HÁWAR.help

HÁWAR.help Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von HÁWAR.help, Gemeinnützige Organisation, Berlin.

HÁWAR.help is a registered non-governmental organization in both Germany and Iraq, with projects and advocacy in and for Germany, Iraq, Syria, Afghanistan, and Iran. At HÁWAR.help we envision a tolerant and just world, in which people, despite – or perhaps because of – their differences, live peacefully alongside one another and have equal access to opportunities for the pursuit of a brighter futu

re for themselves and their communities. Through development projects and advocacy efforts in Iraq, Germany, and the United States, HÁWAR.help sets out to accomplish the following goals:

- Empower women and children who have been, or are at risk of being persecuted based on their religion, ethnicity, or gender, and support them in determining and rebuilding their lives.

- Build tolerant and open-minded societies by creating opportunities for education, justice, and reconciliation.

02/06/2026

Bei einem parlamentarischen Frühstück zum Thema „Die bedrohliche Lage der Bahá‘í und politischen Gefangenen im Iran”, sprach Head of Iran Programs Mariam Claren mit Nasim Sharafi, Referentin für Menschenrechte beim Büro für Außenbeziehungen der Bahá‘í-Gemeinde Deutschland. Wir fordern gemeinsam mit .bahai und die Wiederaufnahme der Erteilung humanitärer Visa für verfolgte Menschen aus Iran! Insbesondere jetzt durch den Krieg gibt es immer mehr Menschen, die auf humanitäre Visa angewiesen sind, um Schutz zu finden. Vor allem in der Türkei stecken Betroffene zurzeit regelrecht fest: Sie haben dort keinen Aufenthaltstitel, können aber auch nicht nach Deutschland einreisen, da die Bearbeitung ihres Antrags ausgesetzt wurde.

Wir danken Prof. Dr. .asghari.cdu für die Schirmherrschaft und das Büro für Außenbeziehungen der Bahá’í Gemeinde Deutschland für die Organisation dieses wertvollen Austauschs.

29/05/2026
29/05/2026
Wie ist die Lage für die Bahá‘í- Minderheit und der politischen Gefangenen in Iran zurzeit? Welche Möglichkeiten gibt es...
29/05/2026

Wie ist die Lage für die Bahá‘í- Minderheit und der politischen Gefangenen in Iran zurzeit? Welche Möglichkeiten gibt es zur Unterstützung der Bahá‘í und generell der Menschen in Iran? Das und viele weitere Themen besprachen wir letzte Woche bei einem parlamentarischen Frühstück zum Thema “Die bedrohliche Lage der Bahá‘í und politischen Gefangenen im Iran”, unter Schirmherrschaft des CDU-Abgeordneten Prof. Dr. .asghari.cdu. Mehr über die Veranstaltung erfahrt ihr in diesem Post.

Wir danken Prof. Dr. Reza Asghari für die Schirmherrschaft und das Büro für Außenbeziehungen der Bahá’í-Gemeinde in Deutschland für die Organisation dieses wertvollen Austauschs.

Vier politische Gefangene, die im Zuge der “Frau, Leben, Freiheit”-Proteste 2022 festgenommen worden sind, wurden nun er...
28/05/2026

Vier politische Gefangene, die im Zuge der “Frau, Leben, Freiheit”-Proteste 2022 festgenommen worden sind, wurden nun erneut zum Tode verurteilt: Navid Najaran, Milad Armoun, Mehdi Hosseini und Mehdi Imani wurden wegen “Krieg gegen Gott“ verurteilt.

Vier weitere Protestierende – Amir Mohammad Khosheghbal, Alireza Barmarzpournak, Alireza Kafaei und Hossein Nemati – erhielten jeweils sieben Jahre Haft.

Seit über einem Monat besteht kein Kontakt mehr zu den zu Unrecht in Syrien inhaftierten Journalisten Eva Maria Michelma...
27/05/2026

Seit über einem Monat besteht kein Kontakt mehr zu den zu Unrecht in Syrien inhaftierten Journalisten Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad. Am 23. April besuchte eine Vertreterin des Auswärtigen Amtes Eva Maria Michelmann zuletzt in einem Gefängnis in Damaskus. Erst später, am 30. April, bestätigte die sogenannte syrische „Interimsregierung” die Inhaftierung. Offenbar verweigert die syrische Regierung jetzt auch dem Auswärtigen Amt einen weiteren Besuch. Mehr lest ihr in diesem Post.

Die Anwälte betonen, dass die Inhaftierung der beiden gegen jegliche Menschenrechte verstößt, zu denen sich auch die Interimsregierung verpflichtet hat.
Eva Maria Michelmann wurde schwer gefoltert, ihr Gesundheitszustand ist „beängstigend schlecht”. Auch Ahmet Polad soll verletzt sein.
Die Informationen, die die Familie und ihre Anwälte erreichen sind widersprüchlich, und eine Gefahr für Leib und Leben kann nicht ausgeschlossen werden. Die Familie befürchtet, dass der Einsatz für die Sicherheit und das Wohlergehen der beiden von politischen und wirtschaftlichen Interessen überschattet wird.

