MIRO - Bundesverband Mineralische Rohstoffe e. V.

MIRO - Bundesverband Mineralische Rohstoffe e. V. Interessenvertreter für Unternehmen der Sand-, Kies-, Quarzsand- und Natursteinindustrie.

MIRO vertritt die Interessen der rund 2.700 Betriebe, die in Deutschland die mineralischen Rohstoffe Kies, Sand, Quarzsand und Naturstein gewinnen und daraus qualitätsgeprüfte Gesteinsprodukte für die Bauwirtschaft und die Industrie herstellen.

𝐊𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐆𝐞𝐰𝐢𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠𝐬𝐬𝐭𝐚̈𝐭𝐭𝐞 𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞𝐧. 🪨Sand, Kies und Naturstein sind natürliche Rohstoffe – und ihre Vorkommen w...
24/08/2026

𝐊𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐆𝐞𝐰𝐢𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠𝐬𝐬𝐭𝐚̈𝐭𝐭𝐞 𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞𝐧. 🪨
Sand, Kies und Naturstein sind natürliche Rohstoffe – und ihre Vorkommen werden durch die jeweiligen geologischen Gegebenheiten geprägt.
➡️Das bedeutet auch: Die Gewinnung muss immer an den jeweiligen Standort angepasst werden.

🌊 𝐒𝐚𝐧𝐝 𝐮𝐧𝐝 𝐊𝐢𝐞𝐬: 𝐭𝐫𝐨𝐜𝐤𝐞𝐧 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐧𝐚𝐬𝐬
Sand und Kies können je nach Lage der Lagerstätte trocken oder nass gewonnen werden. Oberhalb der Grundwasserlinie kommen beispielsweise Radlader oder Bagger zum Einsatz. Unterhalb der Grundwasserlinie können unter anderem schwimmende oder landgestützte Greifer sowie Eimerketten- oder Saugbagger eingesetzt werden.

⛰️ 𝐍𝐚𝐭𝐮𝐫𝐬𝐭𝐞𝐢𝐧: 𝐆𝐞𝐬𝐭𝐞𝐢𝐧 𝐢𝐬𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡 𝐆𝐞𝐬𝐭𝐞𝐢𝐧
Auch bei Naturstein unterscheiden sich die Voraussetzungen von Standort zu Standort. Unterschiedliche Gesteinsarten und geologische Verhältnisse beeinflussen, wie der Rohstoff gewonnen und anschließend aufbereitet wird.

⚙️ 𝐈𝐧𝐝𝐢𝐯𝐢𝐝𝐮𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐋𝐨̈𝐬𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐟𝐮̈𝐫 𝐣𝐞𝐝𝐞𝐧 𝐒𝐭𝐚𝐧𝐝𝐨𝐫𝐭
Auch die Aufbereitung ist kein standardisierter Prozess. Je nach Beschaffenheit des Rohstoffs und den benötigten Gesteinskörnungen werden die einzelnen Schritte und Anlagen entsprechend angepasst – vom Zerkleinern über das Sieben bis hin zur Reinigung.

📍 𝐃𝐢𝐞 𝐆𝐞𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐞 𝐠𝐢𝐛𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐕𝐨𝐫𝐚𝐮𝐬𝐬𝐞𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐫.
Was an einer Gewinnungsstätte funktioniert, lässt sich deshalb nicht einfach auf die nächste übertragen. Unterschiedliche Lagerstätten, Rohstoffe und Standortbedingungen erfordern unterschiedliche Verfahren, Technik und Erfahrung.

➡️ Rohstoffgewinnung ist kein Copy-and-paste. Jede Gewinnungsstätte ist anders.

21/08/2026

𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐠𝐞𝐰𝐢𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐮𝐧𝐝 𝐁𝐢𝐨𝐝𝐢𝐯𝐞𝐫𝐬𝐢𝐭ä𝐭 – 𝐝𝐚𝐬 𝐠𝐞𝐡𝐭 𝐇𝐚𝐧𝐝 𝐢𝐧 𝐇𝐚𝐧𝐝! 🪨🌿
Ein sehenswerter Beitrag des Saarländischen Rundfunks (SR) beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von heimischer Rohstoffgewinnung und Biodiversität. Dafür war das Team unter anderem zu Gast bei der Gebr. Arweiler GmbH & Co. KG im Saarland.

🌿 Biodiversität: Rohstoffgewinnung und Artenvielfalt schließen sich nicht aus. Schon während der Gewinnung entstehen ökologisch wertvolle Flächen und neue Lebensräume.

