Tierärzte ohne Grenzen / Vétérinaires sans Frontières Germany

Tierärzte ohne Grenzen / Vétérinaires sans Frontières Germany Wir leisten humanitäre Hilfe und veterinärmedizinische Entwicklungszusammenarbeit.

Am   denken wir an all jene, die dort Hilfe leisten, wo Konflikte, Gewalt und Krisen den Alltag bestimmen – und dabei im...
19/08/2026

Am denken wir an all jene, die dort Hilfe leisten, wo Konflikte, Gewalt und Krisen den Alltag bestimmen – und dabei immer häufiger selbst zur Zielscheibe werden.

Für Tierärzte ohne Grenzen ist das keine abstrakte Realität: 𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝘃𝗼𝗻 𝗹𝗼𝗸𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗹𝗹𝗲𝗴*𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝗮𝗿𝘁𝗻𝗲𝗿𝗼𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗴𝗲𝘁𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻. Sie kennen die Lokalitäten, die Menschen und ihre Bedürfnisse – und arbeiten leider zu oft unter schwierigsten und gefährlichen Bedingungen weiter.

Die Zahlen der 𝗔𝗶𝗱 𝗪𝗼𝗿𝗸𝗲𝗿 𝗦𝗲𝗰𝘂𝗿𝗶𝘁𝘆 𝗗𝗮𝘁𝗮𝗯𝗮𝘀𝗲 für 2025 zeigen, wie dramatisch die Lage ist:

▪ 1.187 humanitäre Helfer*innen wurden Opfer schwerer Sicherheitsvorfälle – 96 % von ihnen waren lokale Mitarbeitende.
▪ 350 Helferinnen wurden getötet, 322 verletzt.
▪ 235 Menschen wurden entführt.
▪ 280 humanitäre Helfer*innen wurden durch staatliche Akteure inhaftiert.

𝗚𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝘇𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴 𝘃𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗧𝗲𝗰𝗵𝗻𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗶𝘀𝗶𝗸𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝗴𝗲𝗯𝗶𝗲𝘁𝗲𝗻. Bewaffnete Drohnen ermöglichen permanente Überwachung und Angriffe aus der Distanz – und erhöhen damit auch den Druck auf humanitäre Teams und die Menschen, die sie unterstützen.

Doch unabhängig davon, wie Kriege geführt werden: 𝗗𝗮𝘀 𝗵𝘂𝗺𝗮𝗻𝗶𝘁ä𝗿𝗲 𝗩ö𝗹𝗸𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝗴𝗶𝗹𝘁. Humanitäre Helfer*innen und die Zivilbevölkerung müssen geschützt werden. 𝗢𝘂𝗿 𝘁𝗲𝗮𝗺 𝗶𝘀 𝗻𝗼𝘁 𝗮 𝘁𝗮𝗿𝗴𝗲𝘁❗️

Zum World Humanitarian Day fordern wir deshalb gemeinsam mit VENRO: humanitäres Völkerrecht konsequent achten und stärken, Verstöße verfolgen und diejenigen schützen, die jeden Tag dafür arbeiten, Leben zu retten und Menschen in Krisen nicht allein zu lassen.

14/08/2026

In Afar und Tigray in Äthiopien bedrohen wiederkehrende Dürren und Konflikte das Leben von Menschen und Tieren. Schafe, Ziegen und Rinder sind oft die einzigen Lebensgrundlagen von Familien. Mit Notfutter und tiermedizinischer Versorgung helfen wir, diese wichtigen Tierbestände zu schützen, Ernährung zu sichern und Familien gestärkt durch die Krise zu bringen.

𝗠ö𝗰𝗵𝘁𝗲𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁𝗲 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝗲𝗻?
Hilf mit deiner Spende Familien wie Zeharas, ihre für sie so wichtigen Tiere und damit ihre Lebensgrundlagen zu schützen.

👉https://www.togev.de/spenden/👈

𝘋𝘢𝘴 𝘗𝘳𝘰𝘫𝘦𝘬𝘵 𝘸𝘪𝘳𝘥 ü𝘣𝘦𝘳 𝘥𝘦𝘯 𝘌𝘵𝘩𝘪𝘰𝘱𝘪𝘢 𝘏𝘶𝘮𝘢𝘯𝘪𝘵𝘢𝘳𝘪𝘢𝘯 𝘍𝘶𝘯𝘥 ( ) 𝘧𝘪𝘯𝘢𝘯𝘻𝘪𝘦𝘳𝘵.

