedichtbände beim
in Luxemburg. Gerd Sulzenbacher ist Autor und gibt die Wiener .triedere
mit heraus, die einmal jährlich Texte aus Kulturtheorie, Literatur und bildender Kunst versammelt. Júlia Sentís aus Barcelona dichtet und forscht an der Schnittstelle von Poesie und Bewegungspraktiken, während sich Zuzana Husárová aus der Slowakei als Klangpoetin experimentell und transmedial mit Literatur auseinandersetzt. Ein Virtuose der American Short Story ist Zach Williams, und Dror Mishani .mishani hat die Kriminalliteratur um eine hebräische Variante bereichert, die übersetzt von Markus Lemke im erscheint.

Food for Thoughts: Wir laden Sie ein, bei Speis und Trank mit unseren Gästen ins Gespräch zu kommen!

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts , des Bundeskanzleramts Österreich .gv.at, des Arts Council Luxemburg , des Instituts Ramon Llull und der Berliner Sparkasse . 2026 werden Zuzana Husárovás Residenz und das Projekt „Berlin Immersion“ von „Culture Moves Europe“ unterstützt, einem von der Europäischen Union finanzierten und vom Goethe-Institut umgesetzten Projekt.

📸 Zuzana Husarová © privat | Zach Williams © Jemimah Wei | Júlia Sentís © privat | Gerd Sulzenbacher © Gabriel Monthaler | Chris Lauer © Mara Mohnen | Dror Mishani © Lukas Lienhard

Aufgepasst – es wird ›brutal, zärtlich, ehrlich‹. Ein Abend über psychische Ausnahmezustände und die Frage danach, warum...
01/08/2026

Aufgepasst – es wird ›brutal, zärtlich, ehrlich‹. Ein Abend über psychische Ausnahmezustände und die Frage danach, warum es die sogenannte Normalität vielleicht gar nicht gibt. Wir freuen uns sehr auf Rina Schmeller und Leon Engler!

DONNERSTAG | 6. August 26 | 19.30 h

Leon Engler stellte seinen ersten Roman »Botanik des Wahnsinns« (Dumont, 2025) in der LCB-Werkstatt 2022 vor. Nachdem der Protagonist bei einer Verwechslung von Umzugskisten alles verliert, was an die Geschichte seiner Familie erinnert, blickt er auf das, was ihm von seiner Herkunft bleibt: Psychiatrieaufenthalte, Alkoholsucht und Depressionen markieren seinen Stammbaum. In seiner Arbeit als Schreibender und Psychotherapeut versucht er, das System Psychiatrie mit all seinen Absurditäten zu fassen zu bekommen.

Rina Schmeller war 2020 Teilnehmerin der Prosa-Werkstatt im LCB. Ihr Roman »Co« (Penguin, 2026) erzählt die Geschichte einer Co-Abhängigkeit. Die Protagonistin erlebt die weitreichenden Folgen der Alkoholsucht ihres Partners am eigenen Leib. Immer weiter rutscht sie in eine Abhängigkeit, bis ihr gesamtes Leben vereinnahmt wird. Auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben versucht sie, sich aus der Beziehung zu befreien.

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Rina Schmeller © Jacintha Nolte
Leon Engler © Tobias Bohm

COMICZEICHNER·INNEN AUFGEPASST💥Bewerbt euch für den »24-Stunden-Comic am Wannsee 2026«!💥Ausschreibung: 31. Juli bis 30. ...
31/07/2026

COMICZEICHNER·INNEN AUFGEPASST💥
Bewerbt euch für den »24-Stunden-Comic am Wannsee 2026«!

💥Ausschreibung: 31. Juli bis 30. September 2026

3, 2, 1... Gooooong! 💥 Der Countdown hat begonnen: Im LCB kommen auch in diesem Jahr mehr als 50 Zeichner∙innen zusammen, um innerhalb von 24 Stunden individuelle Comics mit jeweils 24 Seiten zu schaffen. Bewerben können sich sowohl professionelle als auch beginnende Zeichner∙innen. Die Ausschreibung läuft vom 31. Juli bis zum 30. September 2026. Nutzt dafür das Formular auf unserer Website.

Die Zusagen bzw. Absagen werden bis zum 5. Oktober bekanntgegeben.

