09/07/2026
📢 Flüssigkeitsmangel kann das Herz aus dem Takt bringen!
Wenn der Körper zu wenig Flüssigkeit hat, gerät der Kreislauf unter Druck. Das Blut wird zähflüssiger, das Herz muss schneller schlagen, um die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig gehen wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium verloren – sie sind essenziell für die elektrische Steuerung des Herzens. Gerät dieses empfindliche Gleichgewicht aus der Balance, kann der Herzrhythmus empfindlich reagieren. Besonders bei Hitze, körperlicher Belastung, Fieber, Erbrechen oder Durchfall steigt das Risiko für einen Flüssigkeitsmangel deutlich an.
‼️Besonders gefährdet sind:
Ältere Menschen (Durstempfinden nimmt ab)
Menschen mit Herzkrankheiten oder niedrigem Blutdruck
Patienten mit entwässernden Medikamenten
Sportler & körperlich Arbeitende
❓ Woran erkennt man einen Flüssigkeitsmangel?
Zu wenig Flüssigkeit zeigt sich häufig durch Durst, trockenen Mund, Müdigkeit, Schwindel oder dunklen Urin. Manche Betroffene bemerken auch Herzklopfen oder Herzrasen. Bei stärkerem Mangel können Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Verwirrtheit oder eine deutliche Kreislaufschwäche dazukommen. Solche Beschwerden sollten nicht unterschätzt werden, vor allem wenn sie plötzlich auftreten oder sich rasch verschlechtern. Treten Herzrasen, Brustbeschwerden, starke Schwäche, Ohnmacht oder Verwirrtheit auf, sollte rasch medizinische Hilfe gesucht werden – besonders wenn gleichzeitig wenig getrunken wurde oder eine Erkrankung mit Flüssigkeitsverlust vorliegt.
➡️Die Faustregel:
- Trinkmenge: ca. 26 ml pro kg Körpergewicht
- Beispiel 70 kg: rund 1,8 Liter pro Tag
- Bei Hitze, Sport oder Fieber deutlich mehr!
👉3 Tipps für den Alltag:
1. Regelmäßig über den Tag verteilt trinken – nicht erst bei Durst
2. Wasser & ungesüßte Tees bevorzugen
3. Bei Herzerkrankung oder Medikamenten: Trinkmenge mit Arzt besprechen
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