Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Willkommen auf der offiziellen Facebook-Seite der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur!

Informationen zu unserer Netiquette finden Sie hier: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/netiquette Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat den gesetzlichen Auftrag, die umfassende Aufarbeitung der Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in SBZ und DDR zu befördern, den Prozess der Deutschen Einheit zu begleiten und an der Aufarbeitung von Diktaturen im internationalen

Maßstab mitzuwirken. Gemeinsam mit anderen Institutionen und zahlreichen Partnern im In-und Ausland unterstützt sie die Auseinandersetzung mit den kommunistischen Diktaturen in der SBZ/DDR und in Ostmitteleuropa, um das öffentliche Bewusstsein über die kommunistische Gewaltherrschaft zu befördern. Die friedlichen Revolutionen des Jahres 1989 sollen als herausragende Ereignisse in der deutschen und europäischen Demokratiegeschichte verankert und gewürdigt werden, um so dazu beizutragen, die Folgen der Teilung Deutschlands und Europas zu überwinden. Die Bundesstiftung Aufarbeitung wurde 1998 vom Deutschen Bundestag gegründet. Grundlage der Stiftungsarbeit ist ihr vom Bundestag 1998 verabschiedetes Errichtungsgesetz: http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/errichtungsgesetz-1081.html

Zwei Fotografen, ein Land, zwei Perspektiven: Unter dem Titel Harald² präsentieren wir Einblicke in den DDR-Alltag durch...
22/08/2026

Zwei Fotografen, ein Land, zwei Perspektiven: Unter dem Titel Harald² präsentieren wir Einblicke in den DDR-Alltag durch die Linsen von Harald Hauswald und Harald Schmitt.

Welches Bild würden Sie welchem Fotografen zuordnen und warum? Nutzen Sie für die Zuordnung gerne die Kommentarfunktion.

Unser heutiges Thema bei : „Kindheit in der DDR!“ Denn sowohl Harald Schmitt als auch Harald Hauswald haben Kinder in verschiedenen Alltags- und Lebenssituationen in der DDR fotografiert.

Harald Hauswald, 1954 in Radebeul geboren, arbeitete nach einer Fotografenlehre als Telegrammbote und Heizer. In den 1980er Jahren wurde er zum fotografischen Chronisten des DDR-Alltags und der Opposition in der DDR.

Der Hamburger Harald Schmitt, 1948 geboren, arbeitete von 1977 bis 2011 als festangestellter Fotograf bei der westdeutschen Zeitschrift Stern, für die er von 1977 bis 1983 als Fotokorrespondent in der DDR lebte und arbeitete. Ihre Aufnahmen zeichnen ein vielschichtiges Bild des DDR-Alltags zwischen parteistaatlicher Inszenierung und privater Nische.

Das Bildrätsel wird in zwei Tagen unter diesem Post aufgelöst.

Alle gezeigten Bilder stammen aus dem Bildarchiv der Bundesstiftung Aufarbeitung. Eine Nutzung für die politische Bildungsarbeit ist auf Anfrage möglich. https://fotoarchiv.bundesstiftung-aufarbeitung.de/

Morgen, am 23. August, ist der Europäische Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus. Der G...
22/08/2026

Morgen, am 23. August, ist der Europäische Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus. Der Gedenktag erinnert an die Millionen Opfer beider totalitärer Systeme – sein Datum ist der Jahrestag des Hi**er-Stalin-Pakts von 1939.

In einem geheimen Zusatzprotokoll zu diesem Pakt hatten das nationalsozialistische Deutschland und die Sowjetunion Ostmitteleuropa in Interessensphären aufgeteilt. Am 1. September 1939 überfiel Deutschland Polen. Am 17. September marschierte die Rote Armee von Osten ein; beide Diktaturen besetzten und teilten das Land. Es war der Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa. 1940 annektierte die Sowjetunion entsprechend der mit Deutschland getroffenen Vereinbarungen die drei baltischen Staaten sowie Bessarabien und die nördliche Bukowina. Kommunisten und Nationalsozialisten arbeiteten bis zum deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 zusammen. Für Polen und die 1940 annektierten Staaten begann mit dem Hi**er-Stalin-Pakt eine Zeit von wechselnder, brutaler Besatzungsherrschaft. Der von Deutschland ins Werk gesetzte Holocaust wurde ab 1942 zum industriemäßig organisierten Völkermord an den europäischen Juden. Das Kriegsende 1945 mündete in Osteuropa schließlich in über vier Jahrzehnte kommunistischer Diktatur unter sowjetischer Fremdbestimmung, die erst 1989/91 überwunden werden konnte.

