Bundesverband IT-Sicherheit

Bundesverband IT-Sicherheit Competence network for IT security, members from industry, administration, consulting and science

TeleTrusT - IT-Security Association Germany / Bundesverband IT-Sicherheit e.V.

Verbandsnachrichten, 31.07.202631.07.2026https://www.teletrust.de/startseite/news/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1880&cHash=1d8...
31/07/2026

Verbandsnachrichten, 31.07.2026
31.07.2026
https://www.teletrust.de/startseite/news/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1880&cHash=1d8f3766f11a647c8db7e50fa0055ffc

Neue Mitglieder / Kritis / CRA / DE-Stack / GovTech / GDC / GISEC / IT-Sicherheitsrecht / Veranstaltungen + Termine

1) TeleTrusT begrüßt 15 neue Verbandsmitglieder
2) TeleTrusT kommentiert und kritisiert Entwurf der Kritisverordnung
3) Stellungnahme zum BMI-Referentenentwurf für ein Durchführungsgesetz zur EU-Cyberresilienz-VO
4) TeleTrusT-Positionspapier: "IT-Sicherheit im Deutschland-Stack"
5) TeleTrusT-Podcasts
6) TeleTrusT veröffentlicht Änderungshistorie der SICCT-Spezifikation
7) TeleTrusT-Innovationspreis 2026 an Alpha Strike Labs
8) Neuer TeleTrusT-AK "Cyber Dome"
9) Grußwort von Digitalminister Wildberger für TeleTrusT-Initiative "IT Security made EU"
10) Personalien
11) Rückschau: "Defense Barbecue" mit dem TeleTrusT-Koordinierungskreis "IT Security in Defense"
12) Rückschau: Kooperations-Workshop von TeleTrusT + GovTech
13) Rückschau: TeleTrusT-interner Workshop und TeleTrusT-Konferenz 2026
14) Bevorstehend: "Global Digital Collaboration Conference" (GDC)
15) Bevorstehend: TeleTrusT-Gemeinschaftsauftritt und Programm auf der GISEC Dubai
16) Bevorstehend: TeleTrusT: IT-Sicherheitsrechtstag 2026
18) Externe Auftritte in TeleTrusT-Kontexten
19) Medienbeiträge mit TeleTrusT-Bezugnahme
20) BMWE: Informationen zu anstehenden Aktivitäten mit möglichem Themenbezug "IT-Sicherheit"
21) Nächste TeleTrusT-Gremiensitzungen
22) Nächste TeleTrusT-Eigenveranstaltungen
23) Nächste TeleTrusT-Kooperations- und Partnerveranstaltungen

VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNGBundesverband IT-Sicherheit (TeleTrusT): IT-Sicherheitsrechtstag 2026KI, IT-Sicherheit und Date...
10/07/2026

VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG

Bundesverband IT-Sicherheit (TeleTrusT): IT-Sicherheitsrechtstag 2026

KI, IT-Sicherheit und Datenschutz, Geschäftsleitungsschulungen, Stand der Technik, Kritis, Cyber Resilience Act

Zum 11. Mal richtet der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) den jährlichen IT-Sicherheitsrechtstag aus. Aktuelle Themen werden interdisziplinär, das heißt aus rechtlichem, politischem und technischem Blickwinkel behandelt. Die Veranstaltung adressiert Interessierte aus Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Forschungsinstitutionen und Behörden.

Der TeleTrusT-IT-Sicherheitsrechtstag ist praxisnah angelegt, um den Teilnehmenden die Gelegenheit zu geben, sich über die aktuelle Rechtslage zu informieren, Möglichkeiten der rechtskonformen Umsetzung kennenzulernen und fachliche Kontakte zu knüpfen.

www.it-sicherheitsrechtstag.de

Anmeldung: www.teletrust.de/veranstaltungen/it-sicherheitsrecht-und-dsgvo/it-sicherheitsrechtstag-2026

Geplantes Programm:

"KI als Zeitenwender für das IT-Sicherheitsrecht"
RA Karsten U. Bartels LL.M., HK2 RAe, Stellvertretender TeleTrusT-Vorsitzender, Leiter TeleTrusT-AG "IT-Sicherheitsrecht"