Dürrehilfe · Afar Äthiopien · Tiermedizin · Tiergesundheit · Tierärzte ohne Grenzen · NGO Arbeit · Humanitäre Hilfe · Entwicklungszusammenarbeit · Existensicherung

Ein außergewöhnlich starker El Niño entwickelt sich derzeit im Pazifik. Das Klimaphänomen wirkt wie ein Krisenverstärker...
31/07/2026

Ein außergewöhnlich starker El Niño entwickelt sich derzeit im Pazifik. Das Klimaphänomen wirkt wie ein Krisenverstärker: Für Ostafrika wächst das Risiko weiterer Dürren, regionaler Überschwemmungen und Ernteausfälle – und damit einer Verschärfung bestehender Hungerkrisen.

Was das für Menschen und Tiere bedeuten kann, zeigt sich bereits in der äthiopischen Region Afar. Die extreme Hitze bringt dort selbst Kamele an ihre Belastungsgrenzen. Tierhalter*innen berichten von Hitzestress und Tierverlusten – bei Tieren, die eigentlich besonders gut an das Leben in der trockenen und heißen Region angepasst sind.

Für pastoralistische und agropastoralistische Familien sind Kamele, Ziegen, Schafe und Rinder überlebenswichtig. Sie liefern Milch und Nahrung, ermöglichen ihnen Einkommen und Mobilität und dienen als wichtige Absicherung in Krisenzeiten. Geben die Tiere weniger Milch, erkranken oder verenden, verlieren Familien einen wesentlichen Teil ihrer Lebensgrundlage.

Deshalb handeln wir so früh wie möglich: mit Tierfutter und tiermedizinischer Versorgung, klimaresistentem Saatgut, sicherer Wasserinfrastruktur und der Konservierung von Mais als Silage für Fütterungsengpässe in Extremdürren. Wo knapper werdende Ressourcen Spannungen verschärfen, unterstützen wir zudem lokale Friedensarbeit.

Frühes Handeln rettet Leben und schützt Lebensgrundlagen.

Helfen Sie uns, Menschen und ihre Tiere in Ostafrika auf die drohenden Extremereignisse vorzubereiten.

👉 Jetzt unsere Arbeit unterstützen: https://www.togev.de/spenden/

Die beschriebenen Maßnahmen zeigen einen Ausschnitt unserer vielfältigen Projektarbeit. Dazu gehören unter anderem Aktivitäten aus dem vom Ethiopia Humanitarian Fund ( ) finanzierten Projekt 𝘈𝘤𝘵𝘪𝘰𝘯 𝘧𝘰𝘳 𝘓𝘪𝘧𝘦𝘴𝘢𝘷𝘪𝘯𝘨 𝘌𝘮𝘦𝘳𝘨𝘦𝘯𝘤𝘺 𝘙𝘦𝘴𝘱𝘰𝘯𝘴𝘦 𝘪𝘯 𝘛𝘪𝘨𝘳𝘢𝘺 & 𝘈𝘧𝘢𝘳 (𝘈𝘓𝘌𝘙𝘛) sowie aus dem vom U.S. Department of State unterstützten Projekt 𝘋𝘳𝘰𝘶𝘨𝘩𝘵 𝘌𝘮𝘦𝘳𝘨𝘦𝘯𝘤𝘺 𝘙𝘦𝘴𝘱𝘰𝘯𝘴𝘦 𝘪𝘯 𝘉𝘰𝘳𝘢𝘯𝘢, 𝘚𝘰𝘶𝘵𝘩 𝘖𝘮𝘰 𝘢𝘯𝘥 𝘚𝘰𝘮𝘢𝘭𝘪 𝘙𝘦𝘨𝘪𝘰𝘯 (𝘋𝘌𝘙-𝘉𝘖𝘈𝘚𝘚).

