borderline europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.

borderline europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V. Wir von borderline-europe leisten seit 2007 zivilen Widerstand gegen die europäische Migrations- und Grenzpolitik.

Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin, Palermo & Le**os ist borderline-europe unabhängig von politischen Parteien und Regierungen. Immer mehr Menschen finden, auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben, den Tod an den Außengrenzen der Europäischen Union. Sie fliehen aufgrund der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch Kriege, Umweltkatastrophen, ungerechte Wirtschafts- und Handelsbedin

gungen sowie vor den gewalttätigen und diskriminierenden gesellschaftlichen Verhältnissen in ihren Herkunftsländern. WIR, borderline-europe, sind eine gemeinnützige,
von politischen Parteien unabhängige Nichtregierungsorganisation und setzen uns aktiv gegen die europäische Abschottungspolitik ein. Unsere ZIELE sind:
* Dokumentation der Vorgänge an den europäischen Außengrenzen und Bereitstellung der umfassenden Informationen
* Bewusstseinschaffung für die Auswirkungen der europäischen Asylpolitik
* Vernetzung transnationaler Initiativen und Eintreten für die Rechte von Migrant*innen
* Leistung von Lobbyarbeit auf nationaler und europäischer Ebene

Unsere tägliche Arbeit wird von überwiegend ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter*innen geleistet. Impressum & Spendenkonto: http://www.borderline-europe.de/impressum

Spendenplattform: https://www.betterplace.org/de/projects/50844-borderline-europe-stoppt-das-sterben-an-den-aussengrenzen-der-eu

23/08/2026

🌊„Mittelmeer, was geht!?“ macht Sommerpause.

Ab dem 15. September sind wir wieder für euch da.
🎧Bis dahin: Hört nochmal in die letzten Folgen rein.

🔗Link in der Bio.

*English belowDie EU plant sogenannte „Return Hubs“ in Drittstaaten. Uganda könnte das erste Land sein, das ein solches ...
20/08/2026

*English below

Die EU plant sogenannte „Return Hubs“ in Drittstaaten. Uganda könnte das erste Land sein, das ein solches Abkommen mit europäischen Staaten schließt. Menschen, deren Asylanträge abgelehnt wurden, die aber nicht abgeschoben werden können, würden dorthin gebracht.

Viele Details sind noch unklar, darunter die Haftdauer und die Zuständigkeit der europäischen Staaten. Klar ist jedoch, dass Schutzsuchende weit entfernt von Europa in Ländern inhaftiert werden, zu denen sie keinerlei Verbindung haben.

Laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ sind die Gespräche zwischen fünf europäischen Ländern und Uganda, über die Einrichtung eines Return Hubs in ein „fortgeschrittenes Stadium“ getreten. Im Gegenzug würde Uganda eine finanzielle Entschädigung erhalten. Das Zentrum soll im Juli 2027 eröffnet werden.

Auch Italien erwägt Berichten zufolge Return Hubs in Ruanda.
Der Italien-Albanien Deal wird als Vorbild für die neuen Zentren präsentiert. Doch dieser Deal ist intransparent, kostspielig, ineffektiv und neokolonial.

Wir dürfen nicht zulassen, dass europäische Länder ihre Verantwortung für Menschen auf der Flucht externalisieren!

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The EU is planning so called “Return Hubs” in third countries. Uganda might be the first country to make such a deal with European countries.

People whose asylum applications are rejected but who cannot be returned would be deported there.

Many details remain unclear, including detention periods and European countries’ responsibilities. What is clear is, that people seeking protection will be detained far from Europe, in countries they have no connection to.

According to the Greek newspaper Kathimerini, talks between five European countries and Uganda on establishing a Return Hub, reached an “advanced stage”.

In return, Uganda would receive financial compensation. The center is expected to open in July 2027.

Italy is also reportedly considering “Return Hubs” in Rwanda. The Italy-Albania Deal is presented as a model for the new Return Hubs. But the deal is intransparent, costly, ineffective and neo-colonial.

We must not allow European countries to externalize their responsibility for people on the move!

