FEMEN Germany

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Follow FEMEN Germany on Twitter: Am Anfang war der Körper. Our Mission is Protest!

War das Gefühl des Körpers, des Körpers der Frau, das Gefühl der Freude über seine Leichtigkeit und Freiheit. Dann überkam sie die Ungerechtigkeit - mit einer Schärfe traf sie das Gefühl des Körpers, lähmte den Körper, hemmte den Körper, machte ihn unbeweglich und so wurdest du seine Gefangene. Wende also deinen Körper gegen die Ungerechtigkeit, kämpfe mit jeder Zelle gegen das Patriarchat, gegen

die Erniedrigungen - und sag der Welt:
Our God is a Woman! Our Weapon is the Naked Body! Aus dieser Idee wurde FEMEN geboren und der „S*xtremismus“ zum Leben erweckt. FEMEN:

FEMEN ist eine internationale Frauenbewegung geführt von mutigen Aktivistinnen, die ihre nackten Oberkörper mit Slogans bemalen und auf ihren Köpfen bunte Blumenkränze tragen. Von den FEMEN Aktivistinnen sind jene, die an vorderster Front kämpfen, speziell trainierte Frauen, die physisch und psychisch dazu in der Lage sind, humanitäre Aktionen jeglicher Art an Komplexität und Provokation durchzuführen. FEMEN Aktivistinnen sind auf gegnerische Repression vorbereitet - allein ihr ideologischer Wille treibt sie an. FEMEN bildet als eine Spezialeinheit der feministischen Bewegung eine kriegerische Speerspitze, die moderne Inkarnation der furchtlosen und freien Amazone. FEMENs Ideologie:

Wir leben in einer Welt der männlichen ökonomischen, kulturellen und ideologischen Vorherrschaft. In dieser Welt ist die Frau eine Sklavin, der das Recht auf jegliche Art von Besitz entzogen wurde. Im Besonderen aber wird sie daran gehindert die rechtmäßige Besitzerin ihres eigenen Körpers zu sein. Alle Funktionen des weiblichen Körpers werden strengstens vom Patriarchat kontrolliert und reguliert. Losgelöst von der Frau ist ihr Körper ein Objekt monströser patriarchaler Ausbeutung, der als belebtes Objekt ihren Besitzern, dem Mehrgewinn, dem sexuellen Vergnügen und der Pornografie dienen soll. Die vollkommene Kontrolle über den Körper der Frau ist das Hauptinstrument ihrer Unterdrückung; daher ist der Schlüssel zu ihrer Befreiung die sexuelle Wiederermächtigung der Frauen. Das Beharren der Frauen auf das Recht auf ihren eigenen Körper ist der erste und wichtigste Schritt zu deren Befreiung. Weibliche Nacktheit, frei vom patriarchalen System, ist der Totengräber dieses Patriachats, als ein militantes Manifest und ein sakrales Symbol zur Befreiung der Frauen. Die oben-ohne Attacken der FEMEN zeigen den blanken Nerv des historischen Konflikts zwischen patriarchalem System und der Freiheit der Frau auf adäquate symbolische Weise. Die nackten Körper der Aktivistinnen strahlen die uneingeschränkte Ablehnung der patriarchalen Gesetze aus und schaffen eine neue Ästhetik der Frauenrevolution. FEMENs Ziel: Die vollständige Abschaffung des Patriarchats durch den endgültigen Sieg über dieses. FEMENs Grundsätze:

Durch die Stärke des Muts und durch das Vorbild der FEMEN, sollen globale aufständische Gesetze von Frauen über das Patriarchat initiiert werden, um die historisch erste und letzte existierende Form der Sklaverei zu beenden. Das Patriarchat soll provoziert werden, in den offenen Konflikt zu treten, wodurch es gezwungen wird, seine aggressive, unmenschliche Natur zu enthüllen und sich somit vor den Augen aller vollkommen selbst zu diskreditieren. Die Unterwanderung der ideologisch fundamentalen Institutionen des Patriarchats – der Diktatur, der S*x-Industrie und der Kirche – wird angestrebt, indem diese Institutionen subversiv lächerlich gemacht werden und dadurch strategisch gezwungen werden sich zu ergeben. Eine neue revolutionäre weibliche S*xualität soll gefördert werden, die der patriarchalen Er**ik und Pornografie entgegengesetzt wird, umeine moderne Frauenkultur herzustellen, die sich aktiv zur Wehr gegen die Unterdrückungsmechanismen setzt und den Kampf für Gerechtigkeit aufnimmt. FEMEN strebt an, die einflussreichste und kampffähigste Frauen-Vereinigung der Welt zu werden. FEMENs Forderungen:

