ver.di Maritime Wirtschaft

ver.di Maritime Wirtschaft Wir sind die Bundesfachgruppe Maritime Wirtschaft der Gewerkschaft ver.di workers of the world unite

Heute ist International Day for Women in Maritime, der weibliche Beschäftigte in der Maritimen Wirtschaft feiert und sic...
18/05/2026

Heute ist International Day for Women in Maritime, der weibliche Beschäftigte in der Maritimen Wirtschaft feiert und sichtbar macht. ⚓️

Ob an Bord, im Hafen oder in der Verwaltung: Frauen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Zukunft der Branche. Gleichstellung muss deshalb auch endlich umfassend im Arbeitsalltag ankommen.

Dafür braucht es faire Chancen, sichere Arbeitsbedingungen, Respekt und echte Beteiligung auf allen Ebenen. Denn eine starke maritime Wirtschaft ist nur mit Gleichstellung möglich.

Für mehr Sichtbarkeit, mehr Gerechtigkeit und mehr Zusammenhalt! ✊📢

📸 Fotocredits:

Title: Who runs the ship? Girls!
Photographer: Deborah Grace Kitong Seno

Title: Women Seafarers can be your allies too.
Photographer: Cleo Bierneza

All images are sourced from the ITF Seafarers' Trust's digital photo gallery www.lifeatsea.co.uk

Diese Woche haben sich beim Treffen des ITF Fair Practices Committee (FPC) die Gewerkschaften der Seeleute und Hafenarbe...
15/05/2026

Diese Woche haben sich beim Treffen des ITF Fair Practices Committee (FPC) die Gewerkschaften der Seeleute und Hafenarbeiter*innen aus allen Teilen der Welt zusammengeschlossen und ein sofortiges Ende der humanitären Krise in der Straße von Hormus gefordert:

🕊️ Gemeinsam fordern wir einen sofortigen Waffenstillstand und Diplomatie auf Grundlage des Völkerrechts.

🛡️ Gemeinsam fordern wir den Schutz der psychischen Gesundheit: Die mehr als 20.000 festsitzenden Seeleute stehen unter enormem psychischen Druck. Doch die Arbeitgeber verweigern weiterhin dringend notwendige psychosoziale Schutzmaßnahmen.

Die Gesetzeslücke der sogenannten „Billigflaggen“ bzw. „Flags of Convenience“ (FOC) ermöglicht es Reedereien, sich ihrer Verantwortung zu entziehen. Die Folgen: so viele im Stich gelassene Besatzungen wie nie zuvor, unbezahlte Löhne und kritische Engpässe bei der Versorgung mit Lebensmitteln und Treibstoff. 🚨

Die Gewerkschaften des FPC haben einen klaren Plan für grundlegende Reformen vorgelegt: Wir fordern Transparenz über die wirtschaftlichen Eigentümerschaft und einen wirksamen rechtlichen Schutz für die Beschäftigten, die den globalen Handel am Laufen halten. Mehr dazu unter dem Link unten.

⚓️⚓️⚓️

This week at the ITF Fair Practices Committee (FPC) meeting, global seafarers' and dockers' unions united to demand an immediate end to the humanitarian crisis trapping over 20,000 seafarers in the Strait of Hormuz:

🕊️ A call for peace: Unions demand an immediate ceasefire and diplomacy grounded in international law.

🛡️ A mental health emergency: Trapped workers face immense psychological strain, yet employers continue to deny essential psychosocial protections.

The "Flag of Convenience" (FOC) loophole allows shipowners to evade accountability, causing record-high crew abandonments, unpaid wages, and critical shortages of food and fuel. 🚨

At the FPC meetings, unions laid out a strict plan for systemic reform, demanding beneficial ownership transparency and real legal protections for the workers who keep global trade alive.