*English below14 Millionen Sudanes*innen seit Kriegsbeginn vertrieben, zehntausende getötet. Einige Quellen sprechen sog...
17/08/2026

*English below

14 Millionen Sudanes*innen seit Kriegsbeginn vertrieben, zehntausende getötet. Einige Quellen sprechen sogar von 200.000.

Im Sudan tobt ein blutiger Krieg zwischen den SAF und der RSF. Zeitgleich rühmt sich das Al-Amal Committee for Voluntary Return in Ägypten mit der Rückführung von 35.000 Geflüchteten in eben dieses Kriegsgebiet.

Hinter dem vermeintlich harmlosen Begriff „Voluntary Return Trains“ verbirgt sich allerdings weit aus mehr als die Unterstützung freiwilliger Heimkehrer*innen.

Unsere aktuelle Recherche zeigt die fragwürdigen Handlungen von Ägypten, der sudanesischen Militärregierung und Akteur*innen aus dem Globalen Norden auf.

Die leidtragenden bei diesem geopolitischen Spiel sind die Menschen aus dem Sudan, welche sich in ihrem Heimatland mit Krieg, Epidemien und einem kollabierten Gesundheitssystem konfrontiert sehen.

Die ganze Recherche findet ihr auf unserer Website.

🔗Link in der bio.

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14 million Sudanese have been displaced since the war began, and tens of thousands have been killed. Some sources even put the figure at 200,000.

A bloody war is raging in Sudan between the SAF and the RSF. At the same time, the Al-Amal Committee for Voluntary Return in Egypt is boasting about having repatriated 35,000 refugees to that very war zone.

Behind the seemingly innocuous term “Voluntary Return Trains,” however, lies far more than simply support for people returning home voluntarily.

Our latest investigation reveals questionable actions of Egypt, the Sudanese Military Government, and actors from the Global North.

The ones suffering in this geopolitical game are the people of Sudan, who face war, epidemics, and a collapsed healthcare system in their home country.

You can find the entire research on our website.

🔗Link in bio.

*English  below🌊Was geschah im Juli im zentralen  ?1.230 Menschen kamen auf dem Seeweg in Italien an, die meisten von ih...
15/08/2026

*English below

🌊Was geschah im Juli im zentralen ?

1.230 Menschen kamen auf dem Seeweg in Italien an, die meisten von ihnen über . Mindestens 1.109 der dokumentierten Abfahrten erfolgten von aus.

8 Menschen starben, und das Schicksal von 50 weiteren ist weiterhin unbekannt. Mehrere Schiffbrüche vor der Küste haben erneut die tödliche Realität dieser Route offenbart.

Mindestens 1.230 push- and pullbacks wurden auf dem zentralen Mittelmeer dokumentiert werden. Alle endeten damit, dass Menschen gewaltsam nach Libyen zurückgeschickt wurden

Das erste Halbjahr dieses Jahres ist das tödlichste Start in das Jahr seit über einem Jahrzehnt. Diese Todesfälle sind die direkte Folge von gewalttätigen . Gleichzeitig bauen Italien und die EU nicht nur ihre Zusammenarbeit mit Libyen und Tunesien aus, sondern kriminalisieren weiterhin zivile Seenotrettung, wie die rechtswidrige Festsetzung von NGO Schiffen.

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🌊What happened in the Central in July?

1,230 people arrived in Italy by sea, most of them via . At least 1,109 of the documented departures took place from .

8 people died and the fate of 50 more remains unknown. Several shipwrecks off once again exposed the deadly reality of this route.

At least 1,230 push- and pullbacks were documented at sea. All of them ended with people being forcibly returned to Libya

The first half of this year marks the deadliest period in over a decade. These deaths are a direct consequence of a violent . Meanwhile, Italy and the EU are not only expanding their cooperation with Libya and Tunisia but also criminalizing civil sea rescue by illegally detaining vessels, among other measures.

*English belowAm vergangenen Mittwoch hat die italienische Regierung für einen Gesetzentwurf gestimmt, der in Teilen ein...
13/08/2026

*English below

Am vergangenen Mittwoch hat die italienische Regierung für einen Gesetzentwurf gestimmt, der in Teilen eine Seeblockade gegen zivile Such- und Rettungsschiffe vorsieht.

