01/06/2026
Erinnerung, die verbindet.
🕊️ Einladung zur moderierten Gesprächsrunde über familiäre Erinnerung und Geschichten von (Spät-)Aussiedler:innen.
Viele deutsche Familien aus der ehemaligen Sowjetunion tragen komplexe Geschichten in sich, die von Krieg, Deportation, Heimatverlust, erzwungener Assimilation und ersehnter Rückkehr handeln. Diese Erfahrungen, die innerhalb der Familien oft unausgesprochen blieben, prägen bis heute den Blick auf Geschichte, Identität, Vergangenheit und Gegenwart.
💬 Bei der Veranstaltung sprechen wir über Familiengeschichten von Menschen, deren Vorfahren Verfolgung, Vertreibung und Stigmatisierung in der Sowjetära sowie darüber hinaus erlebt haben. Gemeinsam überlegen wir, wie ein sensibler Umgang mit diesem Erbe gewährleistet werden kann: wie diese Geschichten erzählt werden können und welchen Platz sie in aktuellen gesellschaftlichen Debatten über Krieg, Gewalt und Erinnerung einnehmen.
🤝 Wir schaffen einen Raum, in dem die Teilnehmenden,
◾ die eigene Familiengeschichte erinnern und erzählen können;
◾ Erfahrungen anderer hören können;
◾ über Erinnerung, Identität und das schwierige Erbe der Vergangenheit sprechen können;
◾ gemeinsam nach Möglichkeiten suchen können, Familiengeschichten zu bewahren und weiterzugeben.
📚 Das Format umfasst eine moderierte Diskussion samt der Sammlung von Familiengeschichten mit der Möglichkeit ihrer späteren Archivierung.
Die Veranstaltung wird mit finanzieller Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt.
📅 Datum: 13 Juni, 14:00
📍 Ort: Reforum Space Berlin — Wiener Straße 31, 10999 Berlin
📝 Anmeldung:
https://forms.gle/JZZkKfPgBhHjxEnF7