Eckiger Tisch

Eckiger Tisch Wir fordern für die Betroffenen von sexuellem Missbrauch in katholischen Einrichtungen: Aufarbeitung, Hilfe und Entschädigung.

„Wie weiter mit der Aufarbeitung? Braucht es mehr staatliche Verantwortungsübernahme?“ Diese Frage wurde am Dienstag, 19...
22/05/2026

„Wie weiter mit der Aufarbeitung? Braucht es mehr staatliche Verantwortungsübernahme?“

Diese Frage wurde am Dienstag, 19.05. 2026 bei der feierlichen Eröffnung der Fotoausstellung „Sichtbarkeiten“ diskutiert.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sprachen Kerstin Claus (UBKSM), Prof. Dr. Sylvia Schraut (Aufarbeitungsforscherin), Norbert Altenkamp (Religionspolitischer Sprecher der CDU), Matthias Katsch (Sprecher und Geschäftsführer von Eckiger Tisch) unter der Moderation von Felicitas Boeselager (Deutschlandfunk) über die Frage: „Wie weiter mit der Aufarbeitung? Braucht es mehr staatliche Verantwortungsübernahme?“

Die vollständige Podiumsdiskussion könnt ihr hier ansehen: https://youtu.be/LFBrtCXFZNY

Unsere Fotoausstellung „Sichtbarkeiten“ können Sie noch bis zum 27. Mai ansehen.

Im Fokus stehen die Betroffenen sexualisierter Gewalt in der Kirche – das Leben nach dem Trauma, ihre Belastungen und ihr gemeinsamer Kampf um Gerechtigkeit.

📅 20. – 27. Mai | 11 – 19 Uhr (am 27.05. nur bis 15 Uhr)
📍 Kunstquartier Bethanien, Projektraum 1
🎟️ Eintritt frei

Der Betroffene Karl Haucke bietet täglich um 11 und 14 Uhr* Führungen an.

Weitere Infos und Updates findest du unter: https://www.eckiger-tisch.de/sichtbarkeiten-fotoausstellung-berlin/

oder unter „weitere Links (Studien, Aufrufe, Aktuelles)“ in unserer Bio!

*Die Führungen am 21.05. um 11 Uhr und am 26.05. um 14 Uhr entfallen.

Nächste Woche ist es so weit: Vom 20. bis 26. Mai öffnet unsere Fotoausstellung „Sichtbarkeiten“ die Türen.Im Fokus steh...
15/05/2026

Nächste Woche ist es so weit: Vom 20. bis 26. Mai öffnet unsere Fotoausstellung „Sichtbarkeiten“ die Türen.

Im Fokus stehen die Betroffenen sexualisierter Gewalt in der Kirche – das Leben nach dem Trauma, ihre Belastungen und ihr gemeinsamer Kampf um Gerechtigkeit.

📅20. – 26. Mai | 11 – 19 Uhr
📍Kunstquartier Bethanien, Projektraum 1 (Mariannenpl. 2, 10997 Berlin)
🎟️Eintritt frei

Der Betroffene Karl Haucke bietet täglich um 11 und 14 Uhr* Führungen an.

Weitere Infos und Updates findest du unter: https://www.eckiger-tisch.de/sichtbarkeiten-fotoausstellung-berlin/

*Die Führungen am 21.05. um 11 Uhr und am 26.05. um 14 Uhr entfallen.

Wir laden euch herzlich ein zur Podiumsdiskussion im Rahmen der Eröffnung unserer Ausstellung „Sichtbarkeiten“!THEMA: „W...
05/05/2026

Wir laden euch herzlich ein zur Podiumsdiskussion im Rahmen der Eröffnung unserer Ausstellung „Sichtbarkeiten“!

THEMA:
„Wie weiter mit der Aufarbeitung? Brauchen wir mehr staatliche Verantwortungsübernahme?“

GÄSTE:
• Kerstin Claus (Unabhängige Bundesbeauftragte Sexueller Kindesmissbrauch)
• Prof. Dr. Sylvia Schraut (Leitung des Forschungsprojekts „Sexueller Missbrauch im Bistum Speyer“)
• Norbert Altenkamp (Religionspolitischer Sprecher der CDU)
• Matthias Katsch (Sprecher und Geschäftsführer von Eckiger Tisch)

MODERATION:
• Felicitas Boeselager (Deutschlandfunk)

📅19. Mai | 18:30
📍Kunstquartier Bethanien, Projektraum 1
🎟️Eintritt frei

Weitere Informationen zur Ausstellung, Vernissage, Podiumsdiskussion und Führungen findet ihr unter: https://www.eckiger-tisch.de/sichtbarkeiten-fotoausstellung-berlin/

Kommt vorbei!

