Bundesverband Nordisches Modell e.V.

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Bundesverband Nordisches Modell e.V. Wir stehen für ein Umsteuern in der Prostitutionspolitik.

Wir sind ein bundesweit aktiver Verein mit über 30 Mitgliedsvereinen und aktiven Menschen aus der Zivilbevölkerung, die die Einführung des Nordischen Modells in Deutschland fordern.

Jetzt noch für die Lesung mit  morgen anmelden!
13/10/2026

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Anmeldepflicht abschaffen! § 3 ProstSchG verpflichtet Menschen in der Prostitution, ihre Tätigkeit bei einer Behörde anz...
05/10/2026

Anmeldepflicht abschaffen!

§ 3 ProstSchG verpflichtet Menschen in der Prostitution, ihre Tätigkeit bei einer Behörde anzumelden. Das waren laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2025 genau 32.474 Menschen. Der Rest prostituiert sich illegal – illegal durch das deutsche Prostituiertenschutzgesetz.

Es entsteht ein Dunkelfeld, das durch die Anmeldepflicht nicht kleiner, sondern größer wird.

👉 Wir fordern deshalb die Streichung von §3 ProstSchG!

Keine Zwangsregistrierung. Keine Ordnungswidrigkeiten gegen Prostituierte. Stattdessen: freiwillige Beratung, echte Unterstützung und wirksamer Schutz durch ein generelles .

Der BVNM lädt zu einer online Lesung mit  Olivia Frei am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, um 19 Uhr ein. In ihrem Buch an...
17/09/2026

Der BVNM lädt zu einer online Lesung mit Olivia Frei am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, um 19 Uhr ein. In ihrem Buch analysiert Olivia Frei, die seit Jahren die Frauenzentrale Zürich leitet, patriachale Strukturen, die vermeintliche Freiwilligkeit in der Prostitution und die realen Verhältnisse, unter denen sich Frauen prostituieren (müssen). Da Prostitution und Sexkauf Auswirkungen auf unser aller Zusammenleben haben, handelt es sich also um ein Buch für jedermann.

Das Buch ist ab sofort im Handel vorzubestellen.

Registriert euch bitte für die Veranstaltung:

https://us06web.zoom.us/meeting/register/Up5laFevRom0m9Zufdajog

Nach der Registrierung erhaltet ihr eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting.

03/09/2026

Frankreich: 10 Jahre Nordisches Modell.

Seit 2016 ist Sexkauf verboten, Freier machen sich strafbar, nicht die Menschen in der Prostitution.

Und die Bilanz überzeugt: 92 % der Französ:innen sagen, die Entscheidung war richtig.

Auch das Denken entwickelt sich weiter: 2019 fanden 63 % Prostitution mit der Menschenwürde unvereinbar, heute sind es 72 %.

Das widerlegt das Gegenargument, dass eine Gesellschaft ein Sexkaufverbot nie mittragen würde. Frankreich zeigt, dass sich Bewusstsein verändern kann.

Auch Deutschland sollte diesen Weg gehen. Für den Schutz von Menschenrechten und gegen die Straflosigkeit von Freiern.

Quellen: Ipsos-bva für die Fondation Scelles, Oktober 2025; Vergleichswert 2019: Ipsos für CAP International

Setze ein klares Zeichen für das Nordische Modell! Ob beim Aktivismus auf der Straße, im Alltag oder im Freundeskreis: U...
16/07/2026

Setze ein klares Zeichen für das Nordische Modell! Ob beim Aktivismus auf der Straße, im Alltag oder im Freundeskreis: Unsere Shop-Artikel helfen dabei, Sichtbarkeit für ein Ende der Ausbeutung und für echte Gleichstellung zu schaffen.

Das Beste daran? Mitte Juli kannst du nicht nur Flagge zeigen, sondern auch ordentlich sparen: 🔥 Vom 15.07 bis 19.07 gibt es satte 25% Rabatt auf das gesamte Sortiment!

Egal ob Hoodies, T-Shirts oder Beutel – statte dich aus und trage die Botschaft weiter.

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Die Ministerin musste das umsetzen, was im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Für die Evaluation waren andere verantwor...
28/06/2026

Die Ministerin musste das umsetzen, was im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Für die Evaluation waren andere verantwortlich. Statt Frau Prien hätten andere fokussiert werden können.

Lesen!
20/06/2026

Lesen!

Wichtige Demo! Wichtig, dagegen zu halten dass Frauen, die vor 2000 Jahren sexuell ausgebeutet wurden, nicht als "Sexarb...
19/06/2026

Wichtige Demo! Wichtig, dagegen zu halten dass Frauen, die vor 2000 Jahren sexuell ausgebeutet wurden, nicht als "Sexarbeiterinnen" bezeichnet werden dürfen. Das ist Geschichtsklitterung und der Kunstfreiheit unwürdig.

Die "Kunden", also Freier und Sexkäufer, werden wie immer in der Debatte um "Sexarbeit" komplett ignoriert. Dabei sind sie es, die das System Prostitution, se****le Ausbeutung, Menschenhandel, Zuhälterei fördern und stützen.