Das Europäische Parlament hat den 23. August im Jahr 2009 zum Gedenktag ausgerufen. In den mittelosteuropäischen und baltischen Staaten gehört er seither fest zur dortigen Erinnerungskultur – in Deutschland und in Westeuropa ist er bis heute kaum bekannt und nicht selten umstritten.

Mehr zum Hi**er-Stalin-Pakt und seinen Folgen: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/dossiers/der-hitler-stalin-pakt

📸: Unterzeichnung des Hi**er-Stalin-Paktes im Moskauer Kreml in der Nacht vom 23. auf den 24. August 1939: Am Schreibtisch vollzieht der sowjetische Regierungschef und Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten, Wjatscheslaw Molotow, die Unterschrift unter das Vertragswerk. Dahinter stehen von links nach rechts der Chef des Generalstabes der Roten Armee, Boris M. Schaposchnikow, der persönliche Adjutant des Reichsaußenministers, SS-Obersturmführer Richard Schulze-Kossens, der deutsche Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop, der Generalsekretär des ZK der KPdSU, Josef W. Stalin, sowie der sowjetische Chef-Dolmetscher Wladimir N. Pawlow.

Quelle: Wikimedia Commons / Dan Hadani collection / Israelische Nationalbibliothek / The Pritzker Family National Photography Collection

Wie prägen die deutsche Teilung und Einheit unsere Gesellschaft bis heute? Wir bringen Veranstaltungen zu Ihnen!Wer aktu...
21/08/2026

Wie prägen die deutsche Teilung und Einheit unsere Gesellschaft bis heute? Wir bringen Veranstaltungen zu Ihnen!

Wer aktuelle Debatten über Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und unterschiedliche Erfahrungen in Ost und West verstehen will, kommt an der deutschen Teilungs- und Einheitsgeschichte nicht vorbei. Mit „Nachgefragt: DDR“ bringen Sie diese Themen direkt zu sich vor Ort und mit Ihrem Publikum ins Gespräch.

Sie möchten eine Veranstaltung anbieten, aber es fehlen Zeit, Personal oder finanzielle Mittel? Wir unterstützen Sie dabei:

• Wir vermitteln kompetente Referentinnen und Referenten.
• Wir stellen passende Werbematerialien bereit.
• Wir unterstützen Ihre Veranstaltung mit einem finanziellen Zuschuss (solange das Kontingent reicht). Kleine Veranstaltungen können so auch ohne eigene Mittel durchgeführt werden.

Zur Buchung bereit stehen die Podiumsgespräche „Jungsein in Demokratie & Diktatur“ und „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“.

Das Angebot richtet sich besonders an Einrichtungen, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit der deutschen Teilungs- und Einheitsgeschichte hatten.

Jetzt Veranstaltung anfragen! Für 2026 sind nur noch wenige Plätze frei. Anfragen für 2027 sind ebenfalls bereits möglich.

Weitere Informationen unter: 🔗 https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/vermitteln/bildung/nachgefragt-ddr

21/08/2026

Im Grenzlandmuseum ist bis Ende September die Sonderausstellung „Die Partei hat immer recht. Die SED im Alltag der DDR“ zu sehen. Die Schau der zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zeigt, wie tief die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands in das Leben der Menschen eingriff, und verdeutlicht, dass die SED weit mehr war als eine politische Organisation: Sie prägte Politik, Wirtschaft und Justiz ebenso wie den privaten Alltag.

Themen sind unter anderem die Zwangsvereinigung zwischen KPD und SPD, die sich in diesem Jahr zum 80. Mal jährt, das Verhältnis der SED zum "großen Bruder" Sowjetunion sowie die Arbeit der DKP als "Westfiliale" der SED.

