Zentrum für Qualität in der Pflege

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Zentrum für Qualität in der Pflege Themenschwerpunkte sind Prävention und Sicherheit im Kontext Pflege. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) ist eine gemeinnützige und operative Stiftung.

Das ZQP ist eine gemeinnützige Fachstiftung mit dem Ziel, zu guter Pflege und einer guten gesundheitlichen Versorgung älterer, pflegebedürftiger Menschen in Deutschland beizutragen. Sie wurde 2009 vom Verband der Privaten Krankenversicherung mit dem Ziel gegründet, die Qualität der Pflege in Deutschland zu verbessern – durch Wissensmanagement, praxisorientierte Forschung und Beratung. Die Stiftung arbeitet hierzu einerseits an einer kritischen Bestandsaufnahme der Methoden und Verfahren der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Pflege. Andererseits werden in den ZQP-Projekten praxistaugliche Konzepte für eine qualitativ hochwertige und an den individuellen Bedürfnissen ausgerichtete Versorgung pflegebedürftiger Menschen entwickelt. Die in Berlin ansässige Stiftung ist bundesweit tätig. Alle Ergebnisse der Stiftungsarbeit stellt das ZQP kostenfrei zur Verfügung und trägt mit seiner Arbeit zum Theorie-Praxis-Transfer in der Pflege bei. Das ZQP ist die Stiftung, die Wissen vernetzt. Denn: Die komplexen Fragestellungen rund um die gute Versorgung älterer pflegebedürftiger Menschen können am besten interdisziplinär beantwortet werden. Das ZQP baut daher in seinen Gremien sowie bei seinen Partnern in der Fachszene und in der Wissenschaft auf ein starkes multiprofessionelles Netzwerk. Durch dieses ermöglicht die Stiftung den Wissenstransfer – sowohl zwischen den Akteuren in der Pflege als auch zwischen Theorie und Praxis. Die internationalen Kontakte des ZQP geben der Diskussion in Deutschland wichtige Impulse.

13/10/2026

Demenz und Gewaltprävention: Ein wichtiges Thema für die Langzeitpflege 🧠

ℹ️ Über aggressives und gewaltsames Verhalten im Zusammenhang mit der Pflege von Menschen mit wird eher ungern gesprochen. Dabei machen sowohl Menschen mit Demenz als auch Pflegende Gewalterfahrungen – und zwar in allen Pflegesettings.

Aus der Forschung wissen wir, dass Menschen mit Demenz aus verschiedenen Gründen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, Gewalt zu erfahren bzw. dass Gewalt gegen sie zum Teil nicht ernstgenommen oder als unvermeidlich wahrgenommen wird.

Zum Schutz der Gesundheit von Menschen mit Demenz, ihrer Angehörigen und professionell Pflegender bedarf es einer hohen gesellschaftlichen Sensibilität für das Thema und wirksamer Interventionen für und in der Praxis – anstatt von Tabu, Scham und Schweigen.

📅 Letzte Woche vertrat unser Geschäftsleiter Dr. Simon Eggert das ZQP auf der Netzwerktagung der Geschäftsstelle Nationale Demenzstrategie (NDS). Im Fokus stand dabei das Thema von und bei Demenz, zu dem auch das Thema Gewaltprävention gehört.

💡 Für eine Zukunft, in der Menschen mit Demenz gut leben können, ist Gewaltprävention in der häuslichen sowie stationären Langzeitpflege aus Sicht des ZQP folglich ein zentraler Baustein. Aus diesem Grund haben wir auch im Rahmen der NDS unsere Informations- und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige und die professionelle Pflege rund um Prävention und Gewaltschutz ausgebaut.

➡️ Alle Angebote des ZQP findet Ihr unter www.zqp.de.

Das Zentrum für Qualität in der Pflege bietet Impulse für gute Pflege und Prävention - Forschungsergebnisse, Instrumente und Praxiswissen finden Sie hier.