Treffende Worte unserer Unterstützerin.
15/06/2026

Treffende Worte unserer Unterstützerin.

Politisch sozialisiert wurde ich in den Gewerkschaften. Dort lernte ich zuzuhören, betriebliche und gesellschaftliche Herausforderungen aufzunehmen, um Lösungen zu ringen und kampagnenfähig zu machen. Die Gewerkschaften sind meine politische Heimat. Viel, viel mehr als meine Partei. Der DGB nennt seinen Bundeskongress „Das Parlament der Arbeit“. Ich war auch öfter Delegierte oder Gast bei DGB-Bundeskongressen. Ein gesellschaftlich relevantes Thema, das ich mir über die Gewerkschaften erarbeitet habe, ist Prostitution. Vor zwanzig Jahren, zur Männer-Fußball-WM in Deutschland 2006, war ich als Vize-Landeschefin des DGB bei einigen Veranstaltungen zum Thema Prostitution eingeladen und begann mich intensiver damit zu befassen. Je tiefer ich einstieg, desto klarer wurde mir, gewerkschaftliche Lösungen für die mannigfachen Probleme der Frauen in diesem Milieu greifen hier nicht. Oft sprechen sie die Sprache nicht. Sie sind ganz überwiegend nicht krankenversichert, geschweige denn rentenversichert. Solidarische Lösungen können nicht greifen, denn die Frauen sind vereinzelt, isoliert und werden regelmäßig in andere Städte verbracht. Das Thema hat mich nicht mehr losgelassen.
Prostitution prägt das gesellschaftliche Bild von Frauen. Sie vermittelt Männern, dass weibliche Körper käuflich sind. Deshalb ist Prostitution keine Angelegenheit einzelner Frauen, sondern eine Frage von Gleichstellung, Menschenwürde und Geschlechtergerechtigkeit.
Deutschland hat sich mit seiner liberalen Prostitutionspolitik wieder einmal einen Spitzenplatz erarbeitet, wir sind das Bordell Europas. Und wer glaubt, man könne die böse Zwangsprostitution und die freiwillige, selbstbestimmte Sexarbeit fein säuberlich trennen, irrt. Gewaltig. Aber genau das hat der DGB bei seinem „Parlament der Arbeit“ getan. Er hat sich nicht bei seinen schwedischen oder französischen Kolleginnen , wo das so genannte Nordische Modell praktiziert wird, informiert. Er hat getrennt. Zwangsprostitution = schlimm. Sexarbeit = gut. Und er hat nicht kapiert, dass unsere liberalen Gesetze die Autobahnen sind, auf denen die Menschenhändler ohne Tempolimit rasen. Die Mär der Freiwilligkeit ist der Humus auf dem Gewalt, Missbrauch, Mord, Demütigung, Menschenverachtung vortrefflich gedeihen. Und Bordellbetreiber werden vom „Parlament der Sexarbeit“ als Gesprächspartner geadelt.
Als Gewerkschafterin empfinde ich das als Verrat an denjenigen Frauen, die am wenigsten Schutz erfahren. Der DGB weiß wenig über Prostitution. Im Beschluss spiegelt sich für mich eine erschreckende Unkenntnis der tatsächlichen Verhältnisse in der Prostitution wider und dennoch weiß der DGB ganz genau: das Nordische Modell ist schlecht.
Eine offene Auseinandersetzung mit den Erfahrungen aus Schweden oder Frankreich fand nicht statt.
Wenn in Deutschland weiterhin hunderttausende Frauen Qualen erleiden wie Folteropfer, dann hat wird der DGB daran ab jetzt, als Teil eines Systems, das diese Zustände fortbestehen lässt, seit seinem Beschluss gegen das Nordische Modell beim Parlament Sexarbeit eine Mitschuld. So wie alle, die sich einbilden, Freiwilligkeit und Zwang in der Prostitution klar abgrenzen zu können. Nein, ich trete nicht aus der Gewerkschaft aus. Aber ich bin unfassbar enttäuscht.
Foto: Bushaltestelle Kurfürstenstraße, Berlin. Warum? Schaut euch, wenn ihr könnt, das Elend auf diesem Straßenstrich an.

Fußball Weltmeisterschaft der Herren: An Spieltagen eskaliert die Gewalt gegen Frauen drastisch. Das betrifft nicht nur ...
14/06/2026

Fußball Weltmeisterschaft der Herren: An Spieltagen eskaliert die Gewalt gegen Frauen drastisch. Das betrifft nicht nur das häusliche Umfeld. Durch den Massentourismus explodiert zeitgleich die Nachfrage nach Prostitution. Für die Frauen dort bedeutet das: noch mehr Enthemmung, noch mehr Aggression, noch mehr Gefahr.

Se****le Ausbeutung darf kein Teil des Spektakels sein. Wir müssen das Problem an der Wurzel packen: bei der Nachfrage. Deshalb fordern wir das generelle und


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Prenzlauer Allee 186
Berlin
10405

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