FEMEN fordert die sofortige politische Entmachtung jeglicher diktatorischer Regime, welche unzumutbare Lebensbedingungen für Frauen herstellen. Allen voran theokratische islamistiche Staaten, welche die Shari’ah sowie andere Formen des Krieges gegen Frauen praktizieren;
die absolute Auslöschung der Prostitution als eine ungeheuerliche Ausbeutung der Frau, in dem die Freier, Zuhälter und Organisatoren des Sklaven-Handels kriminalisiert werden;
die Anerkennung der S*x-Industrie als größter und längster Genozid gegen Frauen;
die universale und absolute Trennung der Kirche vom Staat und das Verbot jeglicher Interventionen durch religiöse Institutionen, was das bürgerliche Leben und die sexuelle Selbstbestimmung und die Fortpflanzung aller Frauen betrifft;
Gleichberechtigung im Sinne der Anerkennung der Gleichwertigkeit aller Menschen. FEMENs Strategie ist der S*xtremismus:

S*xtremismus ist eine fundamentale neue, von FEMEN entwickelte Form des feministischen Aktionismus. S*xtremismus bedeutet, die weibliche S*xualität rebellierend gegen das Patriarchat einzusetzen und zeigt sich in politisch direkten, provozierenden Aktionen. Der sextremistische Stil der Aktionen der Weg, den die Aktivistinnen in ihren Protesten beschreiten. Die extreme Natur des S*xtremismus besteht darin, die intelektuelle, psychologische und körperliche Überlegenheit der weiblichen Aktivistinnen von FEMEN über die Kettenhunde des Patriarchats zu demonstrieren. Das Format der sextremistischen Aktionen repräsentiert das historische Recht der Frau, ihren Protest wo und wann auch immer zu vollziehen und sich nicht mit der patriarchalen Gesetzgebung zu arrangieren. S*xtremismus ist die Verhöhnung des vulgären männlichen Extremismus, seinem blutigen Chaos und seinem Terrorkult. S*xtremismus ist ein gewaltfreier aber höchst aggressiver Akt der Provokation, eine mächtige, demoralisierende Waffe, welche die Grundpfeiler der alten politischen Ethik und der patriarchalen Kultur untergraben wird. FEMENs Symbole:

Der Blumenkranz ist ein Symbol der Weiblichkeit und stolzen Ungehorsams, eine Krone des Heldinnentums. Die Körperbemalung verkündet die nackte, ungeschönte Wahrheit, durch den Körper in Form von Nacktheit und den aufgeschriebenen Botschaften auf ihm. Das Logo der FEMEN ist Ф, ein kyrillischer Buchstabe, dessen Aussehen dem der weiblichen Brüste ähnlich ist, welche das Hauptsymbol der Frauenbewegung FEMEN sind. FEMENs Motto: Mein Körper ist meine Waffe! (My Body Is My Weapon!)

Struktur und Aktivitäten:

Die internationale Frauenbewegung FEMEN operiert legal in demokratischen Gesellschaften und illegal in den Ländern, die durch diktatorische Regime regiert werden. FEMEN ist als eine internationale Organisation registriert und arbeitet derzeit daran, die nationalen FEMEN-Gruppen weltweit zu legalisieren. Momentan gibt es Repräsentative der FEMEN in der Ukraine, Frankreich, Deutschland, Brasilien und Ägypten. Mit internationalen Aktionen wird der geographische Spielraum ständig erweitert, in dem neue Aktivistinnen involviert werden und neue Rechte erkämpft werden. S*xtremistinnen werden in den Trainingszentren, die durch die Bewegungen in der Ukraine und Frankreich entstanden sind, ausgebildet. Die Bewegung ist organisiert durch ein Koordinationsgremium, welches sich aus den Gründerinnen und den bekanntesten Aktivistinnen der Organisation zusammensetzt t. Finanzen:

Um die Aktionen der Organisation zu ermöglichen, akzeptiert FEMEN Spenden von Menschen, die die Ideen und Methoden der Bewegung teilen und finanziert sich darüber hinaus durch den Erlös aus dem Verkauf von Kleidung und Accessoires mit den Symbolen der Organisation. Ebenso trägt der Verkauf von selbstkreierten Kunstobjekten zur zur Finanzierung feministischen Aktionen bei. Wir nehmen keine Spenden von politischen Parteien, religiösen Organisationen oder anderen Organisationen mit lobbyistischen Strukturen an. Jegliche finanzielle Ressourcen, die von den Aktivistinnen im Kontext ihrer Arbeit als FEMEN verdient oder gesammelt werden, finden Verwendung in der Untersttüzung der Ziele und der Forderungen der Bewegung. FEMEN Produkte können über die : http://femenshop.com/ bestellt werden. Allgemeine Informationen:

Die FEMEN Bewegung steht den Medien prinzipiell offen gegenüber, um eine maximale mediale Verbreitung ihrer revolutionären Aktivitäten zu gewährleisten. Die Bewegung verbreitet aggressiv die Sensibilisierungs- und Informationskampagnen im Internet und sieht dieses als eine Alternative zu fremdgesteuerten Medien, wie Rundfunk und Fernsehen, da dies eher FEMENS spezieller Ideologie der unmittelbaren Meinungsäußerung gerecht wird. FEMEN ist daher in jedem wichtigen sozialen Netzwerk und jeder relevanten Internet Community vertreten. Offizielle Quellen zu den Aktivitäten der Frauenbewegung FEMEN befinden sich auf den Websiten http://femen.org/ und der Facebookseite http://www.facebook.com/Femen.UA. FEMEN Germany stellt ihre aktuellen Aktivitäten auf die eigene Facebookseite: http://www.facebook.com/femengermany.

“Jeden dritten Tag ...” ist seit Langem überholt:🕯️ 05.08.2026 – Hanau (Hessen): Ein 23-jähriger Gewalttäter bringt eine...
08/08/2026

“Jeden dritten Tag ...” ist seit Langem überholt:
🕯️ 05.08.2026 – Hanau (Hessen): Ein 23-jähriger Gewalttäter bringt eine 32-jährige Frau um.
🕯️ 03.08.2026 – Heilbronn (Baden-Württemberg): Ein 76-jähriger Gewalttäter tötet seine 72-jährige Ehefrau.
🕯️ 03.08.2026 – Eschweiler (Nordrhein-Westfalen): Ein 16-Jähriger tötet seine 61-jährige Großmutter.
🕯️ 02.08.2026 – Euskirchen (Nordrhein-Westfalen): Ein 45-jähriger Gewalttäter erstichet seine 46-jährige Partnerin erstochen.
Jeder dieser Fälle steht für eine gewaltsam getötete Frau, für einen weiteren Femizid.
Jeder Femizid wirft die Frage auf, warum Frauen in Deutschland immer noch nicht ausreichend vor struktureller, tödlicher Männergewalt geschützt werden.
Wo Gewalt gegen Frauen eskaliert, reichen Betroffenheitsbekundungen nicht aus, Lippenbekenntnisse schützen nicht.Entschlossenes staatliches Handeln ist gefordert, politischer Wille anstelle von Ignoranz.
Strukturelles Staatsversagen zeigt sich nicht nur im einzelnen Fall. Es zeigt sich dort, wo bekannte Risiken nicht verhindert, Schutzlücken bestehen gelassen und Warnsignale immer wieder übersehen werden.
𝗝𝗲𝗱𝗲 getötete 𝗙𝗿𝗮𝘂 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝘇𝘂𝘃𝗶𝗲𝗹, 𝗷𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗲𝗺𝗶𝘇𝗶𝗱 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗽𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗢𝗳𝗳𝗲𝗻𝗯𝗮𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗶𝗱.
Wir akzeptieren den gesellschaftlichen, politischen und medialen Konsens: „Nuhr eine Frau!“ nicht. Stattdessen werden wir die strukturelle Gewalt gegen Frauen am 25. November deutlich sichtbar machen.
Leider sind wir momentan weit entfernt von unserem Spendenziel.
Bitte helft uns bei unserem Vorhaben und unterstützt, wenn Ihr könnt: https://gofund.me/61028b475
Wir würden Euch nicht um Unterstützung bitten, wenn wir sie nicht bräuchten, um unser Protest-Projekt auch in diesem Jahr realisieren zu können.
Ihr entscheidet über unser Mandat, über den Rahmen und Umfang unseres Protests.Jede Spende, ob 5, 20 oder 50 Euro, trägt dazu bei, dass wir nicht aufgeben müssen. Dass wir weiter laut bleiben. Und dass wir gemeinsam dafür kämpfen, dass wirksamer Schutz nicht länger aufgeschoben wird. Verzögerung ist kein Grund, den Mut zu verlieren.
Foto 1 Marius Sperrlich, Screenshot Stuttgarter Zeitung

