HS (Homosexuelle Selbsthilfe) e.V.

HS (Homosexuelle Selbsthilfe) e.V. Seit 40 Jahren verlässlicher Bestandteil und Partner:in der queere Bewegung Seit 40 Jahren verlässlicher Bestandteil der queeren Bewegung.

Als starke Gemeinschaft unterstützt die HS (Homosexuelle Selbsthilfe), Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*Personen und ihre Organisationen. Wir finanzieren Projekte der Bewegung und vergeben Zuschüsse bei Rechtsstreitigkeiten im Falle von Diskriminierung und bei Asylverfahren von LSBTQ*. Da wir uns ausschließlich aus Spenden und Beiträgen unserer Mitglieder:innen finanzieren, sind wir in unseren E

ntscheidungen unabhängig und können auch Organisationen und Einzelpersonen unterstützen, die nicht gemeinnützig im Sinne des Finanzamts sind. Zur Förderung der Projekte brauchen wir auch Deine Unterstützung! Weitere Infos auf www.hs-verein.de

Hannchen-Mehrzweck-Stiftung beerbt die Homosexuelle Selbsthilfe e.V.  Die Homosexuelle Selbsthilfe (HS) gibt es nicht me...
23/10/2024

Hannchen-Mehrzweck-Stiftung beerbt die Homosexuelle Selbsthilfe e.V.

Die Homosexuelle Selbsthilfe (HS) gibt es nicht mehr. Der 1980 gegründete Verein hat sich bei seiner letzten Mitgliederversammlung in Magdeburg am 20. Oktober einstimmig aufgelöst. Die Homosexuelle Selbsthilfe war 44 Jahre Teil der queeren Bewegungsgeschichte: mit Hilfe der Mitgliedsbeiträge wurde der Start vieler Selbsthilfegruppen, die Einrichtung von Schwulenzentren, CSDs und Aids-Hilfen ermöglicht; es wurden Kulturprojekte, Publikationen und Veranstaltungen gefördert; und mit der HS-spezifischen Rechtskostenhilfe wurden in den letzten Jahren vor allem queere Geflüchtete sowie trans* Personen unterstützt.

Das verbleibende Vermögen der HS geht an die jüngere und ungleich größere Schwesterorganisation, die Hannchen-Mehrzweck-Stiftung für queere Bewegungen, kurz hms. Die bisherigen HS-Mitglieder wurden ermuntert, künftig Spenden und Zustiftungen an die gemeinnützige hms zu richten. Klaus Müller vom Vorstand der hms sagt dazu: „Wir freuen uns über das auf der letzten HS-Mitgliederversammlung ausgesprochene Vertrauen. HS und HMS haben seit Gründung der Stiftung im Jahr 1991 eng zusammengearbeitet. Durch die Auflösung der HS verliert die queere Bewegung eine wichtige Förderinstitution der Vernetzung, Selbsthilfe und Solidarität. Wir fühlen uns als Schwesterorganisation und Erbin diesen Aufgaben umso mehr verpflichtet.“

Die Aufarbeitung der Vereinsgeschichte der „Homosexuellen Selbsthilfe“ soll durch die Übergabe der Unterlagen an das Schwule Museum Berlin ermöglicht werden.


https://www.hms-stiftung.de/
https://hs-verein.de/


Foto: Dennés Deichsel
Nach der Mitgliederversammlung in Magdeburg, v.l.n.r.: Harry Kirchwehm, Albert Eckert, Falko Jentsch, Klaus Müller, Ulrich Keßler, Martin Unverdorben, Roland Becker, Sebastian Vetter.
Weitere Mitglieder nahmen online teil.

Mit freundlichen Grüßen

für den Vorstand HS e.V.