📢 Teilt diesen Post und helft uns, die Perspektiven Betroffener „sichtbar“ zu machen!

CORRECTIV zeigt aktuell seinen Dokumentarfilm zur „Akten des Missbrauchs“-Recherche in ausgewählten Kinos in ganz Deutsc...
24/04/2026

CORRECTIV zeigt aktuell seinen Dokumentarfilm zur „Akten des Missbrauchs“-Recherche in ausgewählten Kinos in ganz Deutschland.

Der Film begleitet Betroffene, zeichnet ein internationales Netzwerk von Dokumenten und Entscheidungen nach und beleuchtet Strukturen, die den Missbrauch in der katholischen Kirche über Jahre hinweg ermöglichten.

Nach der erfolgreichen Premiere in Essen gibt es weitere Vorstellungen den folgenden Städten:

Erlangen – 29. April, 20 Uhr
Regensburg – 30. April, 19 Uhr
Lörrach – 5. Mai, 19 Uhr
Münster – 6. Mai, 19:30 Uhr
Gelsenkirchen – 7. Mai, 19 Uhr
Hannover – 8. Mai, 20:15 Uhr
Berlin – 12. Mai, 19:30 Uhr
Düsseldorf – 14. Mai, 19 Uhr

🎬 Im Anschluss: Gespräch (Q&A) mit den CORRECTIV-Reportern Anna Kassin und Marcus Bensmann

🎟️ Tickets vereinzelt noch erhältlich unter: https://events.correctiv.org/serien/kino-tour-akten-des-missbrauchs/

Vom 20. – 27. Mai zeigt die Fotoausstellung „Sichtbarkeiten“ im Kunstquartier Bethanien Geschichten und Perspektiven von...
14/04/2026

Vom 20. – 27. Mai zeigt die Fotoausstellung „Sichtbarkeiten“ im Kunstquartier Bethanien Geschichten und Perspektiven von Betroffenen sexualisierter Gewalt in der Kirche.

Sie erzählt vom Leben danach, von Wunden, vom Kampf um Gerechtigkeit – aber auch von der Stärke der Betroffenen. So laden die Kurator*innen ilonkaczerny, Jens Windel und Simone Padovani auf eindrucksvolle Weise dazu ein, hinzuschauen und Verantwortung zu übernehmen.

Zur Eröffnung am 19. Mai ist eine Podiumsdiskussion zum Thema „Staatliche Verantwortung bei der Aufarbeitung“ angesetzt. Zudem bieten Betroffene tägliche Führungen an.

📍Kunstquartier Bethanien, Projektraum 1, Berlin

🗓️ Vernissage: 19. Mai, 18:30 Uhr (mit Podiumsdiskussion)

🎟️ Eintritt frei

Genauere Infos (Führungen, Podiumsdiskussion, etc.) findest du hier: https://www.eckiger-tisch.de/sichtbarkeiten-fotoausstellung-berlin/

Bei Rückfragen: [email protected]

02/04/2026

Nachdem Wilfried Fesselmann im Kindesalter von einem Priester missbraucht wurde, konnte er als Erwachsener keine stabile Beschäftigung aufrechterhalten und musste von Hartz IV leben.

Seine Geschichte ist keine seltene: Sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend hat oft schwere Auswirkungen auf alle Lebensbereiche.

Nicht nur psychische und physische Leiden oder Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen – Betroffene brechen auch häufiger die Schule ab und sind später öfter von Arbeitslosigkeit und Armut gefährdet*.

Während die Opfer mit psychischer und finanzieller Belastung kämpfen, werden die Täter in der Kirche häufig geschützt. Ihre Taten werden verschwiegen, häufig werden sie einfach versetzt und ihr Gehalt wird weitergezahlt.

Die CORRECTIV-Recherche “Akten des Missbrauchs“ hat erst kürzlich enthüllt, dass die Vertuschung bis in die höchsten Ebenen des Vatikan reicht.

Wir fordern ein Ende des Täterschutzes und eine transparente Aufarbeitung von Missbrauch und Vertuschung!

📢 Teile diesen Beitrag und hilf uns beim Kampf um Gerechtigkeit.