Happy Birthday, dear FEMEN warrior Alix! It’s such a pleasure to work with you and fight alongside you. You keep things ...
08/08/2026

Happy Birthday, dear FEMEN warrior Alix! It’s such a pleasure to work with you and fight alongside you. You keep things going with your reliability, accuracy, eloquence, and incredible knowledge about feminism. Thank you so much for being here and for everything you do. So happy to have you by our side! ❤️‍🔥✊❤️

Foto 1 und 6 Die Hoffotografen | Berlin

30.07.2026Warten kostet Zeit – Zeit kostet weitere FrauenlebenEs gibt Momente, in denen Schweigen unerträglich wird.Wir ...
31/07/2026

30.07.2026
Warten kostet Zeit – Zeit kostet weitere Frauenleben
Es gibt Momente, in denen Schweigen unerträglich wird.
Wir hatten auf das bundesweite Gesetz, das den Einsatz der elektronischen Fußfessel endlich einheitlich regelt und Betroffene besser schützt gehofft.

ABER:
Das Gesetz verzögert sich. Wieder einmal.

Während wichtige politische Prozesse vertändelt werden, bleibt für viele gefährdete Mädchen und Frauen nur die Angst: Jeder weitere Moment, der ohne Einsatz der Elektronischen Aufenthaltsüberwachung (Fußfessel) verstreicht, kann ihren gewaltsamen Tod bedeuten.
01.07.26 † Brilon
06.07.26 † Halterbach
06.07.26 † Offenburg
07.07.26 † Hünfelden
08.07.26 † Buchackern
12.07.26 † Neuwied
14.07.26 † Kelkheim
15.07.26 † Rostock
17.07.26 † Trier
19.07.26 † Nürnberg
21.07.26 † Berlin
22.07.26 † Braunschweig
23.07.26 Stuttgart, die Frau wird nach wie vor in der Klinik behandelt.
Für Betroffene Frauen ist tödliche Gewalt keine abstrakte Debatte – sondern eine tägliche, begründete Bedrohung.
Gerade jetzt dürfen wir den Druck nicht lockern.
Wir akzeptieren den gesellschaftlichen, politischen und medialen Konsens: „Nuhr eine Frau!“ nicht. Stattdessen werden wir die strukturelle Gewalt gegen Frauen am 25. November deutlich sichtbar machen.
Leider sind wir momentan weit entfernt von unserem Spendenziel.
Bitte helft uns bei unserem Vorhaben und unterstützt, wenn Ihr könnt:
Wir würden Euch nicht um Unterstützung bitten, wenn wir sie nicht bräuchten, um unser Protest-Projekt auch in diesem Jahr realisieren zu können.
Ihr entscheidet über unser Mandat:
https://gofund.me/61028b475

Jede Spende, ob 5, 20 oder 50 Euro, trägt dazu bei, dass wir nicht aufgeben müssen. Dass wir weiter laut bleiben. Und dass wir gemeinsam dafür kämpfen, dass wirksamer Schutz nicht länger aufgeschoben wird.
Verzögerung ist kein Grund, den Mut zu verlieren.
Sie ist ein Grund, entschlossener denn je weiterzumachen!
Credits für das Foto Blohmann Die Hoffotografen | Berlin

Als Gesundheitsminister war Jens Spahn bereit, Millionen von Euro für Studien zu den psychischen Folgen von Schwangersch...
18/07/2026

Als Gesundheitsminister war Jens Spahn bereit, Millionen von Euro für Studien zu den psychischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen auszugeben, um untersuchen zu lassen, ob Frauen überhaupt in der Lage seien, eine selbstbestimmte Entscheidung gegen ein Kind zu treffen. Heute nimmt er einer anderen Frau diese Entscheidung ab, indem sein durch Steuergeld (u.a. von Frauen) finanziertes Einkommen dafür einsetzt, dass eine sozial und wirtschaftlich weniger privilegierte Frau für ihn ein Kind austrägt. Nebenbei ignoriert er noch die möglichen psychischen Folgen des Kindes.

