Kyjiwer Gespräche

Kyjiwer Gespräche 🇺🇦🇩🇪 Plattform für deutsch-ukrainische Zusammenarbeit. Seit 2005.

🚨 Der neue Monitor Luftkrieg Ukraine ist da! (Link im ersten Kommentar)In der aktuellen Ausgabe analysieren wir, wie Rus...
18/08/2026

🚨 Der neue Monitor Luftkrieg Ukraine ist da!

(Link im ersten Kommentar)

In der aktuellen Ausgabe analysieren wir, wie Russland mit seinem gewohnten saisonalen Angriffsmuster bricht. In den Vorjahren hielt Russland Raketen über den Sommer zurück, um sie konzentriert in den Herbst- und Wintermonaten gegen die Energieinfrastruktur der Ukraine einzusetzen.

Aber dieses Jahr ist es anders: Bereits im Juli hat Russland den Einsatz von Marschflugkörpern (+209 %) und ballistischen Raketen (+31 %) massiv gesteigert. Dies kann darauf hindeuten, dass Russland seine "Winterkampagne" bereits jetzt beginnt, um den akuten Mangel der Ukraine an Abfangraketen auszunutzen, bevor die Vorbereitungen zur Sicherung der Energieinfrastruktur für den Winter abgeschlossen sind.

Außerdem in dieser Ausgabe:

➜ Russlands Angriffe treffen die Zivilbevölkerung besonders hart: Allein im Juli wurden mindestens 377 Zivilisten getötet — der fatalste Monat seit Beginn des russischen Luftkriegs im September 2022.
➜ Russland steigert den Einsatz von Geran-4-Drohnen: Besonders in Angriffen auf Odesa kommen mittlerweile die schnellen, strahlgetriebenen Drohnen zum Einsatz und bedrohen die ukrainische Exportinfrastruktur.
➜ Flugabwehr und Deep-Strike-Fähigkeiten müssen unterstützt werden: Die Stärkung der gestaffelten Flugabwehr der Ukraine bleibt höchste Priorität. Durch erweiterten Zugang zu Satellitenkommunikation über russischem Territorium sollte die Ukraine zudem in die Lage versetzt werden, Raketenfabriken und militärische Infrastruktur auszuschalten, bevor diese für Angriffe auf die Ukraine genutzt werden können.

Der Monitor wird herausgegeben durch die Kyjiwer Gespräche in Zusammenarbeit mit OSINT und Datenanalyst Marcus Welsch und der Konrad Adenauer Stiftung Ukraine

Our latest Ukraine Air War Monitor is out! In this issue, we present our new data project, which analyzes 1,500 successf...
15/07/2026

Our latest Ukraine Air War Monitor is out!

In this issue, we present our new data project, which analyzes 1,500 successful Ukrainian air strikes on Russia and occupied territories to assess their impact and implications for the further course of the war.

Ukraine's strike campaign against Russian territory has grown in range, precision, and frequency. The strikes target Russia's arms industry, oil and energy infrastructure, and are increasingly hampering the operation of the shadow fleet and successfully putting military supply routes to Crimea under pressure.

Read our full analysis here (🇬🇧, 🇩🇪): https://www.kyiv-dialogue.org/en/news/newsreader/ukraine-air-war-monitor-vol-xviii.html

Konrad Adenauer Stiftung Ukraine

🚨 100.000 dokumentierte russische Luftangriffe auf ukrainische Städte seit 2022.Anfang des Monats überschritt unsere Dat...
16/06/2026

🚨 100.000 dokumentierte russische Luftangriffe auf ukrainische Städte seit 2022.

Anfang des Monats überschritt unsere Datenbank russischer Luftangriffe auf ukrainische Städte und kritische Infrastruktur die Marke von 100.000 erfassten Angriffen seit 2022.

Seit November 2024 geben wir den Monitor Luftkrieg Ukraine, unsere monatlichen Briefings zum russischen Luftkrieg, heraus.

Die Trends im Mai:
→ Die ukrainische Luftverteidigung wird effizienter. Im Mai 2026 konnte die Ukraine 91,5 % aller russischen Langstreckendrohnen abfangen.
→ Besonders wichtig: Die Verbesserung der Flugabwehr über dem Schwarzen Meer, um die ukrainische Küste zu schützen. Intensive Angriffswellen mit 50 Drohnen in 30 Sekunden sind dort keine Seltenheit. Zugleich werden Flugrouten entlang der rumänischen und moldauischen Grenze zunehmend eingeschränkt.
→ Russisches Angriffspotenzial ist nicht erschöpft: Die Zahl eingesetzter Drohnen stieg im Mai erneut um 14 %. Gleichzeitig verfügt Moskau weiterhin über die Kapazitäten, den Druck mit ballistischen Raketen über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Monatlich stehen Russland schätzungsweise 60–70 neue ballistische Raketen sowie rund 100 Marschflugkörper zur Verfügung.

