19/08/2026
Am denken wir an all jene, die dort Hilfe leisten, wo Konflikte, Gewalt und Krisen den Alltag bestimmen – und dabei immer häufiger selbst zur Zielscheibe werden.
Für Tierärzte ohne Grenzen ist das keine abstrakte Realität: 𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝘃𝗼𝗻 𝗹𝗼𝗸𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗹𝗹𝗲𝗴*𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝗮𝗿𝘁𝗻𝗲𝗿𝗼𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗴𝗲𝘁𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻. Sie kennen die Lokalitäten, die Menschen und ihre Bedürfnisse – und arbeiten leider zu oft unter schwierigsten und gefährlichen Bedingungen weiter.
Die Zahlen der 𝗔𝗶𝗱 𝗪𝗼𝗿𝗸𝗲𝗿 𝗦𝗲𝗰𝘂𝗿𝗶𝘁𝘆 𝗗𝗮𝘁𝗮𝗯𝗮𝘀𝗲 für 2025 zeigen, wie dramatisch die Lage ist:
▪ 1.187 humanitäre Helfer*innen wurden Opfer schwerer Sicherheitsvorfälle – 96 % von ihnen waren lokale Mitarbeitende.
▪ 350 Helferinnen wurden getötet, 322 verletzt.
▪ 235 Menschen wurden entführt.
▪ 280 humanitäre Helfer*innen wurden durch staatliche Akteure inhaftiert.
𝗚𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝘇𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴 𝘃𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗧𝗲𝗰𝗵𝗻𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗶𝘀𝗶𝗸𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝗴𝗲𝗯𝗶𝗲𝘁𝗲𝗻. Bewaffnete Drohnen ermöglichen permanente Überwachung und Angriffe aus der Distanz – und erhöhen damit auch den Druck auf humanitäre Teams und die Menschen, die sie unterstützen.
Doch unabhängig davon, wie Kriege geführt werden: 𝗗𝗮𝘀 𝗵𝘂𝗺𝗮𝗻𝗶𝘁ä𝗿𝗲 𝗩ö𝗹𝗸𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝗴𝗶𝗹𝘁. Humanitäre Helfer*innen und die Zivilbevölkerung müssen geschützt werden. 𝗢𝘂𝗿 𝘁𝗲𝗮𝗺 𝗶𝘀 𝗻𝗼𝘁 𝗮 𝘁𝗮𝗿𝗴𝗲𝘁❗️
Zum World Humanitarian Day fordern wir deshalb gemeinsam mit VENRO: humanitäres Völkerrecht konsequent achten und stärken, Verstöße verfolgen und diejenigen schützen, die jeden Tag dafür arbeiten, Leben zu retten und Menschen in Krisen nicht allein zu lassen.