Am Samstagabend, mitten im Comicmarathon, öffnet das LCB seine Türen fürs Publikum, das dann über die Schultern der Zeichner∙innen schauen kann. Parallel spricht Augusto Paim // – Comic-Journalist und Organisator des Wahnsinns – mit einigen von ihnen auf der Bühne, darunter die Künstlerin .rodriguez // Maria Victoria Rodriguez 👏, die das Bildmotiv des 24-Stunden-Comic 2026 gezeichnet hat.

Mit Unterstützung der 🌼

www.lcb.de/programm/24-stunden-comic-am-wannsee-26

Der Sommer ist warm, der Sommer ist lang – und im August verbringen wir nicht nur so viele Lesungsabende wir möglich AM ...
31/07/2026

Der Sommer ist warm, der Sommer ist lang – und im August verbringen wir nicht nur so viele Lesungsabende wir möglich AM Seeufer, sondern eine davon sogar AUF dem See:

Wir haben Grund zu feiern, denn unser Literaturhafen literaturport.de wird 20 Jahre alt. Seid dabei, wenn die Havelblick am 27. August mit u. a. Barbaros Altuğ, María Cecilia Barbetta, Charlotte Gneuß und Ulrike Almut Sandig zur zweistündigen 7-Seen-Fahrt ablegt! 🚢

Wer aber doch lieber festen Boden unten den Füßen behalten möchte, kann auch:

👉 am 4.8. die ›Debüts der Saison‹ von Alisha Gamisch, Clara Leinemann und Son Lewandowski kennenlernen,

👉 am 6.8. beim ›silent reading‹ (ab 16 h) endlich ungestört lesen und anschließend Ria Schmeller und Leon Engler zuhören (19.30 h),

👉 am 24.8. beim ›Hausgäste-Bankett‹ Zuzana Husárová, Chris Lauer, Dror Mishani, Júlia Sentís, Gerd Sulzenbacher und Zach Williams zu Tisch begegnen,

👉 am 28.8. Dana Vowinckels Buchpremiere mit Daniel Kehlmann mitfeiern

UND/ ODER

👉 am 31.8. erleben, wie es mit Heinz Strunk und Kaleb Erdmann im LCB zugeht.

Infos zu allen Veranstaltungen findet ihr in den Slides und wie immer unter www.lcb.de. Auf weitere, schöne Sommertage! 🙌

©barbarosaltug | ©karlundlotte | ©ulrikealmut | ©alishagamisch | ©son.lewando | ©leon__engler | ©zuz_husarova | ©chrislauer__ | ©dror.mishani | ©jusenesc | | ©danavowinckel | ©heinzstrunk | ©kaleb.erdmann

JETZT ABER! Endlich holen wir den Abend nach, der im April ausfallen musste:DIENSTAG | 4. August 26 | 19.30 hDebüts der ...
30/07/2026

JETZT ABER!
Endlich holen wir den Abend nach, der im April ausfallen musste:

DIENSTAG | 4. August 26 | 19.30 h

Debüts der Saison: Alisha Gamisch, Clara Leinemann und Son Lewandowski mit ihren Romandebüts zu Gast im LCB
Gesprächspartner∙innen: Yael Inokai und Thorsten Dönges

Wir feiern an diesem Abend drei Debütromane, an denen in der Autor∙innenwerkstatt Prosa 2023 des LCB gearbeitet wurde:

Alisha Gamisch folgt in »Parasiti« (Voland & Quist) mit großer Erzählwucht den Lebenswegen dreier russlanddeutscher Frauen vom Novosibirsk der 1960er Jahre bis ins Fürstenfeldbruck einer nahen Gegenwart.

In »Gelbe Monster« (Suhrkamp) schreibt Clara Leinemann mit erstaunlicher Leichtigkeit über eine Protagonistin, die es mit Hilfe anderer Frauen schafft, eine gewaltvoll gewordene Beziehung zu verlassen.

Und Son Lewandowski ermöglicht uns in »Die Routinen« (Klett-Cotta) mit künstlerischem Wagemut Einblicke in das Leben einer Leistungsturnerin. Das Buch seziert eine Welt, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber bei der niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt.

| | | | .lewando

📸 Alisha Gamisch © Suzanne de Carrasco | Son Lewandowski © Maximilian Gödecke | Clara Leinemann © Max Zerrahn/Suhrkamp Verlag

28/07/2026

silent reading @ LCB. Eine Einladung zum Lesen.
Augustedition. Nächste Woche Donnerstag. 16–19 Uhr.
pssssssst 🤫

Ja! Wir laden herzlich zu unserem dritten silent reading am Wannsee ein: Unsere Räume und unser Garten stehen allen offen, die sich ohne Unterbrechung und außerhalb des städtischen Trubels am Wannsee ihren Büchern widmen möchten. Ob auf der Terrasse, der Wiese am Hang oder in der Rotunde am Seeufer – jede∙r liest für sich und ist doch in Gesellschaft. Für unentschlossene, spontane und neugierige Leser·innen halten wir Bücher zum Leihen bereit.