Außerdem in dieser Ausgabe:
→ Die Schwarzmeerregion als russisches Testlabor: Odesa und die Küsteninfrastruktur geraten unter wachsenden Druck – mit Implikationen weit über die Ukraine hinaus.
→ Vorbereitung auf den Winter: Ausbau der Energieinfrastruktur kommt nur langsam voran. Anhaltende Engpässe bei Flugabwehrraketen verschärfen die Bedrohung durch ballistische Raketen.
→ Technologie aus China: Russland nutzt weiterhin Sanktionslücken, um internationale Lieferketten für militärische Innovationen aufrechtzuerhalten.

Die ganze Ausgabe ist nun auf Deutsch und Englisch verfügbar:
🔗 https://www.kyiv-dialogue.org/de/news/newsreader/monitor-luftkrieg-ukraine-vol-xvii.html

Der Monitor Luftkrieg Ukraine wird herausgegeben von den Kyjiwer Gesprächen in Zusammenarbeit mit dem OSINT- und Datenanalysten Marcus Welsch und der Konrad Adenauer Stiftung Ukraine

Was haben wir nach über 100.000 dokumentierten russischen Luftangriffen auf die Ukraine über den russischen Luftkrieg ge...
30/05/2026

Was haben wir nach über 100.000 dokumentierten russischen Luftangriffen auf die Ukraine über den russischen Luftkrieg gelernt? Was erwartet uns in den nächsten Monaten? Marcus Welsch, Autor des monatlichen Monitor Luftkrieg Ukraine, sprach mit Christoph Müller im Talk4Ukraine Podcast.

Jetzt reinhören auf youtu.be/fA-tq5cgIro

UA:Лише 17 % балістичних ракет було збито у квітні. На тлі глобального дефіциту ракет Росія посилює повітряний тиск на У...
19/05/2026

UA:
Лише 17 % балістичних ракет було збито у квітні. На тлі глобального дефіциту ракет Росія посилює повітряний тиск на Україну.
Детальніше читайте в картках та в новому випуску Ukraine Air War Monitor на нашому сайті. Посилання у коментарях.
EN:
Only 17% of ballistic missiles were intercepted in April. Amid global missile shortages, Russia is increasing pressure from the air.
For more details see ENG cards right after UKR and take a look at the new edition of the Ukraine Air War Monitor at our website. Link in the comments
DE:
Nur 17 % der ballistischen Raketen wurden im April abgefangen. Gleichzeitig erhöht Russland den Druck aus der Luft auf die Ukraine.
Für ein nüchternes, faktenbasiertes Verständnis der Lage lohnt sich ein Blick in die Neue Ausgabe des Monitor Luftkrieg Ukraine. Link in den Kommentaren.

📊 Der neuer Monitor Luftkrieg Ukraine ist jetzt online! (Link im ersten Kommentar)Diese Ausgabe analysiert, wie sich der...
12/05/2026

📊 Der neuer Monitor Luftkrieg Ukraine ist jetzt online! (Link im ersten Kommentar)

Diese Ausgabe analysiert, wie sich der Luftkrieg im Frühjahr 2026 verändert und warum die kommenden Monate für die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und Europas entscheidend sind.

- Der April markierte erneut einen Negativrekord im Luftkrieg: Russland setzte 6.722 Flugkörper gegen zivile Ziele ein – der höchste Wert seit Beginn der Vollinvasion.
- Abfangrate bei Drohnen stabil, bei ballistischen Raketen stark gefallen auf 17 % (Durchschnitt 37 %) - Ein Anzeichen von Nachschubproblemen bei PAC-3 Abfangraketen
- Der Irankrieg hat die amerikanischen Arsenale an Abfangraketen stärker belastet als angenommen. CSIS | Center for Strategic & International Studies geht davon aus, dass die USA die Hälfe ihrer PAC-3 Abfangraketen verbraucht haben mit enormen Auswirkungen auf die Verteidigung der Ukraine und der Abschreckungsfähigkeit der US-Partner weltweit.
- Die Angriffsmuster mit Marschflugkörpern und Ballistischen Raketen deuten darauf hin, dass Russland - wie in vergangenen Jahren - Stockpiles für Großangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur in der Heizperiode bildet. Die Ukraine muss bis zum Winter die russische Raketen- und Drohnenproduktion schwächen, um Engpässe bei Flugabwehrraketen auszugleichen.
- Der Angriffsvektor über Belarus nimmt an Bedeutung zu. Das macht Langstreckendrohnenangriffe auch auf westliche Oblaste wahrscheinlicher
- Außerdem blicken wir auf die aktuelle Debatte zum Ende des Krieges und (den Mangel an) europäischer Strategie, wie sie Claudia Major, Gustav Gressel, Valerii Zaluzhnyi, das Sahaidachnyi Center und Kateryna Bondar in aktuellen Publikationen formulieren.

Der Monitor wird herausgegeben von den Kyjiwer Gesprächen, Marcus Welsch und der Konrad Adenauer Stiftung Ukraine.