🐦 Pionierarten & seltene Lebensräume: Während der Gewinnung entstehen steile Sandwände, offene und nährstoffarme Rohböden oder technische Gewässer. Sie bieten Lebensräume, die in unserer heutigen Kulturlandschaft selten geworden sind – beispielsweise für Uferschwalben und andere Pionierarten.

🌱 Renaturierung & Rekultivierung: Bereits während der Gewinnung wird auch die Zeit danach mitgedacht. Nach Abschluss der Rohstoffgewinnung werden die Flächen renaturiert oder rekultiviert und können sich zu dauerhaft wertvollen Lebensräumen entwickeln – teilweise sogar zu Naturschutzgebieten.

Der Beitrag zeigt damit sehr schön: Heimische Rohstoffgewinnung und Biodiversität stehen nicht im Konflikt zueinander, sondern ergänzen sich positiv. Damit das gelingt, arbeiten die Unternehmen eng mit zuständigen Behörden, Biologen und weiteren Fachleuten vor Ort zusammen.

➡️ Zum gesamten Beitrag „Bau und Biotope“ (Saarländischer Rundfunk):
https://lnkd.in/eu8Y3ncy

𝐄𝐫𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐁𝐚𝐮𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐟𝐞𝐡𝐥𝐞𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐞 🏗️ In den vergangenen Tagen und Wochen war das Niedrigwasser auf Rhein und andere...
17/08/2026

𝐄𝐫𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐁𝐚𝐮𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐟𝐞𝐡𝐥𝐞𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐞 🏗️
In den vergangenen Tagen und Wochen war das Niedrigwasser auf Rhein und anderen deutschen Flüssen immer wieder ein großes Thema. Auch ein aktueller Bericht der ZEIT Verlagsgruppe zeigt, welche Folgen die niedrigen Pegelstände für den Transport und insbesondere für die Bauwirtschaft haben.

Aus dem Bericht wird deutlich: Hält die Niedrigwasserphase weiter an, könnten sich die Auswirkungen auf die Bauwirtschaft verschärfen. Erste Baustellen melden bereits mögliche Engpässe bei Baustoffen wie Kiesen, Sanden, Schotter und Splittprodukten. Gleichzeitig lassen sich die großen Transportmengen nur begrenzt kurzfristig auf Straße oder Schiene verlagern.

Gerade mineralische Rohstoffe werden in großen Mengen transportiert. Bei Niedrigwasser können Binnenschiffe jedoch nur eingeschränkt beladen werden. Die Folge sind höhere Transportkosten, schwieriger planbare Lieferketten und ein steigendes Risiko für Lieferausfälle.

🚢 Deshalb brauchen wir resiliente Verkehrswege und ausreichend Möglichkeiten, Güter zwischen Wasserstraße, Schiene und Straße umzuschlagen.

🪨 Gleichzeitig zeigt die aktuelle Situation einmal mehr, wie wichtig eine dezentrale heimische Rohstoffgewinnung ist. Kurze Transportwege helfen dabei, Sand, Kies und Naturstein in der richtigen Menge und Qualität dort bereitzustellen, wo sie gebraucht werden.

Denn eine verlässliche Rohstoffversorgung ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Infrastruktur saniert, Wohnungen gebaut, Leitungen und Kabel verlegt und auch die Verteidigungsfähigkeit hergestellt werden können.

➡️ Wer bauen will, braucht Rohstoffe – und verlässliche Wege, auf denen sie ankommen.

Artikel Zeit: https://lnkd.in/d7SanDkT

𝗘𝗻𝗴𝗽𝗮̈𝘀𝘀𝗲 𝗯𝗲𝘀𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴𝗲𝗻. 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻.Die aktuellen Niedrigwasserstände am Rhein zeigen erneut, wie verwundbar zentra...
14/08/2026

𝗘𝗻𝗴𝗽𝗮̈𝘀𝘀𝗲 𝗯𝗲𝘀𝗲𝗶𝘁𝗶𝗴𝗲𝗻. 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻.
Die aktuellen Niedrigwasserstände am Rhein zeigen erneut, wie verwundbar zentrale Transportachsen sein können. Wenn Binnenschiffe nicht mehr voll beladen fahren können, geraten Lieferketten unter Druck, Kosten steigen und die Versorgung von Bauwirtschaft und Industrie wird erschwert.