"IT-Sicherheit und Datenschutz - Zwischen Zielkonflikt, Praxisbewältigung und Gesetzgebungsbedarf"
Dr. Joanna Reutner LL.M., 4YOU Abiscon

"Geschäftsleitungsschulungen nach NIS-2/BSIG"
Dr. Judith Nink, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

"Stand der Technik: Die zwei Ansätze von TeleTrusT und BSI"
Tomasz Lawicki, Capgemini

"IT-Sicherheit in der Kritis-Lieferkette umsetzen - am Beispiel der Verkehrssteuerung"
Volker Witt, Hamburg Verkehrsanlagen

"Cyber Resilience Act"
RA Dr. Carsten Brodersen, HK2 RAe

Moderation: Karsten U. Bartels

TeleTrusT-Innovationspreis 2026 an Alpha Strike LabsDer diesjährige TeleTrusT-Innovationspreis wurde an die Alpha Strike...
26/06/2026

TeleTrusT-Innovationspreis 2026 an Alpha Strike Labs

Der diesjährige TeleTrusT-Innovationspreis wurde an die Alpha Strike Labs GmbH vergeben. Die Preisübergabe erfolgte vor Fachpublikum am 25.06.2026 in Berlin.

https://www.teletrust.de/teletrust-innovationspreis/

Den TeleTrusT-Innovationspreis 2026 erhielt die Alpha Strike Labs GmbH aus Berlin für die Lösung "Decentralized Cyber-Reconnaissance System (DCS)". Die Auswahl des Preisträgers erfolgte durch die Juroren Prof. Dr. Norbert Pohlmann, RA Karsten U. Bartels LL.M., Dr. Kim Nguyen, Dr. André Kudra (TeleTrusT-Vorstände) sowie Thomas Floß und Andreas Könen.

Den Preis nahmen für Alpha Strike Labs der Mitgründer und IT-Security-Experte Daniel Marzin sowie Vivien Oesten, Marketing Specialist, entgegen. Den Verleihungsrahmen bildete der TeleTrusT-Empfang am 25.06.2026 in Berlin.

Das prämierte Decentralized Cyber-Reconnaissance System (DCS) von Alpha Strike Labs ist eine in Deutschland entwickelte, souveräne On-Premise-Lösung, mit der Behörden, nationale CERTs und KRITIS-Organisationen kontinuierlich aktualisierte Cyber-Lagebilder erstellen, nicht nur für die eigene Organisation, sondern für sämtliche Unternehmen, Sektoren und kritische Infrastrukturen in ihrem Zuständigkeitsbereich, bis hin zum nationalen Lagebild. Grundlage sind die eigenen globalen Internetscans von Alpha Strike Labs über den gesamten IPv4-Adressraum, ergänzt um spezialisierte Verfahren zur Erkennung aktiver IPv6-Systeme sowie Open Source Intelligence aus öffentlich zugänglichen technischen Quellen. Sämtliche Daten werden in der Infrastruktur des Kunden verarbeitet - alle Analysen verbleiben vollständig in der eigenen Jurisdiktion. Unternehmen steht dieselbe Technologie mit der Alpha Strike Platform auch als Cloud-SaaS-Lösung zur Verfügung.

Daniel Marzin: "Cyber-Verteidigung beginnt mit Sichtbarkeit: Man kann nur schützen, was man kennt. Mit DCS sehen Behörden und nationale CERTs die Exposition aller Organisationen, für die sie Verantwortung tragen, bevor Angreifer sie ausnutzen können - vom einzelnen kritischen Betreiber bis zum nationalen Cyber-Lagebild. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie ist für uns besonders wertvoll, da sie eine Fähigkeit würdigt, die aus deutscher Forschung hervorgegangen ist und vollständig souverän betrieben wird."

Nominiert für den TeleTrusT-Innovationspreis 2026 waren ebenso Lösungen von

ContinueComm
FB Pro
HiScout
i2solutions
keyONE
netfiles
PORTFORMANCE
real-cis
sayTEC
SQUR
VORNAC.

