14/04/2026
Das Deutsch Polnische Haus veranstaltet vom 29.9.-3.10. eine Bildungsreise nach Polen zum Thema "Euthanasie und Holocaust im besetzten Polen".
In Posen und an anderen Orten in den besetzten westpolnischen Gebieten tötete ein deutsches Sonderkommando Patienten aus polnischen psychiatrischen Einrichtungen und errichtete später in Kulmhof das erste Vernichtungslager, in dem es die meisten Juden aus dem Ghetto Litzmannstadt (Łódź) ermordete. Diese Orte sind wenig bekannt.
Die Zusammenhänge zwischen den Euthanasieverbrechen und dem Holocaust sind zwar essentiell wichtig für das Verständnis der deutschen Vernichtungspolitik, aber wenig erforscht.
Wir reisen von Berlin aus zu Gedenkstätten, ehemaligen und bestehenden psychiatrische Einrichtungen und Museen, erforschen Stadträume und werden Zeit für Diskussionen und Austausch in der Region zwischen Poznań und Łódź haben.
Die Reise ist für alle geeignet, die sich für die Themenfelder „Euthanasie“-Verbrechen und Holocaust interessieren, sie in der historisch-politischen Bildungsarbeit vermitteln und die daran interessiert sind, Orte, die man vielleicht nur aus der Literatur oder auch gar nicht kennt, zu besuchen und mit Museums- und Gedenkstättenmitarbeitern, Wissenschaftlern und Kollegen in Kontakt zu kommen.
Der Teilnahme-Beitrag mit Unterbringung im Einzelzimmer, inkl. Frühstück, beträgt 520 Euro. Der Teilnahme-Beitrag mit Unterbringung im Doppelzimmer, inkl. Frühstück, beträgt 290 Euro.
Die Reise beginnt am Montag, 28.9.2026 um 9 Uhr am Berliner Hauptbahnhof und endet dort am Samstag, 3.10.2026, um ca. 17 Uhr.
Das Programm und die Anmeldung finden Sie hier:
https://deutschpolnischeshaus.de/veranstaltungen/bildungreise-euthanasie-und-holocaust-im-besetzten-polen