Foto © Nyani Quarmyne / Tierärzte ohne Grenzen

𝗪𝗲𝗿 𝘁ä𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗘𝘀𝗲𝗹 𝗮𝗻𝗴𝗲𝘄𝗶𝗲𝘀𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁, 𝘄𝗲𝗶ß 𝘇𝘂 𝗴𝘂𝘁, 𝘄𝗮𝘀 𝗳𝗲𝗵𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲 𝘁𝗶𝗲𝗿ä𝗿𝘇𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝗲𝘁.In Somaliland si...
20/07/2026

𝗪𝗲𝗿 𝘁ä𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗘𝘀𝗲𝗹 𝗮𝗻𝗴𝗲𝘄𝗶𝗲𝘀𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁, 𝘄𝗲𝗶ß 𝘇𝘂 𝗴𝘂𝘁, 𝘄𝗮𝘀 𝗳𝗲𝗵𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲 𝘁𝗶𝗲𝗿ä𝗿𝘇𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝗲𝘁.

In Somaliland sichern arbeitende Esel Mobilität, Einkommen und den Alltag vieler Familien. Werden sie krank, sind sie verletzt oder durch Dürre geschwächt, trifft das deshalb nicht nur die Tiere, sondern auch die Familien, die sich auf sie verlassen.

Mit Unterstützung von haben wir im 𝗜𝗗𝗢𝗪𝗘𝗟-Projekt Tierwohl, tiermedizinische Versorgung und Existenzsicherung zusammengedacht.

Zwischen März 2025 und April 2026 konnten wir unter anderem:

🩺 3.050 Esel behandeln und ihre Halter*innen beraten
👩🏽‍⚕️ 15 Tiergesundheitshelfer*innen ausbilden und ausstatten
🏥 4 Behandlungszentren für Esel stärken
📣 1.325 Menschen mit Informationen zu Eselgesundheit und Tierwohl erreichen
🌾 13.000 Kilogramm Notfallfutter an 520 Eselhalter*innen verteilen
🌱 Dürreresistentes Saatgut bereitstellen und den Futteranbau auf 20 Hektar unterstützen

Auch Wissen verändert Tierwohl: Halter*innen, Schüler*innen und lokale Tierschutzbotschafter*innen lernten mehr über schonenden Umgang mit Eseln, passende Geschirre, Fütterung und eine angemessene Arbeitsbelastung für die Tiere.

So entsteht langfristige Veränderung: durch tiermedizinische Hilfe, stärkere lokale Strukturen und bessere Vorsorge bei Dürren.

Unser Einsatz für Esel geht weiter. Mit 𝗜𝗺𝗽𝗳𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗔𝗳𝗿𝗶𝗸𝗮: 𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗛𝘂𝗳𝗲 könnt ihr unsere Arbeit für Tierwohl und Eselschutz unterstützen.

❤️ Jetzt spenden
🏥 Als Tierarztpraxis mitmachen
🫏 Gemeinsam starke Hufe möglich machen

👉 Mehr erfahren über den Link in unserer Bio.

Offizieller Partner dieser Aktion ist von Happy Horse.

Auf Eseln lastet viel. Sie sind unverzichtbar für den Transport von Wasser, Lebensmitteln, Brennholz und Baumaterialien....
16/07/2026

Auf Eseln lastet viel. Sie sind unverzichtbar für den Transport von Wasser, Lebensmitteln, Brennholz und Baumaterialien. Was sie selbst brauchen, wird dagegen häufig übersehen.

Am Welttag der Esel 2026 haben wir deshalb gemeinsam mit lokalen Partnern in Hargeisa auf die Bedeutung und die Bedürfnisse von Arbeitseseln aufmerksam gemacht.

Während des Aktionstages erhielten 80 Esel tiermedizinische Hilfe: Sie wurden entwurmt und ihre Wunden wurden behandelt. Eselhalter*innen bekamen praktische Informationen zu einer tiergerechteren Versorgung. Auch Schüler*innen einer Secondary School lernten mehr über die Bedürfnisse der Tiere.

Darüber hinaus thematisierten wir die Folgen des illegalen Handels mit Eselshäuten. Dieser gefährdet nicht nur die Eselbestände in Somaliland, sondern auch die Lebensgrundlagen der Menschen, die täglich auf die Tiere angewiesen sind.

