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DGPPN dgppn - Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde

       Unser Top Speaker für diese Woche ist Mathias Luderer, der in seiner Meet-the-Expert Lecture im Rahmen des Nachwu...
12/10/2026



Unser Top Speaker für diese Woche ist Mathias Luderer, der in seiner Meet-the-Expert Lecture im Rahmen des Nachwuchsprogramms zu 𝐀𝐃𝐇𝐒 𝐛𝐞𝐢 𝐒𝐮𝐜𝐡𝐭𝐞𝐫𝐤𝐫𝐚𝐧𝐤𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 sprechen wird.

👉 Mehr Infos und weitere Kongresshighlights finden Sie hier: https://www.dgppnkongress.de/programme/highlights

Bild: © privat

 Am heutigen nachmittag berät der Ausschuss für Gesundheit Bundesministerium für Gesundheitüber den Änderungsantrag der ...
07/10/2026


Am heutigen nachmittag berät der Ausschuss für Gesundheit Bundesministerium für Gesundheitüber den Änderungsantrag der Fraktionen der CDU/CSU und der SPD zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz. Mit diesem soll auch die Entschließung der Koalitionsfraktionen zur Psychotherapie aus Juli dieses Jahres umgesetzt werden. Deren Ziel, die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen sicherzustellen, wird mit der nun geplanten Umsetzung jedoch nur zum Teil erreicht. Die DGPPN fordert weiterhin Nachbesserungen und einen breiteren Ansatz, der über die Psychotherapie hinausgeht.

Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) Prof. Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank: „Wir begrüßen grundsätzlich das im Entschließungsantrag formulierte Ziel, die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen sicherzustellen. Aus fachlicher Sicht greift es jedoch zu kurz, Regelungen ausschließlich auf den Bereich der Psychotherapie zu verengen und relevante Versorgungselemente wie die der Feststellung der Dringlichkeit einer Behandlung ausschließlich an die psychotherapeutische Sprechstunde zu knüpfen.“

Eine Dringlichkeit kann im Rahmen der regulären Diagnostik und Behandlung in der fachärztlichen Vertragspraxis und damit auch außerhalb der psychotherapeutischen Sprechstunde festgestellt werden. Dies ist sogar angeraten, da insbesondere bei schweren und komplexen Erkrankungen eine rein psychotherapeutisch ausgerichtete Perspektive nicht ausreichend ist. Denn die Versorgung dieser Patientinnen und Patienten erfordert regelhaft medizinische, psychopharmakologische, psychotherapeutische und psychosoziale Maßnahmen, deren jeweilige Gewichtung sich am individuellen Bedarf orientieren muss.

Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank weiter: „Die Dringlichkeit der Behandlung einer psychischen Erkrankung darf nicht mit der Dringlichkeit für eine Psychotherapie gleichgestellt werden, da diese nur eine mögliche Behandlungsmethode darstellt. Stattdessen muss vielmehr diagnose- und berufsgruppenübergreifend der gesamte Behandlungsbedarf in den Blick genommen und zugleich eine fachlich angemessene Zuordnung zum erforderlichen Versorgungsangebot ermöglicht werden.“

Auch und insbesondere bei der Umsetzung der Entschließung bezüglich der KSVPsych-Richtlinie sieht die DGPPN die extrabudgetäre Vergütung nur für psychotherapeutische Leistungen kritisch. Die Komplexversorgung schwer psychisch erkrankter Menschen lebt vom abgestimmten Zusammenspiel psychiatrischer, psychotherapeutischer und weiterer therapeutischer Leistungen. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank: „Eine einzelne Leistungsart finanziell herauszulösen, würde diese integrierte Versorgungsstruktur auf Vergütungsebene auseinanderreißen und sachlich nicht begründete Ungleichgewichte schaffen.“

Zudem drohen Fehlanreize: Welche Behandlung ein schwer psychisch erkrankter Mensch erhält, muss sich am individuellen Bedarf orientieren und nicht daran, welche Leistung extrabudgetär vergütet wird. Wenn die Rahmenbedingungen der Versorgung schwer psychisch kranker Menschen durch die KSVPsych-Richtlinie verbessert werden sollen, muss die Komplexversorgung als Ganzes in den Blick genommen werden. „Und das bedeutet, diese auch als Ganzes zu finanzieren“, bekräftigt Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank.

Die Konsolidierung der GKV-Finanzen ist ein legitimes gesundheitspolitisches Ziel. Dieses darf jedoch nicht zulasten derjenigen gehen, die auf eine verlässliche psychiatrische, psychosoziale und psychotherapeutische Versorgung dringend angewiesen sind. Denn gerade im Bereich psychischer Erkrankungen gilt: Frühzeitige, kontinuierliche und bedarfsgerechte Behandlung verhindert Chronifizierungen, verbessert Teilhabe und kann langfristig Kosten senken. Werden Behandlungsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen geschwächt, steigen nicht nur die Belastungen für Betroffene und Angehörige, sondern mittel- und langfristig auch die Folgekosten für das Gesundheitssystem und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.