Der jährlich vergebene TeleTrusT-Innovationspreis wird Unternehmen oder Institutionen zugesprochen, die eine innovative, vertrauenswürdige und praxistaugliche IT-Sicherheitslösung entwickelt haben. Eine Fachjury wählt den Preisträger anhand folgender Kriterien aus:

- Ist das Sicherheitsniveau dem Schutzbedarf der Anwendung angemessen?
- Sind die Sicherheitsfunktionen integrierter Bestandteil des angebotenen oder genutzten Produktes?
- Sind die integrierten Sicherheitsfunktionen für den Anwender transparent und bedienerfreundlich?
- Ist die Anwendung interoperabel, idealerweise mit europäischer Reichweite?
- Trägt die Anwendung zur wirtschaftlichen Stabilität des Unternehmens bei?

TeleTrusT-Podcast: Open Source und moderne Authentifizierunghttps://www.teletrust.de/podcasts/Christian Schorr (keyONE),...
23/06/2026

TeleTrusT-Podcast: Open Source und moderne Authentifizierung

https://www.teletrust.de/podcasts/

Christian Schorr (keyONE), Johannes Loxen (SerNet) und Moderator Carsten Vossel (CCVOSSEL) sprechen über die Bedeutung von Open Source für die IT-Sicherheit, die Rolle digitaler Souveränität in Deutschland sowie aktuelle Entwicklungen bei Zwei-Faktor-Authentifizierung, Passkeys und Public-Key-Infrastructures (PKI).

Die Diskussion beleuchtet, welche Rolle offene Technologien für Innovation, Transparenz und technologische Unabhängigkeit spielen und warum die Frage digitaler Handlungsfähigkeit zunehmend an strategischer Bedeutung gewinnt.

Dabei wird deutlich, dass Open Source für sich genommen keine erhöhte Sicherheit gewährleistet. Entscheidend seien vielmehr die Qualität der Entwicklung, die kontinuierliche Pflege von Software sowie die Möglichkeit zur unabhängigen Prüfung von Quellcode. Gleichzeitig wird die Bedeutung offener Technologien als Grundlage zahlreicher digitaler Infrastrukturen hervorgehoben.

Auch die aktuellen Debatten um digitale Souveränität werden aufgegriffen. Die Experten diskutieren, welche Voraussetzungen Deutschland und Europa schaffen müssen, um technologische Abhängigkeiten zu reduzieren und Innovationspotenziale besser zu nutzen. Themen wie Digitalisierung, Standortbedingungen für Unternehmen und die langfristige Sicherung technologischer Handlungsspielräume werden dabei ebenso beleuchtet wie die Rolle von Open Source in modernen IT-Strategien.

Praxisnahe Einblicke liefert zudem die Auseinandersetzung mit modernen Verfahren zur Authentifizierung und digitalen Vertrauensbildung. Christian Schorr ordnet die Entwicklung von PKIs, Passkeys und FIDO-basierten Verfahren ein und erläutert, wie sich moderne Authentifizierungslösungen in den vergangenen Jahren weiterentwickelt haben. Insbesondere die zunehmende Verbreitung von Passkeys eröffnet neue Möglichkeiten, die Sicherheit digitaler Zugänge zu erhöhen und gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.

Die Folge zeigt auf, welche technischen und strategischen Herausforderungen Unternehmen und Organisationen künftig adressieren müssen, um sichere und unabhängige digitale Infrastrukturen aufzubauen.

Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) kommentiert und kritisiert Entwurf der KritisverordnungIn einer aktuellen S...
15/06/2026

Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) kommentiert und kritisiert Entwurf der Kritisverordnung

In einer aktuellen Stellungnahme kommentiert und kritisiert der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) den vorliegenden Entwurf einer "Verordnung zur Bestimmung kritischer Anlagen nach dem KRITIS-Dachgesetz (Kritisverordnung - KritisV)".

https://www.teletrust.de/publikationen/stellungnahmen/2026/

Die KritisV bestimmt durch die Festlegung von Sektoren, Branchen, kritischen Dienstleistungen, Anlagenkategorien und Schwellenwerten, welche Anlagen als kritisch einzustufen sind. Sie löst damit die bisherige BSI-Kritisverordnung auch für Zwecke der IT-Sicherheit nach dem BSIG ab und fungiert künftig als gemeinsame Rechtsverordnung für physische Resilienz und IT-Sicherheit. TeleTrusT begrüßt diesen Ansatz, kritische Anlagen für Zwecke der IT-Sicherheit und der physischen Resilienz einheitlich zu identifizieren und dadurch für mehr Rechtssicherheit und Verständlichkeit der Regelungen zu sorgen. Gleichwohl weist der Entwurf nicht nur redaktionelle, sondern auch semantische und methodische Schwächen auf.