Die Veranstaltung fand gemeinsam mit dem Ministerium für Viehwirtschaft und ländliche Entwicklung, dem Social and Animal Welfare Service und weiteren lokalen Akteuren statt. Sie stärkte damit auch die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, staatlichen Stellen und Tierschutzorganisationen.

Der Aktionstag liegt inzwischen einige Wochen zurück. Die Verantwortung für das Wohl der Tiere bleibt.

👉 Mehr über den Welttag der Esel und unsere Projektarbeit in Somaliland:
https://bit.ly/4brkpsg

🐐𝗜𝗻 𝗔𝗳𝗮𝗿, Ä𝘁𝗵𝗶𝗼𝗽𝗶𝗲𝗻, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗧𝗶𝗲𝗿𝗲 𝗳ü𝗿 𝗽𝗮𝘀𝘁𝗼𝗿𝗮𝗹𝗶𝘀𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻 𝗮𝗹𝗹𝗲𝘀: Einkommen, Absicherung für schlechte Zeiten und Pro...
03/07/2026

🐐𝗜𝗻 𝗔𝗳𝗮𝗿, Ä𝘁𝗵𝗶𝗼𝗽𝗶𝗲𝗻, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗧𝗶𝗲𝗿𝗲 𝗳ü𝗿 𝗽𝗮𝘀𝘁𝗼𝗿𝗮𝗹𝗶𝘀𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻 𝗮𝗹𝗹𝗲𝘀: Einkommen, Absicherung für schlechte Zeiten und Proteinlieferanten für die Kleinsten.
Doch die anhaltende Dürre hat das Weideland ausgetrocknet – und damit die Existenzgrundlage tausender Familien bedroht.

Fatuma ist eine von vielen Frauen, die mit ansehen mussten, wie ihre Tiere immer schwächer wurden. Besonders hart trifft die Krise Haushalte, die von Frauen geführt werden.

Gemeinsam mit Ethiopia Humanitarian Fund ( ) haben wir schnell reagiert: Im Rahmen unseres 𝘈𝘓𝘌𝘙𝘛-Projekts verteilen wir dringend benötigtes Kraftfutter an besonders gefährdete Haushalte – mit klarem Fokus auf trächtige und säugende Schafe und Ziegen.

Denn genau diese Tiere entscheiden darüber, wie schnell sich eine Familie erholen kann: Bleiben sie gesund und kräftig, können sie weiter Milch geben – eine der wichtigsten Proteinquellen für Kinder in der Region. Und der Zuchtbestand bleibt erhalten, die wirtschaftliche Basis für die Zeit nach der Dürre.

Diese Futterhilfe ist eine von mehreren Maßnahmen des Projekts, mit dem wir insgesamt 94.836 von Konflikt und Dürre betroffene Menschen in Tigray und Afar erreichen – durch landwirtschaftliche Nothilfe, Futterhilfe und tierärztliche Versorgung. 𝗗𝗲𝗻𝗻 𝘄𝗼 𝗧𝗶𝗲𝗿𝗲 ü𝗯𝗲𝗿𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻, ü𝗯𝗲𝗿𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗙𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻.

Tiere sind in unseren Projektgebieten Lebensgrundlage, Bank und Zukunftssicherung zugleich. Unsere Arbeit schützt genau das.

👉 Mehr über unsere Nothilfe in Äthiopien erfahrt ihr regelmäßig hier. Wenn ihr diese Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eure Spende:
https://bit.ly/47BASHU

🌱 𝗪𝗮𝘀 𝗽𝗮𝘀𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗵𝘂𝗺𝗮𝗻𝗶𝘁ä𝗿𝗲 𝗛𝗶𝗹𝗳𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗜𝗻𝗻𝗼𝘃𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻?Unsere Kolleg*innen Miriam, Natalia ...
26/06/2026

🌱 𝗪𝗮𝘀 𝗽𝗮𝘀𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗵𝘂𝗺𝗮𝗻𝗶𝘁ä𝗿𝗲 𝗛𝗶𝗹𝗳𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗜𝗻𝗻𝗼𝘃𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻?

