Institut für Neue Soziale Plastik

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Institut für Neue Soziale Plastik Wir entwickeln Projekte zu jüdischer Gegenwart, Erinnerungskultur & Antisemitismus.

Das Institut für Neue Soziale Plastik ist ein Zusammenschluss von antisemitismuskritischen und jüdischen Regisseur:innen, Dramaturg:innen, Autor:innen und Künstler:innen.

✊🏻Boykottiert: Jüdische Künstler:innen und Wissenschaftler:innen zwischen Ausgrenzung und GegenwehrProgramm des Symposiu...
21/10/2026

✊🏻Boykottiert: Jüdische Künstler:innen und Wissenschaftler:innen zwischen Ausgrenzung und Gegenwehr

Programm des Symposiums am 8. November 2026 im Jüdischen Museum Frankfurt:

11:00 Uhr – Begrüßung und Einführung | Prof. Dr. Mirjam Wenzel (Jüdisches Museum Frankfurt) und Stella Leder (Institut für Neue Soziale Plastik)
11:15 Uhr – Keynote: Boykott in Deutschland. Der 1. April 1933 als Erinnerungsort | Prof. Dr. Norbert Frei (Historiker und Seniorprofessor, Universität Jena)
11:45 Uhr – Keynote Prof. Dr. Emile Schrijver (Generaldirektor Joods Cultureel Kwartier Amsterdam)
12:30 Uhr – Gespräch: Boykott, Bedrohung, Schweigen – Befunde aus der Dokumentation eines jüdischen Netzwerks | Prof. Dr. Julia Bernstein, Professorin für Diskriminierung und Inklusion in der Einwanderungsgesellschaft, Frankfurt University of Applied Sciences
12:50 Uhr – Künstlerische Intervention | Ido Feder & The Boycottables

14:00 Uhr-16:00 Uhr – Workshops
Workshop 1: The Boycottables Manifesto (ENG) | Ido Feder (Choreograf & künstlerischer Leiter, Diver Festival Tel Aviv)
Workshop 2: Boykott-Legitimation in den Künsten | Eva Marburg (Kulturjournalistin / Institut für Neue Soziale Plastik)
Workshop 3: Aktuelle Erkenntnisse zu antisemitischen Vorfällen und Boykott | Benjamin Steinitz (Geschäftsführer Bundesverband RIAS e.V.) und Stella Leder (Leiterin Institut für Neue Soziale Plastik)
Workshop 4: Führung durch das Jüdische Museum mit Sara Soussan (Kuratorin Jüdische Gegenwartskulturen Jüdisches Museum Frankfurt)

16:30 Uhr – Gespräch: Freiheit unter Vorbehalt | Dr. Rachel Salamander, Literaturwissenschaftlerin, Publizistin / Gründerin Literaturhandlung München und Prof. Dr. Eva Illouz, Soziologin, Hebräische Universität Jerusalem / EHESS Paris
17:30 Uhr / 18:00 Uhr Ende
Im Anschluss an das Symposium findet die Podiumsdiskussion „Unter Druck – Kulturinstitutionen zwischen Boykott und Kulturkampf“ statt.

🗓️ 8. November 2026, 11:00-18:00 Uhr
📍Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main
Eintritt frei. Anmeldung erforderlich.

Ausführliches Programm und Anmeldung: 🔗 neue-soziale-plastik.de/boykottiert
🫱🏼‍🫲🏻 In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt

Gefördert durch:
Bundesministerium des Innern
Hessisches Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur

Wie gehen Theater mit Antisemitismus um? Dieser Frage widmet sich Volker Milch in der FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Z...
21/10/2026

Wie gehen Theater mit Antisemitismus um? Dieser Frage widmet sich Volker Milch in der FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung. Für seinen Artikel sprach er auch mit unserem Vorstand Stella Leder.
Sie zeigt sich skeptisch, wenn sich Institutionen beim Thema Antisemitismus auf der sicheren Seite wähnen: „Die betroffenen Künstlerinnen und Künstler haben vielleicht noch einmal andere Geschichten zu erzählen.“
Stella Leder spricht auch über die im Juni 2026 in Augsburg gegründete „Initiative Antisemitismuskritik & Theater“ bei der es, im Unterschied etwa zu „Artists Against Antisemitism“, spezifisch um das Theater geht – und „weniger um eine öffentliche Positionierung als um inhaltliche Auseinandersetzung und kollegiale Beratung“.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/vom-fassbinder-streit-bis-heute-wie-hessens-theater-mit-antisemitismus-umgehen-accg-201291921.html?share=iosfaznativeshare&premium=0xd64a9f3b7b108e82be2afc0c1edd737b33f429825f565a851746b8bf07535217