Das Besondere an dieser Ausgabe: Wer Lust hat, bleibt im Anschluss zur Abendveranstaltung ›brutal zärtlich ehrlich‹ mit Leon Engler und Rina Schmeller, die um 19.30 Uhr beginnt. Tickets dafür gibt es vorab online oder vor Ort an der Abendkasse.

Nächste Woche DONNERSTAG ist es soweit: Zeit für unser diesjähriges Helvetische Fest! 🔵 30. Juli 26, 19.30 h:🔵 Julia Web...
24/07/2026

Nächste Woche DONNERSTAG ist es soweit:
Zeit für unser diesjähriges Helvetische Fest!

🔵 30. Juli 26, 19.30 h:

🔵 Julia Weber liest aus ihrem neuen Roman »Weil ich Ruth bin« (Limmat, , 2026). In feinfühliger Sprache geht es um Verwandlung, Realitätsflucht und die Sehnsucht nach dem, was nicht ist.

🔵 Béla Rothenbühler , gerade Hausgast im LCB, liest aus der standarddeutschen Erstausgabe seines Buchs »Polyphon Pervers« (, 2025). Satirisch und schelmenhaft durchwandern zwei Theater-Produzentinnen die Kulturszene einer Schweizer Kleinstadt und scheuen vor nichts zurück.

🔵 Abgerundet wird das Programm des Abends mit einer musikalisch-literarischen Performance des Berner Duos Fitzgerald & Rimini fitzgeraldriminis Profilbild
(Text & Stimme: Ariane von Graffenried; Komposition, Geräusche & Bass: Robert Aeberhard).

Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia () und der Schweizerischen Botschaft (), wir freuen uns!

📸
Julia Weber © Ayse Yavas
Béla Rothenbühler © Ladina Bischof
Fitzgerald & Rimini © Michael von Gaffenried

🧀

1937 wurden in Minsk 132 belarusische Intellektuelle erschossen, darunter 22 Schriftsteller; die Avantgarde der belarusi...
23/07/2026

1937 wurden in Minsk 132 belarusische Intellektuelle erschossen, darunter 22 Schriftsteller; die Avantgarde der belarusischen Kultur wurde ausgelöscht. In dieser Ausgabe können Sie eine von Inga Lizengevic kuratierte und von Thomas Weiler und Tina Wünschmann ins Deutsche übersetzte Auswahl von Texten entdecken, die mitten hineinführt ins Spannungsfeld von Aufbruch und Euphorie einerseits und brutaler Gewalt und Hoffnungslosigkeit andererseits, das die Dichtung der 1920er und 1930er Jahre in Belarus kennzeichnet. Zunächst werden Dichter vorgestellt, die 1937 starben. Ihnen zur Seite gestellt werden Schriftstellerinnen, die ebenfalls Opfer staatlicher Repression wurden. Alle Autor∙innen lernen Sie in biografischen Einführungen von Inga Lizengevic und durch von Uladzimir Hramovich gestaltete Porträts kennen.

Neben dem Blick zurück in die Geschichte der Literatur in Belarus präsentiert unser Heft ein Gespräch über Chancen und Risiken von Romance- und New Adult-Literatur, das Julia Hubernagel, Literaturredakteurin der taz, mit der Lektorin Margit Schulze und mit Kerstin Preiwuß, die am DLL literarische Ästhetik lehrt, geführt hat. Dem ehrwürdigen Genre Haiku hat sich der norwegische Dichter Endre Ruset verschrieben. In unserer Rubrik ›Auf Tritt die Poesie‹ stellt Alexandru Bulucz Texte von Ruset vor, die Alexander Sitzmann ins Deutsche übersetzt hat.

Zitate und Porträts aus ›Die unerschossenen Gedichte. Eine Begegnung mit ausgelöschter belarusischer Literatur‹. In: Sprache im technischen Zeitalter, Nr. 258, 2026 - bestellbar unter www.lcb.de.

Adresse

Am Sandwerder 5
Berlin
14109

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