Unsere Kolleg*innen Miriam, Natalia und Andreas sind aktuell gemeinsam mit Lea und Marian von unserem langjährigen Partner MIAVIT GmbH in Äthiopien unterwegs.

Seit zwei Jahren unterstützt MIAVIT unsere Arbeit – und schon früh war klar: Diese Partnerschaft soll weit über finanziellen Support hinausgehen.

Gemeinsam mit unseren Teams ist in den vergangenen Monaten etwas Besonderes entstanden: ein Futtermittelzusatz für Wiederkäuer in besonders klimatisch herausfordernden Regionen Äthiopiens.

Denn während Dürreperioden bleibt Ziegen und Schafen oft nur noch der Zugang zu vereinzelten Sträuchern. Viele davon sind aufgrund ihres hohen Tanningehalts schwer verdaulich und werden von den Tieren gemieden.

Der gemeinsam entwickelte Zusatz soll dazu beitragen, diese vorhandenen Futterressourcen besser nutzbar zu machen.

Aktuell befinden wir uns am Anfang der Implementierung. Parallel dazu läuft eine Studie, die untersucht, wie das Produkt angenommen wird und welche Wirkung es erzielt.

𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗭𝗶𝗲𝗹: 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘀𝗲 ü𝗯𝗲𝗿𝘇𝗲𝘂𝗴𝗲𝗻, 𝗸ö𝗻𝗻𝘁𝗲 𝗱𝗶𝗲 𝗔𝗻𝘄𝗲𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗸ü𝗻𝗳𝘁𝗶𝗴 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁𝗴𝗲𝗯𝗶𝗲𝘁𝗲 𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻.

Ein großes Dankeschön an MIAVIT, die die Herstellung und Einlieferung des Produkts vollständig übernommen haben und sich mit großem Engagement für den gemeinsamen Projekterfolg einsetzen. 💚

🐍 𝗭𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗿𝗿𝗮𝗿𝗶𝘂𝗺 𝘂𝗻𝗱 𝗧𝗿𝗼𝗽𝗲𝗻𝗺𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻: Warum spricht der Zoo Berlin über globale Gesundheitspolitik?Weil viele Gesundhe...
24/06/2026

🐍 𝗭𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗿𝗿𝗮𝗿𝗶𝘂𝗺 𝘂𝗻𝗱 𝗧𝗿𝗼𝗽𝗲𝗻𝗺𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻: Warum spricht der Zoo Berlin über globale Gesundheitspolitik?

Weil viele Gesundheitsherausforderungen an der Schnittstelle von Mensch, Tier und Umwelt entstehen.

Genau darum ging es am Montag bei einer Veranstaltung des Deutschen Netzwerks gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs) im Zoo Berlin.

Nach einem Rundgang, der die Rolle von Tieren bei der Übertragung von Krankheiten auf den Menschen anschaulich machte, folgten spannende Fachimpulse und Diskussionen zu globaler Gesundheitsgerechtigkeit und One Health.

Wir freuen uns besonders, dass unsere Kollegin Antonia Braus, stellvertretende Sprecherin des DNTDs, einen Impulsvortrag zum Thema „Tiere als Reservoir für vernachlässigte Tropenkrankheiten“ halten durfte.

In ihrem Beitrag zeigte sie, warum die Gesundheit von Menschen, Tieren und Umwelt nicht getrennt betrachtet werden kann. Viele vernachlässigte Tropenkrankheiten sind Zoonosen – ihre Bekämpfung erfordert daher integrierte Ansätze, die Tiergesundheit, öffentliche Gesundheit und Umweltschutz zusammendenken.

Vielen Dank an das Team des , Dr. Andreas Pauly und das Deutsche Netzwerk gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten für die Organisation dieser gelungenen Veranstaltung. Ebenso danken wir für seine politische Einordnung und die wichtige Perspektive auf globale Gesundheitsgerechtigkeit.

🌾 𝗪𝗮𝘀 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗲𝘀, 𝘂𝗺 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗻𝗲𝘂 𝗮𝗻𝘇𝘂𝗳𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻? Für manche beginnt es mit einem Sack Saatgut.Für viele Klei...
22/06/2026

🌾 𝗪𝗮𝘀 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗲𝘀, 𝘂𝗺 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗶𝘀𝗲 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗻𝗲𝘂 𝗮𝗻𝘇𝘂𝗳𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻? Für manche beginnt es mit einem Sack Saatgut.