Jüdische Stimmen: Eine literarische Erinnerung an die Shoah und die Wiederkehr des TraumasAm 19. November 2026 im Hans O...
20/10/2026

Jüdische Stimmen: Eine literarische Erinnerung an die Shoah und die Wiederkehr des Traumas
Am 19. November 2026 im Hans Otto-Theater Potsdam

Die Dichterin Nelly Sachs schrieb bereits 1951 einen der eindrücklichsten Theatertexte über die traumatisierenden Verlusterfahrungen der Shoah: „Eli. Ein Mysterienspiel vom Leiden Israels“. Bis heute ist der Text kaum rezipiert worden, obwohl Sachs 1966 für ihre Werke den Nobelpreis erhielt.

Das Hans Otto Theater und das Institut für Neue Soziale Plastik e. V. geben diesem literarischen Zeugnis mit einer szenischen Lesung Raum und schlagen im Nachgespräch eine Verbindung in die Gegenwart. Welche Worte, welches Schreiben braucht es angesichts wachsenden Antisemitismus weltweit heute?
Es lesen Mitglieder des Ensembles.

🗓️ 19. November 2026, 19:30 Uhr
📍Hans Otto Theater, Reithalle, Schiffbauergasse 16, 14467 Potsdam

KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Bettina Jahnke, Stella Leder, Eva Marburg, Emma Charlott Ulrich

Weitere Infos unter: https://neue-soziale-plastik.de/de/aktuelles/2026-08-28-juedische-stimmen/

In Kooperation mit dem Hans Otto Theater Potsdam

Gefördert durch: Bundesministerium des Innern

Stories We Hold: Group Exhibition of the Masterclass “Art & Belief Systems”, Led by Ilit Azoulay5 November – 10 December...
20/10/2026

Stories We Hold: Group Exhibition of the Masterclass “Art & Belief Systems”, Led by Ilit Azoulay
5 November – 10 December 2026 | Berlin-Kreuzberg

This exhibition marks the conclusion of the masterclass “Art & Belief Systems” at the Jewish School of Art (Jüdische Kunstschule). Ten artists present works developed over the past two years, often autobiographical and exploring family histories, migration and cultural memory through photography, painting, sculpture, performance and sound.

The Jewish School of Art at the Institut für Neue Soziale Plastik (Institute for New Social Sculpture) was founded in response to the rise in antisemitic incidents following 7 October 2023. It provides a platform for emerging Jewish artists and artists who critically engage with antisemitism. To date, around 150 participants have worked with artists including Ilit Azoulay, Yasmeen Godder and Yael Ronen.

🗓️ Programme
November 5 | Opening Reception
5 pm – Doors open
6 pm – Welcome address
6:30 pm – Artist talks and performance

November 26 | Round Table
5 pm – On the situation of Jewish artists in Berlin, with Stella Leder and Mia Alvizuri Sommerfeld (Institut für Neue Soziale Plastik) and the artist network

December 10 | Closing Event
6 pm – Hanukkah Party

🕐 Opening hours: Thursdays, 1–7 pm, and by appointment.

The exact location will be shared upon registration.

Information and registration: 🔗 https://neue-soziale-plastik.de/de/aktuelles/2026-08-30-gruppenausstellung-der-juedischen-kunstschule/

🖼️ Images:
1. Martin Volman
2. Keshet Migdal
3. Nimrod Mugzach

Participating artists:
Aliza Halberstam, Leonard Schmidt-Dominé, Keshet Migdal, Martin Volman, Hadass Gilboa, Lilian Wunschik, Nimrod Mugzach, Hannah Herzberg, Kacper Max Lubiewski, Maya Harel

Funded by: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Hey Berlin! Im Dezember finden wieder unsere Workshops zum Antisemitismus in künstlerischen Kontexten statt.🗯️ Gerücht u...
16/10/2026

Hey Berlin! Im Dezember finden wieder unsere Workshops zum Antisemitismus in künstlerischen Kontexten statt.