Die Familie fordert, dass die Bundesregierung und die Europäische Union die Inhaftierung, die „ohne Rechtsgrundlage, ohne anwaltlichen Zugang, ohne medizinische Kontrolle und ohne Besuch durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) oder das Auswärtige Amt” erfolgt, nicht einfach so akzeptieren und umgehend eine Freilassung der beiden erwirkt wird. Mit HÁWAR.help schließen wir uns diesen Forderungen an.

Die Islamische Republik tötet nicht nur mit Galgen und Gewehren. Sie tötet auch langsam, leise und systematisch durch ve...
26/05/2026

Die Islamische Republik tötet nicht nur mit Galgen und Gewehren. Sie tötet auch langsam, leise und systematisch durch verweigerte medizinische Versorgung.

Für politische Gefangene in Iran wirkt Krankheit oft wie ein Todesurteil. Medikamente werden vorenthalten, notwendige Operationen verschleppt, Krankenhausaufenthalte verweigert. Besonders Frauen und ethnisch marginalisierte Gruppen sind von dieser Form staatlicher Gewalt betroffen.

Wir fordern die Freilassung von Fatemeh Sepehri, Zeynab Jalalian, Verisheh Moradi und allen politischen Gefangenen in Iran!

Das Regime der Islamischen Republik Iran setzt Dissident:innen unter Druck - auch hier in Deutschland.  , Mit-Initiatori...
25/05/2026

Das Regime der Islamischen Republik Iran setzt Dissident:innen unter Druck - auch hier in Deutschland. , Mit-Initiatorin unseres Patenschaftsprogramms für politische Gefangene in Iran und Journalistin, ist eine der Betroffenen transnationaler Repression. In der taz berichtet sie davon.

Während das Regime in Iran Protestierende und andere politische Gefangene hinrichtet, Tausende festnimmt und das Land mi...
22/05/2026

Während das Regime in Iran Protestierende und andere politische Gefangene hinrichtet, Tausende festnimmt und das Land militarisiert, kämpfen die Menschen in Iran weiter für Freiheit, Würde und Demokratie. Was viele nicht verstehen: Internationale Aufmerksamkeit schützt Leben. Schweigen schützt nur das Regime.

Hier sind 5 Wege, wie ihr euch für die Menschen in Iran einsetzen könnt.

Heute gedenken wir des Genozids an den Pontosgriech:innen im Osmanische Reich und später in der Türkei. Zwischen 1912 un...
19/05/2026

Heute gedenken wir des Genozids an den Pontosgriech:innen im Osmanische Reich und später in der Türkei. Zwischen 1912 und 1923 wurden bis zu 1,2 Millionen Griech:innen systematisch durch osmanische und kemalistische Truppen ermordet. Das Ziel war, ähnlich wie bei dem Völkermord an den Armenier:innen, Assyrer:innen und Aramäer:innen, die christliche Präsenz auszulöschen – die osmanische Regierung und auch die kemalistische Bewegung nach Ende des Osmanischen Reiches strebten einen ethnisch einheitlichen, islamischen Staat an. Schon vor dem Völkermord waren die Griech:innen Unterdrückung, Zwangskonvertierungen und Gewalt bis hin zu Massakern und Pogromen ausgesetzt. Doch der Völkermord, der sich über mehr als zehn Jahre erstreckte und in drei Hauptphasen aufgeteilt wird, bildete eine grausame Eskalation dieser Verfolgung. Laut .eu, einem Verband der Vereine der Griechen aus Pontos in Europa, wurden „ganze Gemeinden entwurzelt, Männer in Todesarbeitsbataillone geschickt, Frauen und Kinder auf Todesmärsche getrieben, Dörfer niedergebrannt. Ziel war die vollständige Auslöschung – physisch, kulturell und historisch – von Gemeinschaften, die seit über 3000 Jahren existiert hatten.” Das damalige deutsche Kaiserreich galt als enger Verbündeter des Osmanischen Reiches. Deutsche Diplomat:innen und Militärs wussten um die Vertreibung und Ermordung der christlichen Minderheiten und spielten dabei auch eine unterstützende Rolle, in dem sie beispielsweise Politik, die Vertreibung und Massakrierung ermöglichte, befürworteten und unterstützen.

Der 19. Mai bildet den Gedenktag des Genozids: vor über hundert Jahren, am 19. Mai 1919, begann die dritte und abschließende Phase der Vernichtung. Das Datum des Gedenktages wurde auch gewählt, um dem Befreiungs-Narrativ des am 19. Mai stattfindenden türkischen Nationalfeiertag und Atatürk-Gedenktag etwas entgegenzusetzen und an die genozidalen Verbrechen gegen die Griech:innen zu erinnern.

Heute kämpft die griechische Gemeinschaft immer noch für Anerkennung und Gerechtigkeit. Wir denken heute an die Opfer, die Betroffenen und ihre Nachkommen. Für mehr Informationen folgt .eu, .eu, und .

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Berlin

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