VIFF-Fruehfoerderung

VIFF-Fruehfoerderung Die Vereinigung für Frühförderung (VIFF) e.V. ist die Deutsche Fachgesellschaft für Frühförderung.

40 Jahre VIFF
Entwicklung fördern – Familien begleiten
Politisch aktiv, damit sich alle Kinder gut entwickeln können. Bundesminister Hubert Heil sagt dazu:
„Es gibt kein Alter, das uns so stark und nachhaltig prägt. Es sind besonders die ersten Lebensjahre, in denen der Grundstein für ein ganzes Leben gelegt wird. Kinder machen ihre ersten Schritte in die Welt – buchstäblich, aber auch im übertra

genen Sinn. All jene, die dabei Unterstützung brauchen, nehmen wir an die Hand. Durch Frühförderung erhalten diese Kinder individuelle Hilfen, um am Leben teilzuhaben und die Welt kennenzulernen“. Standards setzen, Qualität sichern - für Familien und Kinder mit Beeinträchtigungen

Frühförderung muss gut gemacht werden. Dafür setzt sich die VIFF energisch ein, legt Standards fest und kämpft für eine sichere finanzielle Grundlage. Damit Expertinnen und Experten den Familien zur Seite stehen, auf die sie sich verlassen können. Teilhabe der Kleinsten sichern

Die Komplexleistung Frühförderung ist inklusiv, denn sie steht mit dem offenen Beratungsangebot allen Familien in Deutschland offen und spezifiziert sich im Verlauf und nur bei Bedarf immer weiter auf die individuellen Bedürfnisse eines Kindes. Hubertus Heil: „Wir wollen die Teilhabe verbessern und gleichzeitig auch mehr Inklusion ermöglichen. (…) Ich bin froh, Sie als Partner hier an unserer Seite zu wissen!

11/09/2025

23.Symposion Frühförderung in Halle (Saale)
1. Tag
Wir freuen uns auf 2 weitere Tage, guten Austausch und viel Austausch über relevante Themen!

11/09/2025

23.Symposion Frühförderung in Halle (Saale) - Heute am Freitag geht es spannend weiter!

Luther Universität

09/09/2025

Spielen mit Kindern im Autismusspektrum -
Hier wird SPIELEN groß geschrieben!

Spielen ist DIE natürliche Herangehensweise für Kinder, um sich im Entwicklungskontinuum fortzubewegen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Für autistische Kinder ist das jedoch aufgrund von unterschiedlichen Barrieren nicht immer so einfach. Umso mehr brauchen diese Kinder die Unterstützung von uns erwachsenen Beziehungspersonen, welche genau wissen, wie sie Kinder im Autismusspektrum auf ihrem Entwicklungsweg adäquat begleiten können.

In diesem Vortrag wird herausgestellt:

• Was das Wesen des Spiels eigentlich ist und warum spielen essentiell für die menschliche Entwicklung ist.
• Welche Barrieren es für autistische Kinder in ihrer Entwicklung gibt und wie wir diesen entsprechend begegnen können.
• Wie wir erkennen können, ob das Kind spielt und was es spielen möchte bzw. was das passende Angebot sein könnte.
• Was passiert, wenn Kinder nicht spielen und wie wir diese dann dabei unterstützen können, eigene Spielimpulse zu entwickeln.
• Wie wir eine spielerische Haltung entwickeln können.
• Wie wir Eltern dabei unterstützen können, ihr autistisches Kind durch spielerische Interventionen im Alltag zu fördern.

In diesem Vortrag werden theoretische Aspekte aus der aktuellen Forschung zum Thema Autismus und der Arbeit der Interessen- verbände erwachsener Autist:innen sowie verschiedene Modelle für die praktische Arbeit (z. B. DIRFloortime, SELF-REG, Therapeutisches Puppenspiel, Functional Learning) berücksichtigt.

06/09/2025

Digitale Medien und frühe Kindheit: Praktische Implikationen für die interdisziplinäre Frühförderung aus dem Positionspapier der GAIMH

Digitale Medien spielen eine immer größere Rolle in den Lebens- welten von Kindern. Chancen und Risiken liegen dabei oft dicht beieinander. Aus diesem Anlass erschien das Positionspapier der GAIMH „Digitale Medien und frühe Kindheit“ 2024 in der zweiten Auflage, geschrieben von einer Arbeitsgruppe aus Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen.

