Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.

Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V. 📍Schillerstr. 59 10627 Berlin
Deutsch-Polnische Verständigung und Zusammenarbeit 🇵🇱🇩🇪
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14/08/2026
06/08/2026

Ein Veranstaltungshinweis der Deutsch - Polnischen Gesellschaft Bochum NRW e.V. in Bochum Gerthe
Gemeinsam-er gegen Rechts?
Zapraszamy!

EINLADUNG
von Carina Gödecke und Kai Gera
zu einer gemeinsamen Veranstaltung der Stadt Bochum und
des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Kreisverbände Bochum und Herne am:

3. September 2026
um 17:00 Uhr
auf dem Kommunalfriedhof in Bochum-Gerthe

In Bochum und Herne gibt es 46 Kriegsgräberstätten, auf denen fast 10.000 Tote des 1. und des 2. Weltkriegs
begraben wurden. Kriegsgräberstätten gehören damit zu den besonderen Erinnerungsorten in unseren Städten.

Ihre langfristige Bewahrung und ihr Erhalt sind mehr als eine kommunale Verpflichtung. Kriegsgräberstätten er-
innern uns alle daran, niemals zu vergessen, dass unter jedem Grabstein ein Schicksal begraben ist, niemals zu
vergessen, dass Kriege letztlich keine Gewinner, aber immer Verlierer haben.

Kriegsgräberstätten sind damit in unserer Zeit vor allem Mahnmale des Friedens. Das Leitbild des Volksbundes „Versöhnung über Gräbern“ wird dort in besonderer Weise erleb- und erfahrbar. Aber, gerade im fortschreitenden 21. Jahrhundert, brauchen kriegsgräberstätten und vor allem die Lebens- und Leidensgeschichten Derjenigen, die dort ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, unsere ganz besondere Aufmerksamkeit. Der Landesverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat daher vor einigen Jahren den Monat September zum
Monat des Kriegsgrabes erklärt.
Unter dem Motto „Ge(h)denken“ werden wir Ihnen in unseren Städten nach und nach verschiedene Kriegsgräberstätten vorstellen.

Eine der besonderen Kriegsgräberstätten befindet sich auf dem kommunalen Friedhof in Bochum-Gerthe. Diese eher kleine Gräberanlage, ist weniger bekannt, aber gerade deshalb von hoher Bedeutung, weil dort Opfer des NS-Terrors, der Bombenangriffe und der Zwangsarbeit und Kriegsgefangenschaft aus der ganzen Zeit des NS-Regimes Seite an Seite begraben sind.

Die Grabsteine in Bochum-Gerthe erzählen Gerther Geschichten. Zum Beispiel die des Blutkellers der SA in der Hegelschule, in der Heinrich Fischer, Gerther KPD-Gemeinderat, schon im Jahr 1933 zu Tode gefoltert wurde. Oder die Geschichte der 13-jährigen Schülerin Marianne Rzeznik, die im April 1943 nach einem Bombenangriff Opfer eines Blindgängers wurde. Und sie erinnern an Leon Lewandowski, einen der vielen polnischen Zwangsarbeiter, der kurz vor Kriegsende im April 1945 erschlagen im Gebüsch des Lagers Heinrichstraße gefunden wurde. Opfer, die wir nicht vergessen dürfen, auf einer Kriegsgräberstätte, die nicht in
Vergessenheit geraten darf.

Daher laden wir Sie herzlich zu einem Informationsrundgang über diese, aufgrund ihrer Geschichte eindrucks vollen Kriegsgräberstätte ein. Gemeinsam mit Dr. Kai Rawe, dem Leiter des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte und Ulrich Kind vom Kohlengräberland werden wir die Bedeutung von Kriegsgräberstätten für die kom munale Erinnerungskultur darstellen, um im Anschluss an wenigen ausgewählten Gräbern die Lebensgeschich ten der Bochumer Bürger, die ihr Leben als Opfer des Nazi-Terrors oder im 2. Weltkrieg verloren haben, zu er zählen. Ganz besonders freuen wir uns über die Teilnahme unseres Oberbürgermeisters Jörg Lukat , der die Erinnerungskultur für Bochum in einem Grußwort einordnen wird.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 03. September 2026, ab 17:00 Uhr auf dem Friedhof in Bochum-Gerthe, Kirchharpener Straße 63, 44805 Bochum statt. Treffpunkt ist die Trauerhalle, die Sie über den Eingang an der Kirchharpener Straße erreichen. Wir freuen uns sehr, Sie bei dieser besonderen Veranstaltung, die der Kreisverbände Bochum und Herne des Volksbundes
Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und die Stadt Bochum gemeinsam durchführen, begrüßen zu können.

Mit herzlichen Grüßen
Carina Gödecke und Kai Gera

Carina Gödecke
Vorsitzende Kreisverband Bochum
MAIL / KONTAKT:
[email protected]

SPD
SPD-Fraktion im Bundestag
Axel Schäfer

Europa-Union Deutschland e.V.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

DPG Bochum NRW e.V.
Kosmopolen Verein
Emanuela Danielewicz - Gemeinsam-er gegen Rechts? Zapraszam!
www.dpg-bochum.nrw

Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.