Learn more: https://www.itfglobal.org/en/news/system-broken-we-have-had-enough

ITF - International Transport Workers' Federation

Die ver.di-Bundestarifkommission Seehäfen hat den Lohntarifvertrag gekündigt. Im Juli starten die Verhandlungen mit dem ...
08/05/2026

Die ver.di-Bundestarifkommission Seehäfen hat den Lohntarifvertrag gekündigt. Im Juli starten die Verhandlungen mit dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.

Unser klares Ziel: 📢 Faire Entgelte für unsere Kolleg:innen! ✅

Wie unsere genauen Forderungen aussehen? Dazu wollen wir deine Meinung hören. Unsere Tarifbotschafter:innen sind überall in den Häfen unterwegs und sammeln dein Votum ein.

Du willst dich noch mehr einbringen? Dann werde Tarifbotschafter:in! 🤝 Du wirst Teil eines starken Teams, das den Verhandlungsprozess direkt in die Belegschaft trägt – und eure Stimmen zurück an den Tisch.

Jedes ver.di-Mitglied kann Tarifbotschafter:in werden.

Wir möchten eine aktive, transparente und gemeinsame Tarifrunde gestalten, denn klar ist schon jetzt: Auch diese Lohnrunde wird eine echte Herausforderung. Deshalb müssen wir uns zusammentun! ✊

In Zeiten von geopolitischen Spannungen, wachsender Konkurrenz und Klimawandel muss sich die maritime Wirtschaft in Deut...
05/05/2026

In Zeiten von geopolitischen Spannungen, wachsender Konkurrenz und Klimawandel muss sich die maritime Wirtschaft in Deutschland dringend transformieren. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Beschäftigten auf See und in den Häfen.

Genau diese Perspektive brachten wir bei der 14. Nationalen Maritimen Konferenz ein, die am 29. und 30. April in Emden stattfand.

🚢 In einem Panel zur Schifffahrt diskutierte unser Bundesfachgruppenleiter Maritime Wirtschaft, Dennis Dacke, mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, wie Deutschland und Europa ihre maritime Handlungsfähigkeit sichern können. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Stärkung der deutschen Flagge, denn sie steht für faire Arbeitsbedingungen, Qualifikation, Sicherheit und Mitbestimmung auf See.

⚓️ In den Häfen sieht es ähnlich aus: Auf einem weiteren Panel diskutierte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle und machte klar: Die zentrale Rolle der Häfen für die deutsche Wirtschaft kann nur mit guten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten erhalten werden.

Wir blicken auf zwei spannende Tage mit unserer ver.di-Delegation zurück und sagen klar und deutlich: 📢 Eine starke maritime Wirtschaft braucht starke Beschäftigte – und eine Politik, die diese Verbindung erkennt.

28/04/2026

On this Worker Memorial Day, we pause to remember every transport worker who has been injured, traumatised, or lost their life on the job.

Meeting in Nicosia, the ETF Executive Committee discussed a harsh reality: violence against transport workers is rising, with devastating consequences. At the same time, worker shortages are growing, and fewer women and young people are choosing transport professions.

A recent ETF survey of over 1,700 women transport workers revealed that more than 70% have experienced violence or harassment, while nearly half say abuse at work is frequent. Behind these numbers are daily risks no one should have to face.

Violent assaults against transport workers are increasing - and in some tragic cases, they are fatal. Add to this the constant pressure, unsafe conditions, and toxic workplace cultures pushing workers out of their jobs. Workplace suicides are becoming an alarming reality in the sector.

Today, our message is clear: every worker deserves respect - and that starts with a safe, inclusive workplace. Every act of violence is one too many.

Real change is possible, but it requires commitment:
• Proper staffing in frontline roles, not job cuts
• Zero-tolerance policies against workplace violence
• Strong prevention measures and real support for survivors

We call on industry leaders and policymakers to join us in building a European transport worker safety agenda, starting with a dedicated European security summit.

This is real. This is urgent. This is needed!