👉 Hier findest du die CORRECTIV-Recherche: https://correctiv.org/aktuelles/akten-des-missbrauchs/2026/03/19/akten-des-missbrauchs-3/?mw=ed21cd23-4a72-41c5-a044-a35d209b6539

*Studie: The Effects of Severe Childhood Physical and Sexual Abuse on Adult Socioeconomic Prosperity (2022): https://link.springer.com/article/10.1007/s40653-022-00499-6

[ENGLISH BELOW]Am 19. Mai laden wir herzlich zur Vernissage von „Sichtbarkeiten“ ein.Die Fotoausstellung von Ilonka Czer...
31/03/2026

[ENGLISH BELOW]

Am 19. Mai laden wir herzlich zur Vernissage von „Sichtbarkeiten“ ein.

Die Fotoausstellung von Ilonka Czerny, Jens Windel und Simone Padovani widmet sich den Perspektiven von Betroffenen sexualisierter Gewalt im kirchlichen Kontext. Sie erzählt von erfahrenem Missbrauch, vom Leben danach und vom anhaltenden Ringen um Gerechtigkeit. Dabei stehen sowohl die Belastungen als auch die Stärke der Betroffenen im Mittelpunkt.

„Sichtbarkeiten“ fordert auf berührende und eindrucksvolle Weise auf, hinzuschauen, sich zu verbinden und Verantwortung zu übernehmen.

🗓 19. Mai, 18:30 Uhr
📍 Kunstquartier Bethanien, Projektraum 1, Berlin

Im Anschluss: Podiumsdiskussion
„Wie weiter mit der Aufarbeitung? Braucht es mehr staatliche Verantwortungsübernahme?“
Mit: Kerstin Claus, Norbert Altenkamp, Prof. Dr. Sylvia Schraut und Matthias Katsch
Solltest du es nicht zur Vernissage schaffen, hast du vom 20. bis 27. Mai Zeit, dir die Ausstellung selbst anzuschauen.

🎟️ Eintritt frei

📢 Komm vorbei und setze ein Zeichen für Sichtbarkeit und Aufarbeitung.

Rückfragen an: [email protected]



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On May 19, we warmly invite you to the opening of “Visibilities” in Berlin.

This photo exhibition by Ilonka Czerny, Jens Windel, and Simone Padovani explores the perspectives of survivors of sexual violence in the Church. It shares stories of abuse, life after trauma, and the ongoing struggle for justice. The exhibition highlights both the challenges and the resilience of those affected.
“Visibilities” invites us, in a moving and powerful way, to look, to connect, and to take responsibility.

🗓 May 19, 6:30 p.m.
📍 Kunstquartier Bethanien, Projektraum 1, Berlin

Followed by a panel discussion:
“How should we proceed with coming to terms with the past? Is greater state accountability needed?”
With: Kerstin Claus, Norbert Altenkamp, Prof. Dr. Sylvia Schraut, and Matthias Katsch

If you can’t make it to the opening, the exhibition will be open to visitors from May 20 to 27.

🎟️ free admission

📢 Join us and take a stand for visibility and accountability.

For inquiries, please contact: [email protected]

26/03/2026

Wilfried Fesselmann wurde als Kind von einem Priester missbraucht. Doch Betroffene können oft keine Unterstützung von der Kirche erwarten: Immer wieder werden Fälle wie seiner verschwiegen und vertuscht.

Die MHG-Studie (2018)* hat gezeigt, dass beschuldigte Kleriker überdurchschnittlich häufig versetzt werden. Täter werden einfach in andere Gemeinden geschickt, in denen sie den Missbrauch unbehelligt fortsetzen können.
Erst vor kurzem hat eine Recherche von CORRECTIV enthüllt, dass selbst Joseph Ratzinger (der spätere Papst Benedikt XVI) eine Rolle in der Vertuschung von sexualisierter Gewalt in der Kirche spielte. Der Täterschutz geht bis in den Vatikan.

Durch diese Kultur des Schweigens verjähren viele Fälle – die Betroffenen erfahren so nie Gerechtigkeit oder dringend benötigte Unterstützung.

Wir verlangen die Abschaffung der Verjährungsfristen und staatliche Intervention bei der Aufklärung von Missbrauchsfällen in der Kirche. Nur so kann eine transparente und unabhängige Aufarbeitung gewährleistet werden.