Die DGPPN fordert Reformen mit dauerhafter Wirkung und steht bereit, ihre fachliche Expertise bei der weiteren Ausgestaltung einzubringen und den GBA bei der Entwicklung praxistauglicher und fachlich fundierter Dringlichkeitskriterien zu unterstützen.

Zur Anhörung im Gesundheitsausschuss: https://www.bundestag.de/ausschuesse/gesundheit/anhoerungen/1221930-1221930

https://www.dgppn.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2026/gkv-entschliessungsantrag.html

Pressemitteilung der DGPPN

       Auch heute möchten wir zum Wochenstart ein weiteres Kongresshighlight vorstellen: Sabine Herpertz von der Univers...
05/10/2026



Auch heute möchten wir zum Wochenstart ein weiteres Kongresshighlight vorstellen: Sabine Herpertz von der Universität Heidelberg wird in ihrer Lecture das Konzept der 𝐦𝐨𝐝𝐮𝐥𝐚𝐫𝐞𝐧 𝐏𝐬𝐲𝐜𝐡𝐨𝐭𝐡𝐞𝐫𝐚𝐩𝐢𝐞 präsentieren und aufzeigen, warum dieser personalisierte Ansatz insbesondere für Patientinnen und Patienten mit komplexen Erkrankungen und frühen Traumatisierungen vielversprechend ist.

👉 Mehr Infos und weitere Kongresshighlights finden Sie hier: https://lnkd.in/dbwE6y2

Bild: © Claudia Burger

 Die taz berichtet über die neu eröffnete psychiatrische Kurzzeitstation im Hamburger Zentralkrankenhaus der Untersuchun...
02/10/2026



Die taz berichtet über die neu eröffnete psychiatrische Kurzzeitstation im Hamburger Zentralkrankenhaus der Untersuchungshaftanstalt: "Wenn schwer psychisch erkrankten Gefangenen in einer Kurzzeitstation in der Untersuchungshaft professionell geholfen werden kann, ist das um Längen besser als eine reine Notversorgung an der Zellentür. Das schafft zumindest da Linderung, wo das Problem am drängendsten erscheint, fängt akute Krisen ab und entlastet das Knastpersonal. Aber die Lösung bleibt brüchig."



Hamburg eröffnet eine psychiatrische Kurzzeitstation im Knast. Das begegnet akuter Not – löst aber das Grundproblem der überforderten Forensik nicht.

Achtung, der 𝐅𝐫ü𝐡𝐛𝐮𝐜𝐡𝐞𝐫𝐫𝐚𝐛𝐚𝐭𝐭 endet am 30. September!Wer beim 𝐃𝐆𝐏𝐏𝐍 𝐊𝐨𝐧𝐠𝐫𝐞𝐬𝐬 2026 dabei sein möchte, kann sich noch bis ...
28/09/2026

Achtung, der 𝐅𝐫ü𝐡𝐛𝐮𝐜𝐡𝐞𝐫𝐫𝐚𝐛𝐚𝐭𝐭 endet am 30. September!

Wer beim 𝐃𝐆𝐏𝐏𝐍 𝐊𝐨𝐧𝐠𝐫𝐞𝐬𝐬 2026 dabei sein möchte, kann sich noch bis einschließlich 30. September zur vergünstigten Gebühr anmelden.

Vom 25. bis 28. November 2026 trifft sich die Fachwelt im CityCube Berlin, um neben medizinischen und wissenschaftlichen Themen auch gesundheitspolitische, gesellschaftliche und kulturelle Aspekte zu diskutieren.
Es erwarten Sie hochaktuelle Themen, ein vielfältiges Programm und interdisziplinärer Wissenstransfer. Nicht verpassen!

👉 Jetzt noch schnell zur vergünstigten Gebühr für den DGPPN Kongress anmelden: https://www.dgppnkongress.de/registration2026

       Wie jeden Montag ist es wieder Zeit, einen unser Top Kongress-Speaker vorzustellen. 𝐒𝐭𝐞𝐩𝐡𝐚𝐧 𝐃𝐨𝐞𝐫𝐢𝐧𝐠 von der Mediz...
28/09/2026



Wie jeden Montag ist es wieder Zeit, einen unser Top Kongress-Speaker vorzustellen. 𝐒𝐭𝐞𝐩𝐡𝐚𝐧 𝐃𝐨𝐞𝐫𝐢𝐧𝐠 von der Medizinische Universität Wien wird in seiner Lecture aufzeigen, wie die psychodynamische Perspektive unbewusste Vorgänge und Beziehungen verstehen hilft.

👉 Mehr Infos und weitere Kongresshighlights finden Sie hier: https://lnkd.in/dB_xPZmu

Bild: © MedUni Wien, Felicitas Matern

          Die heutige   dreht sich, passend zur Woche der Demenz, um das Thema Alzheimer-Therapie 🧠Seit etwa einem Jahr ...
25/09/2026



Die heutige dreht sich, passend zur Woche der Demenz, um das Thema Alzheimer-Therapie 🧠

Seit etwa einem Jahr stehen in Deutschland zur Behandlung der Alzheimer-Demenz die beiden Amyloid-Antikörper Lecanamab und Donanemab zur Verfügung. Zwar ist die Finanzierung noch nicht endgültig geklärt, aktuell werden die Kosten aber von den Krankenkassen übernommen. Bislang werden deutschlandweit rund 1.500 Patientinnen und Patienten behandelt.