Umso wichtiger ist es, alle Verkehrsträger leistungsfähig zu halten und Engpässe konsequent zu beseitigen. Dazu gehört auch das Nadelöhr am Mittelrhein.

Beim Gespräch mit Bundesverkehrsminister Steffen Bilger in der vergangenen Woche machte MIRO-Präsident Christian Strunk in Bezug auf die Felsbarrieren in der Fahrrinne am Mittelrhein deutlich:

👉 „Die Vertiefung um Kaub am Mittelrhein könnte innerhalb eines Jahres gebaut werden. Dafür muss endlich das Genehmigungsverfahren abgeschlossen werden. Die entscheidenden Planungen liegen auf dem Tisch. Der Bau könnte innerhalb eines Jahres begonnen und abgeschlossen werden. Wird jetzt gehandelt, könnte der Minister die erforderlichen Maßnahmen noch in dieser Legislaturperiode umsetzen. Die Chance ist da.“

Mindestens ebenso wichtig für die Versorgungssicherheit ist die dezentrale Gewinnung heimischer mineralischer Rohstoffe. Regionale Kiesgruben und Steinbrüche sichern kurze Transportwege und machen die Versorgung auch dann möglich, wenn Wasserstraßen, Schienen oder Straßen zeitweise eingeschränkt sind.

Resilienz entsteht nicht erst im Krisenfall. Sie entsteht durch vorausschauende Infrastrukturpolitik und durch die Sicherung regionaler Rohstoffstandorte.

12/08/2026

𝐕𝐨𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐰𝐢𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐛𝐢𝐬 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐀𝐥𝐥𝐭𝐚𝐠: 𝐃𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐞 🎬*
Mineralische Rohstoffe umgeben uns den ganzen Tag – auch wenn wir sie im Alltag oft gar nicht mehr als solche erkennen. Sandi (Sand und Kies) und Schotti (Schotter und Splitt) zeigen im Video, welchen Weg unsere Rohstoffe nehmen.

🪨🇩🇪 Gewinnung & Aufbereitung:
Sand, Kies und Naturstein werden in heimischen Kiesgruben und Steinbrüchen gewonnen und aufbereitet – genau in der Menge und Qualität, wie sie von den Abnehmern benötigt werden.

🚂🚢🚛 Transport:
Von dort gelangen die Rohstoffe möglichst auf kurzen Wegen zu den Orten, an denen sie gebraucht werden. Genau deshalb ist eine dezentrale Rohstoffgewinnung so wichtig: Kurze Transportwege reduzieren Verkehr, CO₂-Emissionen und Transportkosten.

🛣️🏠🏥 Verwendung:
Ob Neubau oder Sanierung von Schulen, Krankenhäusern und Wohnungen oder der Ausbau von Straßen, Brücken und erneuerbaren Energien wie Windkraftanlagen – überall werden mineralische Rohstoffe benötigt. Und auch in vielen Produkten unseres täglichen Lebens stecken sie: vom Sandkasten über Glasscheiben und Wandfarben bis hin zu Porzellan.

All diese Schritte laufen meist im Hintergrund ab. Im fertigen Produkt sind die Rohstoffe häufig nicht mehr direkt sichtbar – ohne sie wären jedoch viele Dinge unseres Alltags nicht möglich.

*Das Video wurde mithilfe von KI erstellt.

𝐌𝐢𝐧𝐞𝐫𝐚𝐥𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐞 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤𝐞 𝐋𝐢𝐞𝐟𝐞𝐫𝐰𝐞𝐠𝐞 🚛🚢🚆Sand, Kies und Naturstein werden dort gewonnen, wo sie geologisch v...
10/08/2026

𝐌𝐢𝐧𝐞𝐫𝐚𝐥𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐞 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤𝐞 𝐋𝐢𝐞𝐟𝐞𝐫𝐰𝐞𝐠𝐞 🚛🚢🚆
Sand, Kies und Naturstein werden dort gewonnen, wo sie geologisch verfügbar sind. Damit sie zuverlässig auf Baustellen ankommen, braucht es kurze und starke Lieferwege.

Die Transporte mineralischer Rohstoffe verteilen sich dabei ungefähr gleich auf:
➡️ LKW
➡️ Binnenschiff
➡️ Zug

Gerade das aktuelle Niedrigwasser zeigt, wie wichtig diese Transportwege sind. Wenn Schiffe weniger laden können, braucht es mehr Fahrten – oder LKW und Zug müssen zusätzliche Mengen übernehmen. Das erhöht den Druck auf Lieferketten, Kosten und Planung.

