ver.di Maritime Wirtschaft

ver.di Maritime Wirtschaft Wir sind die Bundesfachgruppe Maritime Wirtschaft der Gewerkschaft ver.di workers of the world unite

18/08/2026

ver.di ruft die Beschäftigten im Hamburger Hafen am 17. und 18. August 2026 zu einem 24-stündigen Warnstreik auf. Die Hafenbeschäftigten fordern 8,2 Prozent mehr Lohn, mindestens 2,50 Euro mehr pro Stunde, und erhöhen damit den Druck auf die Arbeitgeber für ein deutlich verbessertes Tarifangebo...

✊ In den Seehäfen Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Brake und Emden wird gestreikt! 💥 Am heutigen Montagabend...
17/08/2026

✊ In den Seehäfen Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Brake und Emden wird gestreikt! 💥 Am heutigen Montagabend geht es los! 💪

Nachdem eine große Mehrheit der Beschäftigten das bisherige Angebot des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) abgelehnt hat, sind jetzt die Arbeitgeber am Zug: Sie müssen schnell einen dritten Verhandlungstermin vorschlagen.

📢 „Dieses Signal an die Arbeitgeber, dass wir es ernst meinen mit unserer Tarifforderung, ist offenbar dringend nötig“, stellt Sylvi Krisch, ver.di-Verhandlungsführerin gemeinsam mit Francisca Bier, klar.

Christian Warnke, arbeitet bei der HHLA am Burchardkai und ist Mitglied in der ver.di-Bundestarifkommission: „Die Rückmeldungen aus den Betrieben waren eindeutig: Das Angebot der Arbeitgeber überzeugt die Beschäftigten nicht. Wir wollen ein besseres Ergebnis. Wir sind viele, wir sind organisiert und wir sind entschlossen, für unsere Forderungen zu kämpfen.“

Alle Infos zur Tarifrunde und den Warnstreiks findet ihr hier: https://www.verdi.de/oeffentliche-private-dienste/mein-arbeitsplatz/maritime-wirtschaft/lohnrunde-seehaefen-2026

In der Tarifrunde für die deutschen Seehäfen haben die Beschäftigten nach einer intensiven Befragung ein klares Votum ab...
14/08/2026

In der Tarifrunde für die deutschen Seehäfen haben die Beschäftigten nach einer intensiven Befragung ein klares Votum abgegeben:

Sie lehnen das bisherige Angebot der Arbeitgeber ab. Mehr als 6.100 Beschäftigte nahmen an der einwöchigen Rückkopplungsrunde teil, die heute Morgen endete. Eine sehr große Mehrheit von ihnen erklärte, das Angebot des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) sei nicht ausreichend. Insbesondere die Laufzeit, die mit 19 Monaten deutlich über den branchenüblichen 12 Monaten liegt, und die geringen Verbesserungen für die unteren Lohngruppen sind der Grund warum die Mehrheit der Befragten das Angebot ablehnen.

Noch gibt es keinen dritten Verhandlungstermin. Die Befragung hat auch gezeigt: 📢 Die Hafenbeschäftigten warten auf ein entsprechendes Signal der Arbeitgeber und sind bereit, solidarisch für ihre Forderungen zu kämpfen. Schon von der kommenden Woche an könne es daher Warnstreiks geben. ✊

Alle Infos zur Tarifrunde: https://www.verdi.de/oeffentliche-private-dienste/mein-arbeitsplatz/maritime-wirtschaft/lohnrunde-seehaefen-2026

Eine ver.di-Mitgliedschaft lohnt sich für dich in vielerlei Hinsicht: ob durch gute Tarifverträge, Streikgeld, Rechtssch...
12/08/2026

Eine ver.di-Mitgliedschaft lohnt sich für dich in vielerlei Hinsicht: ob durch gute Tarifverträge, Streikgeld, Rechtsschutz oder verschiedenste Beratungsangebote.

Besonders in der Urlaubssaison gut zu wissen: Wenn du einen Unfall bei der Hausarbeit, im Urlaub, beim Sport oder privat im Straßenverkehr hattest, lässt dich ver.di nicht im Regen stehen. 🤝

Ab 48 Stunden im Krankenhaus erhältst du pauschal 25 Euro pro Tag, zum Beispiel für die tägliche Zuzahlung für den Krankenhausaufenthalt oder für Medikamente und medizinische Hilfsmittel. Das Tagegeld ist auf maximal 30 Tage begrenzt.

💡 Übrigens: Bei Mitgliedern im Ruhestand ist jeder Unfall ein Freizeitunfall!