🚢 Vor der Nationalen Maritimen Konferenz ist klar: Deutschlands Wasserstraßen und Häfen brauchen endlich verlässliche In...
14/04/2026

🚢 Vor der Nationalen Maritimen Konferenz ist klar: Deutschlands Wasserstraßen und Häfen brauchen endlich verlässliche Investitionen und die WSV braucht ausreichend Personal. 👷

Seit Jahren wird zu wenig in Anlagen und Technik investiert. Marode Schleusen, sanierungsbedürftige Wehre und fehlende Modernisierung gefährden Verlässlichkeit, Sicherheit und die Zukunftsfähigkeit der Wasserstraßen-Infrastruktur.

Gleichzeitig plant der Bund einen Stellenabbau von 8 % bei der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV). Das bedeutet zusätzlichen Druck auf die Beschäftigten, und das ausgerechnet in einem Bereich, der für Sicherheit, Hochwasserschutz, Versorgung und funktionierende Logistik unverzichtbar ist.

Gemeinsam mit der Initiative System Wasserstraße fordern wir: Der geplante Personalabbau bei der WSV muss gestoppt werden. Statt Kürzungen braucht es eine echte Priorität für Erhalt, Ausbau und Zukunftsfähigkeit unserer Wasserstraßen. Den gemeinsamen Appell findet ihr hier: https://www.verdi.de/oeffentliche-private-dienste/mein-arbeitsplatz/wasserstrassen-und-schifffahrtsverwaltung/nationaler-maritimer-konferenz-nachhaltige-investitionen-gefordert

Wer Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und gute Arbeit sichern will, darf an dieser Infrastruktur nicht sparen.

Jetzt ist die Bundesregierung am Zug. ✊⚓️

08/04/2026

20 junge Frauen, zwei Gewerkschaften und echte Perspektiven in der Schifffahrt. ⚓✊ (English below)

ver.di unterstützt das Female Seafarers Training Program in Sri Lanka gemeinsam mit der National Union of Seafarers Sri Lanka (NUSS). Ziel ist es, jungen Frauen aus nicht privilegierten Familien durch Ausbildung und Stipendien den Zugang zu maritimen Berufen zu eröffnen.

Die ersten 10 Teilnehmerinnen haben jetzt ihren 16-wöchigen Intensivkurs am Maritime Safety Training Institute begonnen. Neben der fachlichen Qualifizierung stehen auch Englischförderung, mentale Gesundheit und Wohlbefinden auf dem Programm.

Nach dem Abschluss sollen die Teilnehmerinnen auf Schiffen unter ver.di-Tarifverträgen eingesetzt werden – mit fairen Löhnen und sicheren Arbeitsbedingungen.

Internationale Solidarität heißt für uns: Chancen schaffen, Rechte stärken und Zukunft möglich machen. 💪

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20 young women, two trade unions, and real prospects in the maritime industry. ⚓✊

ver.di is supporting the Female Seafarers Training Program in Sri Lanka together with the National Union of Seafarers Sri Lanka (NUSS). The aim is to open up access to maritime careers for young women from underprivileged families through training and scholarships.

The first 10 participants have now started their 16-week intensive course at the Maritime Safety Training Institute. In addition to professional qualifications, the program also includes English language enhancement, mental health, and wellbeing.

After completing the program, the participants are planned to be placed on vessels covered by ver.di collective bargaining agreements – with fair wages and safe working conditions.

For us, international solidarity means creating opportunities, strengthening rights, and making a better future possible. 💪

Kein Kahlschlag beim GHBG. Der Rückgang beim Automobilumschlag und weitere wirtschaftliche Einbrüche treffen die Beschäf...
08/04/2026

Kein Kahlschlag beim GHBG.

Der Rückgang beim Automobilumschlag und weitere wirtschaftliche Einbrüche treffen die Beschäftigten, besonders im Gesamthafenbetrieb im Lande Bremen hart. 📉

🚨 Die Geschäftsführung baut zunehmend Druck auf die Beschäftigten auf.

