31/10/2023
Für diejenigen, die aus anderen Ländern kommen, um in Deutschland in der Prostitution zu arbeiten, besteht ein höheres Risiko, ausgebeutet zu werden. Eine Studie von Tampep stellt fest:
“Ein unsicherer rechtlicher Status und die repressive Umsetzung von Migrationsgesetzen und -richtlinien sind die wichtigsten Gefährdungsfaktoren, die für migrantische Sexarbeiterinnen genannt werden und die sie mit größerer Wahrscheinlichkeit von ausbeuterischen Dritten abhängig machen.
Während finanzieller Druck bekanntermaßen einer der Hauptgründe für den Einstieg in die Prostitution ist, sind Sexarbeiterinnen mit Migrationshintergrund mehrfachen Belastungen ausgesetzt, da sie ihre Familien in der Heimat unterstützen und eine Reihe von Kosten in Deutschland tragen müssen. In Kombination mit mangelnden Deutschkenntnissen, wenig struktureller Unterstützung, sozialer Isolation und einem schwachen rechtlichen und sozialen Status sind migrantische Sexarbeiterinnen oft einfach nicht in der Lage, sich der Ausbeutung zu widersetzen.”
Quelle: https://tampep.eu/wp- content/uploads/2017/11/ANNEX-4-National-Reports.pdf
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For those who come from other lands to work in Germany in prostitution, there is a higher risk of being exploited. A study from Tampep states:
“A precarious legal status and the repressive implementation of migration laws and policies are the main vulnerability factor listed for migrant s*x workers making them much more likely to be dependent on exploitive third parties.
While financial pressures are known to be one of the main motivating reasons for entering prostitution, migrant s*x workers face multiple stresses of supporting families back home and paying a range of costs in Germany. Combined with lack of German language skills, little structural support, social isolation and weak legal and social status, migrant s*x workers are often simply unable to resist exploitation.”
Source: https://tampep.eu/wp- content/uploads/2017/11/ANNEX-4-National-Reports.pdf