🏠 Prävention und Sicherheit im häuslichen Pflegesetting aus Sicht pflegender Angehöriger: Neue ZQP-Analyse frisch veröff...
06/10/2026

🏠 Prävention und Sicherheit im häuslichen Pflegesetting aus Sicht pflegender Angehöriger: Neue ZQP-Analyse frisch veröffentlicht

👥 Der Großteil der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird zu Hause versorgt. Pflegende übernehmen dabei meist erhebliche Verantwortung für deren Wohlergehen.

📈 Mit welchen gesundheitlichen Problemen der pflegebedürftigen Menschen sie konfrontiert sind, welche Risikoereignisse sie dabei beobachten, aber auch wie sie ihre eigene Situation erleben, hat das ZQP in einer aktuellen Studie untersucht. Dafür wurden bundesweit 1.012 pflegende Angehörige befragt.

➡️ Die Untersuchung macht deutlich, wie groß das Risiko für ältere pflegebedürftige Menschen ist, zu Hause gesundheitlich gefährliche Situationen zu erleben und vermittelt gleichzeitig einen Eindruck davon, dass die Versorgungssituation aus Sicht der pflegenden Angehörigen oft anspruchsvoll und mit eigenen Risiken – etwa für soziale Isolation – verbunden ist.

In Zahlen heißt das zum Beispiel:

📊 50 Prozent der Befragten berichten, dass innerhalb der vergangenen sechs Monate Medikamente der pflegebedürftigen Person nicht oder falsch angewendet wurden. Etwa jeder Fünfte erinnert sich, dass dies wiederholt geschah.

📊 36 Prozent berichten von einem Sturz der pflegebedürftigen Person mit Verletzung innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Ein ebenso großer Anteil berichtet von mindestens einer notfallmäßigen Krankenhausaufnahme.

📊 96 Prozent der Befragten berichten mindestens drei aktuelle Gesundheitsprobleme der pflegebedürftigen Person. Knapp ein Drittel gibt sogar „neun und mehr“ an.

📊 53 Prozent der Befragten empfinden sich durch die Pflegesituation psychisch belastet. Wenn die pflegebedürftige Person eine Demenz hat, berichten sogar 71 Prozent von psychischer Belastung.

📊 61 Prozent der pflegenden Angehörigen geben an, wegen ihrer Unterstützungsaufgaben wichtige eigene Vorhaben zu verschieben. 42 Prozent vernachlässigen deswegen soziale Beziehungen.

📣 Die Ergebnisse unterstreichen einerseits, dass Sicherheit in der Pflege ein wichtiger Aspekt von bei ist. Andererseits wird deutlich, dass pflegende Angehörige Schlüsselakteure in der Pflege und Gesundheitsversorgung sind. Es ist darum ein Vorteil, sie systematisch und als Partnerinnen und Partner auf Augenhöhe in den medizinischen und pflegerischen Versorgungsprozess einzubeziehen. In der Praxis ist ihr Wissen über die Patientinnen und Patienten sowie ihre motivierte und fähige Unterstützung einer Behandlung im häuslichen Pflegealltag oft unersetzlich. Wichtig ist daher unter anderem auch, dass sie stärker in den Fokus präventiver und gesundheitsförderlicher Maßnahmen rücken.

➡️ Die gesamte Studie unserer ZQP-Autoren Dr. Simon Eggert und Dr. Christian Teubner ist ab sofort kostenfrei zugänglich: https://www.zqp.de/angebot/praevention-sicherheit-haeusliche-pflege/

29/09/2026

🧭 Es gibt bundesweit zahlreiche Beratungsangebote zur Pflege – aber woran erkennt man eigentlich eine gute professionelle Beratung?

Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen stehen im Alltag vor verschiedenen Herausforderungen, etwa bei der Orientierung zu nutzbaren Leistungen und Angeboten, in Bezug auf die Auswahl geeigneter Hilfsmittel oder bei der Planung von Wohnraumanpassung. Für Ratsuchende ist es dabei nicht immer leicht, sich zu orientieren und einzuschätzen, was sie von einer zur Pflege erwarten können.

Genau hier setzt unser aktualisierter ZQP-Kurzratgeber „Beratung zur Pflege“ an. Er zeigt auf, welche Themen und Ziele professionelle Beratung haben kann und wie sie ablaufen sollte. Zudem benennt der Ratgeber zehn konkrete Merkmale guter Beratung zur Pflege. Sie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie:

✅ von entsprechend qualifizierten Personen durchgeführt wird.

🤝 individuelle Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt und auf die persönliche Situation ausgerichtet ist.

👥 dabei unterstützt, selbstbestimmt über die Versorgung zu entscheiden und eigene Ressourcen möglichst gut zu nutzen.

👉 Hier könnt Ihr den kostenfreien Kurzratgeber herunterladen und demnächst auch bestellen:

Der Kurzratgeber fasst zusammen, was man über gute professionelle Beratung zur Pflege wissen sollte und was man erwarten kann.

📅 Heute startet die Woche der Demenz unter dem Motto "Demenz – (k)eine Frage des Alters" ➡️ Rund 1,8 Millionen Menschen ...
21/09/2026

📅 Heute startet die Woche der Demenz unter dem Motto "Demenz – (k)eine Frage des Alters"

➡️ Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit . Um auf ihre Situation und die ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen, finden anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September und während der Woche der Demenz bundesweit zahlreiche Veranstaltungen statt.

🎯Auch die Nationale Demenzstrategie (NDS) setzt hier an: Ihr Ziel ist es, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Unter Federführung des Bundesministerium für Gesundheit und des Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzen mehr als 70 Akteurinnen und Akteure aus Politik, Gesellschaft und Forschung über 160 Maßnahmen um.

📚 Auch das ZQP ist Teil dieser bundesweiten Initiative. Vier inzwischen abgeschlossene Maßnahmen haben wir maßgeblich mitgestaltet. Dazu zählen der Ausbau unserer Informations- und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige zu und sowie ein Kurzratgeber zur Vorbeugung finanzieller Ausbeutung älterer pflegebedürftiger Menschen.

📖 Mehr zum Engagement des ZQP in der NDS könnt Ihr in der Ausgabe 2025 unseres Fachmagazins ZQP diskurs nachlesen:https://www.zqp.de/wp-content/uploads/ZQP_Stiftungsmagazin_2025.pdf =36

Weitere Informationen zur Strategie und zum aktuellen Umsetzungsstand gibt es bei der Geschäftsstelle Nationale Demenzstrategie.

🆕 Pflege-CIRS: Berichte und Empfehlungen jetzt jeweils als Handouts 🗓️ Am 17. September ist Tag der Patientensicherheit....
16/09/2026

🆕 Pflege-CIRS: Berichte und Empfehlungen jetzt jeweils als Handouts

🗓️ Am 17. September ist Tag der Patientensicherheit. Ein guter Anlass, die Sicherheit in der professionellen Langzeitpflege in den Blick zu nehmen – denn dieses Thema wird in Deutschland bisher vergleichsweise wenig im Fachdiskurs aufgegriffen.
Dabei geht überall mal etwas schief. Wichtig ist, daraus zu lernen und Wiederholungen möglichst zu vermeiden. Genau dabei unterstützt das einrichtungsübergreifende Pflege-CIRS des ZQP.

💡 So funktioniert es:

🔹 Über das webbasierte, frei zugängliche Berichts- und Lernangebot können Mitarbeitende aus der professionellen Langzeitpflege kritische Ereignisse anonym berichten.

🔹 Das ZQP-Team erstellt hierzu anhand einer standardisierten Methodik praxisbezogene und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zum Umgang und zur Vorbeugung.