17/04/2026
Der neue Monitor Luftkrieg Ukraine ist da! (link im ersten Kommentar)Im März haben sich einige Trendwenden abgezeichnet:...
17/04/2026

Der neue Monitor Luftkrieg Ukraine ist da! (link im ersten Kommentar)

Im März haben sich einige Trendwenden abgezeichnet:

- Während Russland im Herbst und Winter gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur attackiert hat, gehen die Angriffe nun mehr in die Breite. Viele Regionen sind betroffen, Angriffe fokussieren neben Kraftwerken außerdem die Eisenbahninfrastruktur und Wasserversorgung
- Mit 6.603 eingesetzten Flugkörpern gab es im März 2026 die größten Angriffswellen seit Kriegsbeginn. Trotz immer größerer Angriffe konnte die ukrainische Flugabwehr die Anzahl an getroffenen Zielen seit Oktober 2025 fast halbieren.
- Im März beobachteten wir ein Rückgang beim Einsatz von ballistischen Raketen und Marschflugkörpern. Es ist zu befürchten, dass Russland Reserven für größere Angriffswellen bildet – wie wir es bereits in der Vergangenheit erlebt haben.

Außerdem in dieser Ausgabe:
- Wie erfolgreich sind die ukrainischen Angriffe auf die russische Ölindustrie, Radar-, Flugabwehrsysteme und militärische Produktionsstätten weit im russischen Hinterland?
- Welche Folgen hat der Irankrieg und der weltweite Mangel an Abfangraketen auf die Ukraine und die europäische Abschreckungsfähigkeit?

In den ersten Tagen des Irankriegs verschossen die USA mehr Patriot-Abfangraketen, als die Ukraine in vier Jahren einges...
11/03/2026

In den ersten Tagen des Irankriegs verschossen die USA mehr Patriot-Abfangraketen, als die Ukraine in vier Jahren eingesetzt hat. Da die weltweiten Bestände begrenzt sind, erhöht das den Druck auf die ukrainische Flugabwehr. Währenddessen intensiviert Russland den Einsatz ballistischer Raketen auf ukrainische Städte und Infrastruktur.

In der 14. Ausgabe des Monitor Luftkrieg Ukraine analysieren wir Entwicklungen im russischen Luftkrieg auf Basis einer Datenbank mit inzwischen über 85.000 dokumentierten russischen Luftangriffen auf ukrainische Städte und zivile Ziele.

Außerdem in dieser Ausgabe:
• Russlands Produktionskapazitäten wachsen: künftig könnten bis zu 960 ballistische Raketen pro Jahr produziert werden. Was bedeutet das für die Ukraine und Europa?
• Warum Deep Precision Strikes auf russische Raketen- und Drohnenproduktionsstandorte noch wichtiger werden.
• Satellitenkommunikation als Schlüsselressource: Wie versucht Russland die blockierten Starlink-Verbindungen zu ersetzen?.
• Europa übernimmt mehr Verantwortung bei Satellitenaufklärung und nachrichtendienstlichen Informationen.

Konrad Adenauer Stiftung Ukraine

https://www.kyiv-dialogue.org/de/news/newsreader/monitor-luftkrieg-ukraine-vol-xiv.html

At Cafe Kyiv in Berlin, we hosted " : From Reactive Support to Strategic Deterrence" together with Konrad Adenauer Stift...
27/02/2026

At Cafe Kyiv in Berlin, we hosted " : From Reactive Support to Strategic Deterrence" together with Konrad Adenauer Stiftung Ukraine.

Four years into Russia's full-scale war, Europe still lacks a coherent strategy for supporting Ukraine without clarity on what "winning" or "losing" looks like, what it would cost, or what the downstream consequences are.

Our panelists Lesia Orobets and Dr. John Karlsrud (NUPI), moderated by Marcus Welsch, made three things clear:

I. Ukraine's lesson for Europe's defense industry is a way of working: prototype fast, test under real conditions, drop what is not working. Western development and procurement runs on decade-long cycles. Ukraine has to innovate in weeks. European defense systems cannot replicate wartime urgency in peacetime conditions. However, it can build structures designed to shorten decision cycles that prioritize adaptability over long-term fixed specifications.

II. Civil society is a strategic asset, and (Western) Europe has homework to do. Ukrainian NGOs and volunteer networks have consistently outpaced state institutions in identifying needs and delivering solutions and play a crucial role in the defence ecosystem. These structures remain underdeveloped in Europe and need to be actively built up to increase capacities in security and resilience.

III. The costs for reactive support to Ukraine are higher than front-loading costs of a just victory today: NUPI's scenario analysis concludes that a Russian partial win would cost Europe 1.2-1.6 trillion euros over four years. Front-loading support now costs roughly half that.

Find more takeaways and concrete steps to take in 2026 in our event report: https://www.kyiv-dialogue.org/en/news/newsreader/learn2ukraine-from-reactive-support-to-strategic-deterrence-2.html

A great thank you to our panelists for coming to Berlin and sharing their insights, to KAS Kyiv Office for co-hosting, and the Cafe Kyiv team for having us at this incredible event.

Adresse

Erkelenzdamm 59
Berlin
10999

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