Ob Brückenbau, Kita-Neubau oder Wohnungsbau: Baustellen brauchen eine verlässliche Versorgung mit heimischen Rohstoffen. Kurze Transportwege sind dabei ein großer Vorteil: Sie entlasten Straßen, senken Emissionen, halten Lieferketten planbarer und sorgen dafür, dass Rohstoffe aus der Region dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Denn aus Bauplänen werden erst dann echte Infrastruktur, Wohnraum und Bildungsorte, wenn die benötigten Rohstoffe auch zuverlässig verfügbar sind.

𝐇𝐞𝐢𝐦𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐞 – 𝐯𝐨𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐑𝐞𝐠𝐢𝐨𝐧, 𝐟𝐮̈𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐑𝐞𝐠𝐢𝐨𝐧!

05/08/2026

🏗️ "Sand ist Gold! Der unterschätzte Rohstoff" –
Der sehenswerte WDR-Beitrag widmet sich besonders in den ersten 17 Minuten der Bedeutung von Sand und Kies für unser tägliches Leben sowie der heimischen Rohstoffgewinnung. Dafür war das Team von Quarks unter anderem im Kieswerk von .firmenverband in Kamp-Lintfort zu Gast.

Der Beitrag zeigt anschaulich:
➡️ wofür Sand und Kies benötigt werden – von Wohnungen, Schulen, Brücken und Straßen bis hin zu Glas, Porzellan und zahlreichen Alltagsprodukten

➡️ warum die Rohstoffgewinnung standortgebunden ist: Sand und Kies können nur dort gewonnen werden, wo sie geologisch verfügbar sind

➡️ warum Sand nicht gleich Sand ist und Wüstensand aufgrund seiner Kornform für viele Bauanwendungen ungeeignet ist

Aussagen wie „Sand ist der Alleskönner unserer Zeit“ machen deutlich, wie grundlegend dieser Rohstoff für unser heutiges Leben ist.

📺 Ein sehenswerter Beitrag für den Feierabend oder das nächste Wochenende:
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYzdmM2MxZDAtMWJmYy00M2ZjLWFiOGItMmNmNWVhOWJkN2Rm

03/08/2026

𝐑𝐮̈𝐜𝐤𝐛𝐥𝐢𝐜𝐤: 𝐄𝐢𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤𝐞𝐬 𝐙𝐞𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐩𝐫𝐞𝐞
Am 24. Juni 2026 machte MIRO gemeinsam mit Landesverbänden, Mitgliedsunternehmen und Partnern mit einem rund 80 Meter langen und mit Sand beladenen Frachtschiff vor dem Reichstagsgebäude auf einen entscheidenden Punkt aufmerksam: Deutschland will schneller Wohnungen bauen, Brücken sanieren, Schienen modernisieren und die Energiewende voranbringen. Doch die dafür benötigten heimischen Rohstoffe stecken vielerorts selbst im Genehmigungsstau.

MIRO fordert deshalb, die Rohstoffsicherung fest in die Beschleunigungspolitik einzubeziehen:

➡️ 𝐇𝐞𝐢𝐦𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐋𝐚𝐠𝐞𝐫𝐬𝐭𝐚̈𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐞𝐧𝐝 𝐬𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐧
Flächen mit wichtigen Kies-, Sand- und Natursteinvorkommen müssen frühzeitig und verbindlich im Raumordnungsrecht gesichert werden.

➡️ 𝐏𝐥𝐚𝐧𝐮𝐧𝐠𝐬- 𝐮𝐧𝐝 𝐆𝐞𝐧𝐞𝐡𝐦𝐢𝐠𝐮𝐧𝐠𝐬𝐯𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐬𝐜𝐡𝐥𝐞𝐮𝐧𝐢𝐠𝐞𝐧
Wer Bau- und Infrastrukturprojekte schneller umsetzen will, muss auch die Genehmigungen für neue und erweiterte Kiesgruben und Steinbrüche deutlich beschleunigen.

➡️ 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐬𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐮𝐧𝐝 -𝐠𝐞𝐰𝐢𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐮𝐟𝐰𝐞𝐫𝐭𝐞𝐧
Die vorsorgende Sicherung von Lagerstätten sowie die Gewinnung und Aufbereitung heimischer mineralischer Rohstoffe müssen als „überragendes öffentliches Interesse“ anerkannt werden – mit einem vergleichbaren Stellenwert wie Infrastruktur- und Energievorhaben.