Für viele Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Tigray - im Norden Äthiopiens - bedeutet die kommende Aussaat eine Chance, Felder wieder zu bestellen, ihre Familien zu versorgen und ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

In den Woredas Zalambessa, Adigudom und Adihaqi unterstützt Tierärzte ohne Grenzen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern mit hochwertigem Saatgut, landwirtschaftlichen Werkzeugen und technischer Beratung. So können sie endlich ihre Produktion wieder aufnehmen und Nahrungsmittel anbauen.

Für Landwirte wie Solomon ist dies ein wichtiger Schritt zurück zu Eigenständigkeit, Ernährungssicherheit und Widerstandsfähigkeit.

Denn echte Resilienz kann dort wachsen, wo Menschen die Möglichkeit bekommen, ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Das Projekt 𝘈𝘤𝘵𝘪𝘰𝘯 𝘧𝘰𝘳 𝘓𝘪𝘧𝘦𝘴𝘢𝘷𝘪𝘯𝘨 𝘌𝘮𝘦𝘳𝘨𝘦𝘯𝘤𝘺 𝘙𝘦𝘴𝘱𝘰𝘯𝘴𝘦 𝘪𝘯 𝘛𝘪𝘨𝘳𝘢𝘺 & 𝘈𝘧𝘢𝘳 (𝘈𝘓𝘌𝘙𝘛) wird durch den Ethiopia Humanitarian Fund (EHF) finanziert.

Wenn ein Tier krank wird, steht für viele Familien in der äthiopischen Afar-Region gleich alles auf dem Spiel. Denn für ...
08/06/2026

Wenn ein Tier krank wird, steht für viele Familien in der äthiopischen Afar-Region gleich alles auf dem Spiel. Denn für die hier lebenden Hirtenfamilien sind ihre Tiere Lebensgrundlage: Sie sichern Einkommen, Nahrung und die Zukunft ihrer Kinder.

Deshalb können Tierkrankheiten, Dürren oder andere Schocks schnell zur Bedrohung für die gesamte Existenz einer Familie werden.

𝗚𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝘀𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗼𝗳𝘁 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵ä𝘁𝘇𝘁𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗯𝗲𝗹 𝗵𝘂𝗺𝗮𝗻𝗶𝘁ä𝗿𝗲𝗿 𝗛𝗶𝗹𝗳𝗲 𝗮𝗻: 𝗱𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗴𝗮𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝗧𝗶𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝗱𝗶𝗲𝗻𝘀𝘁𝗲𝗻.

Mit Unterstützung des erhalten besonders gefährdete Haushalte in der Afar-Region über ein Gutscheinsystem Zugang zu tierärztlicher Versorgung für ihre wichtigsten Zuchttiere.

Das Prinzip ist einfach:

👉 Familien erhalten die Möglichkeit, notwendige Behandlungen in Anspruch zu nehmen.

👉 Lokale Tiergesundheitshelfer*innen leisten die Versorgung direkt vor Ort.

👉 Wertvolle Tiere werden geschützt, bevor vermeidbare Verluste entstehen.

So wie bei Fatuma A., deren Tiere durch die Behandlung eines Community Animal Health Workers versorgt werden konnte. Die Abrechnung erfolgte unkompliziert über einen Gutschein – schnell, gezielt und bedarfsorientiert.

Der Ansatz zeigt: Humanitäre Hilfe bedeutet nicht nur, effizient auf Krisen zu reagieren. Sie bedeutet auch, Lebensgrundlagen zu schützen, bevor sie verloren gehen.

Mehr als 17.000 Haushalte in Afar profitieren von diesem Programm und stärken damit ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den zunehmenden Herausforderungen durch Klimawandel, Dürren und Tierkrankheiten.

💬 Welche Maßnahmen werden aus eurer Sicht in der humanitären Hilfe noch zu selten als Investition in Resilienz verstanden?

Adresse

MarienStr. 19-20
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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