🗯️ Gerücht und Gewalt I – Einführung in Antisemitismus in künstlerischen Kontexten
Der Einführungsworkshop richtet sich an Kunst- und Kulturproduzent:innen aller Sparten sowie an Beschäftigte von Kulturinstitutionen. Er möchte dazu ermutigen, sich mit den tradierten Erscheinungsformen von Antisemitismus in Literatur, Theater, Film und Bildender Kunst auseinanderzusetzen und Sensibilitäten für den Umgang mit ihnen zu entwickeln.
🗓️ Workshoptermin in Berlin-Kreuzberg:
10.12.2026 | 09:00-16:00 Uhr

🗯️ Gerücht und Gewalt II – Israelbezogener Antisemitismus in künstlerischen Kontexten
Das Aufbaumodul befähigt die Teilnehmenden, klassische Motive des Antisemitismus in Bezug auf Israel zu identifizieren und zu deuten. Fallbeispiele aus Institutionen und aus den Künsten zeigen auf, wie israelbezogener Antisemitismus in verschiedenen kulturellen Kontexten wirksam wird und sich in Gewalt gegen Jüdinnen:Juden übersetzt.
🗓️ Workshoptermin in Berlin-Kreuzberg:
11.12.2026 | 09:00-15:30 Uhr

Anmeldung unter: 🔗 https://openartshub.org/aktuelles/2026-02-27-ger-cht-und-gewalt/
Der genaue Veranstaltungsort wird nach bestätigter Anmeldung bekanntgegeben.

Die Workshops sind eine Maßnahme des Instituts für Neue Soziale Plastik im Rahmen des „Open Arts Hub Berlin – Strategien gegen Antisemitismus in Kunst und Kultur“ (mit OFEK e.V. und Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V.), gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin.

„Jüdische Ossis IV – Räume der Freiheit und des Rückzugs“: Einladung zur Finnisage am 27. Oktober 2026 im Festspielhaus ...
15/10/2026

„Jüdische Ossis IV – Räume der Freiheit und des Rückzugs“: Einladung zur Finnisage am 27. Oktober 2026 im Festspielhaus Hellerau, Dresden

Die vierte Ausgabe von „Jüdische Ossis“ widmet sich der Frage nach Möglichkeiten von Freiheit in autoritären Regimen, jüdischer Dissidenz in der DDR und Sowjetunion der 1970er und 80er Jahre, postsowjetischer Migration und neuem Autoritarismus.

Finissage am 27.10.2026
Ab 18:00 Uhr
Führung durch die Installationen von Simon Ostaschenko, Matthias Nebel & Stella Leder
19:00 Uhr
Schauspieler:innen lesen aus Texten jüdischer DDR-Autor:innen. Im Mittelpunkt: Barbara Honigmanns Portrait „Mischka“.
Anschließend: Marko Martin und Sandra Anusiewicz-Baer im Gespräch über das Aufwachsen in der DDR, Freiräume für jüdischen Glauben, Dissidenz und die Gegenwart.

Seid ihr dabei? Der Eintritt frei, eine Anmeldung ist erforderlich: 🔗 https://neue-soziale-plastik.de/de/aktuelles/2026-06-11-j-dische-ossis-iv-r-ume-der-freiheit-und-des-r-ckzugs/

Laufzeit: 22. September bis 31. Oktober 2026
Ort: HELLERAU, Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden
Die Installationen sind während der Laufzeit eine Stunde vor und eine Stunde nach Veranstaltungen im Haus geöffnet und frei zugänglich.
Zusätzlich können filmische Interviews mit jüdischen Zeitzeug:innen der DDR während dieser Zeiten angeschaut werden.

In Kooperation mit Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste



Jüdische Ossis IV
Finissage am 27.10.2026
Ab 18:00 Uhr
Führung durch die Installationen von Simon Ostaschenko Simon Ostaschenko , Matthias Nebel Matthias Nebel und Stella Leder

Fotos:
Simon Ostaschenko © Gregor Matthias Zielke
Matthias Nebel © Gregor Matthias Zielke
Stella Leder © Nina Pieroth

Jüdische Ossis IV
Finissage am 27.10.2026
19:00 Uhr
Schauspieler:innen lesen aus Texten jüdischer DDR-Autor:innen. Im Mittelpunkt: Barbara Honigmanns Portrait „Mischka“.

Abb.:
Buchumschlag Barbara Honigmann, „Mischka“, Hanser Verlag
Ausstellungsansicht „Jüdische Ossis IV“, Foto: © Gregor Matthias Zielke

Jüdische Ossis IV
Finissage am 27.10.2026
19:00 Uhr
Anschließend: Marko Martin Marko Martin und Sandra Anusiewicz-Baer im Gespräch über das Aufwachsen in der DDR, Freiräume für jüdischen Glauben, Dissidenz und die Gegenwart.