Du bist noch kein ver.di-Mitglied? Dann hast du jetzt noch einen handfesten Grund, das guten Gewissens zu ändern. ✅ Werde jetzt Mitglied: https://www.verdi.de/service-angebote/mitgliederleistungen

Heute ist der internationale Tag der Jugend! Global sind junge Menschen mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert:🔥 K...
12/08/2026

Heute ist der internationale Tag der Jugend! Global sind junge Menschen mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert:

🔥 Klimakrise
🌐 Digitalisierung
📉 Wirtschaftliche Probleme
🚧 Nationale Abschottung

Die UN macht unter dem diesjährigen Motto „Different Contexts, Common Aspirations“ („Unterschiedliche Lebensrealitäten, gemeinsame Ziele“) deutlich: Junge Menschen wachsen je nach Wohnort unter sehr verschiedenen Bedingungen auf. Doch ihre Wünsche nach Würde, guter Bildung und Arbeit, echter Mitbestimmung und einer lebenswerten Zukunft verbinden sie. 🌍

Gerade junge Menschen in wirtschaftlich benachteiligten, geografisch isolierten oder besonders vom Klimawandel betroffenen Regionen brauchen faire Chancen und Zugang zu Ressourcen, Bildung und digitaler Teilhabe.

📢 Gleichzeitig zeigen sie jeden Tag, wie viel Veränderung durch Mut, Kreativität und Zusammenhalt möglich ist.

Auch in Europa erleben viele junge Menschen Unsicherheit: steigende Lebenshaltungskosten, prekäre Beschäftigung und eine Arbeitswelt im Wandel prägen ihre Perspektiven.

Sie brauchen verlässliche Perspektiven und die Möglichkeit, die Veränderungen ihrer Arbeits- und Lebenswelt aktiv mitzugestalten. 🤝

Solidarität kennt keine Grenzen! Gemeinsam mit unseren Schwestergewerkschaften in der ITF - International Transport Workers' Federation und der ETF - European Transport Workers' Federation kämpfen wir für echte Perspektiven für junge Menschen weltweit. ✊✊✊

Nach zwei intensiven Verhandlungstagen hat der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) auf die ver.di-Forder...
07/08/2026

Nach zwei intensiven Verhandlungstagen hat der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) auf die ver.di-Forderungen reagiert und ein verbessertes Angebot vorgelegt.

Für die rund 11.000 Beschäftigten der deutschen Seehäfen würde das Angebot bedeuten:

👉 Lohnerhöhungen von 5,1 Prozent rückwirkend ab dem 1. August 2026 (und somit keine Nullmonate)

👉 Erhöhung des Urlaubsgeldes für alle Beschäftigten ab Januar 2027 um 300 Euro

👉 Um 460 Euro erhöhte Zulage für die Beschäftigten der umsatzstarken Containerbetriebe („A-Betriebe“)

👉 Inflationsausgleich für C-Betriebe in Beschäftigungssicherung von 3,1 Prozent

👉 Laufzeit 19 Monate bis Ende Februar 2028

Das von den Arbeitgebern als „final“ gekennzeichnete Angebot wird bis kommenden Freitagmorgen (14. August) intensiv mit den Beschäftigten in den Häfen diskutiert und bewertet. Im Anschluss entscheidet die ver.di-Bundestarifkommission, wie es weitergeht. Das Ergebnis ist derzeit offen.

Sylvi Krisch, ver.di-Verhandlungsführerin gemeinsam mit Francisca Bier, kündigt an: 📢 „Wir werden sehen, ob sich eine Mehrheit für die Annahme ausspricht – oder dafür, in den Arbeitskampf für ein besseres Ergebnis zu gehen.“

Alle Infos zur Tarifrunde: https://www.verdi.de/oeffentliche-private-dienste/mein-arbeitsplatz/maritime-wirtschaft/lohnrunde-seehaefen-2026

Niedrigwasser an Rhein, Donau, Elbe und vielen anderen Gewässern! 🚨 Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat a...
06/08/2026

Niedrigwasser an Rhein, Donau, Elbe und vielen anderen Gewässern! 🚨 Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat angesichts der aktuell extrem niedrigen Pegelstände heute zu einer „Fachkonferenz“ in Bonn geladen.

Aber die Beschäftigtenperspektive wird in der Debatte vollkommen ausgeblendet! ver.di ist als wichtigster Sozialpartner der Branche bisher nicht eingeladen. Wir haben in der Vergangenheit mehrfach darauf hingewiesen:

🏗️ Es gibt einen massiven Investitionsbedarf für die marode Infrastruktur in der Binnenschifffahrt, etwa bei Schleusen und Wehren.

🚢 Das Navigieren bei niedrigen Wasserständen erfordert höchste Konzentration, langjährige Erfahrung und ausgeprägtes nautisches Fachwissen.

Wir hoffen, dass die Teilnehmer*innen auf der heutigen „Fachkonferenz“ zum gleichen Ergebnis wie wir kommen:

🌍 Binnenschifffahrt ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur.

🛡️ Klimaresilienz, Versorgungssicherheit und gute Arbeit können nur gemeinsam gedacht werden.

⚓ Bessere Rahmenbedingungen und Beschäftigungsperspektiven für die Beschäftigten, Nachwuchsförderung, Qualifizierung, Gesundheits- und Arbeitsschutz sind dafür unverzichtbar.