Obwohl das erste Halbjahr 2026 den tödlichsten Jahresauftakt seit über zehn Jahren darstellt, kriminalisiert Melonis Regierung weiterhin diejenigen, die Leben retten, und treibt ihre Bemühungen mit dem Plan der Seeblockade auf die Spitze.

Anstatt Menschen auf der Flucht und allgemein marginalisierte Gruppen als Bedrohung für die öffentliche Ordnung darzustellen, müssen und die den Schutz des menschlichen Lebens in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen!

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Last Wednesday, the Italian government voted in favor of a bill that, in part, calls for a naval blockade against civilian search-and rescue vessels.

Although the first half of 2026 has been the deadliest start to a year in over a decade, Meloni’s government continues to criminalize those who save lives and is taking its efforts to the extreme with this naval blockade plan.

Instead of portraying people fleeing their homes and marginalized communities in general as a threat to public order, and the must put the protection of human life at the center of their policies!

11/08/2026

🎙️In der Juni Folge von „Mittelmeer, was geht!?“ haben wir mit Paul von Sea-Watch gesprochen.

🌊Hört das ganze Interview in der letzten Folge von „Mittelmeer, was geht?!“.

🔗Link in der bio.

*English below🔽Erfahre mehr über die Rolle von Deutschland und der EU im Sudan. Im Jahr 2014 begann der sogenannte  -Pro...
05/08/2026

*English below

🔽Erfahre mehr über die Rolle von Deutschland und der EU im Sudan.

Im Jahr 2014 begann der sogenannte -Prozess zwischen dem Sudan und europäischen Ländern, ein Projekt zur der Grenzen.

Deutschland spielt durch das GIZ-Projekt „Better Migration Management“ (BMM) eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Khartum-Prozesses.

Diejenigen, die davon profitieren, bekleiden heute führende Positionen bei der RSF.

Obwohl die EU eine direkte Zusammenarbeit mit der RSF bestreitet, deuten Medienrecherchen darauf hin, dass Mittel aus dem Khartum-Prozess und dem BMM an Institutionen flossen, die operative Verbindungen zur RSF hatten.

Auf diese Weise delegierte Europa die Grenzkontrolle an Akteure mit begrenzter Rechenschaftspflicht, stärkte die Position der RSF und trug zur Entstehung einer Sicherheitslage bei, die Gewalt, Inhaftierungen und Zwangsvertreibungen zur Folge hatte.

Bild von Esra Rahma

Der vollständige Artikel „Sudanese in Germany: Analysis and of Protection and Integration Gaps“ findet ihr auf unserer Website.

🔗Link in der Bio.

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🔽Learn more about Germanys and EU's role in Sudan.

In 2014 the so-called process started between Sudan and European countries, a project of border .

Germany plays a major role in implementing the Khartoum Process through GIZ’s “Better Migration Management” (BMM) project
Those profiting are today in leading positions with the RSF.

Although the EU denies direct cooperation with the RSF, media investigations indicate that Khartoum Process and BMM funding reached institutions with operational links to the RSF.

Through this, Europe delegated border enforcement to actors with limited accountability, strengthened the position of the RSF and contributed to a security landscape that produced violence, detention, and forced displacement.

Picture by Esra Rahma

Read the full article „Sudanese in Germany: Analysis and of Protection and Integration Gaps“ on our website.

🔗Link in Bio.

*English belowEine aktuelle Recherche der „taz“ deckt mögliche „Aufnahmeländer“ für die neuen „return hubs“ der EU auf. ...
03/08/2026

*English below

Eine aktuelle Recherche der „taz“ deckt mögliche „Aufnahmeländer“ für die neuen „return hubs“ der EU auf. Nach der ihrer Grenzen verlagert die EU nun auch die Rückführung von Menschen auf der Flucht in Drittstaaten.

Viele der vorgeschlagenen „Aufnahmeländer“, darunter Libyen, Ägypten und Tunesien, sind durch autoritäre Regierungsführung und schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen gekennzeichnet, insbesondere gegenüber Menschen auf der Flucht.

Mehrere Länder, darunter Usbekistan, Senegal und Uganda, haben die Existenz von Verhandlungen bestritten oder die Einrichtung von Rückführungszentren abgelehnt.