Stories of Travellers and Migrants: Fortsetzung der Filmreihe am 25. Oktober im IL Kino, Berlin-Neukölln Unsere Oktober-...
14/10/2026

Stories of Travellers and Migrants: Fortsetzung der Filmreihe am 25. Oktober im IL Kino, Berlin-Neukölln

Unsere Oktober-Ausgabe von „Transit“ widmet sich der Geschichte äthiopischer Jüdinnen und Juden in Israel – einer Migration, die bis heute kaum bekannt ist, innerhalb und außerhalb Israels.

Screening und Diskussion:

What Has Changed
Kurzfilm – 16 Min., 2022, Hebräisch mit EN Untertiteln
Regie: Salomon Chekol
Shai, ein äthiopisch-jüdischer Soldat der israelischen Armee, fährt für Pessach nach Hause – mit einem Essenspaket im Gepäck. Kaum angekommen, erfährt er, dass sein Vater ein Geheimnis hat. Ein stiller, eindringlicher Kurzfilm über das Jüdisch-Sein äthiopischer Herkunft im Israel der 2000er Jahre.

Fig Tree
Spielfilm – 93 Min., 2018, Amharisch mit EN Untertiteln
Regie: Aäläm-Wärqe Davidian
Addis Abeba, 1989. Mina ist 16, jüdisch und wird bald Äthiopien verlassen, um in Israel ihre Mutter wiederzusehen. Doch dieser Plan lässt den Menschen zurück, den sie am meisten liebt: Eli, ihren christlichen Freund, der sich in den Wäldern versteckt, um der Einziehung in Mengistus Armee zu entgehen. Eine Geschichte des Erwachsenwerdens – mitten im äthiopischen Bürgerkrieg.

Ab 10:00 Uhr – Einlass
11:00 Uhr – „What Has Changed"
11:20 Uhr – „Fig Tree"
ca. 13:30 Uhr – Gespräch im Foyer
Im Anschluss an die Vorführung sprechen die Kuratorinnen der Filmreihe, Yael Reuveny und Evgenia Gostrer mit Aktivistin Tikva Sendeke und dem Produktionsteam von „Fig Tree“.

🗓️ 25.10.2026, 11:00 Uhr (Einlass: 10:00 Uhr)
📍IL KINO Berlin-Neukölln
🎟️ Tickets: https://ilkino.de/movies/transit-filmreihe
Im Ticket enthalten: ein Bruschetta oder eine Sfogliata.

🎞️ Die Filmreihe „Transit“ erkundet Orte, in denen wir aufgewachsen sind, sowie Orte, die wir heute unser Zuhause nennen. Wir sind Filmemacher:innen, die in der ehemaligen Sowjetunion, Äthiopien, Palästina und Israel geboren und anderswo gelandet sind. Um die besondere Perspektive von Migrant:innen zu begreifen, begeben wir uns auf die Reise in unsere Vergangenheit und schauen kritisch auf unsere Gegenwart. In dieser Filmreihe bringen wir unsere Filme und uns selbst zusammen und treten in Dialog. 🫱🏼‍🫲🏻

Weitere Termine: 22.11., 20.12.
Gefördert von: Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

unFinished · Berlin: OPEN CALL bis 8. November 2026 – Unterstützung und Kostenübernahme für unabgeschlossene künstlerisc...
13/10/2026

unFinished · Berlin: OPEN CALL bis 8. November 2026 – Unterstützung und Kostenübernahme für unabgeschlossene künstlerische Arbeiten

Mit unFinished startet das Institut für Neue Soziale Plastik einen Open Call für jüdische, israelische und antisemitismuskritische Künstler:innen mit Bezug zu Berlin. Gesucht werden bereits begonnene künstlerische Arbeiten, die unter veränderten Bedingungen nicht abgeschlossen werden konnten oder neue Richtung genommen haben – und nun wieder aufgenommen, weiterentwickelt oder neu gedacht werden sollen.

Der Open Call ist offen für alle künstlerischen Disziplinen. Die Arbeiten müssen sich nicht unmittelbar mit dem 7. Oktober, Israel, Berlin oder Antisemitismus beschäftigen. Entscheidend ist ihr Bezug zu mindestens einem der drei Projektschwerpunkte:

• Veränderte Perspektiven: Arbeiten, deren Entwicklung durch den 7. Oktober 2023 und seine gesellschaftlichen und politischen Folgen unterbrochen, verändert oder neu ausgerichtet wurde.
• Fehlende Förderung: Projekte, die aufgrund ausbleibender finanzieller Mittel, abgesagter Ausstellungen, zurückgezogener Einladungen oder fehlender institutioneller Unterstützung nicht weiterentwickelt oder realisiert werden konnten.
• Neue Kontexte: Begonnene Arbeiten israelischer Künstler:innen, die nach dem 7. Oktober 2023 und/oder infolge des Krieges nach Berlin gekommen sind und ihre künstlerischen Vorhaben in einem neuen Umfeld weiterentwickeln möchten.