Unverständlich bleibt, warum die Verordnung sich noch im vorgelegten, nicht abgestimmten Entwurfsstadium befindet. Die viel zu späte Umsetzung der CER-Richtline bot hier eine ungewöhnlich lange Vorbereitungszeit. Die betroffenen Unternehmen werden ohne Übergangsfrist materiell verpflichtet sein.

RA Karsten U. Bartels LL.M. (HK2 RAe, stellvertretender TeleTrusT-Vorstand): "Es ist sinnvoll wie naheliegend, durch eine einheitliche Kritisverordnung die Anwendbarkeit sowohl des KRITIS-Dachgesetzes als auch des BSI-Gesetzes auszugestalten. Wir wünschen uns Klarheit für die Unternehmen und hoffen deshalb auf ein zügiges Umsetzen der überfälligen Verordnung. Die Schwellenwert-Methode in der hergebrachten Weise ist jedoch nicht im Mindesten geeignet, die tatsächlichen Risiken in ein angemessenes Verhältnis zum Anwendungsrahmen des Gesetzes zu bringen. Mit anderen Worten: Die Bezugsgröße von 500.000 versorgten Personen hielt und hält keiner Überprüfung stand, ist methodisch widerlegt - und leider ein Risiko für sich."

Der Referentenentwurf der KritisV greift die europäischen Vorgaben der CER-Richtlinie zwar im Grundsatz auf und schafft eine begrüßenswerte Kohärenz zwischen physischer Resilienz und IT-Sicherheit. In seiner derzeitigen Fassung bleibt der Entwurf jedoch noch hinter den Anforderungen an eine rechtssichere, praktisch handhabbare und methodisch überzeugende Regulierung zurück.

Insbesondere fehlt es an einer hinreichend nachvollziehbaren Auseinandersetzung mit den angelegten Schwellenwerten. Die Zahl von 500.000 versorgten Personen wird zwar als Regelschwellenwert herangezogen, ihre Herleitung und Übertragung auf unterschiedliche Sektoren überzeugt jedoch keinesfalls. Hinzu kommt, dass eine Auseinandersetzung mit weiteren in Art. 7 CER-Richtlinie ausdrücklich genannten Kriterien, etwa sektorübergreifenden Abhängigkeiten, geografischen Auswirkungen, Substituierbarkeit sowie Dauer und Ausmaß möglicher Störungen, zur Geltung kommen muss.

TeleTrusT-Podcast: NIS2 und eIDAS UpdateNach Inkrafttreten der NIS2-Regelungen in Deutschland ziehen Experten im TeleTru...
19/05/2026

TeleTrusT-Podcast: NIS2 und eIDAS Update

Nach Inkrafttreten der NIS2-Regelungen in Deutschland ziehen Experten im TeleTrusT-Podcast "NIS2 und eIDAS Update" eine erste Bilanz zur Umsetzung in Unternehmen. Zudem werden aktuelle Entwicklungen rund um eIDAS 2.0 und die geplante European Business Wallet eingeordnet.

https://www.teletrust.de/podcasts/

Im Mittelpunkt der Diskussion zwischen Carsten Christian Vossel (CCVOSSEL), Tim Golly (TÜVIT) und Markus Schuster (procilon) stehen die organisatorischen und regulatorischen Herausforderungen, die sich seit dem Inkrafttreten von NIS2 ergeben haben. Dabei geht es unter anderem um offene Fragen zur Betroffenheit, fehlende personelle Ressourcen sowie Anforderungen an Risikoanalysen, Meldeprozesse und Lieferkettenmanagement.

Aus Sicht von Tim Golli zeigt sich insbesondere, dass viele Unternehmen noch am Anfang der Umsetzung stehen oder ihre eigene Betroffenheit bislang nicht eindeutig eingeordnet haben. Gleichzeitig werde Informationssicherheit zunehmend als Managementaufgabe verstanden, die weit über technische Einzelmaßnahmen hinausgeht. Unternehmen, die NIS2 strategisch angehen, könnten ihre Sicherheitsorganisation langfristig widerstandsfähiger und strukturierter aufstellen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema eIDAS 2.0. Markus Schuster ordnet die neuesten Entwicklungen rund um die geplante European Business Wallet ein, die künftig digitale Identitäten und Nachweise für juristische Personen ermöglichen soll. Ziel ist eine sichere, standardisierte und effizientere Kommunikation zwischen Unternehmen sowie mit Behörden.