Denn zusätzliche Investitionen und schnellere Bauverfahren reichen nicht aus, wenn die dafür notwendigen Rohstoffe regional nicht verfügbar sind. Rohstoffsicherung ist eine Voraussetzung für Versorgungssicherheit, bezahlbares Bauen und industrielle Wertschöpfung.

𝐖𝐞𝐫 𝐛𝐚𝐮𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐥𝐥, 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐞.

👉 https://www.bv-miro.org/aktuell/rohstoffschiff-sorgt-vor-dem-reichstag-fuer-aufsehen/

🏗️ 🇩🇪  𝐎𝐡𝐧𝐞 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐞 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐈𝐧𝐟𝐫𝐚𝐬𝐭𝐫𝐮𝐤𝐭𝐮𝐫Bei Infrastruktur denken viele zuerst an Straßen, Brücken, Schienen oder Radweg...
29/07/2026

🏗️ 🇩🇪 𝐎𝐡𝐧𝐞 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐞 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐈𝐧𝐟𝐫𝐚𝐬𝐭𝐫𝐮𝐤𝐭𝐮𝐫
Bei Infrastruktur denken viele zuerst an Straßen, Brücken, Schienen oder Radwege. Was dabei häufig übersehen wird: Mineralische Rohstoffe bilden die Grundlage für all diese Bauwerke.

Sand, Kies und Naturstein werden für Beton, Asphalt und zahlreiche weitere Baustoffe benötigt. Ohne sie gäbe es weder moderne Verkehrswege und Leitungsnetze noch stabile und langlebige Konstruktionen.

🚛 Die benötigten Rohstoffe stammen aus regionaler Gewinnung – aus Steinbrüchen und Kiesgruben in der Nähe der Baustellen. Das ermöglicht kurze Transportwege, planbare Lieferketten und eine verlässliche Versorgung genau dort, wo gebaut wird.

📊 Wie wichtig eine leistungsfähige Infrastruktur ist, zeigt auch eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach: 91 Prozent der Bevölkerung sehen sie als einen wichtigen Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung.

🪨 Wer über Infrastruktur spricht, spricht deshalb immer auch über mineralische Rohstoffe – selbst wenn sie im fertigen Bauwerk kaum noch sichtbar sind.

Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
https://www.bauindustrie.de/pm/was-die-deutschen-uebers-bauen-denken

🐦 𝐖𝐨 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐠𝐞𝐰𝐢𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧𝐬𝐫𝐚̈𝐮𝐦𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐟𝐭Im Kieswerk Löbnitz sind im Zuge der Rohstoffgewinnung wertvolle Brutinseln e...
27/07/2026

🐦 𝐖𝐨 𝐑𝐨𝐡𝐬𝐭𝐨𝐟𝐟𝐠𝐞𝐰𝐢𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧𝐬𝐫𝐚̈𝐮𝐦𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐟𝐭
Im Kieswerk Löbnitz sind im Zuge der Rohstoffgewinnung wertvolle Brutinseln entstanden. Damit diese dauerhaft als Lebensraum erhalten bleiben, unterstützt das Unternehmen gemeinsam mit Ornithologen gezielte Schutz- und Pflegemaßnahmen.

➡️ Die Brutinseln werden regelmäßig von starkem Bewuchs befreit.
➡️ Im Jahr 2019 wurde gemeinsam mit den zuständigen Behörden und der örtlichen Feuerwehr eine fachgerechte Lösung gefunden, um die Brutinseln von überschüssigem Bewuchs freizuhalten.
➡️ Hinweisschilder und Bojenketten schützen die Inseln zusätzlich vor Störungen.

Durch diese Maßnahmen bleiben wichtige Brutplätze für Schwarzkopfmöwen, Lachmöwen und Flussseeschwalben langfristig erhalten.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Rohstoffgewinnung und Naturschutz funktionieren gemeinsam. Denn durch die Gewinnung entstehen wertvolle Lebensräume, die mit gezielten Maßnahmen geschützt und dauerhaft weiterentwickelt werden.

Zum Projekt:
https://lnkd.in/dU9Y35JJ

Adresse

Luisenstraße 45
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 13:30
Dienstag 09:00 - 13:30
Mittwoch 09:00 - 13:30
Donnerstag 09:00 - 13:30

Telefon

+493020215660

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