Die Standorte der sind unklar, doch erste Überlegungen geben Anlass zu großer Sorge. Auch andere Aspekte bleiben unklar.

Klar ist, dass die Rückführungszentren der nächste Schritt in der Externalisierungspolitik der EU sind!

Gegen return hubs und alle anderen Abschiebezentren!

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A recent “taz” investigation reveals the EU’s plans for their return hubs and possible host countries. After its borders, the EU now externalizes the deportations of people on the move.

Many proposed host countries, including Libya, Egypt and Tunisia, are marked by authoritarian governance and serious human rights abuses, particularly against people on the move.
Several countries, including Uzbekistan, Senegal and Uganda, have denied the existence of negotiations or rejected hosting return hubs.

The locations of return hubs remain unclear, but first considerations are deeply concerning. Other aspects remain unclear as well.

What is clear is that the return hubs are the next step in EU externalization policy.
Against return hubs and all other deportation centres!

*English belowHeute ist der Welttag gegen den Menschenhandel.Menschen auf der Flucht werden ständig inhaftiert, nur weil...
30/07/2026

*English below

Heute ist der Welttag gegen den Menschenhandel.

Menschen auf der Flucht werden ständig inhaftiert, nur weil sie ein Boot steuern oder einen Kompass in der Hand halten, wobei diese Handlungen als Menschenhandel dargestellt werden.

Die Unterscheidung zwischen Menschenhandel und Menschenschmuggel ist entscheidend.

Das sind nicht dieselben Straftaten. Nicht heute und niemals!

Erfahre mehr über die aktuelle Situation der Kriminalisierung von Bootsführern in unserem Projekt “From Sea to Prison” mit Arci Porco Rosso.

🔗Link in der Bio.

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Today is World Day Against Trafficking in Persons.

People on the Move are constantly imprisoned simply for driving a boat or holding a compass, with these actions being framed as human trafficking.
'
It is crucial to distinguish between human trafficking and smuggling.
These are not the same crime. Not today, not ever!

Find out more about the current situation of criminalization of boat drivers in our project “From Sea to Prison” with Arci Porco Rosso.

🔗Link in Bio.

*English below🆕Neuer Artikel auf unserer Webseite.Emma Rosa Bricocoli und Khadiga Mustafa analysieren die Lage der sudan...
28/07/2026

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🆕Neuer Artikel auf unserer Webseite.

Emma Rosa Bricocoli und Khadiga Mustafa analysieren die Lage der sudanesischen Diaspora in Deutschland. Neben Hintergründen zum Krieg im Sudan und der Flucht nach Europa, betrachten sie vor allem die Herausforderungen, denen sich sudanesische Geflüchtete in Deutschland ausgesetzt sehen.

Dazu haben sie umfangreiche Daten ausgewertet, sowie zahlreiche Interviews mit Betroffenen und involvierten Akteur*innen geführt.

Ihre Arbeit zeigt, dass die prekäre Lage der Sudanes*innen nicht mit der Ankunft in Deutschland endet.

Isolation und Unsicherheit bestimmt den Alltag der Neuankömmlinge, während die Diaspora mit der Unterstützung von Angehörigen alleine gelassen werden.

📊Die Zahlen basieren auf den neuesten verfügbaren Daten vom Juli und geben möglicherweise nicht vollständig die aktuelle Situation wieder.

Bild von Esra Rahma.

Den ganzen Artikel findet ihr auf unserer Webseite.
🔗Link in der Bio.

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🆕New article on our website.

Emma Rosa Bricocoli and Khadiga Mustafa analyze the situation of the Sudanese diaspora in Germany.

In addition to providing background on the war in Sudan and the flight to Europe, they focus primarily on the challenges Sudanese refugees face in Germany.

To this end, they have analyzed extensive data and conducted numerous interviews with those affected and key stakeholders.

Their work shows that the precarious situation of Sudanese people does not end with their arrival in Germany.

Isolation and uncertainty shape the daily lives of newcomers, while members of the diaspora are left to support their relatives on their own.

📊The figures are based on the latest available data in July and they may not fully reflect the current situation.

Picture by Esra Rahma.

Full article on our website.
🔗Link in bio.

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Berlin
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