Die neue Podcast-Folge gibt damit einen praxisnahen Überblick über aktuelle regulatorische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Unternehmen und beantwortet Fragen rund um Governance, Lieferkettenrisiken und die Potentiale der European Business Wallet für sichere digitale Geschäftsprozesse.

TeleTrusT-Podcast: Ausstieg aus US-Cloud-Diensten - aber wie?https://www.teletrust.de/podcasts/Die Frage nach digitaler ...
10/04/2026

TeleTrusT-Podcast: Ausstieg aus US-Cloud-Diensten - aber wie?

https://www.teletrust.de/podcasts/

Die Frage nach digitaler Souveränität wird für europäische Unternehmen zunehmend relevanter. Im aktuellen TeleTrusT-Podcast diskutieren Carsten Vossel (CCVOSSEL) und Silas Borgmeier (AWARE7), welche Überlegungen und Erfahrungen den Ausstieg aus US-Cloud-Diensten begleiten.

Im Gespräch wird dargestellt, welche konkreten Beweggründe Unternehmen zum Ausstieg aus US-Cloud-Diensten veranlassen und wie sie ihre bestehende IT-Landschaft kritisch hinterfragen. Am Beispiel eines IT-Sicherheitsdienstleisters wird aufgezeigt, welche Anforderungen an eine souveräne IT-Infrastruktur gestellt werden und welche Ziele mit der Neuausrichtung verfolgt werden.

Der Praxisbericht gibt Einblicke in die schrittweise Umstellung auf überwiegend selbst betriebene, Open-Source-basierte Lösungen - unter anderem in den Bereichen Zusammenarbeit, Projektmanagement und Dokumentation. Dabei wird deutlich, welche Herausforderungen insbesondere bei zentralen Anwendungen wie E-Mail, Kalender und Datentransfer auftreten können und wie diesen begegnet wurde.

Silas Borgmeier beschreibt den Umstieg als anspruchsvollen, aber strategisch sinnvollen Prozess: Mehr Kontrolle über Daten und Systeme, größere Unabhängigkeit sowie neue Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung der IT stehen einem erhöhten initialen Aufwand und zusätzlichen Betriebsanforderungen gegenüber.

Der Podcast richtet sich an Unternehmen und Organisationen, die sich mit zukunftsfähigen IT-Strategien und digitaler Souveränität beschäftigen und bietet praxisnahe Impulse für eigene Transformationsvorhaben.

25 Jahre German Pavilion auf der RSA Conference: Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) präsentiert "IT Security m...
19/03/2026

25 Jahre German Pavilion auf der RSA Conference: Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) präsentiert "IT Security made in Germany" in San Francisco

Vom 23.03. bis 26.03.2026 wird in San Francisco (USA) die RSA Conference ausgerichtet. Die diesjährige Veranstaltung fällt in eine Zeit schwieriger politischer Begleitumstände. Mit 25-jähriger Tradition präsentiert der Bundesver-band IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) am German Pavilion und im Rahmen eines Begleitprogramms mit beteiligten Verbands-mitgliedern "IT Security made in Germany" (Moscone Center, North Expo, Booth 5469).

https://www.teletrust.de/veranstaltungen/rsa/rsa-2026

Die RSA Conference in San Francisco versteht sich als internationale Leitmesse für IT-Sicherheit. Der German Pavilion ist Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Auslandsmesseprogramms. Beteiligte TeleTrusT-Mitglieder 2026 sind AWARE7, KOBIL, LocateRisk, MTRIX, Neox Networks, ONEKEY, SerNet, TÜV Süd, TUVIT und Unosecur.

