29/07/2026
„Störungen und Betroffenheiten haben Vorrang, ob wir es wollen oder nicht! Es kommt nur darauf an, wie wir mit ihnen umgehen; – darin liegt ein Teil unserer Freiheit.“
So Vieles geschieht, was einen fassungslos macht und sich auf Gespräche, Beziehungen, den Alltag auswirkt.
Dieses Zitat von Ruth C. Cohn erinnert daran, dass wir die Freiheit haben, bei der Flut von täglichen Meldungen nicht abzustumpfen oder sich lähmen zu lassen, sondern eine gesunde Distanz zu wahren, handlungsfähig zu bleiben und weiter die Werte zu vertreten, die uns wichtig sind – für Respekt, Menschenwürde und die Achtung von allem Lebendigem.
(in: Ockel, Anita und Ruth C. Cohn 1984. Das Konzept des Widerstandes in der Themenzentrierten Interaktion, in: Euro-Info. Sondernummer Lebendig Lernen. Grundfragen der themenzentrierten Interaktion. (Hrsg. von Norbert C. Korte, Elisabeth Miescher und Holm Roch), S. 5–33, hier: 19.)
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“Disturbances and the things that affect us take precedence, whether we like it or not! It all depends on how we deal with them; – therein lies part of our freedom.”
So many things happen that leave us stunned and affect our conversations, relationships and everyday life.
This quote from Ruth C. Cohn reminds us that we have the freedom not to become desensitised or paralysed by the flood of daily news, but to maintain a healthy distance, remain capable of taking action, and continue to uphold the values that are important to us – for respect, human dignity and respect for all life.