Wer so verantwortungslos mit dem Körper und der Psyche einer Frau und der eines Kindes umgeht, hat in der deutschen Politik nichts zu suchen. Wer Gesetze, die Frauen in Deutschland vor Ausbeutung schützen sollen, umgeht, indem er Leihmutterschaft im Ausland in Anspruch nimmt, macht sich zum Teil eines Systems, das Frauenkörper und Kinder zur Ware macht. Deshalb bezeichnen wir den Kauf eines Kindes über Leihmutterschaft als Menschenhandel.

Wir brauchen Gesetze, die den Kauf von Kindern im Ausland nicht länger als rechtlichen Graubereich hinnehmen und legitimieren. Wer Frauen und Kinder kauft, darf sich nicht hinter nationalen Grenzen oder juristischen Schlupflöchern verstecken.

Es ist ein Hohn für die Frauenrechte, wenn ein deutscher Spitzenpolitiker, der auch von den Steuergeldern von Frauen bezahlt wird, Frauen im Ausland für seine eigenen Wünsche ausbeutet und ihre Körper zu einem Mittel für seine Interessen macht.

Wir fordern den Rücktritt von Jens Spahn und eine Anpassung der Gesetze zur Leihmutterschaft.

Frauen sind keine Ware.
Kinder sind keine Ware.
Wir sind keine Brutkästen.

24/06/2026

Da Instagram es gelöscht hat, obwohl laut Richtlinien weibliche Brustwarzen bei Protestaktionen erlaubt sind, posten wir es erneut:

FEMEN ermittelt:
Bundeskunsthalle Bonn 🤝 S*xarbeit Lobby

Willkommen in Deutschland. Dem Land der Dichter, Denker und Dauerfreier. Heute begibt sich FEMEN auf die Suche nach der Wahrheit. Ausgerüstet mit Lupe und einem gesunden Misstrauen gegenüber staatlich finanzierten Lobby-Erzählungen. Tatort: Bundeskunsthalle. Verdacht: einseitige Darstellung. Während Frankreich Freier mit Bußgeldern belegt, eröffnet Deutschland Ausstellungen über Prostitution. Eröffnet von Politiker:innen. Deutschland verdient an dem ausbeuterischen System der Prostitution: Bordelle zahlen Steuern, zahlreiche Akteure profitieren, und der Staat kassiert mit. Gleichzeitig finanziert er mit rund 400.000 Euro öffentlichen Geldern eine Ausstellung über genau diesen Markt. Eine staatlich finanzierte Ausstellung hat keinen Lobbyauftrag, sondern einen Bildungsauftrag. Die eigentliche Frage: Wer darf sprechen? Die Gewinner des Systems? Oder die Frauen, die den Preis dafür zahlen? Deutschland gilt seit Jahren international als „Bordell Europas“. Über 2.200 offiziell registrierte Bordelle. Rund 32.000 offiziell registrierte Prostituierte. Schätzungen sprechen von 90.000 bis über 250.000 Menschen in der Prostitution. Über 80 Prozent stammen aus dem Ausland. Viele kommen aus Armutsverhältnissen, aus Situationen ökonomischer Abhängigkeit. Nach über zwanzig Jahren Legalisierung sind laut den zitierten Zahlen etwa 50 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 50. Nicht 5.000. Nicht 500. Fünfzig! Vielleicht ist das eine Zahl, die in eine staatlich finanzierte Ausstellung gehört. Zur Eröffnung spricht der grüne Queer-Beauftragter der Bundesregierung Sven Lehmann. Derselbe Sven Lehmann, der die Kondompflicht einst als „ “ verspottete und das Gesetz als Ergebnis von „Spießer*innen“ bezeichnete. Bemerkenswert. Denn für viele Frauen in der Prostitution ist ein Kondom keine Moralfrage, sondern Arbeitsschutz.

Gestern hat FEMEN bei der Ausstellung „S*xwork. Eine Kulturgeschichte“ in der Bundeskunsthalle Bonn eine künstlerische P...
21/06/2026

Gestern hat FEMEN bei der Ausstellung „S*xwork. Eine Kulturgeschichte“ in der Bundeskunsthalle Bonn eine künstlerische Protestaktion durchgeführt.