Darin wird, neben grundlegenden Erkenntnissen zu kindlichen Entwicklungsaufgaben und -bedürfnissen, der Forschungsstand zur Wirkung von digitalen Medien auf Kinder im Alter von 0-3 Jahren übersichtlich in verschiedene Entwicklungsbereiche und differenziert in die Wirkbereiche (Foreground und Background Media Exposition, Technoference) vorgestellt. Die GAIMH bleibt jedoch nicht bei der deskriptiven Beschreibung wissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern positioniert sich als Förderin der seelischen Gesundheit von kleinen Kindern und schlussfolgert daraus Empfehlungen, sowohl für Kinderschutz und Prävention, als auch für die pädagogische, beraterische und therapeutische Praxis. Im Vortrag werden die zentralen Erkenntnisse des Positionspapiers sowie konkrete Handlungsoptionen für die interdisziplinäre Frühförderung anschaulich herausgearbeitet.

05/09/2025

Transdisziplinäre Begleitung der Sprachentwicklung auf der digitalen SprachNetz-Plattform

Der Workshop fokussiert die transdisziplinäre Zusammenarbeit in der kindlichen Sprachentwicklung. Akteur:innen aus dem medizinisch-therapeutischen, pädagogischen und sozialen Sektor adressieren Maßnahmen der sprachlichen Diagnostik, Förderung und Therapie, was zu einer komplexen Versorgungslage führt. Viele Praktiker:innen sehen die Vernetzung mit anderen Berufsgruppen und Familien als gewinnbringend an.

Dennoch ist die Umsetzung oft mit hohem Aufwand verbunden, was nicht selten zur Frustration der Beteiligten führt. Hürden sehen Akteur:innen u.a. in fehlender Vernetzung, Datenschutzunsicherheiten und mangelndem Engagement.

Die digitale Plattform SprachNetz bietet einen Ansatz zur fallbezogenen Kooperation zwischen Fachleuten aus Kita, Schule, Sprach- therapie, Medizin und Familien. Im Workshop werden u.a. Funktionen zur Entwicklungsdokumentation mit speziellen Fragebögen und virtuelle Runde Tische zur Förderplanung vorgestellt.

Nach der Präsentation der Plattform können die Teilnehmenden die Funktionen an bereitgestellten Endgeräten selbst ausprobieren. Erfahrungen werden im Plenum reflektiert, um die Integration von SprachNetz in den Arbeitsalltag zu planen.

01/09/2025

Sozialraumorientierung in der Frühförderung – Chancen und Herausforderungen

Die fünf Prinzipien des Fachkonzepts Sozialraumorientierung sind mittlerweile in vielen Handlungsfeldern und Institutionen der Sozialen Arbeit leitend. Aspekte wie „wohnortnah“, „vernetzt“ und „kindzentriert“ sind sozialräumliche Elemente, die auch im Feld der Frühförderung eine zentrale Rolle spielen. Von einer vertieften konzeptionellen Implementierung der Sozialraumorientierung kann aber (noch) nicht ausgegangen werden.

In dem Vortrag beleuchtet Prof. Dr. Felix Manuel Nuss die Chancen und Herausforderungen der Sozialraumorientierung für die Frühförderung und stellt die Frage in den Mittelpunkt, was die interdisziplinäre Frühförderung aus dem Fachkonzept Sozialraumorientierung lernen kann.

Einen besonderen Fokus bei den Ausführungen erfährt dabei das erste und leitende der fünf Prinzipien, die Orientierung am Willen. Es wird geprüft, wie dieses Prinzip fachlich und ethisch begründet wird und welchen Mehrwert dies für die Praxis haben kann.








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30/08/2025

Potenziale in der Elternarbeit im Kontext von Autismus und Migration – ein Elternbildungsprojekt in Berlin Neukölln
Autistische Kinder im Kontext von Migration sind in vorschulischen Einrichtungen und in Therapie- und Fördersystemen verstärkt vertreten. Hier zeigt sich derzeit eine Diskrepanz zwischen Bedarf und pädagogischen/therapeutischen Förder- und Beratungssettings.

Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Vorstellung eines innovativen Elternbildungsprojektes, das gemeinsam mit der interkulturellen Selbsthilfeorganisation MINA - Leben in Vielfalt e.V. und Eltern autistischer Kinder in Berlin-Neukölln initiiert wurde.

Der Prozess der Etablierung des Projekts als auch die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren werden sowohl aus fachlicher als auch aus der Perspektive der teilnehmenden Eltern diskutiert:

✅ Welche Erwartungen haben Eltern an ein solches Projekt? ✅ Wie können Kommunikationsprobleme gelöst werden?
✅ Welche unsichtbaren gesellschaftlichen Barrieren beeinflussen das Projekt?
✅ Wie können Ressourcen und Potenziale der Eltern sichtbar gemacht werden?
✅ Welche Erkenntnisse können für die Frühförderpraxis gewonnen werden?

Erfahrungsberichte aus der Praxis werden mit theoretischen Überlegungen verknüpft und als Handlungsleitfaden vorgestellt.



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29/08/2025

Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO bietet eine standardisierte Sprache zur Beschreibung von Gesundheitszuständen. Auch die Beschreibung von Autismus und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern ist mit der ICF bei Vorschulkindern gut möglich.

In diesem Workshop lernen Fachkräfte der Frühförderung, wie sie mit der ICF eine individuelle Beschreibung von Beeinträchtigungen und Ressourcen bei den Körperfunktionen, in den Lebensbereichen sowie von Barrieren und Umweltfaktoren praxisnah vornehmen können. Anhand von Fall- beispielen und interaktiven Übungen erarbeiten wir, wie funktionale Beeinträchtigungen differenziert beschrieben und Ressourcen gezielt gefördert werden können. Der Workshop richtet sich an alle Fachkräfte in der Frühförderung, die die ICF gezielt in ihrer Arbeit nutzen möchten.

28/08/2025

Kultur- und traumasensitive Versorgung von jungen Kindern und Familien mit Fluchterfahrung
Laut statistischem Bundesamt haben in Deutschland derzeit über 25 % der Menschen Migrationshintergrund. Bei den Kindern und Jugendlichen sind es sogar fast 40 %.

Der Beitrag versucht die Vielfalt dieser Menschen zu skizzieren und lenkt dabei ein besonderes Augenmerk auf junge Kinder und Familien mit Fluchterfahrung. Hierbei wird ein interdisziplinäres Projekt zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Fluchterfahrung in Erstunterkünften in München, das über den Amif-Fonds der EU maßgeblich finanziert wird, vorgestellt und auf die besonderen Lebenslagen dieser Menschen eingegangen.

Dabei soll die interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation für Fachkräfte in ihrer Relevanz besonders betont werden.



Vortrag J
Hörsaal A
12.09.2025
14:00 Uhr

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28/08/2025

Multiprofessionelle Kooperation von Frühförder- und Kita-Fachkräften in der gemeinsamen Förderung von Kindern mit Sehbeeinträchtigungen – eine explorativ-qualitative Studie in NRW
Die Komplexleistung Frühförderung umfasst mit Betreuungsbeginn auch die Kita als relevanten Lebens- und Förderort des Kindes. Frühförderzentren sind für Kindertageseinrichtungen zentrale Kooperationseinrichtungen. Eine der Gelingensbedingungen multiprofessioneller Kooperation ist die Passung zwischen Rahmenbedingungen und der Kooperationsform.

Die am häufigsten angewandte Kooperationsform ist – neben der Vermittlung von Fachwissen, dem gemeinsamen Angebot und der Konzeptarbeit – das Austauschgespräch. In der gemeinsamen Förderung von Kindern mit Sehbeeinträchtigungen erfolgt darüber hinaus eine konsultative Beratung zu Spezifika der visuellen Wahrnehmung. Diese haben einen erheblichen Einfluss auf die Förderung und Entwicklung des Kindes.