Am vergangenen Wochenende fand in Frankfurt eine dreitägige gemeinsame Klausurtagung der HS (Homosexuelle Selbsthilfe) e...
08/10/2023

Am vergangenen Wochenende fand in Frankfurt eine dreitägige gemeinsame Klausurtagung der HS (Homosexuelle Selbsthilfe) e.V. und der Hannchen Mehrzweck Stiftung mit beirat statt. Es war ein äußerst produktives Wochenende mit vielen erzielten Ergebnissen.

Ergebnisreiche Mitgliederversammlung in geselliger AtmosphäreNach zwei Jahren konnte die Mitgliederversammlung der Homos...
13/04/2022

Ergebnisreiche Mitgliederversammlung in geselliger Atmosphäre

Nach zwei Jahren konnte die Mitgliederversammlung der Homosexuellen Selbsthilfe wieder wie gewohnt in Präsenz erfolgen. Wie schon seit vielen Jahren nahmen wir uns ein ganzes Wochenende Zeit, um in netter Gesellschaft und toller Atmosphäre des Waldschlösschens bei Göttingen die zentralen Themen des Vereins zu bearbeiten. Neben allerlei Berichten und Überlegungen standen wie seit Gründung der HS die Projektanträge im Fokus. Die Mitglieder entschieden sich in 2022 eine Summe von 14.000,00 € zur Verfügung zu stellen. Mit 3.000,00 € können nunmehr wieder 6 Rechtskostenfälle finanziert werden und insgesamt 11.000,00 € kommen 7 spannenden Projekten zu Gute.

Für die Homosexuelle Selbsthilfe e.V., die sich beinahe ausschließlich aus Beiträgen ihrer Mitglieder finanziert ist die diesjährige Fördersumme hoch. Sie stand allerdings einem Antragsvolumen von fast 50.000,00 € gegenüber, so dass viele gute Projekte nicht gefördert werden können.

Helfen Sie / Hilf mit, dass zukünftig noch mehr Projekte realisiert werden können. Der Weg ist ganz einfach: Eine Mitgliedschaft bei der Homosexuellen Selbsthilfe!

18/05/2021

Im Jubiläumsjahr eine Premiere

Nach 40 Jahren musste die Mitgliederversammlung der Homosexuellen Selbsthilfe e.V. pandemiebedingt rein digital stattfinden. Während der Vorstand für 2020 (zulange) hoffte, dass doch noch eine Präsenzveranstaltung möglich werden könnte, haben wir es in diesem Jahr gewagt.

Wichtig war vor allem die Entscheidung über die Projektförderung 2021. Ein Weiterarbeiten im „Notfallmodus“ (ohne Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Vorstand nur über Zuwendungen bis 500,00 € bei Dringlichkeit entscheiden) passt nicht nur basisdemokratischen HS und wäre auch gegenüber den 14 Antragsstellenden nicht angemessen. Sieben Anträge konnten mit einer Fördersumme von 7.490,00 € bedacht werden. Zusätzlich machte die Mitgliederversammlung den Weg frei für weitere Rechtskostenförderungen.

Mit 29 Mitgliedern war die digitale Mitgliederversammlung außergewöhnlich gut besucht. Gleich sechs Mitglieder waren sogar zum ersten Mal dabei. Für einige war die ressourcenschonende digitale Teilnahmemöglichkeit sogar ein zentrales Argument, so dass dies auch für die Zukunft eine interessante Ergänzung zur Präsenzversammlung im Waldschlösschen sein könnte.

Auf Grund von Bedenken einzelner Mitglieder bzgl. der ordnungsgemäßen Ladung aller Mitglieder wurde auf die Wahl eines neuen Vorstandes verzichtet. Statt dessen wurde den amtierenden Vorstandsmitgliedern Sven Norenkemper und Torsten Schrodt von den zu diesem Zeitpunkt anwesenden Mitgliedern einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Sie wurden gebeten, nach Prüfung aller Listen und Aufarbeitung der Vereinsunterlagen, für den Herbst erneut zu einer Mitgliederversammlung einzuladen.