Das Pflege-CIRS bildet damit reale und sehr konkrete Herausforderungen der Pflegepraxis ab.

👉 So könnt Ihr es nutzen:

🔹 Individuell: zur Wissens- und Kompetenzerweiterung

🔹 In Pflegeorganisationen: für Fallbesprechungen und Qualitätszirkel, zur Risikoeinschätzung und Maßnahmenplanung oder für die Erstellung von Verfahrensanweisungen

🔹 In Aus-, Fort- und Weiterbildung: zur Vorbereitung von Lehrinhalten und zur Vermittlung von Fachwissen

📄 Neu ist:

🔹 Ab sofort können die Berichte und Empfehlungen jeweils als kompakte Handouts heruntergeladen, ausgedruckt und damit noch gezielter genutzt werden.
Alle bisher veröffentlichen Berichte und Empfehlungen sowie weitere Informationen zum Pflege-CIRS gibt es unter: www.pflege-cirs.de

Diese Seite bietet u. a. einen Überblick über Ziele, Zielgruppen, Funktionsweise, Prinzipien sowie Informationsmaterial des Pflege-CIRS.

🎧 Hör-Tipp: Podcast zu Künstlicher Intelligenz und DemenzNicht nur mit Blick auf die bevorstehende   haben wir eine Hör-...
15/09/2026

🎧 Hör-Tipp: Podcast zu Künstlicher Intelligenz und Demenz
Nicht nur mit Blick auf die bevorstehende haben wir eine Hör-Empfehlung für Euch: die aktuelle Folge des Demenz-Podcasts der Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz und des medhochzwei Verlag GmbH Darin geht es diesmal um KI und Demenz.

❓Kann Angehörige von Menschen mit Demenz entlasten? Kann sie Menschen mit Demenz dabei unterstützen, möglichst lange selbstständig zu leben? Und wo liegen die Grenzen technologischer Unterstützung? Diese Fragen und aktuelle Forschungsprojekte stehen im Fokus der Podcast-Folge.

🎙️ Mit dabei ist unser ZQP-Geschäftsleiter Dr. Simon Eggert. Er erläutert einige Potenziale von KI in der Pflege – und warum bei ihrem Einsatz auch Herausforderungen und Risiken berücksichtigt werden müssen.

▪️ Pflegenden Angehörigen kann KI zum Beispiel dabei helfen, Informationen zu strukturieren und sich auf Gespräche mit Ärztinnen und Ärzten, der Pflegeberatung oder einem Pflegedienst vorzubereiten. Auch für erste Fragen können KI-Anwendungen eine Unterstützung sein.

▪️ Wichtig ist dabei insbesondere, Ergebnisse kritisch zu prüfen, Quellen nachzuvollziehen und sehr sensibel mit persönlichen Daten umzugehen. KI ist ein digitales Werkzeug: Richtig eingesetzt kann sie unterstützen – fachliche Beratung und persönliche Zuwendung aber nicht ersetzen.

👉 Zur Podcast-Folge geht es hier entlang: https://demenz-podcast.de/

👉 Mehr zum Thema Künstliche Intelligenz in der Langzeitpflege, etwa zu Chancen, Herausforderungen und Anwendungsfeldern findet Ihr auf unserem Onlineportal:
https://www.zqp.de/thema/kuenstliche-intelligenz/

KI bietet das Potenzial, gute, sichere Versorgung zu unterstützen. Es gibt aber auch Herausforderungen.

02/09/2026

🗣️ „Im Alter hat man eben Schmerzen“ – ein weit verbreiteter Irrtum?

📚 Schmerzen müssen auch im höheren Alter nicht einfach hingenommen werden. Unser ZQP-Kurzratgeber „Schmerzen“ bietet Wissen und praktische Hinweise zum Umgang mit Schmerzen.