Kita-Fachkräfte geben an, schlechter auf behinderungsspezifische Bedarfe der visuellen Wahrnehmung vorbereitet zu sein als auf andere Förderbedarfe.
Der Forschungsstand deutet auf eine Diskrepanz zwischen dem Beratungsbedarf und der in der Praxis erfolgenden Umsetzung seh- und blindenspezifischer Empfehlungen bzw. Begleitung der Kita-Fachkräfte hin.

Wie nehmen Frühförder- und Kita-Fachkräfte die multiprofessionelle Kooperation innerhalb der Komplexleistung Frühförderung Sehen im Kontext der gemeinsamen Förderung von Kindern mit Sehbeeinträchtigungen wahr?

Welche Bedarfe, Herausforderungen und Wünsche bestehen innerhalb der Kooperation zwischen Frühförder- und Kita-Fachkräften?

Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede können aus der Darstellung von Kita- und Frühförderfachkräften zu den Bedarfen, Herausforderungen und Wünschen innerhalb dieser Kooperationsbeziehung herausgearbeitet werden?

14.00–14.45

H1

REFERENTIN
Jonitta Jesuthasan

Multiprofessionelle Kooperation von Frühförder- und Kita-Fachkräften in der gemeinsamen Förderung von Kindern mit Sehbe...
27/08/2025

Multiprofessionelle Kooperation von Frühförder- und Kita-Fachkräften in der gemeinsamen Förderung von Kindern mit Sehbeeinträchtigungen – eine explorativ-qualitative Studie in NRW

Die Komplexleistung Frühförderung umfasst mit Betreuungsbeginn auch die Kita als relevanten Lebens- und Förderort des Kindes. Frühförderzentren sind für Kindertageseinrichtungen zentrale Kooperationseinrichtungen.

Eine der Gelingensbedingungen multiprofessioneller Kooperation ist die Passung zwischen Rahmenbedingungen und der Kooperationsform. Die am häufigsten angewandte Kooperationsform ist – neben der Vermittlung von Fachwissen, dem gemeinsamen Angebot und der Konzeptarbeit – das Austauschgespräch.

In der gemeinsamen Förderung von Kindern mit Sehbeeinträchtigungen erfolgt darüber hinaus eine konsultative Beratung zu Spezifika der visuellen Wahrnehmung. Diese haben einen erheblichen Einfluss auf die Förderung und Entwicklung des Kindes.

Kita-Fachkräfte geben an, schlechter auf behinderungsspezifische Bedarfe der visuellen Wahrnehmung vorbereitet zu sein als auf andere Förderbedarfe. Sie schätzen eine auf Spezifika der visuellen Wahrnehmung ausgerichtete professionelle Vorbereitung/Begleitung als notwendig ein. Frühförderfachkräfte berichten von einer befriedigenden Prozessqualität der Zusammenarbeit und schätzen – neben organisatorischen Ressourcen – allerdings auch die Effektivität der Zusammenarbeit „hinsichtlich der Umsetzung von behinderungsspezifischen Empfehlungen der Fachkräfte“ kritisch ein.

Der Forschungsstand deutet auf eine Diskrepanz zwischen dem Beratungsbedarf und der in der Praxis erfolgenden Umsetzung seh- und blindenspezifischer Empfehlungen bzw. Begleitung der Kita-Fachkräfte hin. Die im Vortrag vorgestellte explorativ-qualitative Studie untersucht folgende Fragestellungen:

(1) Wie nehmen Frühförder- und Kita-Fachkräfte die multiprofessionelle Kooperation innerhalb der Komplexleistung Frühförderung Sehen im Kontext der gemeinsamen Förderung von Kindern mit Sehbeeinträchtigungen wahr?

(2) Welche Bedarfe, Herausforderungen und Wünsche bestehen innerhalb der Kooperation zwischen Frühförder- und Kita-Fachkräften?

(3) Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede können aus der Darstellung von Kita- und Frühförderfachkräften zu den Bedarfen, Herausforderungen und Wünschen innerhalb dieser Kooperations-beziehung herausgearbeitet werden?

14.00–14.45
H1
Hörsaal XXII
REFERENTIN
Jonitta Jesuthasan

Adresse

Tauentzienstrasse 1
Berlin
10789

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