Apabiz

Apabiz antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin (apabiz e.V.) Das größte Facharchiv in Deutschland über und gegen die extreme Rechte nach 1945.

Der Fokus der Arbeit des apabiz richtet sich auf die extreme Rechte in Deutschland nach 1945. Wir beobachten und analysieren militante Neonazis und RechtsterroristInnen, extrem rechte Parteien, Kameradschaften, organisierte RassistInnen und AntifeministInnen und etliche kleinere, aber interessante Nischenorganisationen wie völkische Germanengläubige oder die sogenannte »Lebensschutz«-Bewegung. Wir

betrachten heutige rassistische, antisemitische und neonazistische Ideologien in den Kontinuitäten und Entwicklungen von Akteuren und Ideen. Wir arbeiten für alle, die sich auf einer aktivistischen, bildungspolitischen, zivilgesellschaftlichen oder wissenschaftlichen Ebene mit der extremen Rechten beschäftigen und sich gegen diese engagieren. Die Angebote des apabiz richten sich an alle, die mit extrem rechter Gewalt, neonazistischer Organisierung, rassistischen Übergriffen oder der Verbreitung von völkischen und menschenverachtenden Ideologien konfrontiert sind.

Vom 13.07. bis zum 23.08. bleibt das Archiv geschlossen.In dringenden Fällen sind wir per Mail und eingeschränkt telefon...
29/05/2026

Vom 13.07. bis zum 23.08. bleibt das Archiv geschlossen.

In dringenden Fällen sind wir per Mail und eingeschränkt telefonisch erreichbar.

Wir wünschen euch einen entspannten Sommer.

wichtige Broschüre mit vielen Beiträgen und Perspektiven zum Untersuchungsausschuss zum Neukölln Komplex, die nicht verl...
28/05/2026

wichtige Broschüre mit vielen Beiträgen und Perspektiven zum Untersuchungsausschuss zum Neukölln Komplex, die nicht verloren gehen dürfen

https://www.buendnis-neukoelln.de/2026/handeln-statt-reinwaschen-broschuere-zum-neukoelln-komplex-erscheint/

NSU Watch
Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak
MBR Berlin
VVN-BdA
Rudow empört sich

Handeln statt Reinwaschen! – Broschüre zum »Neukölln-Komplex« erscheint 23. Mai 2026 Handeln statt Reinwaschen! – Broschüre zum »Neukölln-Komplex« erscheintEinladung zur Release-VeranstaltungMehr als 200 Straftaten. Jahrzehntelange Bedrohung. Zwei ungeklärte Morde. Systematisches Versag...

-> https://www.bpb.de/shop/buecher/zeitbilder/577582/deutschlands-radikale-rechte/Martin Langebach: Deutschlands radikal...
19/05/2026

-> https://www.bpb.de/shop/buecher/zeitbilder/577582/deutschlands-radikale-rechte/

Martin Langebach: Deutschlands radikale Rechte 1945 bis 2025

Ein fundierter Überblick über die extreme Rechte seit 1945 - in BRD, DDR sowie im wiedervereinigten Deutschland bis 2025.

Ergänzt durch umfangreiches Bildmaterial, werden Rechtsterrorismus, Parteien; sowie rechtskonservative Milieus bis hin zu neonazistischen Gruppen behandelt.

So wird sichtbar, dass die Akteur*innen oftmals im gleichen Fahrwasser agieren.

Gestern wurde endlich ein Gedenkstein für Ufuk Şahin verlegt,Am 12. Mai 1989 wurde Şahin im Märkischen Viertel von dem R...
13/05/2026

Gestern wurde endlich ein Gedenkstein für Ufuk Şahin verlegt,

Am 12. Mai 1989 wurde Şahin im Märkischen Viertel von dem Rassisten Andreas Sch. erstochen.

Die Tat löste heftige Diskussionen über die rassistische Stimmung aus, die von vielen für den Tod von Ufuk Şahin mitverantwortlich gemacht wurde.

Der Bezirk verleiht seit diesem Jahr außerdem den Ufuk-Şahin-Preis.

Artikel berlin rechtsaußen: https://rechtsaussen.berlin/2019/05/ufuk-sahin-wird-im-maerkischen-viertel-von-einem-rassisten-erstochen/

Beitrag rbb24 Abendschau: https://www.ardmediathek.de/video/rbb24-abendschau/gedenken-an-ufuk-sahin/rbb/Y3JpZDovL3JiYl8wMDkzOTdmZi1mMzFjLTQxYzAtYTk1Ny0wN2U4YjIyZDgxMmNfcHVibGljYXRpb24

Seit 2000 hat die Partei NPD ihren offiziellen Bundessitz in der Seelenbinderstraße 42 in Berlin-Köpenick.Laut taz-Artik...
07/05/2026

Seit 2000 hat die Partei NPD ihren offiziellen Bundessitz in der Seelenbinderstraße 42 in Berlin-Köpenick.