Ausgewählte Künstler:innen erhalten eine bedarfsorientierte Kostenübernahme zwischen 500,- und maximal 5.000,- Euro, Zugang zu den vorhandenen Ressourcen und der Infrastruktur des Instituts sowie künstlerische Begleitung, Feedback und Austausch. Eine öffentliche Präsentation der weiterentwickelten Arbeiten ist für den 27. Mai 2027 in Berlin geplant.

🗓️ Bewerbungsfrist: 8. November 2026
🗣️Bewerbungssprache: Deutsch oder Englisch
❗️Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zum Bewerbungsverfahren finden sich in der vollständigen Ausschreibung: 🔗 neue-soziale-plastik.de

Gefördert durch: Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Unter Druck: Kulturinstitutionen zwischen Boykott und KulturkampfÖffentliche Podiumsdiskussion mit Katarzyna Wielga-Skol...
09/10/2026

Unter Druck: Kulturinstitutionen zwischen Boykott und Kulturkampf
Öffentliche Podiumsdiskussion mit Katarzyna Wielga-Skolimowska, Sebastian Guggolz, Peter Gorschlüter und Cécile Schortmann (Moderation)

Boykottaufrufe und Kulturkampf-Strategien sind zwar entgegengesetzten politischen Lagern zuzuordnen, haben aber vieles gemeinsam: Sie schränken die Gestaltungsfreiheiten ein und intervenieren politisch in das Programm und Profil von Kultureinrichtungen, um diese in ihrem Sinne zu verändern. Was können Kulturinstitutionen tun, um dem entgegenzutreten? Welche Rahmenbedingungen benötigen sie, um weiterhin sichere Räume für diverse und herausfordernde Reflexionen zu bieten?

Über diese und weitere Fragen diskutieren im Rahmen der Lernnacht des Jüdischen Museums Frankfurt die Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Katarzyna Wielga-Skolimowska, der Vorstand des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Sebastian Guggolz, und der Kunsthistoriker und Direktor des Museums Folkwang, Prof. Peter Gorschlüter. Es moderiert Cécile Schortmann (3sat Kulturzeit).

🗓️ 8. November 2026, 19:00 Uhr
📍Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an: [email protected]
Eintritt: 10 €, ermäßigt 5 €.

Weitere Infos unter: https://www.juedischesmuseum.de/besuch/detail/unter-druck-kulturinstitutionen-zwischen-boykott-und-kulturkampf-podiumsdiskussion

In Kooperation mit: Jüdisches Museum Frankfurt

Gefördert durch:
Bundesministerium des Innern
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

Jüdische Musik, viele Sprachen und ein paar Umwege: Am 12. November 2026 präsentieren wir im Heimathafen Neukölln ein ne...
06/10/2026

Jüdische Musik, viele Sprachen und ein paar Umwege: Am 12. November 2026 präsentieren wir im Heimathafen Neukölln ein neu zusammengestelltes Programm von Musik aus der jüdischen Welt. 🪕 „Hijaz mit Mandlen“ ist eine Produktion des Instituts für Neue Soziale Plastik von und mit Shlomi Moto Wagner und Tayfun Guttstadt. 🪈

Die Musiker:innen nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise von Mitteleuropa über den Balkan und Anatolien bis in den Nahen Osten. 🎙️ Sie präsentieren Lieder auf Jiddisch, Ladino, Türkisch, Hebräisch, Aramäisch und Arabisch. Shlomi Moto Wagner und Tayfun Guttstadt spielen sie auf Gitarre, Ney, Ukulele und Lavta. Unterstützt werden sie von Yael G*t (Trompete) und Hogir Uğur Göregen (Percussion).

Kommt mit auf eine musikalische Reise durch viele Sprachen, Melodien und Traditionen!

🗓️ 12.11.2026, 20:00 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)
⚓️ Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin
Tickets: 🔗 https://heimathafen-neukoelln.de/events/hijaz-mit-mandlen/

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Das Institut für Neue Soziale Plastik präsentiert am 12.11.2026 ein neu zusammengestelltes Programm von Musik aus der jüdischen Welt.

Adresse

Yorckstraße 26
Berlin
10965

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