📢 Teile diesen Beitrag und hilf uns, Betroffenen zu helfen!

👉 Hier findest du die CORRECTIV-Recherche: https://correctiv.org/aktuelles/akten-des-missbrauchs/2026/03/19/akten-des-missbrauchs-3/?mw=ed21cd23-4a72-41c5-a044-a35d209b6539

*MHG-Studie: https://www.dbk.de/themen/sexualisierte-gewalt-und-praevention/forschung-und-aufarbeitung/studien/mhg-studie

Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs schweigen oft jahrelang über das Geschehene. Scham, Stigma und die Angst, dass ih...
25/03/2026

Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs schweigen oft jahrelang über das Geschehene. Scham, Stigma und die Angst, dass ihnen nicht geglaubt wird, macht es vielen unmöglich, sich zu öffnen.

Viele Fälle kommen deshalb erst nach Jahrzehnten ans Licht – meist sind sie zu diesem Zeitpunkt schon verjährt. Auch bei sexualisierter Gewalt in der Kirche kann die Institution sich auf die Einrede der Verjährung berufen.

Im Kontext der katholischen Kirche gibt es deshalb bisher erst ein einziges Schmerzensgeld-Urteil: 2023 musste das Bistum Köln 300.000€ an Georg Menne zahlen. Er war in den 1970ern über mehrere Jahre hinweg von einem Priester sexuell missbraucht worden.

Betroffene sind durch die Traumafolgen später häufig von Arbeitslosigkeit und Armut gefährdet*. Für finanzielle Hilfe müssen sich viele von ihnen auf das UKA-Verfahren „zur Anerkennung des Leids“ verlassen.

Obwohl die Zahlungen dieses kirchlichen Entschädigungsverfahrens sich eigentlich an bereits bestehenden Gerichtsurteilen orientieren sollen, erhalten Betroffene im Schnitt nur 20.000€. Zudem ist das Verfahren intransparent, langwierig und birgt die Gefahr einer Retraumatisierung.

Wir verlangen die Abschaffung der Verjährungsfrist bei sexuellem Missbrauch, damit die Betroffenen die Unterstützung und Gerechtigkeit erfahren können, die sie verdienen!

📢 Teile diesen Post und hilf uns, Betroffenen zu helfen!

👉 In unserem Positionspapier haben wir konkrete Lösungsvorschläge zu den Problemen des UKA-Verfahrens aufgeführt: https://www.eckiger-tisch.de/eckiger-tisch-veroeffentlicht-positionspapier-ausgleichende-gerechtigkeit/

*Studie: The Effects of Severe Childhood Physical and Sexual Abuse on Adult Socioeconomic Prosperity (2022): https://link.springer.com/article/10.1007/s40653-022-00499-6

Am 19. Mai laden wir herzlich zur Vernissage von „Sichtbarkeiten“ ein.Die Fotoausstellung von Ilonka Czerny, Jens Windel...
17/03/2026

Am 19. Mai laden wir herzlich zur Vernissage von „Sichtbarkeiten“ ein.

Die Fotoausstellung von Ilonka Czerny, Jens Windel und Simone Padovani widmet sich den Perspektiven von Betroffenen sexualisierter Gewalt im kirchlichen Kontext. Sie erzählt von erfahrenem Missbrauch, vom Leben danach und vom anhaltenden Ringen um Gerechtigkeit. Dabei stehen sowohl die Belastungen als auch die Stärke der Betroffenen im Mittelpunkt.

„Sichtbarkeiten“ fordert auf berührende und eindrucksvolle Weise auf, hinzuschauen, sich zu verbinden und Verantwortung zu übernehmen.

🗓 19. Mai, 18:30 Uhr
📍 Kunstquartier Bethanien, Projektraum 1, Berlin

Im Anschluss: Podiumsdiskussion
„Wie weiter mit der Aufarbeitung? Braucht es mehr staatliche Verantwortungsübernahme?“
Mit: Kerstin Claus, Norbert Altenkamp, Prof. Dr. Sylvia Schraut und Matthias Katsch
Solltest du es nicht zur Vernissage schaffen, hast du vom 20. bis 27. Mai Zeit, dir die Ausstellung selbst anzuschauen.

📢 Komm vorbei und setze ein Zeichen für Sichtbarkeit und Aufarbeitung.

Rückfragen an: [email protected]

Adresse

Karl-Heinrich-Ullrichs Straße 5
Berlin
10787

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