Lukas B. Kohlenbach blickt für Deutschlandfunk zurück auf die Geschichte der Entwicklung der Antikörper und berichtet über aktuelle Studiendaten. DGPPN-Vorstandsmitglied Frank Jessen ordnet ihm die Entwicklungen ein. Welche Zukunft sieht der Experte für die Therapie der Alzheimer-Behandlung?

➡️ Zum Audiobeitrag: https://www.deutschlandfunk.de/alzheimer-wert-der-neuen-medikamente-lecanemab-donanemab-100.html
➡️ Sie lesen lieber? https://www.deutschlandfunk.de/alzheimer-medikamente-lecanemab-donanemab-nutzen-risiken-100.html

Die Woche der Demenz findet dieses Jahr vom 21. bis zum 27. September statt. Das Motto lautet „Demenz – (k)eine Frage des Alters“. Die Aktionswoche soll die Öffentlichkeit für die Situation der rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen sensibilisieren.

Erstmals sollen Medikamente die Alzheimer-Demenz an der Wurzel bekämpfen. Doch sie sind umstritten: zu hoch die Kosten, zu gering der Nutzen.

Mit den 𝐖𝐨𝐫𝐤𝐬𝐡𝐨𝐩𝐬 auf dem   Wissen vertiefen und Impulse für die Praxis mitnehmen! Ausgewählte Themen sind zum Beispiel:...
24/09/2026

Mit den 𝐖𝐨𝐫𝐤𝐬𝐡𝐨𝐩𝐬 auf dem Wissen vertiefen und Impulse für die Praxis mitnehmen! Ausgewählte Themen sind zum Beispiel:

📌 Psychoedukation in der Psychiatrie – konkrete Umsetzung am Beispiel Schizophrenie (WS-175)

📌 Interventionen bei Impulskontrollstörung bei Störung der Intelligenzentwicklung (WS-209)

📌 Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie (AMSP): ausgewählte Risiken bei der Therapie mit Antipsychotika und Antidepressiva (WS-166)

Noch mehr Auswahl an Themen finden Sie im kompletten Workshop-Programm. 𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐛𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧, 𝐝𝐢𝐞 𝐏𝐥ä𝐭𝐳𝐞 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐛𝐞𝐠𝐫𝐞𝐧𝐳𝐭!

👉 https://www.dgppnkongress.de/programm?view=list&segment=sessions&sort=upcoming&type_ids=10173%2C10182%2C10383

📚 Wissen vertiefen. Impulse für die Praxis mitnehmen.Das 𝐖𝐨𝐫𝐤𝐬𝐡𝐨𝐩-𝐏𝐫𝐨𝐠𝐫𝐚𝐦𝐦 auf dem DGPPN Kongress bietet die Gelegenheit...
24/09/2026

📚 Wissen vertiefen. Impulse für die Praxis mitnehmen.

Das 𝐖𝐨𝐫𝐤𝐬𝐡𝐨𝐩-𝐏𝐫𝐨𝐠𝐫𝐚𝐦𝐦 auf dem DGPPN Kongress bietet die Gelegenheit, Ihr Praxiswissen gezielt zu erweitern – mit kompakten und vertiefenden Formaten:

▪️2-Stunden-Workshops für die fokussierte Wissensvermittlung
▪️1-Tages-Workshops zur Vertiefung von ausgewählten Themen
▪️2-Tage-Workshops für eine intensive Auseinandersetzung

Entdecken Sie das Programm und wählen Sie die Workshops, die zu Ihren fachlichen Interessen passen. Die 𝐁𝐮𝐜𝐡𝐮𝐧𝐠 ist bereits jetzt möglich: Über Ihren persönlichen Kongressaccount können Sie die Workshops kostenpflichtig zum Kongressticket hinzubuchen. Die Plätze pro Workshop sind begrenzt.

👉 Zum Workshopprogramm und zur Buchung: https://www.dgppnkongress.de/programm?view=list&segment=sessions&sort=starts_at&type_ids=10173%2C10182%2C10383

       Auch am heutigen Montag möchten wir wieder mit einem Kongresshighlight in die Woche starten. Thomas Pollmächer wi...
21/09/2026



Auch am heutigen Montag möchten wir wieder mit einem Kongresshighlight in die Woche starten. Thomas Pollmächer widmet sich in seinem Vortrag der Frage, wie sich Patientenautonomie und Wohlergehen in der Psychiatrie in Balance bringen lassen.

𝐃𝐆𝐏𝐏𝐍 𝐊𝐨𝐧𝐠𝐫𝐞𝐬𝐬: Psychiatrie und Psychotherapie – Profile und Weiterentwicklungen
📅 25.–28. November 2026
📍 CityCube Berlin & online per Livestream

👉 Mehr Infos und weitere Kongresshighlights finden Sie hier: https://lnkd.in/dB_xPZmu

Bild: © Claudia Burger

Adresse

ReinhardtStr. 29
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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