Anhand zahlreicher Fotos, Infografiken sowie audiovisuellem Begleitmaterial vermittelt die Ausstellung, wie eng politische Herrschaft und gesellschaftlicher Alltag in der DDR miteinander verflochten waren und welche Folgen dies für das Leben der Bevölkerung hatte.

Mehr Informationen zu Ausstellung finden Sie unter:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/vermitteln/ausstellungen/die-sed-im-alltag-der-ddr

🕯️Am 23. August erinnert der Europäische Gedenktag an die Opfer aller totalitären und autoritären Regime.Aus diesem Anla...
20/08/2026

🕯️Am 23. August erinnert der Europäische Gedenktag an die Opfer aller totalitären und autoritären Regime.

Aus diesem Anlass laden der Verein Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam und das Brandenburgische Literaturbüro zu einer Gedenkveranstaltung in Potsdam ein.

📅 23. August 2026, 18:00–19:30 Uhr

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit einem stillen Gedenken an der Mauer des ehemaligen sowjetischen Gefängnisses in der Leistikowstraße 1. Um 18:30 Uhr wird das Gedenken in der schräg gegenüberliegenden Villa Quandt, Große Weinmeisterstraße 46/47, fortgesetzt.

Nach der Begrüßung durch Bernhard Kaltenbach vom Verein Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis sprechen der Beigeordnete Torsten Wiegel und Linda Teuteberg, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie, Grußworte.

Im Anschluss spricht der Botschafter der Republik Polen in Deutschland, Jan Tombiński, zum Thema „Geschichtsfälschung als Instrument der Politik“.

🎻 Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Christiane Starke am Violoncello.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung / Politisches Bildungsforum Brandenburg statt. Im Anschluss gibt es einen Empfang mit Getränken und Gebäck. Der Eintritt ist frei.



📸: Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstrasse Potsdam

🎬 Unser  : „NőNőNő – Filmische Positionen von Frauen aus der VR Ungarn & der DDR vor 1989“Unter dem Titel „NőNőNő – Film...
20/08/2026

🎬 Unser : „NőNőNő – Filmische Positionen von Frauen aus der VR Ungarn & der DDR vor 1989“

Unter dem Titel „NőNőNő – Filmische Positionen von Frauen aus der VR Ungarn & der DDR vor 1989“ zeigt die Freilichtbühne Weißensee am 21. und 22. August Kurzfilme von Frauen, die vor 1989 in der DDR und Ungarn entstanden sind.

Im Mittelpunkt stehen weibliche Perspektiven, künstlerische Selbstbehauptung und die Freiräume, die sich Filmemacherinnen innerhalb der damaligen politischen und gesellschaftlichen Strukturen schaffen konnten.

📅 Freitag, 21. August, 19 Uhr:
Teil 1: Draußen – Gleichschritt im Stillstand

📅 Samstag, 22. August, 19 Uhr:
Teil 2: Drinnen – Grenzüberschreitungen im begrenzten Raum

Ergänzt wird das Filmprogramm durch eine musikalische Kunstperformance von Dingsikaksi. Am Samstag findet außerdem ein Gespräch mit der ungarischen Regisseurin Mari Cantu und der Filmwissenschaftlerin Cornelia Klauß statt.

📍 Freilichtbühne Weißensee, Berlin
🎟️ 10 € / ermäßigt 8 €
🗣️ Deutsch, Englisch und Ungarisch

👉 Weitere Informationen und Tickets:
https://lnkd.in/dmduBEuB

Heute vor 90 Jahren, am 19. August 1936, begann in Moskau der erste der drei großen stalinistischen Schauprozesse. Vor G...
19/08/2026

Heute vor 90 Jahren, am 19. August 1936, begann in Moskau der erste der drei großen stalinistischen Schauprozesse. Vor Gericht standen 16 Kommunisten, darunter mit Grigori Sinowjew und Lew Kamenew zwei einst enge Weggefährten Lenins. Die Anklagen waren konstruiert, die Geständnisse erzwungen, das Urteil stand von Beginn an fest: Alle Angeklagten wurden zum Tode verurteilt und kurz darauf erschossen. Der Prozess markierte den Auftakt der Moskauer Schauprozesse und war ein wichtiger Schritt auf dem Weg in den Großen Terror, der 1937 und 1938 seinen Höhepunkt erreichte.