Weitere Infos und Hintergründe findet ihr hier: https://www.verdi.de/nachrichten/binnenschifffahrt-verdi-fordert-entlastung-fuer-beschaeftigte

Vor dem morgigen zweiten Verhandlungstermin in der Tarifrunde Seehäfen ist klar: Der Zentralverband der deutschen Seehaf...
04/08/2026

Vor dem morgigen zweiten Verhandlungstermin in der Tarifrunde Seehäfen ist klar: Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) muss in seriöse Verhandlungen einsteigen und ein deutlich verbessertes Angebot vorlegen! 📣

In der ersten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber lediglich 5,3 Prozent höhere Löhne in zwei Schritten vorgeschlagen, dazu Einmalzahlungen, bei 24 Monaten Laufzeit. Das ist viel zu wenig!

Wir fordern 8,2 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, mindestens aber 2,50 Euro/Stunde mehr, um insbesondere die unteren Entgeltgruppen zu stärken. 📈

In mehr als 2.700 Gesprächen mit den Beschäftigten wurde unmissverständlich deutlich: Die Kolleg*innen in den Häfen setzen auf konstruktive Verhandlungen. Sie sind aber klar streikbereit, wenn das für einen guten Tarifabschluss nötig wird. ✊

Die rund 11.000 Beschäftigten in Hamburg, Bremen/Bremerhaven, Emden, Brake und Wilhelmshaven „halten bei immer weiter steigenden Anforderungen den Betrieb am Laufen – daher verdienen sie eine deutliche Verbesserung ihrer Löhne“, betont ver.di-Verhandlungsführerin Sylvi Krisch. „Und sie sind bereit, dafür zu kämpfen.“

Alle Infos zur Tarifrunde: https://www.verdi.de/oeffentliche-private-dienste/mein-arbeitsplatz/maritime-wirtschaft/lohnrunde-seehaefen-2026

Am morgigen Mittwoch, 22.07.2026, geht es los: Die Tarifrunde für die deutschen Seehäfen für rund 11.000 Beschäftigte st...
21/07/2026

Am morgigen Mittwoch, 22.07.2026, geht es los: Die Tarifrunde für die deutschen Seehäfen für rund 11.000 Beschäftigte startet in Bremen! ⚓️🏗️

👉 Unsere Forderung: 8,2 Prozent mehr Lohn, mindestens aber eine Erhöhung von 2,50 Euro pro Stunde! Basis für die Forderungen war eine aufsuchende Befragung in den Häfen.

„Die wirtschaftliche Entwicklung der Hafenunternehmen zeigt, dass die Branche insgesamt stabil und erfolgreich unterwegs ist“, betont Sylvi Krisch, ver.di-Verhandlungsführerin gemeinsam mit Francisca Bier. „Steigende Umschläge, gute Unternehmensergebnisse und wachsende Anforderungen müssen sich jetzt auch auf dem Lohnzettel widerspiegeln“.

👉 Für eine konstruktive Verhandlung müssen die Arbeitgeber jetzt schnell ein gutes Angebot auf den Tisch legen.

Die Friedenspflicht läuft noch bis zum 30. Juli 2026, erst danach sind Warnstreiks möglich. Druck können wir aber trotzdem schon morgen aufbauen: Kommt zum Verhandlungsauftakt nach Bremen und zeigt lautstark: „Wer moderne Häfen will, muss in die Menschen investieren, die sie jeden Tag am Laufen halten.“ 📢 Wichtig: Die Teilnahme findet außerhalb der Arbeitszeit statt!

📅 22. Juli 2026, 10 Uhr
🏢 DGB-Haus Bremen
📍 Bahnhofsplatz 22 - 28

Alle Infos zur Tarifrunde findet ihr hier: https://www.verdi.de/oeffentliche-private-dienste/mein-arbeitsplatz/maritime-wirtschaft/lohnrunde-seehaefen-2026

Gewalt und Belästigung dürfen niemals „zum Job dazugehören“.Eine aktuelle Befragung der ETF - European Transport Workers...
15/07/2026

Gewalt und Belästigung dürfen niemals „zum Job dazugehören“.

Eine aktuelle Befragung der ETF - European Transport Workers' Federation zeigt, wie ernst die Lage für Frauen in Transportberufen ist: 71,1 Prozent der befragten Kolleginnen berichten von Gewalt oder Belästigung an ihrem aktuellen Arbeitsplatz. Besonders betroffen sind Beschäftigte mit direktem Kontakt zu Fahrgästen, Kund*innen oder anderen Dritten. 🚍🚆✈️⚓

Das ist kein individuelles Problem. Das ist ein Arbeitsschutzproblem. Und es ist ein strukturelles Problem, wenn Sexismus, Personalmangel, Arbeitsdruck und fehlende Schutzkonzepte zusammenkommen.

Beschäftigte brauchen Arbeitgeber, die handeln: mit klaren Meldewegen, echter Unterstützung, Schutz vor Nachteilen, ausreichendem Personal, Prävention und verbindlichen Verfahren.

Für uns ist klar: Gute Arbeit heißt auch sichere Arbeit. Wir stehen solidarisch an der Seite aller Kolleg*innen, die Gewalt, Bedrohungen oder Belästigung erleben.

Zur Studie: https://www.etf-europe.org/violence-is-not-part-of-the-job/

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Paula-Thiede-Ufer 10
Berlin
10179

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