25/04/2019

Wir freuen uns immer wieder über so tolle Projekte! Danke an Jannik Gensler und Team für das Engagement!!

08/04/2019
24.000,00 € für LSBTI* GeflüchteteHS e.V. braucht Unterstützung für Rechtskostenzuschüsse!SPENDENKONTOIBAN: DE51 4306 09...
09/11/2018

24.000,00 € für LSBTI* Geflüchtete
HS e.V. braucht Unterstützung für Rechtskostenzuschüsse!

SPENDENKONTO
IBAN: DE51 4306 0967 8021 3179 00
BIC: GENODEM1GLS - GLS Gemeinschaftsbank

Die Homosexuelle Selbsthilfe e.V. (HS) ermöglichten allein in den vergangenen 12 Monaten 30 geflüchteten LSBTI* anwaltliche Unterstützung. Mitglieder und Spender_innen des Vereins brachten für diese Aufgabe in seit 2016 über 24.000,00 € auf. Eine besondere Hilfe war hier auch eine Spendenkampagne von AllOut.

Nun aber sind alle Mittel aufgebraucht. „Dies ist dramatisch für alle neuen Antragsteller_innen“, so Stefan Reiß von der HS „wir brauchen dringend Spenden, damit zu Unrecht abgelehnte Asylbewerber_innen zu ihrem Recht kommen können.“

Denn gleichwohl die Gesamtzahlen an Asylbewerber_innen in den letzten Jahren zurückgegangen sind, ist der Bedarf hoch und vor allem in den Einzelfällen existenziell bedrohlich. Negative Entscheidungen des BAMF führen in letzter Instanz zur Abschiebung. Sie stützen sich zumeist darauf, dass die Person ihre sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität nicht glaubhaft gemacht hat, weil sie hierüber nicht konkret oder detailliert genug gesprochen hat oder nicht der stereotypen Vorstellung des Entscheiders / der Entscheiderin von Lesben, Schwulen oder Trans*Personen entspricht. Auf die entscheidende Person kommt es auch an, ob im jeweiligen Herkunftsland eine Verfolgung von LSBTI* als wahrscheinlich angenommen wird oder ob hierin ggf. nur familiäre Streitigkeiten gesehen werden.

Retten können hier nur Gerichte, die auch in den meisten Fällen zu Gunsten der LSBTI*Geflüchteten entscheiden. Ohne kompetente anwaltliche Begleitung wird es beim Streit mit der Behörde allerdings schwierig. Die notwendigen Kosten in Höhe von ca. 600,00 € allein für die erste Instanz, können weder die geflüchteten Menschen noch die sie unterstützenden örtlichen Initiativen nicht aufbringen. Prozesskostenhilfe wird im Regelfall durch die Gerichte abgelehnt.

Die HS e.V. sieht hier weiterhin einen wichtigen Schwerpunkt ihrer Arbeit und möchte helfen, aber dafür braucht sie die Mittel! „Gerade wo staatliche Unterstützung nicht ausreicht oder sogar versagt, braucht es Selbsthilfe und Solidarität. Beinahe für jede_n in Deutschland ist es möglich, sich mit einem kleinen Beitrag zu beteiligen. Die lange Geschichte von HS zeigt: Gemeinsam sind wir eine starke Gemeinschaft. Gemeinsam sind wir in der Verantwortung, Solidarität zu zeigen. Gemeinsam können und müssen wir viel erreichen und viele Menschen unterstützen.“ so Torsten Schrodt, Vorstandsmitglied von HS e.V.

Der Vorstand ist sich sicher, dass viele queere Menschen einen Beitrag leisten wollen. Wie Sie durch eine Spende oder Mitgliedschaft (der Mitgliedsbeitrag ist ab 36,00 € pro Jahr frei wählbar) einen Beitrag leisten, erfahren Sie auf www.hs-verein.de

SPENDENKONTO
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