01/04/2026
Die Reise der 160 Hasenbeutel 🐰
Es waren einmal 160 Hasenbeutel,
die sich aus ganz Deutschland auf den Weg machten –
zu einem geheimen Ort in Berlin.
Dort begann ein kleines Wunder.
Unermüdlich klingelte der Paketbote an der Tür,
brachte Karton um Karton,
gefüllt mit liebevollen Bastelvorlagen gegen den eintönigen Klinikalltag,
mit wunderschönen Karten und – natürlich – den beliebten Schneckenbändern.
Schnell wurde es bunt, lebendig, ein bisschen chaotisch.
Denn jedes einzelne Paket wurde mit großen Augen geöffnet,
bestaunt und mit ganz viel Herz sortiert.
Die Hasenbeutel konnten ihre Aufregung kaum verbergen.
Sie wussten, dass ihnen eine ganz besondere Aufgabe bevorstand:
Kindern auf den Kinderonkologien Wärme zu schenken.
Freude zu bringen.
Und vor allem eine leise, aber wichtige Botschaft zu übermitteln:
Ihr seid nicht allein. Wir denken an euch.
Mit viel Liebe wurden sie gefüllt –
mit all den schönen Dingen und kleinen Süßigkeiten.
Und während sie darauf warteten, endlich losziehen zu dürfen,
dachten sie an die Kinder, für die sie bestimmt waren:
Kinder, die ihre Zeit nicht auf Spielplätzen verbringen,
sondern in Krankenzimmern.
Kinder, die viel zu früh lernen müssen, was es heißt zu kämpfen.
Die Hasenbeutel hatten einen großen Wunsch:
Ein Lächeln zwischen Infusionen zu zaubern.
Ein wenig Leichtigkeit in schweren Zeiten zu schenken.
Einen Funken Kindheit zu bewahren.
Dann war es endlich so weit.
Das Chaos in Berlin legte sich,
alle Hasenbeutel waren gefüllt,
lagen nebeneinander in ihren Kartons – bereit für ihre Reise.
Und sie waren nicht allein:
Hickishirts, Hickmantaschen, Mützen und viele weitere Herzensgeschenke
begleiteten sie auf ihrem Weg.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zur Post.
Gemeinsam begannen sie ihre wichtigste Reise.
Und mit jedem einzelnen Päckchen reist ein Wunsch mit:
Möge es Wärme schenken.
Möge es Mut geben.
Und möge es ein kleines Licht sein –
in Tagen, die nicht immer leicht sind.
Ein großes Dankeschön gilt auch den Mitgliedern der Onko-Engel, denn ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.