04/10/2026
Mascha Kaléko wurde 1907 als Golda Malka Aufen in Galizien in eine jüdische Familie geboren und wuchs in Berlin auf. Mit ihren Gedichten wurde sie in der Weimarer Republik zu einer wichtigen Stimme der modernen Großstadtliteratur.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden ihre Bücher verboten. 1938 floh sie mit ihrer Familie aus Deutschland und emigrierte in die USA.
Heimat, Verlust und Exil wurden zu wiederkehrenden Themen ihres Schreibens. Kalékos Gedichte erzählen dabei nicht nur von ihrer eigenen Geschichte, sondern von einer Erfahrung, die das jüdische Leben des 20. Jahrhunderts tief geprägt hat.
Eine Dichterin, die Heimat verlor – und Worte fand, um sie zu bewahren.
Zitat: Mascha Kaléko, „Heimweh, wonach?“