Der Deutschlandfunk erinnert heute mit einem kurzen Feature an den Prozess vor 90 Jahren. Mitgewirkt hat unser Kollege Uli Mählert, der sich als Historiker viele Jahre mit Stalinismus, kommunistischen Parteisäuberungen und Schauprozessen beschäftigt hat.

Vor 90 Jahren lässt Josef Stalin seinen ersten Schauprozess veranstalten. Mit größter Brutalität entledigt er sich seiner Konkurrenten und festigt seine Macht.

Unser Vorstandsmitglied Christine Lieberknecht hat in einem Buch Erinnerungen an ihre Jugend in der DDR, die Friedliche ...
19/08/2026

Unser Vorstandsmitglied Christine Lieberknecht hat in einem Buch Erinnerungen an ihre Jugend in der DDR, die Friedliche Revolution und ihre politische Laufbahn seit 1989 festgehalten. Der Titel des Buches steht gleichermaßen für ihre Überzeugungen und ihr jahrzehntelanges persönliches Engagement für unsere Gesellschaft: „Wo Werte die Freiheit tragen – Ein Plädoyer für Demokratie und Verantwortung“.

Mit autobiografischen Zeugnissen berichtet sie von der Kraft christlicher Freiheit als Jugendliche in der DDR, von friedlicher Revolution, ihrem Amt als Thüringer Ministerpräsidentin und ihrem heutigen Einsatz für Demokratie und Verantwortung in Kirche und Gesellschaft.

📚 „Wo Werte die Freiheit tragen – Ein Plädoyer für Demokratie und Verantwortung“
ISBN: 978-3-429-06916-2

Mehr zum Buch:
https://www.echter.de/Wo-Werte-die-Freiheit-tragen/books/wowed885483/

📸 Echter Verlag GmbH

„Vor 90 Jahren: Welche Bedeutung hatte das Jahr 1936 für die Sowjetunion?“ 🎥 https://youtu.be/1h-5qfkhRFU Darüber sprich...
19/08/2026

„Vor 90 Jahren: Welche Bedeutung hatte das Jahr 1936 für die Sowjetunion?“
🎥 https://youtu.be/1h-5qfkhRFU
Darüber spricht der Kommunismusexperte Dr. Jörg Baberowski in dieser Staffel der Videopodcastreihe „Was war der Kommunismus? Wir fragen Jörg Baberowski“.
Seit 2022 beantwortet Prof. Dr. Jörg Baberowski in unserer Videoreihe zweimal pro Woche Fragen zur Geschichte des Kommunismus. Ab Oktober 2025 richtet sich der Blick auf die großen und kleinen Jahrestage, die im Jahr 2026 von Bedeutung sein werden. Chronologisch von 1876 bis in die jüngste Vergangenheit erschließt die Reihe wichtige Ereignisse – mit Wiederholungen genau am jeweiligen Jahrestag.
Eine Produktion der Website kommunismusgeschichte.de und des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

„Vor 90 Jahren: Welche Bedeutung hatte das Jahr 1936 für die Sowjet...

19/08/2026

Kommunistische Biografien #2: Lenin

Wie wurde Lenin durch sein Elternhaus geprägt und welche Bildung konnte er erwerben?

In dieser Staffel unserer Videoreihe sprechen wir mit dem Historiker Jörg Baberowski über Biografien von Menschen, die sich kommunistischen Bewegungen anschlossen – und über die Folgen, die diese Ideologie für Individuen wie für ganze Gesellschaften hatte. Jede Folge greift eine einzige Interviewfrage auf und beleuchtet eine konkrete Lebensgeschichte: Warum entschieden sich Menschen für den Kommunismus? Welche Gewalt legitimierten oder erlebten sie? Und wie prägten ideologische Verblendung, Machtmissbrauch und totalitäre Strukturen ihren Weg?

Eine Produktion der Website kommunismusgeschichte.de und des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Adresse

Kronenstraße 5
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:30
Dienstag 09:00 - 16:30
Mittwoch 09:00 - 16:30
Donnerstag 09:00 - 16:30
Freitag 09:00 - 13:00

Telefon

+49303198950

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