Es stehen Existenzen, Perspektiven und die Zukunft von Familien auf dem Spiel. Klar ist: Der Wandel im Hafen darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.

📢 Kommt zur Demo am 8. April in Bremerhaven!

Jetzt heißt es zusammenzustehen und ein deutliches Zeichen setzen: Für den Erhalt des GHB und für sichere Arbeitsplätze!
Je mehr wir sind, desto stärker unser Signal: Der Hafen hält zusammen! ✊

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20/03/2026

ENGLISH BELOW

Weitere 100 ukrainische Kadetten nehmen am Projekt UNION DENT teil, das gemeinsam von ver.di, der ukrainischen Gewerkschaft MTWTU und dem Wohlfahrtsfonds "Mortrans" umgesetzt wird.

Im Rahmen des Projekts erhalten die Kadetten grundlegendes Wissen zur Mundhygiene sowie individuelle zahnärztliche Untersuchungen, Beratungen und bei Bedarf auch dringende Behandlungen.

Dies ist bereits die dritte Runde der Initiative, sodass bislang insgesamt 300 Kadetten unterstützt wurden.

Die Kampagne zielt darauf ab, das Bewusstsein für Mundpflege sowie die Vorbeugung von Zahnfleischerkrankungen und Karies zu stärken - besonders wichtig für Seeleute, die während ihrer Einsätze oft nur eingeschränkten Zugang zu zahnärztlicher Versorgung haben.

Indem wir heute in Prävention investieren, helfen wir zukünftigen Seeleuten, morgen gesund zu bleiben.

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Another 100 Ukrainian cadets are taking part in the UNION DENT project, jointly implemented by ver.di, the Ukrainian union MTWTU, and the welfare fund "Mortrans".
Within the project, cadets receive essential knowledge on oral hygiene, along with individual dental check-ups, consultations, and urgent treatment where needed.

This is already the third round of the initiative, bringing the total to 300 cadets supported so far.

The campaign focuses on raising awareness about oral care and the prevention of gum disease and tooth decay - especially important for seafarers, who often have limited access to dental services at sea.

By investing in prevention today, we help future seafarers stay healthy tomorrow.

Профспілка робітників морського транспорту України - ПРМТУ MTWTUYouth

🚨Wenn der Arbeitsplatz zum Kriegsgebiet wird.Der Krieg im Nahen Osten zeigt einmal mehr, wie verletzlich die Menschen si...
17/03/2026

🚨Wenn der Arbeitsplatz zum Kriegsgebiet wird.

Der Krieg im Nahen Osten zeigt einmal mehr, wie verletzlich die Menschen sind, die den weltweiten Handel am Laufen halten. Seeleute transportieren Rohstoffe, Lebensmittel und Industriegüter – oft durch Regionen, in denen politische Spannungen und militärische Konflikte eskalieren können.

Im Persischen Golf sitzen aktuell bis zu 20.000 Seeleute an Bord von Handelsschiffen fest, während Raketenangriffe, Drohnen oder Minen den Schiffsverkehr massiv einschränken. Die Straße von Hormus wurde als Kriegsgebiet eingestuft.

👉 Die ITF - International Transport Workers' Federation und die maritimen Arbeitgeber haben schon vor Jahren im International Bargaining Forum (IBF) besondere Schutzmaßnahmen beschlossen.

Denn das Problem reicht weit über den Iran-Krieg hinaus: Immer wieder geraten zivile Besatzungen zwischen die Fronten geopolitischer Auseinandersetzungen – ob im Roten Meer, vor Somalia oder im Schwarzen Meer.

💡Hier findet ihr einen ausführlichen Artikel, der das Problem, die Rechte von Seeleuten und die Forderungen der Gewerkschaften erläutert: https://www.verdi.de/politik-gesellschaft/zwischen-den-fronten-wenn-seeleute-schusslinie-geraten

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