Laut taz-Artikel (6.5.26) tauchte nun auf der Plattform Immobilienscout für kurze Zeit das Haus auf. Verkaufspreis: 1,5 Mio Euro.
Auf taz-Nachfrage bestätigte Heimat-Vorsitzende Peter Schreiber die Pläne, Berlin zu verlassen.

Als Treffpunkt für Neonazis war der Ort bundesweit von großer Bedeutung.

Eines der letzten relevanten Konzerte fand im Dezember 2024 statt. Zu Besuch war der Neonazi-Rapper
Julian Raupbach, besser bekannt als Kavalier.

Im August 2025 trafen sich Mitglieder von DJV mit Die Heimat, um eine sogenannte Rechtsschulung durchzuführen. Auf Fotos zu sehen waren die Neonazi-Aktivisten Julian Milz und Sebastian Schmidtke.

Letzterer nutzt seit Jahren die Adresse in der Seelenbinderstraße als Geschäftsadresse für seinen Onlineshop.

1. Mai - GegenprotesteRechte Demos werden seit jeher von Gegenprotesten begleitet. Antifaschistisches Engagement bleibt ...
29/04/2026

1. Mai - Gegenproteste

Rechte Demos werden seit jeher von Gegenprotesten begleitet. Antifaschistisches Engagement bleibt von großer Bedeutung: Diskussionen über faire Arbeitsbedingungen dürfen nicht von rechten Akteuren vereinnahmt werden. Ebenso gilt es zu verhindern, dass solche Themen völkisch oder antisemitisch umgedeutet werden.

Auch in diesem Jahr haben die Parteien Der III. Weg (Gera), Die Heimat (Essen, Braunschweig) und Freie Sachsen (Aue) Demonstrationen angemeldet.

Essen stellt sich quer
Bündnis gegen Rechts Braunschweig
Aktionsbündnis Gera Gegen Rechts

1. Mai Rückblick: Extrem rechtes AuftretenNeben Parteien wie der NPD jetzt Die Heimat und Der III. Weg beteiligten sich ...
28/04/2026

1. Mai
Rückblick: Extrem rechtes Auftreten

Neben Parteien wie der NPD jetzt Die Heimat und Der III. Weg beteiligten sich auch weitere Gruppen an den 1. Mai-Demos.

Die sogenannten Autonomen Nationalisten traten erstmals 2002 als loser Zusammenschluss von Aktivisten aus der Freien Kameradschaftsszene in Erscheinung.

Sowohl ihr äußeres Auftreten als auch ihre Aktionsformen orientierten sich stark an der linken Szene.

Insgesamt zeichneten sie sich durch ein besonders aggressives Auftreten aus.

1. MaiNeonazistische Gruppen nutzen Demos wiederholt, um einzuschüchtern und offen zur Gewalt aufzurufen.Neben direkten ...
27/04/2026

1. Mai

Neonazistische Gruppen nutzen Demos wiederholt, um einzuschüchtern und offen zur Gewalt aufzurufen.

Neben direkten Angriffen auf Beobachter*innen, Gegendemonstrant*innen oder Journalist*innen, finden sich auch bei den 1.-Mai-Demos Kleidung, Plakate und Transparente mit eindeutigen Parolen.

Wie etwa in Wittstock 2012: Zu sehen ist ein Transpi der 2016 verbotenen Kameradschaft Weisse Wölfe Terrorcrew, die u.a. Anschläge auf Asylunterkünfte plante.

Auf rechten Demos zum 1. Mai wird das Thema Globalisierung aufgegriffen, um soziale Fragen mit rassistischen und völkisc...
26/04/2026

Auf rechten Demos zum 1. Mai wird das Thema Globalisierung aufgegriffen, um soziale Fragen mit rassistischen und völkischen Ideen zu verbinden.

Dabei erscheint sie als Bedrohung für nationale Identität, wirtschaftliche Stabilität und kulturelle Homogenität. Komplexe Entwicklungen werden stark vereinfacht und mit Schuldzuweisungen an ›Fremde‹ oder äußere Einflüsse verknüpft.

So dient Globalisierung als Projektionsfläche, um Ausgrenzung zu legitimieren und nationalistische Politik zu stärken.

1. Mai und die extreme Rechte"Arbeit nur für Deutsche!"International wird der 1. Mai gefeiert.Viele politische Akteure n...
25/04/2026

1. Mai und die extreme Rechte
"Arbeit nur für Deutsche!"

International wird der 1. Mai gefeiert.

Viele politische Akteure nutzen den Tag, um Themen wie faire Arbeitsbedingungen, Ungleichheit am Arbeitsplatz oder unsichtbare Arbeit auf die Straße zu bringen.

Extrem rechte Gruppen instrumentalisieren diesen Tag, um ihre eigenen Forderungen zu propagieren. Dabei wird die Frage nach fairen Arbeitsbedingungen bewusst ausgrenzend beantwortet und in ein völkisches Weltbild eingebettet.

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Telefon

+49306116249

Webseite

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