TeleTrusT-Begleitprogramm @ RSA 2026 (Auszug)

22.03.2026
TeleTrusT Reception
Hosts: Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Dr. Holger Muehlbauer, TeleTrusT

23.03.2026
German-American IT Security Forum
TeleTrusT in co-operation with the German American Business Association (GABA)
Host: Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Chairman TeleTrusT
Welcome address: Dr. Kai Westerwelle, CMS, Chairman GABA
Moderation: Thomas Hemker, DCSO
- Nick Terkay, Unosecur: "The Identity Crisis: Mitigating Modern Identity-Based Cyber Threats"
- Sudhir Ethiraj, TÜV Süd: "Industrial Cyber Resilience in the Age of Hybrid Warfare"
- Direnc Koyun, KOBIL: "AI: Productivity Boost, Skill Atrophy, Security Exposure"
- Chris Wojzechowski, AWARE7: "Breaking Free from U.S. Cloud Dependence: Our Path to Cloud Independence"

23.03.2026
German Pavilion Opening
Claudia Plattner, President BSI

24.03.2026
Visit by the Dutch delegation
+
Visit by the Taiwanese delegation expected

24.03.2026
Wine Event at the RSA German Pavilion
Host: Malte Kahrs, MTRIX

25.03.2026
TeleTrusT/FIDO Alliance: German/US Expert Meeting
Moderation: Malte Kahrs, MTRIX
- FIDO Alliance
- Dr. Kim Nguyen, Bundesdruckerei
- Google
- Jan Hoernemann, AWARE7: "Structural Phishing Risk and the Empirical Case for Cryptographic Authentication"

25.03.2026
TeleTrusT RSA Gold Sponsor Track
Moscone South Esplanade 155
"The EU Cyber Resilience Act - What’s in it for Industry"
- Prof. Dr. Norbert Pohlmann, TeleTrusT
- Nevena Rupp, BSI

25.03.2026
TeleTrusT Networking Reception
Invited guests from industry and politics from Germany, USA, The Netherlands, Austria
Hosts: Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Dr. Holger Muehlbauer, TeleTrusT
BSI Certificate Award Ceremony: Claudia Plattner, President BSI

Verbandsnachrichten17.03.2026https://www.teletrust.de/startseite/news/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1862&cHash=a1aab9865b4a443...
17/03/2026

Verbandsnachrichten

17.03.2026

https://www.teletrust.de/startseite/news/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1862&cHash=a1aab9865b4a44301c9f7450f9a9cab7

1) TeleTrusT begrüßt 20 neue Verbandsmitglieder
2) TeleTrusT-Stellungnahme zum BMI-Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Cyber-Sicherheit
3) TeleTrusT kommentiert aktuelle Konzeption des Deutschland-Stack
4) TeleTrusT-Innovationspreis 2026: Bewerbungsverfahren eröffnet
5) TeleTrusT-Podcast "eIDAS 2.0"
6) TeleTrusT veröffentlicht überarbeitete Version der SICCT-Spezifikation
7) Neuer TeleTrusT-Koordinierungskreis "IT Security in Defense"
8) Personalien
9) Neue TeleTrusT-Partnerschaften
10) Rückschau: TeleTrusT-Neujahrsempfang 2026
11) Bevorstehend: Zum 25. Mal TeleTrusT-Gemeinschaftsauftritt und Programm auf der RSA Conference San Francisco
12) Bevorstehend: TeleTrusT-Gemeinschaftsauftritt und Programm auf der GISEC Dubai
13) TeleTrusT: Fachpolitische Aktivitäten
14) Medienbeiträge mit TeleTrusT-Bezugnahme
15) BMWE: Informationen zu anstehenden Aktivitäten mit möglichem Themenbezug "IT-Sicherheit"
16) Nächste TeleTrusT-Gremiensitzungen
17) Nächste TeleTrusT-Eigenveranstaltungen
18) Nächste TeleTrusT-Kooperations- und Partnerveranstaltungen

Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) kommentiert aktuelle Konzeption des Deutschland-StackDer Deutschland-Stack ...
16/02/2026

Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) kommentiert aktuelle Konzeption des Deutschland-Stack

Der Deutschland-Stack ist aus Sicht des Bundesverbandes IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) eine strategisch richtige und notwendige Initiative, um die digitale Handlungsfähigkeit des Staates langfristig zu sichern. Auch das gewählte Vorgehensmodell eines Konsultationsverfahrens wird ausdrücklich begrüßt. Gleichzeitig zeigt die TeleTrusT-Analyse: In der aktuellen Ausprägung ist der Deutschland-Stack noch zu stark als technische Bausteinliste gedacht. Für belastbare Wirkung im öffentlichen Sektor ist ein klar geführtes Gesamtbetriebsmodell aus Architektur, Governance, Sicherheit und Verantwortung erforderlich.