💡 Viele ältere pflegebedürftige Menschen haben chronische . Oft werden diese nicht ausreichend behandelt, etwa durch fehlendes Wissen über Behandlungsangebote. Mit fachlicher Unterstützung lassen sich Schmerzen in der Regel jedoch spürbar lindern und das Wohlbefinden sowie die Selbstständigkeit nachhaltig fördern.

Um insbesondere pflegende Angehörige im Pflegealltag zu unterstützen, bietet der Kurzratgeber:

🔸 Kompaktes Wissen: Verständliche Informationen zu Ursachen und Folgen von Schmerzen bei pflegebedürftigen Menschen
🔸 Praktische Tipps: Konkrete Hinweise zum Umgang mit Schmerzen und zur Linderung im Alltag
🔸 Hilfsangebote: Überblick zu Anlaufstellen bei Schmerzen

👉 Hier könnt Ihr den Kurzratgeber kostenfrei herunterladen oder bestellen:

Der Kurzratgeber für pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige bietet Informationen zu Schmerzen sowie zur Linderung.

18/08/2026

💊 Das richtige Medikament, zur richtigen Zeit, in der richtigen Dosis: Was einfach klingt, kann im Pflegealltag schnell komplex werden. Besonders dann, wenn ältere pflegebedürftige Menschen mehrere Medikamente anwenden.

🎬 Unser ZQP-Erklärfilm fasst wichtige Aspekte rund um Sicherheit bei der Medikation zusammen, unter anderem:

❗ Medikationsfehler bedeuten zum Beispiel, dass Medikamente falsch verordnet, gelagert, gerichtet, dosiert oder angewendet werden.

❗Sie können dazu führen, dass die Arzneien nicht richtig wirken und sogar schaden. Gesundheitliche Folgen können zum Beispiel Verwirrtheit, Stürze und Herz-Kreislauf-Probleme sein.

❗ Solche Fehler können von allen Beteiligten verursacht werden, etwa von Angehörigen, Apothekerinnen und Apothekern, Ärztinnen und Ärzten, professionell Pflegenden sowie von pflegebedürftigen Menschen selbst.

💡 Die Prävention von Medikationsfehlern ist also hochrelevant, weil von diesen ein erhebliches gesundheitliches Risiko für ältere pflegebedürftige Menschen ausgeht. Dies gilt sowohl in der häuslichen als auch in der stationären Pflege. Dafür sind unter anderem Information, Aufklärung, Schulung sowie gute Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen allen am Medikationsprozess Beteiligten wichtig.

👉 Weitere Informationen, Praxistipps sowie einen kostenfreien Kurz-Ratgeber für Angehörige zum Thema findet Ihr kostenfrei auf unserem ZQP-Onlineportal: https://www.zqp.de/thema/medikation/

Heißes Sommerwetter: Trinken nicht vergessen! Aber was tun, wenn das Durstgefühl im Alter nachlässt? 💧☀️ℹ️ Gerade jetzt ...
14/07/2026

Heißes Sommerwetter: Trinken nicht vergessen! Aber was tun, wenn das Durstgefühl im Alter nachlässt? 💧☀️

ℹ️ Gerade jetzt im Sommer ist die von Flüssigkeitsmangel bei älteren Menschen ein hochrelevantes Thema. Viele ältere pflegebedürftige Menschen trinken zu wenig. Dafür gibt es verschiedene Gründe, etwa weil sie es vergessen, wenig Durst oder Schluckprobleme haben, entwässernde Medikamente zu sich nehmen oder ihnen praktische Hilfe fehlt.

🚰 Die richtige Trinkmenge ist jedoch lebensnotwendig, denn Flüssigkeitsmangel kann schwerwiegende Folgen haben.

Unser ZQP-Ratgeber „Essen und Trinken“ für pflegende Angehörige bietet Basiswissen und praktische Tipps für die Ernährung pflegebedürftiger Menschen – unter anderem dazu, wie man Flüssigkeitsmangel vorbeugen kann.