Prostitution ist keine Kultur. Die Nachfrage nach käuflichem S*x existiert nicht ohne die Ausbeutung von Frauen.

Als wir die Bundeskunsthalle verließen, wurden wir bereits von der Polizei empfangen. Nach Angaben der Polizei hatten sich Besucher der Ausstellung über unsere Nacktheit beschwert. Deshalb wurde eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses gefertigt. Gleichzeitig gab es auch Besucherinnen und Besucher, die unsere Aktion positiv aufnahmen.

Diese Beschwerde entstand ausgerechnet in einer Ausstellung über Prostitution. Einer Ausstellung voller nackter und sexualisierter Frauenkörper. Dort werden weibliche Körper gezeigt, betrachtet, bewertet und ausgestellt. Doch wenn Frauen ihre Körper selbstbestimmt für politischen Protest einsetzen, wird plötzlich von öffentlichem Ärgernis gesprochen.

Nicht die Brust stört, denn die Brust hängt schließlich überall an den Wänden. Was stört, ist die Botschaft.

Hier zeigt sich die patriarchale Logik besonders deutlich: Eine nackte Frau als Ausstellungsobjekt gilt als Kultur, eine nackte Frau als Protestsubjekt als Problem. Eine nackte Frau, über die gesprochen wird und die als sexuell verfügbar dargestellt wird, ist akzeptabel. Eine nackte Frau, die selbst spricht, offenbar nicht.

Weibliche Nacktheit wird akzeptiert, solange andere über sie verfügen, sie deuten oder an ihr verdienen. Problematisch wird sie erst, wenn Frauen selbst bestimmen, warum sie ihren Körper zeigen.

FEMEN war dabei nicht allein. Auch Sisters e.V., Windrose e.V., die Initiative Lasst Frauen Sprechen, Netzwerk Ella, NRW Pro Nordisches Modell und der Bundesverband Nordisches Modell beteiligten sich an den Protesten gegen die Ausstellung. Während in der Bundeskunsthalle über Prostitution gesprochen wurde, protestierten draußen Frauen und Organisationen, die auf ihre Gewalt, ihre Ausbeutung und ihre Folgen aufmerksam machen.
SISTERS e.V. Ortsgruppe Dortmund Bundesverband Nordisches Modell e.V. Windrose e.V.

20/06/2026

FEMEN ermittelt:
Bundeskunsthalle Bonn 🤝 S*xarbeit Lobby

Willkommen in Deutschland. Dem Land der Dichter, Denker und Dauerfreier. Heute begibt sich FEMEN auf die Suche nach der Wahrheit. Ausgerüstet mit Lupe und einem gesunden Misstrauen gegenüber staatlich finanzierten Lobby-Erzählungen. Tatort: Bundeskunsthalle. Verdacht: einseitige Darstellung. Während Frankreich Freier mit Bußgeldern belegt, eröffnet Deutschland Ausstellungen über Prostitution. Eröffnet von Politiker:innen. Deutschland verdient an dem ausbeuterischen System der Prostitution: Bordelle zahlen Steuern, zahlreiche Akteure profitieren, und der Staat kassiert mit. Gleichzeitig finanziert er mit rund 400.000 Euro öffentlichen Geldern eine Ausstellung über genau diesen Markt. Eine staatlich finanzierte Ausstellung hat keinen Lobbyauftrag, sondern einen Bildungsauftrag. Die eigentliche Frage: Wer darf sprechen? Die Gewinner des Systems? Oder die Frauen, die den Preis dafür zahlen? Deutschland gilt seit Jahren international als „Bordell Europas“. Über 2.200 offiziell registrierte Bordelle. Rund 32.000 offiziell registrierte Prostituierte. Schätzungen sprechen von 90.000 bis über 250.000 Menschen in der Prostitution. Über 80 Prozent stammen aus dem Ausland. Viele kommen aus Armutsverhältnissen, aus Situationen ökonomischer Abhängigkeit. Nach über zwanzig Jahren Legalisierung sind laut den zitierten Zahlen etwa 50 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 50. Nicht 5.000. Nicht 500. Fünfzig! Vielleicht ist das eine Zahl, die in eine staatlich finanzierte Ausstellung gehört. Zur Eröffnung spricht der grüne Queer-Beauftragter der Bundesregierung Sven Lehmann. Derselbe Sven Lehmann, der die Kondompflicht einst als „ “ verspottete und das Gesetz als Ergebnis von „Spießer*innen“ bezeichnete. Bemerkenswert. Denn für viele Frauen in der Prostitution ist ein Kondom keine Moralfrage, sondern Arbeitsschutz. Die Ausstellung fragt: Wie können wir S*xarbeit anerkennen?
Wir spielen kurz Detektiv und stellen eine andere Frage: Warum existiert überhaupt ein Markt, in dem überwiegend Männer Zugang zu den Körpern überwiegend von Frauen kaufen? —�

Fighting like a woman!  FEMEN X PUSSYRIOY     🇺🇦
06/06/2026

Fighting like a woman! FEMEN X PUSSYRIOY
🇺🇦

Pretty Woman: zeitlose und unverwechselbare Magie patriarchalischer Lügen36 Jahre alt, und kein bisschen veraltet: Prett...
14/05/2026

Pretty Woman: zeitlose und unverwechselbare Magie patriarchalischer Lügen

36 Jahre alt, und kein bisschen veraltet: Pretty Woman lebt weiter. Nicht trotz, sondern wegen seiner Lügen. Seit 2018 als Musical auf Tour, aktuell im Admiralspalast in Berlin, glänzt die Geschichte im Mainstream wie eh und je: entpolitisiert und unangetastet.

Verkauft wird ein Märchen. Geliefert wird frauenverachtende Ideologie.

Das Prinzip ist simpel: Cinderella 2.0. Eine in der Prostitution arbeitende Frau wird durch einen reichen Mann „aufgewertet“. Aus Armut wird Glamour, aus Abhängigkeit Liebe.

Ist aber die ästhetisierte Umlabelung von Prostitution, ökonomischer Abhängigkeit und strukturellen Machtverhältnissen.

Edward paid Vivian, not saved Vivian.
Die Geschichte nennt es Rettung. Tatsächlich ist es eine Transaktion.
He is not in love, he is in control.

Der „Prinz“ rettet nicht. Er kauft. Und genau darin liegt die Macht: nicht Gleichheit, sondern Zugriff.

Der Cinderella-Effekt verkauft die Ausnahme als Hoffnung: Vielleicht verwandelt ein reicher Mann Armut in Liebe — solange du „pretty enough“ bist.

Und die berühmte Zeile „Big mistake. Huge.“?
Die eigentliche große Fehlentscheidung bleibt: Frauen kaufbar zu machen.

Hinter dem Glanz bleibt dieselbe Struktur: weibliche Körper als Ware — verfügbar, bewertbar, bezahlbar. Hollywood nennt das Romantik. Strukturell bleibt es männliche Dominanz.

2026 wäre ein guter Moment für neue Narrative: Beziehungen auf Augenhöhe statt gekaufte Nähe.

 When They Let Russia Back In  (few thoughts post-action in Venice by P***y Riot x FEMEN)There is no such thing as “apol...
10/05/2026


When They Let Russia Back In
(few thoughts post-action in Venice by P***y Riot x FEMEN)

There is no such thing as “apolitical” culture.

Every bienale, festival, museum, and stage is political territory — shaped by power, financed by institutions, protected by governments.

So when institutions welcome Russia back during its war against Ukraine, they are not defending art.

They are making a political choice.

They are choosing Russia.

And this is not about “punishing identity.”

It is about refusing to let an aggressor state continue its war through the side door — through culture, prestige, glamour, sport, normalization.

Empires have always understood culture better than liberals do.

Culture is never just decoration.
It produces legitimacy.

Russia understands this perfectly. That is why the Kremlin invests in culture so heavily during wartime.

Russian culture today does not exist separately from Russian violence.

While Russian pavilions reopen in Europe, Ukrainian libraries are burned, museums are looted, books are erased from occupied territories, and people are persecuted for speaking Ukrainian.

A Russian pavilion is not an innocent room full of art.

It is the Russian state laundering itself through aesthetics while its army destroys Ukrainian cities.

Speech is a right.
Legitimacy is a privilege.

And as long as Russia wages war against Ukraine, there should be no Russian normality anywhere.

No red carpets.
No festivals.
No rehabilitation through culture or sport.

You do not get to destroy one culture while celebrating another.

That is not culture.

That is normalization.

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Berlin
10115

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