https://www.teletrust.de/publikationen/stellungnahmen/2026/

Aus Sicht von TeleTrusT stellt der Deutschland-Stack eine wesentliche Initiative dar, um die digitale Infrastruktur insbesondere im Public Sector resilient, skalierbar und zukunftsfähig aufzustellen. Insofern begrüßt TeleTrusT sowohl das Vorhaben selbst als auch den gewählten Weg der Konsultation mit einer breiten Einbeziehung aller relevanten Stakeholder ausdrücklich. In einem aktuellen TeleTrusT-Positionspapier wird neben zahlreichen inhaltlichen Kommentierungen, Ergänzungen und Anmerkungen dargestellt, dass der Deutschland-Stack mehr sein muss als eine reine "Ansammlung" technischer Standards, Module und Services.

TeleTrusT ist überzeugt, dass die gewünschten Anforderungen an den Deutschland-Stack nur dann erfüllt werden können, wenn neben den erforderlichen technischen Festlegungen auch ein Betriebs-, Governance- und Infrastrukturmodell entwickelt wird, das die unterschiedlichen technischen Elemente verbindet. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Informations- und Cyber-Sicherheit, genauso aber auch für notwendige Elemente wie Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Resilienz. Dabei handelt es sich um Eigenschaften, die sich nicht allein durch das Zusammenfügen geeigneter Technologien und Standards ergeben, sondern sie erfordern ein geeignetes Zusammenspiel und Zusammenwirken von Technologie, Infrastruktur und Governance. Dies kann nur erreicht werden, wenn all das bereits von Anfang an konsequent in den Architekturzielen und -prinzipien mitgedacht wird.

Die Ausrichtung von Standards und Technologien passt grundsätzlich zu den strategischen Zielen (Souveränität, Sicherheit, Interoperabilität, Zukunftsfähigkeit, Resilienz), wenn sie nicht als reine Tool-/Bausteinliste verstanden wird, sondern als verbindlich gesteuertes Gesamtmodell.

Es gibt jedoch Lücken in der aktuellen Konzeption:

1. Zu starke Technologiekatalog-Logik
Es fehlt ein verbindliches Target Operating Model aus Architektur, Governance, Betrieb und Verantwortung.
2. Sicherheitsrahmen nicht durchgängig genug
Einzelstandards (z.B. AES/RSA, OAuth/OIDC/JWT) reichen nicht; nötig ist ein lifecycle-basiertes Sicherheitsmanagement mit Risiko-, Audit- und Verbesserungszyklus.
3. Teilweise unklare/inkonsistente Standardreferenzen
Insbesondere bei Kryptografie wird auf bessere Anbindung an aktuelle BSI-Vorgaben (TR-02102) hingewiesen.
4. Komplexitätsrisiko
Ohne ganzheitliche Infrastruktur droht ein "Flickenteppich", der Sicherheit, Betrieb und Skalierung verschlechtert.
5. Cloud/Managed Services missverstanden
TeleTrusT betont: Das sind Betriebsmodelle, keine Sicherheitsgarantie. Sicherheit entsteht durch Architektur und technische Kontrollpunkte.

Die priorisierten Technologiefelder sind in Teilen mit relevanten Technologien und Standards unterlegt (vor allem Infrastruktur, Betriebsmodelle, Sicherheitsprinzipien), aber noch nicht vollständig. Es fehlen zentrale Security- und Betriebsbausteine, eine konsolidierte Standardreferenz (insbesondere Kryptografie nach BSI) und eine durchgängige, verbindliche Methodik statt punktueller Nennungen. TeleTrusT empfiehlt eine Klärung der Umsetzungsverbindlichkeit der Vorgaben des Deutschland-Stack für die verschiedenen Stakeholder (insbesondere Bund, Länder und Kommunen). Dabei ist aus Sicht des TeleTrusT die Verbindlichkeit der Vorgaben des Deutschland-Stack zur Informations- und Cyber-Sicherheit von besonderer Relevanz und Bedeutung.

Für das weitere Verfahren bietet TeleTrusT dem BMDS aktive Unterstützung und Mitwirkung an.

Adresse

Chausseestrasse 17
Berlin
10115

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