Dazu gehören:

▪️ Darauf achten, dass die pflegebedürftige Person etwa 1,5 Liter am Tag trinkt – bei viel Bewegung oder Hitze sogar mehr
▪️ Getränke anreichen, die die pflegebedürftige Person besonders mag – etwa Kräutertees, Saftschorlen oder auch wasserreiche Lebensmittel wie Melone
▪️ Dafür sorgen, dass immer ein Trinkgefäß in Griffweite steht, auch nachts
▪️ Trinkprotokoll nutzen, um die tägliche Trinkmenge zu planen und zu kontrollieren
▪️ Auf Anzeichen für Flüssigkeitsmangel achten, etwa starke Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerzen oder Schwindel

👉 Unsere Ratgeber könnt Ihr als Privatperson, aber auch in der Pflegeberatung, in Arztpraxen oder im Entlassmanagement von Kliniken verwenden. Hier könnt Ihr den Ratgeber kostenfrei als PDF herunterladen oder bestellen:

Der Ratgeber für pflegende Angehörige informiert, was bei der Ernährung pflegebedürftiger Menschen zu beachten ist und gibt Tipps, wie man beim Essen und Trinken unterstützen kann.

🎉 Wow - unser Pflege-CIRS wurde mit dem Comenius-EduMedia-Award 2026 ausgezeichnet 🎉  🌟 Überall geht mal etwas schief, a...
24/06/2026

🎉 Wow - unser Pflege-CIRS wurde mit dem Comenius-EduMedia-Award 2026 ausgezeichnet 🎉

🌟 Überall geht mal etwas schief, auch in der Pflege. Wichtig ist, daraus zu lernen. Mit diesem Ansatz haben wir im vergangenen Jahr unser Pflege-CIRS veröffentlicht. Nun wurde das digitale Berichts- und Lernangebot in der Kategorie „Digitale Medien mit Bildungspotenzial (DMB)“ mit einem Siegel prämiert.

➡️ Was ist der Comenius-Award?
▪️ Der Comenius-EduMedia-Award wird seit 30 Jahren jährlich von der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien „John Amos Comenius“ e.V. (GPI) verliehen.
▪️ Die Auszeichnungen gelten international als Qualitätssiegel für digitale Bildung.
▪️ Evaluierungsbereiche bei der Kategorie „DMB“ sind etwa der Informationswert, das pädagogisch-didaktische Potenzial, die Gestaltung sowie die technische Qualität des Angebots.

➡️ Was ist das Pflege-CIRS?
▪️ Das Pflege-CIRS ist ein webbasiertes, einrichtungsübergreifendes Berichts- und Lernangebot zu kritischen Ereignissen in der professionellen Langzeitpflege älterer Menschen in Deutschland.
▪️ Es bietet die Möglichkeit, konkrete kritische Ereignisse anonym zu berichten und anhand pflegefachlicher Empfehlungen gemeinsam daraus zu lernen, um ähnliche Situationen künftig zu vermeiden.
▪️ Die Empfehlungen werden anhand einer standardisierten Methodik vom CIRS-Team des ZQP erstellt und sind praxisorientiert ausgerichtet.

➡️ Wie kann das Pflege-CIRS genutzt werden?
▪️ individuell: Wissens- und Kompetenzerweiterung
▪️ organisational: Fallbesprechungen, Qualitätszirkel, Risikoeinschätzung, Maßnahmenplanung, Erstellung von Verfahrensanweisungen
▪️ didaktisch: Vorbereitung von Lehrinhalten, Vermittlung von Fachwissen

🚀 Wir freuen uns riesig über die Auszeichnung – und werden weiter daran arbeiten, dass das Pflege-CIRS professionell Pflegende fachlich unterstützt.

👉 Zum Pflege-CIRS:

Diese Seite bietet einen Überblick über Zielgruppen, Ziele, Inhalte, Prinzipien und Funktionsweise des Pflege-CIRS.

Adresse

Reinhardtstraße 45
Berlin
10117

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