01/08/2026
29/07/2026

📍Im Roten Rathaus wurde die Ausstellung „Der Warschauer Aufstand 1944“ eröffnet.
🎟️ Bis zum 4. September kann die Ausstellung kostenlos besucht werden.

Im Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft Berlin–Warschau sowie des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrags erinnert die Ausstellung an den Warschauer Aufstand von 1944 und an die Menschen, die 63 Tage lang für die Freiheit ihrer Heimat kämpften.

Zur Eröffnung sprachen unter anderem der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie der Botschafter der Republik Polen in Deutschland, Jan Tombiński. In ihren Ansprachen erinnerten sie nicht nur an die historische Bedeutung des Warschauer Aufstands, sondern gedachten auch der polnischen Staatsbürgerin, die bei dem Anschlag auf dem Berliner CSD ihr Leben verlor. Damit wurde ein Bogen vom historischen Erinnern zur Verantwortung für Demokratie, Freiheit und den Schutz der Menschenwürde in der Gegenwart geschlagen.

Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der Geschichte des Warschauer Aufstands, der Zerstörung Warschaus und dem Wiederaufbau der Stadt auseinanderzusetzen. Ein besonderer Bestandteil ist der eindrucksvolle Film „Die Stadt der Ruinen“, der das nahezu vollständig zerstörte Warschau im Januar 1945 aus der Vogelperspektive zeigt.

Ein gemeinsames Projekt des Museums des Warschauer Aufstands, der Botschaft der Republik Polen in Berlin und des Polnischen Instituts Berlin – unterstützt von der Senatskanzlei Berlin und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung war auch unsere Mitgliedsgesellschaft, die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e.V., mit einem Informationsstand vertreten. Dort stellte sie ihr Projekt „Beyond Walls, Bridging Histories“ vor und erinnerte an die Bedeutung des öffentlichen Erinnerns im Stadtraum. Das Projekt macht die Geschichte des Warschauer Aufstands im Berliner Stadtbild sichtbar und trägt dazu bei, die Erinnerung an dieses bedeutende Kapitel der deutsch-polnischen Geschichte lebendig zu halten.

28/07/2026

Wie soll sich der Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in den kommenden Jahren strategisch weiterentwickeln?
Das war die Leitfrage der Klausurtagung in Hannover, wo der Vorstand des Bundesverbandes am 24. und 25. Juli zusammenkam.
Vielen Dank für die Teilnahme und die konstruktiven Diskussionen!

Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.
Deutsch-Polnische Gesellschaft Bayreuth e.V.
Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.
Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern
Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e.V.
Deutsch-Polnische Gesellschaft Kiel e.V.
Deutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen
DPG Bochum NRW e.V.
Dialog Deutsch Polnisches Magazin

25/07/2026
23/07/2026
Wir haben uns sehr gefreut, am Deutsch-Polnischen Forum 2026 am 17. Juni im Auswärtigen Amt mitzuwirken.Eröffnet wurde d...
25/06/2026

Wir haben uns sehr gefreut, am Deutsch-Polnischen Forum 2026 am 17. Juni im Auswärtigen Amt mitzuwirken.
Eröffnet wurde das Forum mit einer Fishbowl-Diskussion mit Henryka Mościcka-Dendys und Knut Abraham, moderiert von Joanna Stolarek.
Unter dem Motto „Nachbarschaft im Wandel — 35 Jahre deutsch-polnischer Zusammenarbeit“ organisierte der Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften gemeinsam mit dem Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit das Panel „Die Zivilgesellschaft als Impulsgeberin für Politik“.

Zentrales Element war das World-Café-Format, das den Teilnehmenden den Austausch an verschiedenen thematischen Stationen ermöglichte. Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Moderiert wurde das Panel von Irene Hahn-Fuhr (Mitglied des Bundesvorstands Deutsch-Polnische Gesellschaft e.V.) und Dr. Aleksandra Burdziej. An dem Panel wirkten außerdem Joachim Bleicker, Łucjan Dzumla, Sandra Ewers, Agnieszka Filipiak, Jakub Garsta, Simona Koß, Iwona Kowalczyk, Anna Poznańska, Marcin Przybysz, Oliver Spatz und Wojciech Szymański mit.

Ein herzlicher Dank gilt Dr. Aleksandra Burdziej und Irene Hahn-Fuhr für die Moderation und Begleitung des Workshops zur Zivilgesellschaft.
Besonders danken möchten wir Jakob Reinhold, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes und Vorsitzender der DPG Berlin, für sein großes Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung des Forums sowie Elfriede Froese von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin für ihre Unterstützung vor Ort.
Ein herzliches Dankeschön außerdem der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit sowie allen weiteren Beteiligten, die zum Gelingen des Forums beigetragen haben!

Wir freuen uns über die durchweg positive Resonanz bei den Teilnehmenden und auch über die Würdigung der Diskussion von Knut Abraham und Henryka Mościcka-Dendys. Dies zeigt, wie relevant diese Themen auch auf politischer Ebene wahrgenommen werden.
📸Fotos: Antonina Polukhina (c) SdpZ

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Berlin
10627

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